Lieblingsgericht eines türkischen Kochs … A Turkish chef’s favourite dish

Heute gibt es wieder etwas zu Essen, auch wieder aus der türkischen Küche und bei YouTube gefunden. Es handelt sich um das Lieblingsgericht eines türkischen Kochs, schlicht und einfach und sehr wohlschmeckend. Ich weiss nicht, wie er es nennt, denn die Textstücke, die ich fand und um deren Übersetzung ich Google bat, waren „Willkommen, Freund“, „Meine Küche“ und „Mein Kanal“. Also heisst es jetzt „Lieblingsgericht eines türkischen Kochs“.

… Today you will be fed again, and again from the Turkish kitchen and found on YouTube. It is a Turkish chef’s favourite dish, simple and uncomplicated, and very tasty. I don’t know what he is calling it, as the text pieces that I found and the translations of which I asked Google to do, were „Welcome friend“, „my kitchen“ and „my channel“. So, I herewith name it „A Turkish chef’s favourite dish“. The English version follows after the German in one block.

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Es ist denkbar einfach. Alle Zutaten werden kleingeschnitten und auf ein Backblech gelegt (am besten mit Backpapier auslegen). Doch hier erst einmal die Zutaten:

900 g Kartoffeln
2 rote Paprika
2 Zwiebeln
4 grüne Chilis (die dänischen Untertexte im Video behaupten, dass das Paprika sind, aber schaut euch das Video mal an, das sind doch Chilis oder? Wir haben nur einen genommen … 😉 )
6 Knoblauchzehen
3 Tomaten
300 g Rinderhack (hier habe ich Champignons genommen)


Dann streut/giesst man als Gewürz und Fettsubstanz Folgendes darüber:
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Teeglas Olivenöl (kennt ihr diese kleinen türkischen Teegläser? Wieviel mag das sein, 1 dl? Vier Schnappsgläser vielleicht),
je 1 Teelöffel. schwarzer Pfeffer, roter Pfeffer, Thymian und Kreuzkümmel
woraufhin man das Ganze gründlich zusammenmischt.


Dann weicht man ein zweites Backpapier in Wasser ein, drückt es aus und legt es über die gleichmässig verteilten Lebensmittel. Den Ofen hat man in der Zwischenzeit auf 230 Grad vorgeheizt. Die Backzeit beträgt 60 Minuten. Nach 45 Minuten entfernt man das oben liegende Backpapier und streut geriebenen Käse in der persönlich bevorzugten Menge darüber und lässt das Gericht fertig backen.


Einfach so essen ohne was mehr, denn es ist ja alles drin und die Gewürze passen ganz toll zusammen und dazu. Man kann natürlich einen Salat dazu essen, wenn man möchte.


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ENGLISH

It is very easy. All ingredients are cut into small pieces and placed on a baking sheet (ideally lined with baking paper). But here are the ingredients first:
900 g (31.7 oz) potatoes
2 red peppers
2 onions
4 green chillies (the Danish subtitles in the video claim that these are peppers, but have a look at the video, aren’t they chillies? We only took one … 😉 )
6 cloves of garlic
3 tomatoes
300 g (10.6 oz) ground beef (I used mushrooms here)


Then sprinkle / pour the following over it as a spice and fatty substance:
2 tablespoons of tomato paste,
1 tea glass of olive oil (do you know those little Turkish tea glasses? How much can that be, 1 dl? Four shot glasses maybe),
1 teaspoon each: black pepper, red pepper, thyme and cumin, after which you mix everything together thoroughly.


Then you soak a second baking paper in water, squeeze the water out and place it over the evenly distributed food. In the meantime, the oven has been preheated to 230 degrees Celsius (446 Fahrenheit). The baking time is 60 minutes. After 45 minutes, remove the baking paper from the top, sprinkle grated cheese over the food in the amount you prefer, and let the dish finish baking.


Just eat without anything else, because everything is in there and the spices go really well together and with it. You can of course have a salad with it if you want.


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Guten Appetit! … Enjoy!

Kräutersalat … Herb salad

Jetzt kommt mal wieder etwas Essbares, leicht und relativ schnell zu produzieren, mit viel Geschmack und Textur und über alle Massen lecker.

… Today I will present something edible again, easy and relatively quickly to prepare, with a lot of taste and texture and over all delicious.

Es handelt sich hierbei um den Kräutersalat von Khashayar Parsi, den wir nun schon diverse Male zubereitet haben. Er benutzt unter anderem Lavash Brot im Salat, das wir bei uns nicht bekommen. Gute Alternativen sind zerstückeltes Knäckebrot oder die knusprigen Mini-Bruschetta, die ich dann auch noch einmal etwas zerkleinere. Das eine mal haben wir Grissini benutzt (siehe Bild ganz unten), aber das war zu viel Brotanteil im Salat, die haben wir fast alle wieder herausgeklaubt. Nichts gegen Grissini, nur eben nicht in diesem Salat.
Ich bekomme meistens Korianderblätter nicht und der Basilikum ist oft von schlechter Qualität. In so einem Fall nehme ich einfach die doppelte Menge von einem oder mehreren der anderen Kräuter.

… I am talking about Khashayar Parsi’s herb salat, which we have prepared several times already. He uses Lavash bread in the salad, which we cannot get where I live. Good alternatives are broken Swedish crispbread or crunchy miniature bruschetta, which I break into smaller pieces. One time we used Grissini (see last photo), but that was too much bread in the salad, and we picked most of them out again. Nothing against Grissini, just not in this salat.
Most of the time I cannot get coriander leaves here, and the basil often is of bad quality. In such cases I just take the double amount of one or more of the other herbs. My anglophone readers will find the English version of the recipe HERE.

