Weibliche Musiker … Female musicians

Dieser Beitrag ist erst einmal der letzte in dieser Serie. Sobald ich wieder jemandem begegne, werde ich es euch wissen lassen! 😉 Aber es folgen noch drei andere Musikbeiträge von Musikern, die ziemlich speziell sind/waren, nur keine weiblichen Solisten.

… This post will be the last one in this series for the time being. As soon as I meet another one, I will let you know! 😉 But, there will follow three more music posts about musicians, who are/were rather special, just not female soloists.

Foto: 2018 DR (Dansk Radio, Dänisches Radio, Danish Radio) Kanal/channel P8, „Jazz&Co.“

Heute bleiben wir in Dänemark und erfahren ein wenig über Sängerin Kwamie Liv.

… Today we stay in Denmark and hear a bit about singer Kwamie Liv.

Sie ist ein relativ neuer Stern am Musikhimmel und hat 2014 ihr erstes Album herausgebracht. Das fand ich nicht so toll, aber dann interpretierte sie Lieder von anderen Musikern, was mich aufhören liess und ihr zweites Album von 2018 war dann ein ganz anderes Kapitel. Es wird interessant sein, ihren weiteren Werdegang zu beobachten. Nachstehend folgen wieder einige Informationen, die in Wikipedia gesammelt sind. Viel steht da noch nicht, aber das kann ja noch kommen.

… She is a relatively new star on music sky and has published her first album in 2014. I was not very impressed then, but than she interpreted songs from other musicians, which made me prick up my ears. Her second album from 2018 was another story entirely. It will be interesting to watch her further development. Below you will find some information collected in Wikipedia. There is not much yet, but I am looking forward to more.

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Kwamie Liv ist eine dänisch-sambische Künstlerin, Sängerin und Song-Schreiberin. Sie veröffentlichte 2014 die „Lost In The Girl“ LP und im November 2018 ihr Debüt-Studioalbum „Lovers that Come and Go“.

… Kwamie Liv is a Danish-Zambian artist, singer and songwriter. She released the „Lost In The Girl“ EP in 2014 and her debut studio album „Lovers that Come and Go“ in November 2018.

Kwamie Liv wurde in Kopenhagen als Tochter eines sambischen Vaters und einer dänischen Mutter geboren und lebte in ihrer Kindheit aufgrund der Arbeit ihrer Mutter für die Vereinten Nationen in vielen verschiedenen Ländern.

… Kwamie Liv was born in Copenhagen to a Zambian father and a Danish mother and lived in numerous countries during her childhood due to her mother’s work for the United Nations.

2015 veröffentlichte sie zusammen mit Angelo Badalamenti eine Kollaborationssingle „Remember Me, In every cloud of Gold“, die Teil des Soundtracks für den dänischen Film Guldkysten (die Goldküste) war. Sie trat 2015 beim Roskilde Festival auf.

… In 2015 she released a collaboration single „Remember Me, In Every Cloud of Gold“ with Angelo Badalamenti, which was part of the sound track for the Danish movie Guldkysten (Gold Coast). She performed at the Roskilde Festival in 2015.

Zwischen 2016 und 2018 veröffentlichte Kwamie Liv keine Musik, sondern mehr Zeichnungen und Fotografien in den sozialen Medien. Sie begann Anfang 2018 an ihrem ersten Album in voller Länge zu arbeiten und später im selben Jahr wurde „Lovers that Come and Go“ veröffentlicht. Produktion und Albumcover stammen von dem in Kopenhagen ansässigen Produzenten Baby Duka. Ihr „Dark Pop“ -Stil ist mit der „Down-Tempo-Electro-Pop-Szene“ verbunden. [Ich verstehe kein Wort von dem letzten Satz, aber ich nehme an, dass die Jüngeren unter euch wissen, worum es geht … 😉 ]

… Between 2016 and 2018, Liv did not release any music but rather drawings and photographs on social media. She started working on her first full-length album in early 2018, and later the same year Lovers that Come and Go was released. Production and album art was done by Copenhagen-based producer Baby Duka. Her „dark pop“ style is connected to the „down-tempo electro-pop scene“. [I don’t understand a word of the last sentence, but I am sure the younger ones among you will … 😉 ]

Hier folgen noch zwei weitere Videos, in denen sie Lieder von den dänischen Liedermachern Anne Linnet und Kim Larsen interpretiert. Das sind die neuesten Aufnehmen mit ihr. Ihr bekommt hier wieder einen LINK zu dem Dokument mit den Übersetzungen der Lieder ins Deutsche und Englische.

