Wir ziehen um … We are moving

Keine Angst, wir bleiben in Dänemark und in demselben Haus, aber wir tauschen das Esszimmer und die „Hygge“- = Fernseh- und Blogschreibstube aus. Das Esszimmer war bisher im Anschluss an die Küche, was ja auch nicht so weit hergeholt ist. Der Vorschlag, die Zimmer umzutauschen, kam von meinem Mann. Er meinte, dann bräuchte ich nicht immer so weit zu laufen mit den Saucen-Proben wenn ich Essen koche. So rücksichtsvoll!

… Don’t worry, we are staying in Denmark and in the same house, but we switch the dining room and the cosy = TV and blog writing room. The dining room was until now ensuite with the kitchen, which is not very unnatural to do. The proposal to switch the rooms came from my husband. He said that I would not have to walk so far with the sauce samplings when preparing food. So considerate!

Der wirkliche Grund ist, dass das Hyggezimmer sehr dunkel ist, und wir uns da am meisten aufhalten, wenn wir im Haus sind. Jetzt wird also umgebaut. Die Bücher von zwei Regalen füllen vier Umzugskartons, was ich persönlich nicht viel finde. Ich habe schon vor Jahren reichlich aussortiert und meine, auf nichts Weiteres verzichten zu können. Ich hoffe, meine Bücher (auf Deutsch, Englisch, Dänisch und Französisch) werden mal ein gutes Erbe abgeben.

… The real reason is that the cosy room is very dark, and, when we are inside the house, that is the room, where we usual sit. Now we have to manage the furniture switch. The books from the two shelves fill four boxes, which I personally don’t consider much. Many years ago, I have already thoroughly sorted out and did not feel like I could go without anything else. I hope that my books (in German, English, Danish and French) will be considered a good inheritance, when the time comes.

Ein Albtraum … A nightmare

Wir haben die schweren Sachen bis auf eine Vitrine alle umgetauscht und werden wohl ein paar Tage etwas im Chaos leben, aber das hört dann ja wieder auf. Wir sind nämlich zwischendurch noch zu einer Kupferhochzeit eingeladen (keine Sorge, wir sind nur zu viert). Das gibt uns einen Tag Ruhepause vom Schleppen. Das merken wir schon in unseren alten Knochen. Ich habe jedenfalls keine Lust, noch einmal umzuziehen. Nach allem, was man von Altersheimen hört, werden mich dort auch keine 10 Pferde hinbekommen. Man verliert dort jede Entscheidungsgewalt über seine eigenen Angelegenheiten. In Dänemark ist es auch nicht garantiert, dass man in Heimen vegetarisches Essen bekommt.

Das geht doch schon an … wenn der Computer-Schirm nicht auf dem kleinen Regal über dem Klavier steht, brauchen wir auch die Bilder nicht umzuhängen. Wenn die Vitrine links in der Ecke in das andere Zimmer kommt, können Lampen und Pflanze nach links rücken, dann kann man sogar den schönen Nolde-Print wieder sehen.
… This is already quite acceptable … and without the computer screen on the little shelf above the piano, we won’t have to move the pictures. As soon as the showcase in the left corners is being moved into the other room, the lamps and the plant can move left, and we will be able to see our beautiful Nolde print again.

… We have exchanged all the heavy stuff with the exception of one showcase, and we will have to live with the chaos for a couple of days, but that will pass. In between we are actually invited to a copper wedding (don’t worry, we will only be four people). That grants us a day of rest from all the heavy lifting. We do feel the effects in our old bones. In any case, I don’t feel like moving ever again, I can tell you so much. And after all that we hear from old people’s homes, wild horses couldn’t drag me there. One loses all right to decide one’s own matters. And in Denmark it is not guaranteed either that the homes provide vegetarian food.

Das sieht noch ein wenig ungemütlich aus.
… This is still looking a bit uninviting.
Ich musste es einfach etwas gemütlicher machen für nächsten Tag zum Frühstück.
… I just had to cosy it up a bit for next day’s breakfast.