ZUTATEN:
Dressing:
1/2 Tasse Olivenöl (extra virgin)
1 kleine Limone (Saft und Schale wenn ökologisch)
1 Teelöffel Zimt
1 Teelöffel Kreuzkümmel
je 1 Teelöffel schwarzer Pfeffer und Cayennepfeffer

Nüsse:
je 1 halbe Tasse Cashew, Mandeln und Walnüsse, geröstet und kleingehackt (nicht zu klein, also kein Mehl)

Kräuter:
Je 1 Bund Basilikum (gerne Zitronen- oder Thai-), Schnittlauch, Dill, Petersilie, Estragon, Koriander (Cilantro).

Desweiteren:
1/2 mittelgrosse Zwiebel, gehackt
4 Knoblauchzehen (gehackt)
1,5 Tassen Weintrauben (ich habe die halbiert)
450 g Lavash Brot oder knusprige Alternative (ich nehme allerdings nur die Hälfte)
225 g Feta

ZUBEREITUNG:
Man mischt das Dressing, die Zwiebel kann man auch schon mal mit hineintun, und dann werden alle anderen Zutaten zerkleinert/gehackt und hineingemischt. Es empfiehlt sich, nicht noch extra zu salzen, da der Feta-Käse sehr salzig ist.

Fertig und absolut lecker! Nachfolgend ein paar Bilder von unserem vorletzten Versuch. An dem Tag hatte ich nur eine halbe Portion gemacht, das war ein Fehler!

Hier die Kräuter und Nüsse (darunter ist das Dressing).
… Here the herbs and the nuts (the dressing is underneath).
Fast alle restlichen Zutaten. Ich kann euch sagen, das duftet so gut, dass die Zubereitung im hungrigen Zustand eine Qual ist!
… Almost all of the remaining ingredients. I can tell you, this is such a wonderful mixture of fragrances that the preparation is torture, when your are hungry.
Hier das Endprodukt. Lange überlebte es nicht! 😉
… Here the final product. It did not survive for long! 😉 I prepared only half a portion that day, that was definitely a mistake!

Guten Appetit! … Enjoy!


Hasselback Kartoffeln … Hasselback potatoes

Ich liebe Kartoffeln, in jeder Zubereitungsform … halt, stopp, nein, nicht die süssen, glasierten, die man in Dänemark zu Weihnachten isst. Aber ansonsten, gebacken, gebraten, gekocht, gemust … 🙂

… I love potatoes, in whatever way of preparation … no, stop, not the sweet, glazed ones that are eaten traditionally in Denmark at Christmas. But otherwise, baked, fried, boiled, mashed … 🙂

Und dann erzählte mein Mann mir von Hasselback Kartoffeln, einer schwedischen Erfindung von dem schwedischen Koch Leif Elisson aus Värmland, der diese Zubereitungsart 1953 im Restaurant Hasselbacken auf der Stockholmer Insel Djurgården einführte.

,,, And then my husband told me about Hasselback potatoes, a Swedish invention, created in 1953 by Leif Ellison, a trainee chef at Hasselbacken restaurant on the island Djurgården at Stockholm.

Im ersten Moment sieht es so aus, als ob die Zubereitung kompliziert wäre, ist sie aber eigentlich nicht, man braucht nur ein klein wenig Geduld. Der Rest liegt in den Gewürzen, die man ins Öl mischt. Hier die Basisversion, nur mit Olivenöl gebacken und danach vor dem Servieren mit Butter/Öl und kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln bestrichen.

… At first, one could get the impression that the preparation is complicated, but it isn’t, actually, one only needs a bit of patience. The rest is carried by the spices that one mixes into the oil. Here the basic version, baked in olive oil and brushed with butter/oil and finely chopped spring onions sprinkled over them before serving.

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Der Trick liegt darin, dass man die Kartoffeln tief runterschneidet, aber eben nicht ganz, dann fächern sie sich beim Backen sehr schön auf. Ich fand eine Empfehlung auf dem Internet, dazu die Kartoffeln zwischen zwei Esstäbchen oder ähnlichem zu legen, die dann das Messer rechtzeitig stoppen. Der erste Versuch hat mir Mut zu einem zweiten gemacht.

… The trick is to cut the potatoes as deep down as possible without cutting the slices completely off, as then they will open during baking. I found a tip on the internet to put the potatoes between two chopsticks or similar, which will stop the knife in time. The first try gave me courage for a second one.

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Die beiden Spitzen der Kartoffeln hängen allerdings in der Luft, so dass man aufpassen muss, dass man nicht ganz durchschneidet. Der Rest geht dann ganz leicht. Dieses Mal habe ich dann eine Marinade aus Öl, etwas von unserem Bärlauch-Pesto, Salz, Pfeffer und Paprikapulver vorbereitet. Ich habe die Kartoffeln zuerst in Öl gewendet und dann in einen vorgeheizten Ofen gegeben (200 Grad Celsius). Bei diesen neuen Kartoffeln dauerte das Backen ca. 45 Minuten. Ich habe zweimal zwischendurch mit der Marinade gepinselt. Ich hatte ausserdem etwas zu viel Füllung von den gefüllten Champignons, die ich dann auf zwei kleine Förmchen verteilt und mitgebacken habe. (Allerdings nicht 45 Minuten …)

… However, the two ends of the potatoes hang in the air, so that one has to pay attention to not cut them off completely. The rest is easy. This time I have prepared a marinade of olive oil, a teaspoon full of our wood garlic pesto, salt, pepper and paprika. First I turned the potatoes in oil and then put them in a dish and into a preheated oven (392 degrees Fahrenheit). For these new potatoes it took about 45 minutes to get baked. I have brushed them with the marinade twice during baking. And then I had too much of the filling for the mushrooms, and put that into small dishes, which I baked alongside the potatoes. (Not 45 minutes though …)

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Dies waren die gefüllten Champignons von Ballesworld. Die waren nicht vegan, weil wir sie mit Käse gratiniert haben. Das Experiment mit dem veganen Käse war nicht so das gelbe vom Ei. Anstatt Sahne für die Sosse kann man Sojasahne oder ähnliches nehmen.