… Below follow two more videos, in which she interpretes songs by the Danish songwriters Anne Linnet and Kim Larsen. These are the latest recordings with her. You will get a LINK again to the document with the translations of the songs into English and German.

Ich denke, dass Kwamie noch mehr gute Musik für uns auf Lager hat.

… I am convinced that Kwamie has some more good music in store for us.

Weibliche Musiker … Female musicians

Amy Macdonald, Amadeus Austrian Music Awards 2008 in Vienna/in Wien
(Foto: Wikipedia – Manfred Werner)

Wir hören heute etwas von und über eine junge schottische Sängerin, die mit ihrem ersten Lied im Jahr 2007 einen Riesenerfolg hatte. Oft rächt sich das ja, wenn die Künstler dann den Standard nicht aufrechterhalten können. Doch das konnte Amy MacDonald, denn sie ist immer noch bekannt und beliebt.

… Today we will hear something of and about a young Scottish singer, who had a huge success in 2007 with her very first song. Often this is a trap, if artists cannot maintain the set standards. But, Amy MacDonald could, as she is still known and popular.

Weitere Informationen habe ich wieder der Wikipedia entnommen.

… Further information I have taken again from the Wikipedia.

Amy Elizabeth Macdonald (am 25. August 1987 in Bishopbriggs, Schottland, geboren) ist eine schottische Sängerin-Songwriterin, Gitarristin und Musikerin. Sie hat weltweit über 12 Millionen Schallplatten verkauft. Sie besuchte die Bishopbriggs High School in East Dunbartonshire, Schottland. Nachdem sie sich von Travis inspirieren ließ, und sie sein Lied „Turn“ hörte, wollte sie es selbst spielen. Sie kaufte ein Travis-Akkordbuch und begann auf der Gitarre ihres Vaters zu spielen. Sie brachte sich selbst –  nur 12 Jahre alt – bei, wie man spielt. Bald darauf begann sie, ihre eigenen Lieder zu komponieren, von denen der erste „The Wall“ hieß. Mit 15 Jahren begann sie in Pubs und Kaffeehäusern in der Nähe von Glasgow zu spielen, darunter in den Brunswick Cellars in der Sauchiehall Street.

… Amy Elizabeth Macdonald (born 25 August 1987 in Bishopbriggs, Scotland) is a Scottish singer-songwriter, guitarist, and musician. She has sold over 12 million records worldwide. She attended Bishopbriggs High School in East Dunbartonshire, Scotland. After being inspired by Travis and hearing his song „Turn“, she wanted to play it herself. She bought a Travis chord book, and started playing on her father’s guitar, teaching herself how to play at only 12 years old. Soon afterward she began composing her own songs, the first being called „The Wall“. She started playing in pubs and coffee houses around Glasgow at the age of 15, including the Brunswick Cellars on Sauchiehall Street.

Amy Macdonald schickte eine Demo-CD als Antwort auf eine Anzeige einer neuen Produktionsfirma, die von den Songwritern Pete Wilkinson und Sarah Erasmus gegründet wurde, in der NME. Wilkinson sagte, er sei „buchstäblich entgeistert“ über ihre Fähigkeiten als Songschreiber, als er Macdonald zum ersten Mal die Stücke „This Is the Life“ und „Mr Rock n Roll“ spielen hörte. Anschließend verbrachte er ungefähr acht oder neun Monate damit, Demos mit Macdonald in seinem Heimstudio aufzunehmen, um einen Plattenvertrag für seinen neuen Kunden abzuschließen. 2007 unterzeichnete sie einen Vertrag mit Vertigo.

… Amy Macdonald sent a demo CD in response to an advertisement placed in the NME by a new production company set up by songwriters Pete Wilkinson and Sarah Erasmus. Wilkinson said he was „literally aghast“ at her songwriting abilities when first he heard Macdonald play the songs „This Is the Life“ and „Mr Rock n Roll“. He then spent around eight or nine months recording demos with Macdonald at his home studio with a view to securing a record deal for his new client. In 2007 she signed a contract with Vertigo.

Es überrascht nicht, dass sie 2007 den Silver Clef Award als „Best Newcomer“ und 2008 den Daily Record Award als „Scottish Person of the Year“ gewann.

