Liebe ist die volle Wirklichkeit des Guten … Love is the full reality of good


„Die Liebe ist in allen Dingen gleichsam die Seele und das Auge. In dieser Liebe schließt sich der Lauf der Welt. Liebe ist die volle Wirklichkeit des Guten.“

„Alle himmlische Harmonie ist ein Spiegel der Göttlichkeit, und der Mensch ist ein Spiegel aller Wunder Gottes.“
– Hildegard von Bingen

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… “In all things, love is, as it were, the soul and the eye. In this love the course of the world comes to its close. Love is the full reality of good. „

„All heavenly harmony is a mirror of divinity, and man is a mirror of all the miracles of God.“
– Hildegard von Bingen

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An dieser Stelle möchte ich gerne Liebe zu allen denen schicken, die vom Schicksal gebeutelt sind, sei es nun durch Krieg, Flucht, Vulkanausbruch, Verlust eines geliebten Menschen, Waldbrände oder Überschwemmungen.

… At this point I would like to send love to all those who are shaken by fate, be it through war, flight, volcanic eruption, loss of a loved one, forest fires or floods.

Gott hat den Menschen mit allem umgeben … God has surrounded man with everything


Diese Worte fand ich sehr apropos …

… I thought these words were very apropos …

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„Im Menschen sind Feuer, Luft, Wasser und Erde, und aus ihnen besteht er. Vom Feuer hat er die Wärme, von der Luft den Atem, vom Wasser das Blut und von der Erde den Körper. Dem Feuer verdankt er das Sehen, der Luft das Hören, dem Wasser die Bewegung und der Erde seinen Gang.“

„Auf dieser Welt hat Gott den Menschen mit allem umgeben und gestärkt und hat ihn mit gar großer Kraft rundum umströmt, damit ihm die Schöpfung in allem beistünde. Die ganze Natur sollte dem Menschen zur Verfügung stehen, auf daß er mit ihr wirke, weil ja der Mensch ohne sie weder leben noch bestehen kann.“
Hildegard von Bingen (1098 – 1179), deutsche Mystikerin, Äbtissin und Naturwissenschaftlerin, katholische Heilige

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“There is fire, air, water and earth in man, and he is made of them. He has warmth from fire, breath from air, blood from water and his body from earth. He owes his sight to the fire, his hearing to the air, his movement to the water and his walk to the earth. “

“In this world God has surrounded and strengthened man with everything and has enveloped him with great power so that creation would assist him in everything. All of nature should be available to man so that he can work with it, because man can neither live nor exist without it. „
Hildegard von Bingen (1098 – 1179), German mystic, abbess and natural scientist, Catholic Saint

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Liebe zieht uns immer zur Liebe zurück … Love always draws us back to love

Mevlana in Konya, Rumi’s Mausoleum
Foto: Pixabay, Halil Ibrahim Zengin

“Ein Sufi sieht Gott weder als einen Richter noch als einen Vaterersatz an und auch nicht als den Schöpfer, sondern als unseren eigenen Geliebten, der uns so nahe, so vertraut, so zärtlich ist.
In den Augenblicken der Nähe erfährt der Liebende eine Intimität mit dem Geliebten, die die Sanftheit und die Extase der Liebe überträgt.”

„Sehnsucht führt uns zurück zu Gott, führt den Liebenden zurück in die Arme des Gleibten. Das ist der alte Pfad der Mystiker, derer, die dazu bestimmt sind, die Reise zu den entfernten Küsten der Liebe zu überstehen. Warum wir zu dieser Aufgabe gerufen werden ist stets ein Mysterium, denn die Wege des Herzens kann der Verstand nicht begreifen. Liebe zieht uns immer zur Liebe zurück, und Sehnsucht ist das Feuer, das uns läutert.“
― Llewellyn Vaughan-Lee

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“The Sufi relates to God not as a judge, nor as a father figure, nor as the creator, but as our own Beloved, who is so close, so near, so tender.
In the states of nearness the lover experiences an intimacy with the Beloved which carries the softness and ecstasy of love.”