… These were the filled mushrooms, a recipe of Ballesworld, before baking. They were not vegan, as we have „au gratin“ed them with cheese. The experiment with the vegan cheese was not a success. Instead of cream for the sauce, one can use soy cream or similar.

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Mit der Marinade bekamen die Kartoffeln etwas mehr Farbe. Der Fantasie, was man da hineinmischt, sind keine Grenzen gesetzt. Nächstes Mal probiere ich mit Kräutern, u. a. Rosmarin.

… The marinade gave a bit of colour to the potatoes. There is no limit to your phantasy, what you wish to use for it. Next time I will try it with herbs, among others rosemary.

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So sah das dann aus. Die kleine Extraportion der Füllung haben wir dann gar nicht mehr geschafft, die gibt es heute, denn Freitag ist bei uns Restetag.

… This is what the result looked like. In the end we could not eat the little extra portion of the filling. We will have that today, as on Fridays we have leftovers day.

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Heute gab es selbstgemachte Falafel mit selbstgemachten, gebratenen Pita-Broten und veganem Mayonnaise (selbstgemacht). So einfach und doch so lecker.

… Today we had homemade falafel with homemade, fried pita bread and vegan mayonnaise (homemade). So simple and yet so delicious.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

… I wish you all a pleasant day!

 

Gefüllte Brötchenmuffins … Stuffed bread muffins

Dies ist ein Rezept von Bloggerin Ballesworld, von der ich schon so Einiges nachgekocht habe. Sie hat dafür Sonntagsbrötchen aus der Dose genommen, aber hier bei uns bekomme ich keine, die gut schmecken, daher habe ich meinen eigenen Brötchenteig genommen.‘

… This is a recipe by blogger Ballesworld, and I have already prepared quite a few of her recipes. For this one she used ready made bread roll dough from a tin. But where I live, we don’t get any decent tasting ones, so I used my own bread roll dough.

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(Before baking)

Wichtig ist, dass man den sehr dünn ausrollt, also nicht ganz so dünn wie Strudel, aber so in die Richtung, damit es keine deep pan Pizza wird.

… It is important to roll out the dough very thin, not as thin as for strudel, but in that direction, so that it does not develop into deep pan pizza.

Anstelle von Fleisch habe ich gebratene Zwiebeln und Champignons genommen. Dazu habe ich eine vegane Knoblauch-Mayonnaise gemacht. (Zutaten: 100 ml neutrales Öl (ich habe Sonnenblumenöl genommen), 80 ml Soja oder Mandel „Milch“, 1 TL Zucker, 1/2 TL Salz, eine Winzigkeit Senf und einen EL Zitronensaft plus eine Knoblauchzehe. Alles zusammen in ein hohes Gefäss tun und mit dem Stabmixer aufmischen, geht ruckzuck. Die einzige Mayonnaise, die ich mag. Mit Soja wird es fester, aber mit Mandel schmeckt besser, finde ich.)

… Instead of meat I used fried onions and mushrooms. I prepared a vegan garlic mayonnaise to go with it. (Ingredients: 100 ml neutral oil (I used sunflower oil), 80 ml soy or almond „milk“, 1 teaspoon sugar, 1/2 teaspoon salt, a hint of mustard and a table spoon lemon juice, plus one clove of garlic. Put everything in a high container and blend up with a hand blender. It is very quick. The only mayonnaise that I like. Soy makes it firmer, but almond tastes better, in my eyes.)

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(After baking … oops, where are the other two???)

Ihr, die ihr deutschsprachig seid, schaut euch das Rezept bitte HIER an, denn Balle hat das so schön bebildert und beschrieben.

… I will write up the ingredients and the preparation in English, but for more and better photos please visit Ballesworld.

Ingredients:
2 tins readymade bread roll dough (I used my own homemade bread roll dough)
3 eggs
125 g cooked ham
1 red pepper
1 red onion
100 g grated cheese
12 black olives
2 tablespoons oats
2 tablespoons sesame seeds
3 tablespoons chopped parsley
1 teaspoon vegetable stock (powder)
1/2 teaspoon salt
1/2 teaspoon pepper
1 tablespoon oil for frying

Preparation:
1) Take the bread roll dough out of the tins, separate the pieces and set aside
2) Cut the pepper and the onion into small pieces and fry with a little oil. When the onions are getting this transparent look, set the pan aside to cool down
3) Cut the ham and the olives into small pieces
4) Wash the parsley and chop very finely
5) In a bowl blend the eggs with a fork and add the oats, mix well and let rest for about 5 minutes
6) Add the ham and the olives to the pepper-onion-blend and mix well
7) Add half of the cheese and the parsley to the mix and stir
8) Season to taste with salt and pepper
9) Preheat the oven to 200 degrees Celsius (392 Fahrenheit)
10) In the meantime, the pieces of dough have room temperature and are ready to be processed. Dust the kitchen table with flour (only there, where you are working … 😉 ) and roll out the pieces into circles of about 10 cm (4 inches, didn’t even have to look it up), which will fit standardized muffin baking trays.
11) Line the buttered moulds evenly with the dough.
12) Do the same with the rest of the dough pieces.
13) Distribute the filling evenly on all pieces.
14) Sprinkle the remaining cheese on top and then the sesame seeds
15) Place the tray in the preheated oven and bake for about 25 minutes
16) Remove from the oven and serve

Enjoy!  🙂

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Grüner Spargel … Green asparagus

