Ich bin mehr als die Etiketten, die man mir umhängt …I am more than the labels dealt out to me


Die Etiketten, die man mir aufgeklebt hat und noch aufklebt sind auf jeden Fall: Frau, Deutsche, Sekretärin (das hat in Deutschland in der Sicht vieler was mit Kaffeekochen zu tun, deshalb kein gutes Etikett), alt (die höfliche Version: älter), heterosexuell, weiss, glatthaarig, blauäugig … was noch?

Ein Etikett, mit dem ich überhaupt nichts anfangen kann, ist Baby-Boomer. Ich habe in der Wikipedia nachgelesen, was das eigentlich bedeutet, war aber nach der Erklärung auch nicht schlauer. Eine ganze Generation unter einem Etikett zu versammeln finde ich ganz schön gewagt. Ist das weltweit gültig oder nur in bestimmten Ländern? Ich finde den Etikettenwald verwirrend.

Ich möchte vorschlagen, dass wir alle diese Etiketten abreissen und uns den Menschen darunter anschauen. Denn ausser diesem Wesen aus Fleisch und Blut sind wir auch unendliches Bewusstsein und mit allem und allen verbunden. Wenn wir daher anderen mit Wut begegnen, schaden wir allen, einschliesslich uns selber, und wenn wir anderen mit Wohlwollen oder gar Liebe begegnen, üben wir einen heilenden Einfluss auf das alles umgebende und infiltrierende Energiefeld aus.


Lasst uns unseren Mitmenschen liebevoll in ihrem vollen Potenzial begegnen, ohne Vorurteile oder Etiketten. Wir können es besser machen!

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… The labels that were and are still being stuck on me are definitely: woman, German, secretary (many people in Germany think this has something to do with making coffee, so it’s not a good label), old (the polite version: elderly) , straight, white, smooth-haired, blue-eyed … what else?

One label I can’t relate to at all is baby boomer. I looked up on Wikipedia what that actually means, but wasn’t any smarter after the explanation. I think it’s pretty daring to bring a whole generation together under one label. Is this valid worldwide or only in certain countries? I find the forest of labels confusing.

I would like to suggest that we all tear off these labels and look at the human underneath. Because apart from this being of flesh and blood, we are also infinite consciousness and connected to everything and everyone. Therefore, when we meet others with anger, we harm everyone, including ourselves, and when we meet others with benevolence or even love, we exert a healing influence on the all-encompassing and infiltrating energy field.


Let us meet our fellow human beings lovingly in their full potential, without prejudice or labels. We can do better!

Ich wünsche mir … I would wish

Dass Menschen, wenn sie einander treffen in erster Linie einen anderen Menschen sehen, ohne Ansehen des Geschlechts, des Alters, der Hautfarbe, der Nationalität oder des Glaubens. (Habe ich irgendeine vorurteilsbildende Kategorie ausgelassen?)

… That people when meeting each other, first and foremost see another human being, without regarding gender, age, colour of skin, nationality or creed. (Did I miss any prejudice inducing category?)

Allein das würde schon reichlich für Entspannung sorgen.

… That alone would already decrease a lot of the tensions.

Ich denke, dass man sonst viele Begegnungen verpatzt, Bekanntschaften verpasst …

… I think that otherwise one spoils encounters, misses out on contacts …

Wäre es nicht einen Versuch wert, anderen Menschen ohne diese Kategorisierungen zu begegnen, ohne sie auf den ersten Blick einzusortieren und zu beurteilen?

… Wouldn’t it be worthwhile to meet other people without using this categorization, without assorting and evaluating them on first sight?

Wir wären dann weniger beeinflussbar, wenn es darum geht, dass wir bestimmte Gruppen hassen sollen.

… We would then be less manipulable when somebody wants us to hate certain groups of people.

 

Jemand fragte mich einmal: ”Wie ist es denn mit einem Schwarzen zusammen zu sein? ”

Ich antwortete: “Keine Ahnung, ich weiss nur, wie es ist mit David zusammen zu sein.” Wie konnte ich von meinem Verlobten auf sämtliche Schwarzen aller Länder schliessen? Die Frage kam mir zutiefst dämlich vor.

Wenn ich ihn ansah, sah ich Davids Gesicht, nicht das Gesicht „eines“ schwarzen Mannes.

 

… Somebody asked me once: “How is it to be together with a black man?”

I answered: “I have no idea, I only know how it is to be with David.” How could I make a conclusion from my fiancé to all other black men in all countries? I found the question profoundly dim-witted.

When I looked at him, I saw David’s face, not the face of „a“ black man.

 

Wenn ich meinen jetzigen Mann (seit 25 Jahren) anschaue, sehe ich ihn, nicht einen grossen, nicht gerade klapperdürren, weisshäutigen Dänen.

… When I look at my present husband (for 25 years), then I see him, not a tall, not exactly Twiggy-figured, white skinned Dane.

 

Ich möchte diesen mehr nachdenklichen Beitrag mit einigen Worten von George Harrison beschliessen.

… I should like to conclude this rather musing post with some words by George Harrison.

Give me love
Give me love
Give me peace on earth
Give me light
Give me life
Keep me free from birth
Give me hope
Help me cope, with this heavy load
Trying to, touch and reach you with,
Heart and soul

https://www.youtube.com/watch?v=s-KAvPbO8JY

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