„Longing takes us back to God, takes the lover back into the arms of the Beloved. This is the ancient path of the mystic, of those who are destined to make the journey to the further shores of love. Why we are called to this quest is always a mystery, for the ways of the heart cannot be understood by the mind. Love always draws us back to love, and longing is the fire that purifies us.“
― Llewellyn Vaughan-Lee

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Ich wünsche euch allen einen gesegneten Sonntag!

… I wish all of you a blessed Sunday!

Liebe durchflutet das All … Love is pervading the universe

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„Von der Tiefe bis hoch zu den Sternen durchflutet Liebe das All.“

„Des Menschen Heimat ist Gott, und dem Geheimnis von Gottes Liebe verdankt er seine Entstehung. Der Mensch ist ein Bild Gottes und ein Partner aller Kreaturen der Welt. So war es Gottes Plan von Anfang an.“

„Der Himmel auf Erden ist überall, wo ein Mensch von Liebe zu Gott, zu seinen Mitmenschen und zu sich selbst erfüllt ist.“

Hildegard von Bingen (1098 – 1179), German mystic, abbess and natural scientist, Catholic Saint

 

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„From down the deep up high to the stars, love is pervading the universe.“

„God is the home of the human being, and it owes its emergence to God’s love. The human being is an image of God and a partner to all of the world’s creatures. This has been God’s plan from the very beginning.“

„Heaven on earth is everywhere, where a person is filled with love for God, for his fellow man and for himself.“

Hildegard von Bingen (1098 – 1179), German mystic, abbess and natural scientist, Catholic Saint

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Die Seele ist wie der Wind … … The soul is like the wind …

Heute möchte ich euch Hildegard von Bingen vorstellen, die in meinen Augen eine sehr bemerkenswerte Persönlichkeit war. Ich finde auch ihre Sprache so schön.

… Today I would like to present Hildegard von Bingen to you, who – in my opinion – was a very remarkable personality. And I like the way she wrote, which, however might have got lost in translation …

HildegardVonBingen_garden-86092__480

 

Die Seele ist wie der Wind, der über die Kräuter weht, wie der Tau, der über die Wiesen sich legt, wie die Regenluft, die wachsen macht. Desgleichen ströme der Mensch ein Wohlwollen aus auf alle, die da Sehnsucht tragen. Ein Wind sei er, der den Elenden hilft, ein Tau, der die Verlassenen tröstet. Er sei wie die Regenluft, die die Ermatteten aufrichtet und sie mit Liebe erfüllt wie Hungernde.

Hildegard von Bingen (1098 – 1179), deutsche Mystikerin, Äbtissin und Naturwissenschaftlerin, katholische Heilige

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The soul is like the wind blowing over the herbs; like the dew covering the meadows; like rain filled air that takes care of growth. May in the same way the human being pour his benevolence out over all those, who carry longing. May he be a wind that helps those in need; a dew that comforts the abandoned. May he be like the rain filled air that raises up the exhausted and replenishes them with love like the starving.

Hildegard von Bingen (1098 – 1179), German mystic, abbess and natural scientist, Catholic Saint

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Lasst uns so sein … 🙂

… Let us be like that … 🙂

 

Zur Liebe … To Love

Heute habe ich einen Text für euch von dem aus Nordjütland stammenden, dänischen Schriftsteller und Mystiker Martinus, der mit 30 Jahren eine Reihe tiefe, spirituelle Erleuchtungen hatte. Danach erlebte er das Universum als durchströmt mit unendlicher Liebe und Weisheit. Der dänische Originaltext steht ganz am Ende.

… Today I have a text for you by Danish author and mystic Martinus (from Northern Jutland), who at the age of 30 had several deep, spiritual enlightenments. Afterwards he experienced the universe as permeated with infinite love and wisdom. The Danish original text is to be found at the end of this post.