Ich habe mich in etwas gestürzt, was ich noch nie gemacht habe: Poached eggs. Wie heisst das eigentlich auf Deutsch, mal nachschlagen … „pochierte Eier“. Es ist nicht so elegant geworden wie bei der Urheberin, Bloggerin Sheree, aber doch gut genug zum Vorzeigen … 😉
The Musette: green asparagus with poached egg and vinaigrette

… I have trodden a path, where I have never ventured before: I made poached eggs. I did not manage to make everything look as elegant as the originator of the recipe, blogger Sheree did, but still decent enough to be presented. The English version of the recipe you will find on Sheree’s site (her English is way better than mine … 😉  ).
The Musette: green asparagus with poached egg and vinaigrette

… There are a few remarks in English at the end of this post though … 🙂

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Zutaten:

Pochiertes Ei

  • 1 l (4 Tassen) kochendes Wasser
  • 2 Teelöffel weissen Weinessig
  • 4 mittelgrosse, frische, ökologische Eier

Spargel und Spinat

  • 1 . (4 Tassen) kochendes Wasser, gesalzt
  • 20 mittelgrosse Spargel, alle auf möglichst gleiche Länge geschnitten
  • 1 Esslöffel ungesalzene Butter
  • 150 g (2/3 Tase) Baby-Spinat, gewaschen
  • sea salt and freshly ground pepper to taste

Dressing

  • 1 Esslöffel Dijon-Senf
  • 1 Esslöffel frisch gepressten Saft von ögologischen Zitronen
  • 2 Esslöffel Wasser
  • 3 Esslöffel geschmacksneutrales Pflanzenöl
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 Prise frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
  • 4 Esslöffel Haselnüsse, geröstet und gehackt. (Wir hatten noch Flocken)

Zubereitung

1. Starte mit dem Dressing. Vermische alle Zutaten, schmecke ab und justier die Gewürze, wenn nötig. Stell es zur Seite.

2. Bringe in einer grossen, tiefen Kasserolle das Wasser, das Salz und den Essig zum Kochen. Schlage die Eier auf und setze jedes Ei in eine separate kleine Schale oder Tasse. Rühre vorsichtig mit einem Löffel in dem kochenden Wasser, um einen kleinen Wirbel hervorzurufen. Kippe vorsichtig jedes Ei von seiner Schale in die Mitte des Wirbels. Schalte die Hitze runter auf mittel (bei mir 4, Induktions-Herd), so dass das Wasser siedet, und koche die Eier für 3-4 Minuten.  Ich (Sheree) bereite normalerweise zwei Eier gleichzeitig zu. (Ich, (Birgit aka Stella) habe sie als Anfänger einzeln zubereitet.)

3. Nimm die Eier mit einem Sieblöffel aus dem Wasser und lasse sie auf einem Teller mit Küchenpapier abtropfen. Würze mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer. Man kann die Eier schon vorher zubereiten. Dann kocht man sie nicht ganz fertig und wärmt sie später sanft in warmem Wasser auf.

4. In another medium saucepan, bring the water to the boil with a pinch of salt. Cook the asparagus for no more than 3-4 minutes. The spears should still be al dente. Drain, arrange five spears on each plate and keep warm while dressing.

5. Wilt the wet spinach in a medium pan and sauté it in a little butter, keep warm. Add a tablespoon of spinach to each quintet towards the middle of the spears. Place the poached egg on the spinach, which should stop it from sliding off.

6. Dress the plate with the vinaigrette and scatter over the hazelnuts.

Sheree’s Handy Hints

1. Use only green asparagus spears. It doesn’t work as well with the white ones.

2. The dish is equally delicious without the egg and spinach if you prefer something simpler.

3. Do not overcook the aspargus. If you don’t like them boiled you can steam or oven-bake the spears.

 

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Ich habe den Spargel als Hauptgericht zubereitet mit Kartoffeln und einer Art holländischen Sauce. Ich habe da etwas geschummelt. Ich habe einfach eine Bechamel-Sauce zubereitet und etwas von unserem in Öl konservierten Garten-Estragon dazugegeben. 😉

Man kann zwar auf dem Foto nicht richtig sehen, dass da Spinat ist, aber er ist da, glaubt es mir … 😉 … unter den Eiern.

… I have prepared the asparagus as main dish with potatoes and a kind of Hollandaise. I have cheated a bit. I have simply prepared bechamel and added some of our garden estragon, which I had preserved in oil. 😉

It is not really visible on the photo that there is spinach, but it is there, trust me … 😉 … underneath the eggs.

Sheree, das war ein sehr leckeres Gericht … danke für die Präsentation!

… Sheree, this was a very delicious dish … thank you for presenting it!

 

 

 

Veganes Sushi … Vegan Sushi

Jaha, endlich mal wieder was zum Essen! Ich hatte schon lange kein Sushi mehr gemacht und dieses Mal sollte es total vegan sein.

… Ye-hes finally something edible again! I had not made Sushi for a long time, and this time I wanted it to be completely vegan.

Hier die Gerätschaften zum Rollen Rollen …

… Here the tools to roll the rolls …

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Die Zutaten für den Rolleninhalt …

… The ingredients for the filling of the rolls …

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Veganer Lachs …                         … vegan salmon …

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und die Zutaten für die vegane Mayonnaise. Tjaaa, das Foto existiert nicht … Zutaten: 100 ml neutrales Öl (ich habe Sonnenblumenöl genommen), 80 ml Soja oder Mandel „Milch“, 1 TL Zucker, 1/2 TL Salz, eine Winzigkeit Senf und einen EL Zitronensaft. Alles zusammen in ein hohes Gefäss tun und mit dem Stabmixer auf mischen, geht ruckzuck. Die einzige Mayonnaise, die ich mag.