Morgen kommt der Endspurt. Im nächsten Frühjahr oder Sommer müssen wir wirklich mal ausmisten … das Blaue Kreuz freut sich (der überwiegende Teil unserer Möbel stammt von dort). Macht’s mal gut alle zusammen. 🙂

… Tomorrow will be the final spurt. Next spring or summer we will have to sort and throw out stuff … the Blue Cross will be glad (the majority of our furniture was bought there). Be good (and well) all of you. 🙂

Meine tapferen Pflanzen

Das sind sie wirklich! Seid Freitag sind sie alle im neuen Zuhause vereint, alle Stauden, alle 20 Rhododendrons und alle 16 Rosen, samt Kräutern und 3 Klematis sowie den ausgegrabenen Lupinen und Stockrosen.

Das ist ein richtiger kleiner Garten für sich, etwas unordentlich, aber immer noch farbig.

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Eine der Lupinen blüht in „Gefangenschaft“:

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Es sind immer noch viele Farben zu finden, ach, und rechts unten ein Montagsherz:

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Die Indianerminze ist in den letzten Zügen, jetzt ist die Rudbeckia dran:

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Meine kleine weisse Malve hat angefangen Zu blühen. Sie hat den letzten Winter drinnen verbracht im Topf der japanischen Mispel zusammen mit einem Schmetterlingsbusch und noch einer Malve. Die beiden Malven habe ich im Frühjahr rausgesetzt in Töpfe. Die weisse kam gut und fing kurz vor dem Umzug an Knospen zu produzieren. Die andere hatte ich schon aufgegeben, aber dann kamen plötzlich kleine neue Blätter. Sie steht irgendwo in dem Gewusel.

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Meine stolzen Kavaliere (Cosmea) sind immer noch stark im Gang. Ich habe sie für den Umzug hochgebunden, weil sie leicht brechen. Irgendwo da drinnen muss noch die Prairiemalve sein.

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Und siehe da:

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Die Cosmea sind ja einjährig, d. h. nächstes Jahr sind in dem Topf dann nur Prairiemalven und Gartengloxinien. Es sei denn, die Cosmea schummelt ein paar Samen nach unten.  😉

Der Farn hat den Herbst eingeläutet und „Ascot“ verabschiedet sich mit einer letzten Blüte:

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Immer fleissig im Gang und das Leben im Topf gewöhnt, die China-Rose „Perle d’or“:

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Und das sind die beiden Zypressen, von denen ich immer rede, nur dass es anscheinend keine Zypressen sind:

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Meine Grossmutter väterlicherseits nannte das „Lebensbaum“. Ist das nicht Taksus?

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Auf der Strassenseite ist ein kleinerer Hauptstamm beschädigt, so als ob ein Sturm einen grossen Ast abgerissen hat, der dann viel Rinde hat mitgehen lassen. Schade. Den werden wir wohl absägen und was anderes davor pflanzen. Ansonsten finde ich diese Bäume toll. Vögel lieben die auch sehr, besonders im Winter.

Und hier noch ein Abschneidsel vom alten Garten. Prairiemalven mögen es nicht, wenn man die ganze Pflanze ausgräbt und umsetzt, die machen dann schlapp, genau wie Stockrosen. Die Blütenstiele halten sich dagegen lange in einer Vase. Sie sind so graziös, ich mag sie sehr gerne.

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Und damit wünsche ich euch noch eine schöne Restwoche!

 

Umzugsaga

Es war ja eigentlich geplant und abgesprochen, dass wir am 6.9. die Möbel umziehen und am 7.9. den Garten. Am Tage des sechsten September aber, mitten in der zweiten Fuhre, beschlossen zwei Personen, dass man eine dritte Fuhre fahren würde und dafür nicht am nächsten Tag mit dem Garten. Ich konnte nicht viel dagegen sagen, es war ja angeblich alles so viel praktischer. Ausser dem Umzugswagen, ein kleiner 22 Kubikmeter, hatten wir jedes Mal zwei PKWs und zwei Gartenanhänger mit dabei. Trotzdem waren zum Schluss noch Pflanzen und andere Dinge übrig, die wir nicht mitbekamen. Vor der zweiten Fuhre kam Frau Meermond mit selbstgemachter Pizza für eine ganze Armee sowie Apfelkuchen und Kaffee. Das war wunderbar, und wir haben später vor der dritten Fuhre auch noch einmal kräftig zugelangt.