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Warum ist die Menschheit nicht schon lange allumfassend liebend?

Wenn allumfassende Liebe nicht schon längst ein allgemeiner Teil des menschlichen Benehmens ist, obwohl deren Gebot seit Tausenden von Jahren überall auf der Welt von Tausenden von Kanzeln verkündet wurde, dann ist der einzige Grund dafür, dass allumfassende Liebe eine Fähigkeit ist, die, genau wie andere organische Fähigkeiten, nur durch einen Entwicklungsprozess entstehen kann.  Sie kann daher nicht durch irgendwelche Gebote, Strafandrohung, Drohungen mit der Hölle nach dem Tode oder den Versprechen des Paradieses, ebenfalls nach dem Tode, entstehen oder nachgekommen werden. Sie ist somit kein Akt des Willens. Viele Menschen möchten gerne liebevoll sein, aber sie finden oft heraus, dass sie das Liebevolle oder Gute, das sie wünschen, nicht tun, aber dagegen das Lieblose oder Böse, das sie nicht wollen, tun. Es mangelt also nicht am Willen. Sie können somit die Nächstenliebe nicht in dem Masse entfalten, wie sie gerne wollen. Nächstenliebe oder allumfassende Liebe ist somit nicht ausreichend entwickelt. Sie ist noch nicht so fertigentwickelt, dass sie eine permanente, alles beherrschende, tägliche Wesensart im Leben des Erdenmenschen geworden ist. Eine Fähigkeit, die man nicht hat, kann man nicht entfalten. Und wenn man sie besitzt, dann kann man sie nicht in höherem Grade entfalten als der bis dahin entwickelte status quo reicht.  Dass sie sich gerade jetzt bei den Erdenmenschen in der Entwicklung befindet, kann man leicht beobachten,  da sie bei manchen Menschen weit fortgeschritten ist und sich bei anderen gerade eben in ihren ersten Anfängen befindet. Die allumfassende Liebe der Menschen zeigt sich somit in höchst unterschiedlichen Stadien der Entwicklung. Daher finden wir Menschen mit sehr unterschiedlichen Stadien von allumfassender Liebe in deren Wesensart.  In dem Masse, wie diese Fähigkeit zur Entfaltung vom göttlichen Gedankenumfeld der allumfassenden Liebe in der Wesensart der Lebewesen fehlt, sind sie lieblos, unmenschlich und gefühllos gegenüber dem Leiden anderer Wesen oder unangenehmen Situationen.  In dem Masse, in dem die allumfassende Liebe im Wesen eines Menschen fehlt, hat er sich noch nicht von seinem tierischen Wesen oder Wesenszustand fortentwickelt. In dem Masse, wie diese Natur sich auf die Psyche und Wesensart eines Lebewesens auswirkt, handelt es sich absolut nicht um einen „Menschen“ in Reinkultur. Dann ist er noch ein gemischtes Wesen. Das bedeutet zu einem gewissen Grad Tier und zu einem gewissen Grad Mensch. Die weltberühmte Sphinx symbolisiert dieses Wesen. Diese Figur hat ein menschliches Haupt und einen Tierkörper, und ist somit das Hauptsymbol für den unvollendeten irdischen Menschen.

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Why has mankind not become all-embracingly loving a long time ago?