… and the ingredients for the vegan mayonnaise. Weeeeelll, the photo does not exist … ingredients: 100 ml neutral oil (I used sunflower oil), 80 ml soy or almond „milk“, 1 teaspoon sugar, 1/2 teaspoon salt, a hint of mustard and a table spoon lemon juice. Put everything in a high container and blend up with a hand blender. It is very quick. The only mayonnaise that I like.

Für zwei Personen habe 250 g Sushi-Reis nach Anleitung auf der Packung gekocht und abkühlen lassen. Währenddessen habe ich das Qorn angebraten, die anderen Zutaten zu dünnen Streifen und Würfeln geschnitten und die Mayonnaise mit einem Stabmixer geschlagen. Ich weiss nicht mehr, wo ich das Rezept herhabe, entweder von Karo-Tina Aldente oder von Neulandwegovegan ich kann es auf beiden Seiten nicht finden. Die Hälfte habe ich abgenommen und den Rest mit Cayenne-Pfeffer „geschärft“.

… For two people I have prepared 250 g sushi rice following the instructions on the packet, and let it cool. In the meantime I fried the Qorn, cut the other ingredients into thin strips and dice, and beat the mayonnaise with a hand blender. I don’t know anymore, where I found the recipe, it is either from  Karo-Tina Aldente or Neulandwegovegan, I cannot find it on either side. I used half of it classic, and the other half I have „sharpened“ with cayenne pepper.

Zuerst habe ich zwei Rollen mit der Norialgenplatte aussen gemacht  (Maki) In der einen waren Qorn, Möhren und Mayo, in der anderen Gurken-, Mango- und Veganaufschnittstreifen plus Chilimayo.

… First I prepared two rolls with the nori outside (Maki). One was filled with Qorn, carrot strips and mayo, the other one with cucumber, mango and vegan cold cut strips plus chili mayo.

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Dann kam eine inside out Rolle an die Reihe (Ura-Maki). Während die anderen beiden schön fest wurden, wurde Ura-Maki etwas lose. Ich finde sie schwierig zu machen und habe nicht so viel Übung damit. Gefüllt war sie mit Möhren, Gurken, Aufschnitt und Mango … und ein bisschen Chilimayo (der schmeckte so gut).

… Then it was the turn of an inside out roll (Ura-Maki). While the Maki rolls were nice and firm, the Ura-Maki was a bit slack. I find them difficult to prepare and I am not so experienced. It was filled with carrots, cucumber, cold cut and mango strips … and a wee bit chili mayo (it was so good).

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Danach fertigte ich vier Stück von den kleinen ovalen Reisstückchen an, wo man etwas obendrauf legt, in diesem Fall den veganen Lachs (Nigiri). Die Herstellung desselben findet man bei Neulandwegovegan.

… Afterwards I created four pieces of the small oval rice packages, which are then covered with fish or other stuff (Nigiri), in our case with vegan salmon. The preparation of the latter one can find at Neulandwegovegan. It is basically very thin slices of carrot carefully cooked soft and then marinated with among others nori for the fish taste.

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Als letztes kamen die kleinen gefüllten Körbchen an die Reihe (Gunkan-Maki). Dazu fertigt man Ringe aus Nori-Alge an. Das eine Ende macht man etwas nass, dann kann man die Enden zusammenkleben. Ich habe erst die Ringe gemacht und sie auf eine Platte gelegt. Zuerst füllt man eine Schicht Reis hinein, drückt den etwas fest, und dann all das andere. Ich hatte eine Mischung aus Gurken-, Möhren und Mangowürfeln vorbereitet. Obendrauf kam noch etwas Qorn und … natürlich etwas Chili-Mayo, der war ZU lecker … 😉

… Last but not least the small, filled baskets (Gunkan-Maki). For those you cut stripes from a nori sheet, make one end wet with a finger and stick the ends on top of each other. I made all the rings first and put them on a platter. First you put a bit of rice inside, press it down a bit, and then add all the other ingredients. I had made a mixture of cucumber, carrot and mango dice. On top I added a bit of fried Qorn and … of course … a tiny smidgen of chili mayo, it was simply TOO delicious … 😉

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So sah der Tisch dann aus. Alles was an Zutaten übrig war, assen wir als Zubehör mit den Mayos als Dip.

… This is what the table looked like. All the remaining ingredients, we had as side dishes with the two mayos as dips.

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Lange sah er nicht so aus … 😉  😀

… It did not look like this for very long … 😉  🙂

Was Sushi so lecker macht, kann man im Prinzip bei allem Essen erreichen, wenn es nämlich alle fünf Geschmackrichtungen beinhaltet: salzig, süss, bitter, scharf und sauer.

… What makes sushi so delicious can principally be achieved with all food, if it actually contains all five tastes: salty, sweet, bitter, hot and sour.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

… I wish you all a pleasant day!

Oliven-Gnocchi mit Gorgonzolasosse … Olive gnocchi with gorgonzola sauce

Dies ist ein etwas abgewandeltes Rezept aus „Das grosse 5 Elemente Kochbuch“ von Daniela Herzberg. Im Originalrezept wird es mit in Öl gebratenem Knoblauch serviert, was sicherlich auch gut schmeckt. Ich stehe im Moment etwas auf Kriegsfuss mit Knoblauch, denn ich bekomme asthmaähnliche Anfälle, wenn ich ihn esse. In der Sosse war auch etwas Knoblauch, aber nicht so viel, dass ich einen schlimmen Anfall bekommen würde.

… This is a variation on the recipe from the book „Das grosse 5 Elemente Kochbuch“ (the great 5 elements cooking book) by Daniela Herzberg. In the original recipe the gnocchi are served with garlic fried in oil, which certainly sounds tasty. But, at the moment I have an issue with garlic, because I am getting asthma like attacks when I eat it. In our sauce was also a bit of garlic, but not so much that I would get a bad attack.