Bei der dritten Fuhre schüttete es wie aus Eimern, keiner von uns hatte einen trockenen Fetzen am Leibe, und ich konnte meine wasserdichte Jacke nicht finden. Ich fand sie dann später, als wir fertig waren, auf dem Küchentisch hinter einem Karton versteckt … 😉 Die anderen wollten nicht mit wasserdicht, das war ja was für Sissies … 😉

Sehr viel mehr taten wir dann am Umzugstag nicht. Mein Mann packte die Matratzen aus, und ich weiss nicht mehr, was ich noch gemacht habe. Wir hatten jedenfalls kein Problem einzuschlafen!

Meine erste Tat am ersten Morgen im neuen Hause war aus dem Bett zu fallen oder besser gesagt, von der Matratze zu rollen. Ich drehte mich nur auf die linke Seite und schon lag ich auf dem Boden. Gut dass wir das Bett noch nicht aufgebaut hatten … 😀

Am diesem ersten Tag haben wir dann das Bad, die Küche, das Esszimmer und die Fernsehstube funktionsfähig gemacht. Ich glaube wir haben jetzt noch so ca. 25 Kartons, die ausgepackt werden müssen, hauptsächlich meine Projekte und Comics und die Musikanlage meines Mannes und ein paar Bürosachen.

Zwischenzeitlich haben wir uns dann noch Regale und Schränke für unsere Kleidung besorgt und am Montag haben wir die letzten Pflanzen geholt. Wir müssen trotzdem noch zweimal mit unserem Anhänger fahren, bis alles hier ist. Einmal müssen wir ja sowieso noch rüber zum Saubermachen und Löcher stopfen. Und auf den Wiederverwertungsplatz mit all unserem Abfall.

Ich habe jedenfalls genügend Pflanzen, um die Steppe zu begrünen. Ich kann sogar alle meine 20 Rhododendrons unterbringen, wenn ich will, kein Problem. Aber einen möchte meine belgische Freundin haben. Erst einmal muss ich sehen, wie die blühen und ihnen Namen geben, schliesslich sind es Unikate. Das interessiert euch wahrscheinlich überhaupt nicht, aber wenn ich erst einmal in Richtung Garten und Pflanzen abtreibe … 😉

Der Tischler hat die Süd-Terrasse fertiggebaut, d.h. dass wir jetzt auf drei Terrassen wegen Regens nicht sitzen können … ich mache Spass, ich finde das toll mit all den Terrassen. Am meisten Windschatten hat man auf der Ost-Terrasse, die eigentlich zum Wäschetrocknen gedacht ist. Morgensonne!

An dem einen Abend haben wir einen Spaziergang gemacht, erst durch das Dorf und dann hinter unserem Haus einen Hügel hoch zu den Feldern. Hier ein paar Stimmungsbilder. Es war schon etwas verrückt, links ging die Sonne unter und rechts war noch total blauer Himmel …

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Die Steppe (unser jetziger „Garten“, der bisher nur aus irgendwelchem Grün besteht, das mit einem Kantenschneider kurzgehalten wurde und zwei grossen Zypressen) ist noch nicht vergiftet und umgefurcht, weil das Vergiftungsgerät des Vermieters kaputtgegangen ist. Wie er sich das mit der Hecke gedacht hat, wissen wir auch noch nicht. Sowas soll man eigentlich im Herbst pflanzen, aber da hat er ja noch Zeit. Ich habe neulich etwas Interessantes gesehen: jemand hatte in die Hecke rosa blühende Ziererdbeeren als Bodendeckung gepflanzt. Das sah toll aus und etwaiges Unkraut hat dann keine Chance. Man muss sie ”nur” am Expandieren hindern. Ich hatte mal die gelb blühende Version in einem Garten, weil ich dachte, dass das eine gute Idee wäre, aber das Zeug verbreitete sich mit Windeseile und war schwer zu entfernen. Vielleicht sollte ich einfach Walderdbeeren in die Hecke sähen, die kann man wenigstens essen. Naja, erst muss die Hecke ja da sein … 😉

Mir tut immer noch jeder Muskel weh, meinem Mann auch, aber der jammert nicht so viel wie ich … 😉

Wir sind jedenfalls gut am Ball und fühlen uns wohl hier im neuen Haus. Kein Kloak- und Algengestank; wir werden es nicht vermissen!