If all-embracing love has not become a general trait of human behaviour, although its commandment has been preached through thousands of years all over the world from thousands of pulpits, the only reason for it is that all-embracing love is an ability, which just like other organic abilities only can arise through a development process. Therefore, it cannot arise or be complied with on the basis of a commandment, threats of punishment, threats of hell after death or promise of paradise, likewise after death. It is, therefore, not an act of volition.  Many people wish to be loving, but they often discover that they do not do the loving or good deeds they want to do, but the hateful or evil deeds that they do not want to do, those they do. It is as such not a matter of lacking volition. They can just not unfold altruism to the degree that they would like to. Altruism or all-embracing love are, therefore, not enough developed. It is not yet developed so much that it has become a permanent, all-dominant daily way of being in the lives of earth’s human beings. An ability that one does not have, cannot be unfolded. And if one has it, it can only be unfolded to the extent to which one has developed it. It is easy to observe that it just now is under development in earth’s people, as it is very advanced in some people, while in others it is only just at its early beginning. The all-embracing love therewith shows itself in people in very different stages of development. Therefore, we find human beings with highly different degrees of all-embracing love in their way of being. To the same extent that this ability to unfold all-embracing love’s divine thought environment is missing in living beings behaviour,  they are loveless, inhumane and unfeeling towards other beings suffering or uncomfortable situations. To the same extent that all-embracing love is lacking in living beings‘ behaviour, they are not yet developed from their animalistic nature or state of being. To the same extent that this nature dominates in a being’s psyche or behaviour, it is absolutely not an unadulterated „human being“. Then it is still a mixed creature. It is to a certain extent animal and to a certain extent human.  The world famous sphinx symbolizes this being. This figur has a human head and an animal body, and is thus the main symbol of the unfinished earthly human being.

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Hvorfor er menneskene ikke blevet alkærlige for længe siden?

Når alkærligheden ikke for længst er blevet en almen foreteelse i menneskenes væremåde, skønt dens påbud igennem årtusinder har været forkyndt fra tusinder af prædikestole verden over, skyldes det udelukkende dette, at alkærligheden er en evne, der ligesom andre organiske evner kun kan opstå igennem en udviklingsproces. Den kan derfor ikke opstå eller efterkommes af noget som helst påbud eller ved trusler om straf, trusler om helvede efter døden eller ved løfter om paradis, ligeledes efter døden. Den er således ikke en viljesakt. Mange mennesker vil meget gerne være kærlige, men de opdager ofte, at det kærlige eller gode, de vil, det gør de ikke, men det ukærlige eller onde, de ikke vil, det gør de. Det er altså ikke viljen, der mangler. De kan således ikke udfolde næstekærligheden i den grad, som de gerne ville. Næste- eller alkærlighedsevnen er således ikke udviklet nok. Den er endnu ikke så færdigudviklet, at den er blevet en permanent altbeherskende daglig væremåde i jordmenneskenes liv. En evne, man ikke har, kan man ikke udfolde. Og har man den, kan man i alt fald ikke udfolde den i større udstrækning end til det stadium, man har fået den udviklet. At den netop er i udvikling hos jordens mennesker kan let iagttages, idet den hos nogle mennesker er langt fremskreden, og hos andre er den kun lige i sin allerførste spæde begyndelse. Menneskenes alkærlighed viser således højst forskellige grader i udvikling. Derfor finder vi mennesker med højst forskellige grader af alkærlighed i deres væremåde. I samme grad, som denne evne til udfoldelse af alkærlighedens guddommelige tankeklima mangler i væsenernes væremåde, er de ukærlige, inhumane og ufølsomme overfor andre væseners lidelser eller ubehagelige situationer. I samme grad som alkærligheden mangler i væsenernes væremåde, i samme grad er de endnu ikke udviklet af deres dyriske natur og tilstand. I samme grad som denne natur gør sig gældende i væsenets psyke og væremåde, er det absolut ikke noget „menneske“ i renkultur. Da er det endnu et blandet væsen. Det er til en vis grad dyr og til en vis grad menneske. Det repræsenterer det væsen, som er symboliseret ved den verdenskendte figur „Sfinksen“. Denne figur har menneskehoved og dyrekrop og er således hovedsymbolet på det ufærdige jordiske menneske.

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Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag voll allumfassender Liebe!

… I wish you all a pleasant Sunday filled with all-embracing love!