Doch hier zum Rezept:

… But here the recipe: (the English version follows the German)

Zutaten Gnocchi:
500 g gekochte und gepellte Kartoffeln (Erdelement)
80 g Weizenvollkorngriess (Erde)
40 g Maisstärke (Erde)
2 Eigelb (Erde)
1/4 Teelöffel geriebene Muskatnuss (Metallelement)
Pfeffer (Metall), Salz (Wasser)
je 30 g grüne und schwarze Oliven ohne Kern, ganz fein gehackt  (Wasser)
6 Esslöffel Olivenöl (Erde), 3 Knoblauchzehen (Metall)

Zubereitung:
Die gekochten Kartoffeln mit dem Kartoffelstampfer pürieren (nicht mit einer Maschine, denn dann werden die Kartoffeln zu matschig) und dann nach und nach alle Zutaten ausser Olivenöl und Knoblauch dazugeben und gut vermengen. Der Teig darf nicht mehr kleben, sonst fallen die Gnocchi beim Kochen auseinander.

So sahen meine vor dem Kochen aus, zum Grössenvergleich ein Mokkalöffel rechts am Teller:

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Einen grossen Topf mit Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Jetzt soll man mit zwei Mokkalöffeln die Gnocchi formen. Das war mir aber zu fummelig, und so habe ich sie mit der Hand geformt. In kleinen Portionen nacheinander im Wasser gar ziehen lassen. Sie sind fertig, wenn sie an die Oberfläche kommen, dann müssen sie auch gleich herausgenommen werden.

Jetzt werden sie nach dem Originalrezept in dem Olivenöl gewendet, in dem man die drei Knoblauchzehen gebraten hat.

Wir haben die Gorgonzolasosse gewählt, weil wir uns vorstellen konnten, dass das gut zu diesen speziellen Gnocchi passen könnte. Das Rezept stammt von meinem Mann, und ich werde mich anderen Bloggern anschliessen, die alle die weltbesten Rezepte haben, und diese Sosse zur weltbesten Gorgonzolasosse erklären. 😉

Zutaten Gorgonzolasosse
2 Handvoll Spinat
1 Packung Streichkäse pikant (das ist der mit dem roten Paprika)
1 Packung Streichkäse mit Kräutern und Knoblauch (oder nur Kräutern)
2 Packungen Gorgonzola
1 Dreieck Parmesan (parmigiano reggiano, bitte!  😉  )
Salz, Pfeffer, Muskatnuss und ein Teelöffel Gemüsebrühepulver und einen Hauch von Cognac

Zubereitung
Mein Mann kocht zuerst den Spinat weich in ca. 200 ml Wasser und lässt ihn dann abtropfen und fängt das Wasser auf. Von diesem giesst er etwas zurück in den Topf, fügt 10 ml Cognac, 1/2 Teelöffel Muskat, Salz, Pfeffer und Gemüsebrühe hinzu. Die Flüssigkeit wird wieder aufgewärmt, bei mittlerer Hitze, und jetzt werden nach und nach die Käse ausser dem Parmesan hinzugefügt und miteinander vermengt. Ich finde, dass der Gorgonzola sich leichter schmelzen lässt, wenn man ihn vorher in kleine Stücke schneidet. Wenn alles schön gleichmässig zusammengerührt ist, gibt man den Spinat wieder hinzu und rührt noch einmal um. Wenn einem die Sosse zu dick ist, kann man noch mehr von dem Spinatwasser unterrühren (oder mehr Cognac … 😉  ).

Hier eine Portion parat zum Einatmen: Gnocchi, Sosse darüber, dann noch den Parmesan darüberreiben und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer als krönender Abschluss.

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Unsere Vermutung bestätigte sich; die kräftig nach Oliven schmeckenden Gnocchi harmonierten gut mit der Gorgonzolasosse.

Guten Appetit, kann man da nur noch sagen!

ENGLISH

… Ingredients Gnocchi:
500 g (17.6 oz) boiled potatoes without peel (earth element)
80 g (2.8 oz) wholemeal wheat semolina (earth)
40 g (1.4 oz) maize starch (earth)
2 egg yolks (earth)
1/4 teaspoon grated nutmeg (metal)
pepper (metal), salt (water)
30 g (1 oz) each of green and black olives, stones removed and finely cut (water)
6 tablespoons olive oil  (earth), 3 cloves of garlic (metal)

Preparation:
Puree the boiled potatoes with a masher (not with a machine, then the potatoes get too mushy), and then add one at a time the other ingredients except the olive oil and the garlic and blend well.  The dough should not be sticky anymore, because otherwise the gnocchi would fall apart when being cooked.

This is what mine looked like before being cooked. For the size see the mocha spoon at the rim of the plate:

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Heat water in a big pot until boiling. Now you are supposed to form the gnocchi with the help of two mocha spoons. That was too fiddly for me, so I just formed them by hand. Let them simmer in small portions in the hot water. They are done when they come up to the surface, and should be taken out immediately.

In the original recipe they are now being turned in the olive oil, in which you will have fried the three cloves of garlic (cut into small pieces).