Das Einzige woran ich mich gewöhnen muss ist, dass das Toilettepapier jetzt auf der rechten Seite hängt und nicht auf der linken. Überhaupt will ich immer vom Eingang aus nach links in Badezimmer gehen, obwohl in allen Häusern, in denen wir gewohnt haben, das Bad rechts von der Eingangstür war.

Vom Bilderaufhängstadium sind wir allerdings noch weit entfernt. Erst einmal sind Gardinen dran … 😉

Und damit wünsche ich euch allen noch eine schöne Restwoche!

So sieht es jetzt bei uns aus …

… wir veranstalten Hindernislaufen … 😉

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… am 1.9. holen wir die Schlüssel zu dem neuen Haus, am 6. und 7.9. ziehen wir um. Wir packen bereits seit zwei Wochen, immer mal ein bisschen und letzte Woche verschärft, denn wir wollen weg!!! Mein Mann hat schon im Bad alles abmontiert und die Bilder sind von den Wänden … deshalb machen wir auch so viele Ausflüge im Moment, es ist so ungemütlich im Haus. Ich komme gar nicht nach mit dem Bilder behandeln und posten. Der Garten ist auch fertig ausgebuddelt, die Tomaten abgeerntet, da ist nichts mehr zu tun … ausser essen … das zeigt sich, wenn wir auf die Waage steigen!   😉

Es fehlen nur noch die Küche und das Schlafzimmer, ein halbe Speisekammer und ein paar Reste, ein paar Möbel auseinanderbauen (wir haben nicht so viele grosse Möbel) zwei Tage Arbeit höchstens.

Wünscht uns Glück und ganz viel Spucke!  😉

 

Abbruchszenen, Teil 3

Das ist erst einmal der letzte Teil, ich will euch ja nicht langweilen. Wenn die so weiterschuften, ist innerhalb nächster Woche alles weg. Dann bekommt ihr das Endendergebnis zu sehen.

Hier das heutige Destruktionsendergebnis (plötzlich kann man den Wald sehen):

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Heute morgen haben sie den Container umgestellt. Das gab so einen Knall mit Vibrationen, dass wir dachten „jetzt ist er mit der Maschine ins Haus reingeknallt“ und aus dem Haus stürzten. Viel Lärm um nichts, zum Glück!  😉

Alles wurde schön säuberlich in Materialien sortiert. Alles Holz will der Hauswirt am 21. Juni verbrennen. Na, dann mal zu, das gibt ein gewaltiges Feuer. Ich hoffe nur, dass er die grossen Pappeln nicht abfackelt.

Und jetzt noch was Schönes:

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Auf dem Grundstück sind zwei kleine Weigelia-Büsche, ziemlich schrecklich zugerichtet. Ich werde versuchen Ableger zu machen.

Aus den dickeren Ästen, eher dünne Stämme, die bis vor kurzem noch im Stall lagen, habe ich Beetumrandungen gemacht.

Und jetzt wünsche ich euch allen eine gute Nacht.

Abbruchszenen

Ich habe kurz einmal abgelichtet, was heute passiert ist. Gestern Vormittag kam ja unser gemütlicher Hauswirt laut hupend auf den Hof gefahren und rief uns zu: „Na, seid ihr frisch? Morgen kommen die Arbeiter, ihr entfernt wohl besser eure Sachen aus dem Stall und der Garage!“  So lieben wir es! Er wollte uns ‚rechtzeitig‘ Bescheid sagen, aber der Begriff ist wohl auch relativ. Zum Glück war ich damals bereits skeptisch und habe schon vor vier Wochen damit angefangen, so nach und nach alles rauszuholen. Das wäre sonst ganz schön hektisch geworden.

