Wintersonne … Winter sun

Am letzten Sonnabend hatten wir einen ganzen Tag lang Sonne! Heureka! Nach all dem Grau seht ihr hier, wie Winter am Kattegatt bei Sonnenschein aussehen kann. Wir hatten -7 Grad Celsius morgens und bekamen dann später eine Hitzewelle von -2 Grad. 😉 😀 Licht macht doch einen grossen Unterschied!

… Last Saturday we had an entire day of sunshine! Heureka! After all the gray, you can see here, what winter at the Kattegatt can look like with sunlight. We had -7 degrees Celsius (19.4 F) in the morning and got a heat wave of -2 degrees (28.4 F) later on. 😉 😀 Light makes such a big difference!


Die Brücke wurde für den Winter abgebaut.
… The bridge has been dismantled for the winter.
Es waren eine Menge Leute unterwegs, die ich auf den Fotos weggeschummelt habe. Ein einziger Sonnentag und dann am Wochenende, alle zog es nach draussen. Daher sind wir auch nicht nach Rebild gefahren, da wird es voll gewesen sein, und am Økssø darf man immer noch nur im Uhrzeigersinn um den See gehen, sonst kann man 1500 DKK Strafe riskieren. Das wollen wir nicht mitmachen.
… There were a lot of people at the beach actually, but I tried to cut them off in the photos. One day of sun and that on a weekend, everybody wanted to go outside. That’s why we did not try to go to Rebild, I am sure it was packed, and at Økssø there is still this regulation in place that one can only walk around the lake in one direction, otherwise one is risking to get fined with 1500 DKK. We don’t wish to participate in this.



Ich wünsche euch allen einen schönen Tag!

,,, Have a nice day, everybody!

Heute am Strand … … Today at the beach …

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Sand, Sonne und blauer Himmel, jedenfalls teilweise, für ein paar Stunden, jaaaaa! 10 Grad plus, jaaaaa!

… Sand, sun and blue sky, at least in parts, for a few hours, yeeeessss! 10 degrees Celsius (50 Fahrenheit) plus, yeeeessss!

Der Sandstreifen war schmal, aber anscheinend war das Wasser noch höher gewesen. Es hatte so ein schönes Muster in den nassen Sand gezaubert.

… The sand strip was quite narrow, but it seems like the water level had been even higher. It (the water) had formed such an intricate pattern into the wet sand.

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Wir haben es einfach mal nur genossen …      … We simply just enjoyed …

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Bei Hochwasser war die Verbindung zur Brücke sicher abgebrochen. Da die Brücke sowieso noch nicht wieder aufgebaut ist, sind wir hier umgekehrt. Übrigens hat uns im letzten Herbst ein älterer Herr mit süssem Wuschelterrier im Schlepptau mitgeteilt, dass die Kommune in eine neue, breitere Brücke investiert hätte, 70.000 Kronen! Stimmt, wir sind drüber gegangen, sie kam uns breiter vor als im Jahr davor … die neuen Bretter werden auch nicht, wie die alten, während des Winters am Strand gelagert. Ich bin sicher, die liegen irgendwo trocken in einem Schuppen.

… At high tide, the connection to the bridge had obviously been cut off. But, as the bridge has not been put up again yet, we turned around here. By the way, last autumn an elderly gentleman with a cute wild haired terrier type of dog had told us that the council has invested into a new and wider bridge, 70.000 crowns! Right, we went over, we thought it was wider than the year before … the new planks are not being stowed on the beach during winter, like the old ones. I am sure they are somewhere safe and dry in a barn.

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Hier noch zwei „Muster im Sand“. Das löcherige Muster sah aus wie von Regen gemacht. Erstaunlich, dass das noch zu sehen war.

… Two more „patterns in the sand“. The one with the holes looked like made by rain. Surprising that it was still visible.

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Geht an die Luft, wenn ihr könnt und habt keine Angst. Angst schwächt unser Immunsystem!

… Go outside into the fresh air, if you can, and don’t be afraid. Fear weakens our immune system!

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute mal Spaziergang am Strand … For a change, today a walk along the beach

Wir waren heute (24.7.) in Østerhurup am Strand. Wie wir richtig annahmen, würden die meisten Bader auf der linken Seite vom Hafen zu finden sein, weil da mehr Sand ist. Wir gingen nach rechts zu „unserer“ Landzunge, die mit den zwei Brücken.

… Today (27.4.) we were at the beach at Østerhurup. As we anticipated, most of the bathers were to be found on the left side of the harbour, because there is more sand. We went to the right, to „our“ land tongue, the one with the two bridges.