We have chosen the gorgonzola sauce, because we imagined that it would fit fine with these special gnocchi. My husband created the recipe, and I will join other bloggers, who all have the world’s best recipes, and declare this sauce to the world’s best gorgonzola sauce.  😉

Ingredients gorgonzola sauce
2 handfuls of spinach
1 package spread cheese (7 oz) savoury (that is the one containing red bell pepper)
1 package spread cheese (7 oz) with herbs and garlic (or only herbs)
2 packages gorgonzola
1 triangle parmesan (parmigiano reggiano, if you please!  😉  )
10 ml Cognac (0.33 liquid oz US respectively 0.35 liquid oz GB)
salt, pepper, nutmeg, a teaspoon powdered vegetable stock and just a hint of cognac

Preparation
My husband first cooks the spinach in very little water (200 ml or 6.76 liquid oz US respectively 7 liquid oz GB) until soft. Then let the water drip off, but keep it. Some of the water is being used to melt the cheeses, so you put some of it back into the pot, add 10 ml Cognac, 1/2 teaspoon nutmeg, salt, pepper and vegetable stock. The liquid has to be warmed again at medium heat, and now you add slowly all the cheeses, except the parmesan, and blend them together until you have a homogenous sauce. I find it easier to melt the Gorgonzola, when it is cut into small pieces beforehand. Then you add the spinach and stir again. If you find the sauce too thick, you just some more of the spinach water (or more Cognac … 😉  ).

Here a portion ready to be inhaled: Gnocchi, sauce on top, and than grated parmesan all over and freshly ground black pepper as the crown of the creation.

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We were right, the gnocchi with the strong olive taste went well with the gorgonzola sauce.

All that is left to say is: enjoy your meal!

Orecchiette, eine Spezialität aus Apulien … Orecchiette, a specialty from Apulia

Dieses Pasta-Gericht ist wiederum ein Resultat des Fernsehens, aus der Sendung mit dem englischen Chef, der in Italien herumreist und kulinarische Kostbarkeiten aufstöbert.

… This pasta dish is again a result of television, from the series with the English chef, who travels around Italy to discover culinary treasures.

Orecchiette (Öhrchen) sind runde, halbkugelförmige Nudeln aus Hartweizengriess, eine Spezialität aus Apulien. Der Rest des Rezeptes ähnelt sehr den Pasta Bologna, d. h. gebratenes Gemüse, etwas Nudelwasser dazu und dann die Pasta hinzufügen. Ausser der Tatsache, dass man die Pasta selber herstellt, also ein recht einfaches Rezept, das in Italien recht populär zu sein scheint. Es schmeckt auch sehr gut und hat viele Variationsmöglichkeiten. In Apulien macht man es traditionell mit „cime di rapa“, was laut Wörterbuch sowohl „Stängelkohl“ als auch „Rübengrün“ bedeuten kann. In der Fernsehsendung machten sie es mit Rübengrün und ohne jegliches Fleisch.

… Orecchiette (little ears) are round pasta, half sphere shaped, made of durum wheat semolina, a specialty from Apulia. The rest of the recipe resembles a lot the Pasta Bologna, meaning fried vegetable, a bit of the pasta cooking water and then add the cooked pasta. Apart from the fact that you are manufacturing the pasta yourself, it is quite an easy recipe, which seems to be quite popular in Italy. It tastes well and has many possibilities for variation. In Apulia it is traditionally made with „cime di rapa“, which according to the dictionary could mean both, a kind of broccoli that is shaped like a stick with a little head on top, I couldn’t find out, what it is called in English, and turnip green. In the series they did it with turnip green and without any meat.

Doch hier zum Rezept, das aus der Zeitschrift „Essen und Trinken“ stammt.

… But now the recipe, which is taken from the magazine „Essen und Trinken“ (eat and drink). The English version is below the German.

Zutaten für vier Personen:
(Natürlich bekommt man in Dänemark weder Griess noch Hartweizengriess, aber ich fand doch Hartweizenmehl, ist doch schon mal was … 😉  Wenn man Stängelkohl oder Rübengrün  nicht auftreiben kann, kann man auch Brokkoli nehmen, der mit dem Stängelkohl verwandt ist. Ich habe ganz andere Gemüse genommen, denn hier sind ja die Orecchiette das Wichtigste.)

  • 250 g Mehl
  • 250 g Hartweizengriess
  • Salz
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • Griess

Zubereitung:

  1. Mehl, Griess und 1 Tl Salz mischen, in einer Schüssel aufhäufen, in die Mitte eine Mulde drücken, 250 ml lauwarmes Wasser zugeben.
  2. Nach und nach das Mehl unter das Wasser mischen. Auf der Arbeitsfläche zu einem glatten Teig verkneten, in Folie wickeln, 1 Std. ruhenlassen.
  3. Teig achteln, 7 Teile abdecken. Das 8. Stück zu einer 30 cm langen Rolle formen und in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. In jede Scheibe mit dem Daumen eine Vertiefung drücken.
  4. Den Teig mit der Vertiefung über eine Fingerkuppe stülpen und mit den Fingern festdrücken. Fertig geformte Orecchiette auf ein mit Griess bestreutes Blech (oder Tablett) legen und abdecken.
  5. Orecchiette in kochendem Salzwasser 10-12 Min. kochen lassen.

Orechiette_DanielaBraun_Toskana_Net BLOG
(Foto: Daniela Braun Toskana.net)

now the recipe, which is taken from the magazine „Essen und Trinken“ (eat and drink). The English version is below the German.

Ingredients for four servings:
(Of course I cannot get semolina or durum wheat semolina in Denmark, but I did get durum wheat flour, that’s something, isn’t it?  … 😉  If you cannot get the sticky broccoli or turnip green, you can also use normal broccoli. I used completely different vegetables, as here the focus is on the orecchiette.)