Als wir heute Morgen zur ersten Hausbesichtigung (Løgstør) losfuhren, so gegen 09.00 Uhr, waren weder Arbeiter noch Container gekommen. Als wir so gegen 13.00 Uhr wiederkamen, war der Container immer noch nicht da, aber die Arbeiter hatten angefangen. Später kamen noch mehr Maschinen (und der Container für den Abfall), so dass insgesamt vier grosse Maschinen im Einsatz waren. Der Traktor hat so einen starken Gabelgriff, damit packt man eine Dachplatte, dreht die hin und her, und dann bricht sie ab. Die Jungs haben ja erst so gegen 14.00 Uhr losgelegt und so gegen 18.00 Uhr wieder aufgehört, aber ich finde, dass sie ganz gut was geschafft haben in der Zeit. Zwischendurch waren wir bei der zweiten Hausbesichtigung in Gærum, in der Nähe von Frederikshavn. Es wurde dann Løgstør, eine sehr nette kleinere Hafenstadt am Limfjord. Wir haben nicht lange gefackelt, denn die guten Häuser sind sehr schnell vergriffen. Der Hauswirt wirkte wesentlich mehr professionell. Stellt euch vor, er besucht regelmässig Kurse der Vermietervereinigung, um sich über die Gesetzgebung auf dem Laufenden zu halten. Hat man so was schon gehört?  😉

Der Sohn unseres jetzigen Hauswirts war auch beim Abreissen dabei. So ein wohlerzogener, höflicher junger Mann. Der muss bei der Mutter aufgewachsen sein … 😉

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Und hier noch was Schönes:

Harkness-Rose ‚Jacqueline du Pre‘ (wenn die Blüte sich frisch öffnet, sind die Staubgefässe goldgelb; später färben sie sich dann immer dunkler rot):

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Und hier eine der ‚geretteten‘ Rosen, wo ich das dicke Unkraut- und Graspolster abgegraben habe:

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So hätte die ganze Südfront aussehen können, wenn sich ‚Ihr wisst schon wer‘ nicht eingemischt hätte. Das ist eine wunderschöne kleine Rose, finde ich.

Und hier meine letzten vier überlebenden Kaffeebäumchen von 11. Die bekam ich von meinem Vetter. Elf Pflanzen waren in einen kleinen Kaffeebecher gepflanzt. Das Umpflanzen haben dann diese vier überlebt. Die Idee mit den Konservendosen stammt von AnDi Schlemmerbalkon, meine ich.

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Das war’s für heute. Ich wünsche euch allen eine gute Nacht!

(Mir ist ganz elend, ich glaube ich bin langsam zu alt für so viel Aufregung … 😉  )

 

Bald ist es soweit …

Am Dienstag kommt der Umzugswagen. Wir leben zwischen Kisten und Kasten und sortieren aus im grossen Stil.

Heute Nachmittag waren liebe Freunde mit einem Auszugskuchen da. Das war doch nett. Und später fanden wir sogar in einem der leeren Bücherregale ein Auszugsgeschenk, das dort heimlich plaziert wurde!

Irgendwann wird man uns das Internet abschalten und dann sind wir erst einmal ohne, bis mein Mann in der zukünftigen Bleibe alles wieder neu eingerichtet hat. Daher werde ich gleich noch das Monatsfoto und einen anderen Beitrag veröffentlichen.

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Meine Lieblinge warten auf den Umzugswagen …

Bis gleich und bis dann

Wir ziehen um …

In den hohen Norden Dänemarks mit dem wundervollen Abendlicht, das bereits die Skagen-Maler verewigt haben. Ins schöne Vendsyssel verschlägt es uns auf einen nicht mehr aktiven Hof auf einem kleinen Hügel mit Aussicht. An manchen Tagen wird man das Meer sehen können.

Ein Katzensprung trennt uns dort von Hirtshals, Skagen, Frederikshavn, dem Limfjord und Store Vildmose, einer der in Europa selten werdenden und unter Naturschutz stehenden Moorlandschaften.

Wir verlassen unsere schreiende Kosovo-Albanerin und alle anderen rücksichtslos lärmenden Nachbarn. Danke, dass ihr uns in den letzten Wochen den Abschied so leicht gemacht habt! Noch nie wart ihr so laut und unerträglich wie am letzten Sonntag. Danke, danke, wir wissen, dass ihr es nur für uns tut, damit wir beim Wegziehen nicht weinen … 😉