… Not surprisingly, she won the Silver Clef Award for “Best Newcomer” in 2007, and the Daily Record Award for “Scottish Person of the Year” in 2008.

Details zu ihren Alben und Auszeichnungen sowie Gastauftritte und Interviews in Shows könnt ihr HIER lesen.

… Details on her albums and awards, as well as guest performances and interviews in shows, you can read HERE.

Ich habe ihre Karriere von ihrem ersten Album im Jahr 2007 an verfolgt und bin beeindruckt vom Talent dieser jungen Dame.

… I followed her career from her first album in 2007, and I am impressed by the talent of this young lady.

Ich fand immer, dass man in ihren Liedern nicht so richtig einen schottischen Akzent hören kann, ausser vielleicht manchmal bei dem Wort „road“. Aber dann habe ich mal ein Interview mit ihr gehört, da sprach sie dann mit einem total charmanten Akzent. Erstaunlich, dass sie den in den Liedern so unterdrücken kann. In dem letzten Video mit ihrem absoluten neuestem Lied ist das auch sehr deutlich.

… I always found that there is nearly no Scottish accent to detect when she is singing, except sometimes with the word „road“. But then I heard an interview with her, and there she spoke with an absolutely charming accent. Amazing that she can suppress it in her songs. In this last video with her absolute latest song, it can clearly be heard.

Weibliche Musiker … Female musicians

Foto: Wikipedia – Anthony Quintano

Wie versprochen, geht es dieses Mal in das schöne Kanada, und die Musikerin, um die es sich dreht, ist Sarah McLachlan. Ich habe sie zum ersten Mal im Fernsehen als Gast bei Carlos Santana gesehen. Sie sang damals „Angel“, was mich dazu veranlasste, mich näher mit ihr zu beschäftigen.

… As promised, we go to beautiful Canada this time, and the female musician in question is Sarah McLachlan. I saw her for the very first time on television as guest in a Carlos Santana concert. She sang „Angel“, which made me take a closer look at her music.

Ich habe ihr erstes Album „Touch“ und den Mitschnitt von ihrem Konzert „Afterglow“. Den gab es damals nur als download, daher habe ich kein Foto davon anzubieten.

… I own her first album „Touch“ and the recording of her concert „Afterglow“. At that time it was only availabe as download, therefore I can’t offer a representative photo.

Hier wiederum einige Information dank der Wikipedia. Nun nähern wir uns ja mit grossen Schritten der Jetztzeit, und die Einträge werden sehr umfangreich. Jedes einzelne Album und Gastauftreten wird erwähnt. Das würde hier den Rahmen sprengen, aber ich gebe euch ja den Link, so dass ihr selber mehr lesen könnt.

… Below again some information thanks to Wikipedia. We getting nearer the present with large lopes, and the details are getting quite extensive. Every single album and guest appearance is mentioned. That would go beyond the scope of this post. But I am giving you the link, so that you can read more, if you are interested.

Sarah Ann McLachlan (28. Januar 1968 in Kanada geboren) ist eine kanadische Sängerin-Komponistin, die für ihre emotionalen Balladen und ihren Mezzosopran-Stimmumfang bekannt ist. Sie spielte schon in jungen Jahren Musik, angefangen mit der Ukulele, als sie vier Jahre alt war. Sie studierte klassische Gitarre, klassisches Klavier und Gesang am Maritime Conservatory of Music nach dem Lehrplan des Royal Conservatory of Music. Mit 17 Jahren, als sie noch Schülerin der Queen Elizabeth High School in Halifax war, leitete sie eine kurzlebige Rockband namens The October Game.

… Sarah Ann McLachlan  (born January 28, 1968) is a Canadian singer-songwriter known for her emotional ballads and mezzo-soprano vocal range. She played music from a very young age, beginning with the ukulele when she was four. She studied classical guitar, classical piano, and voice at the Maritime Conservatory of Music through the curriculum of The Royal Conservatory of Music. At 17, while she was still a student at Queen Elizabeth High School, in Halifax, she fronted a short-lived rock band called The October Game.

Bis 2015 hatte sie weltweit über 40 Millionen Alben verkauft. McLachlans bisher meistverkauftes Album ist Surfacing, für das sie zwei Grammy Awards (von vier Nominierungen) und vier Juno Awards gewann. McLachlan wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 9 Juno Awards und drei Grammy Awards. Sie wurde 1997 für „Building a Mystery“ und 1999 für die Live-Version von „I Will Remember You“ als beste weibliche Pop-Gesangsdarbietung ausgezeichnet. Sie erzielte 1997 auch die Best Pop Instrumental Performance für „Last Dance“.