  • 250 g flour (8.8 oz)  (US?/UK?/both??, wink, wink, nudge, nudge, say no more … 😉 )
  • 250 g durum wheat semolina
  • salt
  • 250 ml lukewarm water (8.45 US oz/8.8 UK oz)
  • semolina for the table

Preparation:

  1. Blend flour, durum wheat semolina and a teaspoon of salt in a bowl. Press a hollow in the middle and pour 250 ml lukewarm water into it.
  2. Slowly blend the flour mixture with the water and work into a smooth dough. wrap into foil and let it rest for an hour.
  3. Divide the dough into 8 pieces. Cover 7 of them with a tea towel. Form the 8th roll into a 30 cm long roll and cut into 0.5 cm thick pieces. With your thumb press a hollow into each piece.
  4. Put each piece with the hollow on a finger tip and press into shape. The formed orecchiette put on a baking tray or sheet covered with semolina and cover with a tea towel or similar.
  5. Cook the Orecchiette in boiling salted water for 10-12 minutes.

Orechiette_DanielaBraun_Toskana_Net BLOG
(Foto: Daniela Braun Toskana.net)

Und so sahen meine aus:                    … and this is, what mine looked like:

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Tjaaaaa, schade, meine Fotos sind verloren gegangen … 😉

… Weeeeelllllll, unfortunately, my photos got lost … 😉

Spass beiseite, die Orecchiette sind mir total misslungen, zu gross, zu dick, und daher zu hart, wie Radiergummis … und ich habe gelernt, dass ich solche Gerichte nicht in hungrigem Zustand zubereiten sollte, das wirkt sich sehr auf die Geduld aus, deren Meister ich im Vorwege nicht bin. Ich hoffe, dass ihr mehr Erfolg habt! Falls hier Italiener lesen: bitte nicht lachen!

… All joking aside, this was a total flop, the orecchiette were too big, too thick and, therefore, too hard, like erasers … and I have learned that I shouldn’t prepare dishes like this when I am hungry. It has a negative effect on my patience, which I am not a master of to begin with. I hope you will be more successful! In case Italiens read this: please don’t laugh!

Ich wünsch‘ euch was … 🙂  (nur das Beste, natürlich)

… I wish you all the best … 🙂

 

 

 

Lauchsosse … Leek sauce

Das klingt vielleicht nicht aufregend, schmeckte aber wirklich gut, fanden wir, daher will ich das Rezept hier teilen.

… That doesn’t sound exciting maybe, but it tasted really well, we thought, and therefore I decided to share the recipe here. You find the English version after the German.

Zutaten für zwei Personen:

1 grosser Lauch, gewaschen und in sehr feine Ringe geschnitten
etwas Olivenöl (oder anderes Öl) zum Braten des Lauchs
1/4 l süsse Sahne (40% Fett)  😉   für echte Vikinger …
je einen kleinen Zweig Oregano, Thymian und Minze (ich habe die marokkanische Minze genommen, wenn ihr richtige Pfefferminze nehmt, solltet ihr vielleicht etwas Vorsicht walten lassen, denn die hat einen viel stärkeren Geschmack)
Salz, Pfeffer, einen Tick Muskat und etwas geriebene Zitronenschale
eine halbe Handvoll geriebenen Cheddar

Zubereitung:

Den Lauch in einem Topf im Öl braten, bis er weich ist (aufpassen, dass er nicht braun wird). Dann die Sahne und alle Gewürze und Kräuter hinzufügen  und ein Viertelstündchen vorsichtig vor sich hinköcheln lassen. Zum Schluss den Käse hineinrühren und schmelzen lassen, fertig.

 

… Ingredients for two people:

… 1 large leek, washed and cut in very fine rings
… a bit of olive oil (or other oil) to fry the leek
… 8.5 American or 8.8 British ounces (Are you serious? Please, please go metric!) of cream (liquid, 40% fat) 😉  for real vikings … 😉
… a small branch each of oregano, thyme and mint (I used Moroccan mint; if you use peppermint, maybe a bit of restraint is recommendable, as that one has a much stronger taste)
… salt, pepper, a pinch of nutmeg and a bit of grated lemon peel.
… half a handful of grated Cheddar

… Preparation:

… Fry the leek in the oil in a pot until soft (take care that it doesn’t turn brown). Then add the cream and all spices and herbs and let it simmer carefully for about 15 minutes without a lid on. Then add the cheese and let it melt, done.

Wir fanden die Kombination mit Kartoffelmus besonders gut.

… We especially liked the combination of that sauce with mashed potatoes.

 

 

Nigeria trifft Griechenland … Nigeria meets Greece

Wir sind ja Liebhaber u. a. der griechischen Küche. Nach langer Zeit einmal wieder hatte ich MeiMei gemacht, ein Gericht aus Biafra (Nigeria). Ähnliches gibt es übrigens auch in Ägypten, wird dort aber als Armeleuteessen angesehen, schade … ich machte also welche und muss sagen, sie waren dieses Mal besonders schmackhaft (in aller Bescheidenheit, natürlich 😉 ).

… We are, as you know, fans of the Greek kitchen. There had gone some time that I had made MeiMei, a dish from Biafra (Nigeria). Something similar exists also in Egypt, by the way, but is looked at as poor people’s food, a pity … so I made some, and I have to say that they were especially well tasting this time (with due modesty, of course 😉 ).

Das war der nigerianische Teil. Ich wollte das nordgriechische Gericht „Riganato“ anstatt mit Fleisch, mit Stücken von MeiMei ausprobieren. Das Ergebnis war sehr essbar!

… That was the Nigerian part. I wanted to prepare the northern Greek dish „Riganato“ with pieces of MeiMei instead of meet. The result was very edible indeed!

(Das Rezept stammt vom Blog „Marias Kosmos“ bei blogger.de)IMG_8740

Man kann das Gericht in kleinen Portionsformen im Ofen oder auch einfach schnell in der Bratpfanne zubereiten. Dazu gab es eine kleine Portion Risotto mit Zwiebeln.

… You can prepare the dish either in small portions in the oven or quicker in the frying pan. We had risotto with it with a bit of onion. If you search for „riganato recipe“ on the internet, a lot of choices appear in English.