Dort konnten wir ein lustiges Ballungsphänomen beobachten. Dicht am Hafen waren ein paar Familien mit Kindern, für uns schon viele, aber objektiv wohl nicht so viele. Je weiter wir auf der Landzunge gingen, je weniger Leute waren zu sehen, hier mal ein Paar, hier mal eine Einzelperson. Aber direkt an der langen Brücke, die, die im Winter abgebaut wird, waren im Umkreis von 20 Metern bestimmt an die 50 Menschen. Über die Brücke kommen alle diejenigen, die hinter den Dünen in Sommerhäusern wohnen. Aber sie verteilten sich nicht am Strand, sie blieben da an der Brücke. Merkwürdig … aber mir soll’s recht sein … 😉

cof

… There we could observe a funny agglomeration phenomenon. Close to the harbour were a few families with children, too many for us, but objectively not so many. The further we moved along the tongue, the fewer people there were to see, here a couple, there a single person. But, directly at the long bridge, the one that gets dismantled during winter, were in the radius of about 20 metres (ca. 65 feet) up to 50 people. Over that bridge come all those, who live in the summer cottages behind the dunes. But they didn’t spread along the beach, they stayed right there at the bridge. A bit strange … but why should I complain … 😉

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Auf beiden Strandseiten wird das Wasser nur ganz langsam tiefer, es ist also ideal für kleine Kinder, und es ist klar und sauber und heute auch warm. Wir sind denselben Weg zurückgegangen, also nicht über die Brücke und dann am anderen Ufer zurück, sondern benutzten die Gelegenheit, mit den Füssen im Wasser zu plantschen und ein etwas längeres Ruhige-Wellen-Video aufzunehmen. Die plätschern nicht ganz so sanft wie im ersten Video, aber ich fand es trotzdem schön und beruhigend anzusehen.

… On both beaches the water is only very slowly getting deeper, and is, therefore, ideal for small children; and it is clear and clean and today also warm. We went back the same way, that is not over the bridge and then back on the other bank, but used the opportunity to splash about with our feet and to tape another and a bit longer gentle waves video. They are not quite as gentle as in the first video, but I still found it pretty and soothing.

cof

Da ich oben zu einem vorigen Beitrag mit vielen Fotos von eben der Landzunge verlinkt habe, war ich heute etwas faul mit dem Fotografieren.  😉  Wir haben übrigens eine Gruppe Seeschwalben gesichtet.

… As I have linked to an earlier post with many photos of exactly that place, I was a bit lazy today with taking photos. 😉 We have actually spotted a group of terns.

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(Foto: Wikipedia)

Ich wünsche euch noch eine schöne und nicht allzu heisse Restwoche.

… I wish you a pleasant and not too hot rest of the week.

Ein ganz anderes Stranderlebnis …

Heute scheint die Sonne und es weht fast gar nicht. Deshalb wollten wir gerne an den Strand. Wir wählten Tversted, weil wir dann auf dem Rückweg bei „unserem“ Fischhändler einkaufen konnten.

Wir kommen also dorthin und an den Strand, der ziemich schmal war wegen Hochwasser. Im losen Sand war eine Autospur, also dachten wir, da können wir auch fahren. Denkste, im Nu sassen wir fest und alle Versuche zurückzusetzen bohrten uns noch tiefer mit den Vorderreifen in den Sand.

Zuerst waren wir nur zu dritt, ein Däne und wir. Er selbst war auch bereits steckengeblieben und stand jetzt relativ gut, so dass er bei Niedrigwasser am Wasser entlang würde wegfahren können. Wir waren das vierte Auto, das während der letzten Stunde festgefahren war.

Glücklicherweise kamen zwei deutsche Autos, einer davon ein Bus. Aber sie hatten kein Seil, nur so ein schwarzes Band, das ausprobiert wurde und prompt riss.

Vier deutsche Jugendliche und wir gruben was das Zeug hielt mit den Händen den Sand von den Vorderrädern weg und so weit zurück, wie wir konnten. Eine deutsche Dame griff sich die Fussmatten aus dem Auto und legte sie strategisch günstig hinter die Vorderreifen und kam dann auch noch mit Stöcken, auf denen die Reifen wohl nicht durchdrehen würden. Uns fehlte nur ein Seil. Eines der Mädchen, ein Teenager, lief am Strand entlang um bei jemandem ein Seil zu finden.

Ein älterer Herr bot uns dann seine Hundeleine an. Das war sehr lieb und wir wollten es aus lauter Verzweiflung auch damit probieren, als der erste Helfer, der Däne, mit einem richtigen Abschleppseil ankam. Er hatte völlig vergessen, dass er es im Auto hatte. Auch als er selber rausgezogen werden musste, hatte er nicht daran gedacht. Wir versuchten es einmal, nichts zu machen. Da kam ein schwarzer Rover an den Strand. Der wäre gut zum rausziehen gewesen. Als wir auf ihn zugingen, machte er sich schleunigst in die entgegengesetzte Richtung aus dem Staube. „Kein guter Stil“, meinte der eine Junge.

Wir sagten zu unseren Helfern, dass wir wohl besser unseren Autoclub anrufen sollten. Aber ein richtiger Deutscher gibt ja nicht so schnell auf. Wir gruben noch ein wenig mehr, die Matten wurden besser platziert und noch ein Versuch. Und dieses Mal gelang es! Ein Bus der zog und 9 Leute, die schoben, waren erfolgreich!

Wir boten Eis für alle an, aber nur die jungen Leute wollten was haben. Auch durften wir das gerissene Band nicht bezahlen.

Wir hatten auch Glück gehabt, dass wir gleich neben festem Sand gestrandet waren, sonst wäre ein Helferauto ja selber auch eingesackt. Als wir gerettet waren, fuhr ein roter Kastenwagen nach rechts auf den Sand und blieb prompt stecken. Dem konnten wir nicht helfen, da er zu weit weg vom Weg war.

Unsere Helfer hatten die Kennzeichen KS und WN, also Kassel (Hessen) und Waiblingen (Baden-Württemberg). Wir können gar nicht sagen, wie dankbar wir euch sind!!!