… As of 2015 she had sold over 40 million albums worldwide.McLachlan’s best-selling album to date is Surfacing, for which she won two Grammy Awards (out of four nominations) and four Juno Awards. McLachlan has been awarded numerous awards, among others 9 Juno Awards and three Grammy Awards. She was awarded Best Female Pop Vocal Performance in 1997 for „Building a Mystery“ and again in 1999 for the live version of „I Will Remember You“. She also scored Best Pop Instrumental Performance in 1997 for „Last Dance“.

Zusätzlich zu ihren persönlichen künstlerischen Bemühungen gründete sie die Lilith Fair Tour, auf der Musikerinnen in beispiellosem Ausmaß vorgestellt wurden. Alles begann 1996, als McLachlan sich von Konzertveranstaltern und Radiosendern frustriert fühlte, die sich weigerten, zwei Musikerinnen hintereinander zu spielen. Entgegen der Weisheit der konventionellen Industrie buchte sie eine erfolgreiche Tour für sich und Paula Cole. Mindestens einer ihrer gemeinsamen Auftritte – am 14. September 1996 in McLachlans Heimatstadt – trug den Namen „Lilith Fair“ und beinhaltete Auftritte von McLachlan, Cole, Lisa Loeb und Michelle McAdorey. 1997-1999 brachte die Lilith Fair-Tour mit McLachlan als einem der Headliner 2 Millionen Menschen in ihrer dreijährigen Geschichte zusammen und sammelte mehr als 7 Millionen US-Dollar für wohltätige Zwecke. Es war das erfolgreichste Musikfestival für Frauen in der Geschichte, eines der größten Musikfestivals der neunziger Jahre, und trug dazu bei, die Karrieren mehrerer bekannter Künstlerinnen zu starten.

… In addition to her personal artistic efforts, she founded the Lilith Fair tour, which showcased female musicians on an unprecedented scale. It all started in 1996, when McLachlan became frustrated with concert promoters and radio stations that refused to feature two female musicians in a row. Bucking conventional industry wisdom, she booked a successful tour for herself and Paula Cole. At least one of their appearances together – in McLachlan’s home town, on September 14, 1996 – went by the name „Lilith Fair“ and included performances by McLachlan, Cole, Lisa Loeb and Michelle McAdorey. 1997-1999, featuring McLachlan as one of the headlining acts, Lilith Fair tour brought together 2 million people over its three-year history and raised more than $7 million for charities. It was the most successful all-female music festival in history, one of the biggest music festivals of the 1990s, and helped launch the careers of several well-known female artists.

McLachlan finanziert auch ein Outreach-Programm in Vancouver, das Musikunterricht für Kinder in der Innenstadt bietet. 2007 kündigte die Provinzregierung eine Finanzierung von 500.000 USD für das Outreach-Programm an. Dieses Programm entwickelte sich zur Sarah McLachlan School of Music, die 2011 eröffnet wurde. Dieses Programm bot Kindern hochwertigen Musikunterricht in Gitarre, Klavier, Schlagzeug und Chor. 2016 wurde eine weitere Schule in Edmonton, Alberta, eröffnet.

… McLachlan also funds an outreach program in Vancouver that provides music education for inner city children. In 2007, the provincial government announced $500,000 in funding for the outreach program. This program evolved into the Sarah McLachlan School of Music, which was opened in 2011. This program provided children with high quality music instruction in guitar, piano, percussion and choir. In 2016 a further school was opened in Edmonton, Alberta.

Sie unterstützt die ASPCA (Amerikanische Gesellschaft zur Verhütung von Tierquälerei), indem sie in Anzeigen erscheint.
Darüber hinaus steuerte sie Musik zu speziellen Wohltätigkeits-Alben bei und trat in Wohltätigkeitskonzerten auf.
Am 29. Juni 2013 wurde McLachlan mit der Kiwanis International World Service Medal für ihr Engagement für die Musikausbildung und ihre Arbeit zur Verbesserung der Lebensqualität kleiner Kinder ausgezeichnet.
McLachlan ist Mitglied der kanadischen Wohltätigkeitsorganisation Artists Against Racism (Künstler gegen Rassismus) und hat mit ihnen an Kampagnen wie Radio PSAs gearbeitet.

… She supports the ASPCA (The American Society for the Prevention of Cruelty to Animals) by appearing in advertisements.
Furthermore she contributed music to special benefit albums and performs in benefit concerts.
On June 29, 2013, McLachlan was awarded the Kiwanis International World Service Medal for her dedication to music education and working to improve the quality of life for young children.
McLachlan is a member of the Canadian charity Artists Against Racism and has worked with them on campaigns like radio PSAs.

Weibliche Musiker … Female musicians

Dieses Mal wird es ein wenig mehr exotisch. Wir bewegen uns nach Aserbaidschan, nach Baku, wo Aziza Mustafa Zadeh das Licht der Welt erblickte. Ihre Musik ist eine Kombination aus Jazz, Scat-Gesang, Mugam (eine traditionelle Art des Improvisierens aus Aserbaidschan) und ganz viel Aziza.

… This time it is getting a bit more exotic. We proceed to Azerbaijan, to Baku, where Aziza Mustafa Zadeh saw the light of day. Her music is a combination of jazz, scat singing, Mugam (a traditional Azerbaijanian kind of improvising) and a lot of Aziza.

Ein Arbeitskollege machte mich darauf aufmerksam, dass sie in Dunkers Kulturzentrum in Helsingborg spielen würde. Wir machten uns zu viert auf den Weg, mit meinem Mann und noch einer Freundin, und es wurde ein atemberaubender Abend.

… A colleague at work let me know that she would play at Dunkers culture centre in Helsingborg (Sweden). We were four on our way with my husband and another friend, and the evening was breathtaking.

Aziza ist eine ziemlich bemerkenswerte Erscheinung. Wenn sie auf der Bühne steht und zum Publikum spricht, wirkt sie eher schüchtern, fast schon als ob sie sich am liebsten irgendwo verstecken möchte. Aber, sobald sie am Klavier sitzt, wird sie zu einer Löwin. Ganz ohne Übertreibung, die Veränderung ist frappierend.

… Aziza is a rather remarkable person. Wenn she appears on stage and talks to the audience, she makes a shy impression, almost as if she would prefer to hide somewhere. But, as soon as she sits down at the piano, she transforms into a lioness; this is no exaggeration, the change is striking.

Nach dem Konzert gab sie Autogramme. Unsere Freundin wollte unbedingt mit ihr sprechen. Sie sass auf einem Sofa, eingerahmt von Mama auf der einen und einem Mann auf der anderen Seite. Ich dachte erst das wäre ihr Vater, aber da der sehr früh gestorben ist, wie ich in der Wikipedia las, war das jemand anderes. Sie war jedenfalls sehr gut beschützt. Und natürlich war sie wieder schüchtern.

… After the concert she was giving autographs. Our friend wanted to talk to her badly. She was sitting on a sofa, framed by her mother on one side and a man on the other. I first thought that was her father, but he died very young, as I could read in the Wikipedia, so it was somebody else. In any case, she was well protected. And, of course, she was shy again.

Ihre Musik ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber ich finde sie faszinierend (Frau und Musik). Nachfolgend ein paar Informationen, die ich der Wikipedia entnommen habe, und zwar sowohl der deutschen als auch der englischen Version. Sie geben die gleichen Informationen, nur in anderer Reihenfolge, daher sind die Abschnitte dieses Mal nicht vergleichbar.

… Her music might not be everybody’s cup of tea, but I find it (and her) fascinating. Below you will find some information taken from the Wikipedia, from both, the German and the English version. They contain the same information, but in different order, so the paragraphs are not comparable this time.

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Aziza Mustafa Zadeh (geboren 19. Dezember 1969 in Baku, Aserbaidschanische SSR) ist eine aserbaidschanische Komponistin, Pianistin und Sängerin, die gelegentlich auch als Princess of Jazz apostrophiert wird. Die von Mustafa Zadeh entwickelte musikalische Stilrichtung ist eine Mischung aus Jazz, Scat-Gesang, Elementen der klassischen Klaviermusik und traditioneller aserbaidschanischer Improvisationsmusik (Mugam).

… Aziza Mustafa Zadeh (born December 19, 1969) is an Azerbaijani singer, pianist, and composer who plays a fusion of jazz, scat singing and mugam (a traditional improvisational style of Azerbaijan) with classical piano and avant-garde influences.

Dies ist ein Stück, das ihr Vater Vaqif komponiert hat.
… This is a piece that her father Vaqif has composed.

Aziza Mustafa Zadeh stammt aus einer Musikerfamilie. Ihr Vater, Vaqif Mustafa Zadeh, war Pianist und Komponist und ein führender Vertreter des Mugam Jazz in Aserbaidschan. Er starb überraschend am 16. Dezember 1979 im Alter von 39 Jahren während eines Bühnenauftritts, kurz vor Azizas zehntem Geburtstag. Ihre Mutter, Eliza Mustafa Zadeh, ist eine klassisch ausgebildete Sängerin, die ihren Ehemann auf der Bühne und bei Studioaufnahmen begleitete und heute als Azizas Managerin tätig ist.

… Aziza was born in Baku to musical parents Vagif and Elza Mustafa Zadeh. Vagif was a pianist and composer, famous for creating the mugam-jazz fusion in which his daughter now plays. Elza is a classically trained singer from Georgia. Aziza enjoyed all forms of art, especially dancing, painting and singing. At the age of three, she made her stage debut with her father, improvising vocals. She began studying classical piano at an early age, showing special interest in the works of famous composers Johann Sebastian Bach and Frédéric Chopin. Soon thereafter, she showed a growing talent for improvisation.

Aziza Mustafa Zadeh trat bereits als kleines Kind öffentlich auf und begleitete ihren Vater. Sie erhielt eine klassische musikalische Ausbildung am Konservatorium Baku und nahm klassischen Klavierunterricht. Bereits früh entwickelte sie ein ausgeprägtes Improvisationstalent und eine positive Beziehung zum Jazz.

… On December 16, 1979, Aziza’s father died of a severe heart attack in Tashkent at the age of 39. In order to help her daughter cope with this blow, Aziza’s mother gave up her career as a singer to help nurture her daughter’s own musical talents. In 1988, at the age of 18, Aziza’s mugam-influenced style helped her win third place together with American Matt Cooper in the Thelonious Monk piano competition in Washington, D.C. It was around this time that she moved to Germany with her mother.

Im Alter von 17 Jahren errang Mustafa Zadeh eine Auszeichnung beim Thelonious-Monk-Klavierwettbewerb in Washington, D.C.; 1994 erhielt sie den Preis der deutschen Phonoakademie sowie den Echo Prize von Sony. Ihren Scat-Gesang beschreibt sie als Begleitung zu ihren Jazz-Kompositionen: It’s just another extension of my intensity when I play. It’s characteristic of me. I really don’t know of any Azeri tradition that uses it.

… Aziza released her debut album, Aziza Mustafa Zadeh, in 1991. The album showed influence of Chick Corea and Keith Jarrett, as well as Near Eastern music. Her second album, Always, won her the Phono Academy Prize, a prestigious German music award, and the Echo Prize from Sony. She has since performed in many countries with many jazz and traditional luminaries and released several more albums, the most recent being Generations, released in 2020.

Den Hummelflug von Rimskij-Korsakow macht sie zu einer egozentrischen Hummel. Ich glaube, dass das Improvisieren so sehr in ihrem Blut verankert ist, dass sie es gar nicht sein lassen kann oder nur mit grosser Mühe.
… The flight of the bumblebee by Rimsky-Korsakov transforms into a egocentric bumblebee. I am sure that improvisation is so deep in her blood that she can’t help doing it or only with great effort.

Aziza Mustafa Zadeh lebt seit 1989 in Mainz und tritt in vielen Ländern Europas live auf. Mit Ralf Cetto (Bass) und Simon Zimbardo (Schlagzeug) gründete sie 2008 das Aziza Mustafa Zadeh Trio, mit dem sie seither konzertiert. Das Trio trat 2008 an ihrem Geburtstag in ihrer Heimatstadt Baku zum ersten Mal auf. Es folgten weitere Auftritte in Deutschland und anderen europäischen Ländern, unter anderem beim Jazzfestival Montreux (2009), den Leverkusener Jazztagen (2010), beim Antalya Piano Festival (2009 und 2013) und anderen.

… Aziza currently resides in Mainz, Germany, with her mother, Elza Mustafa Zadeh, who is also her manager. Her two favorite leisure activities, she says, are painting and sleeping. She is a vegetaDaian. She believes in God, though she does not consider herself as belonging to any religion.

Eine überraschende Version von Carmen – Habanera, a cappella zusammen mit Bobby McFerrin. Ihre Stimme hat eine imponierende Bandbreite.
… A surprising version of Carmen – Habanera, a cappella together with Bobby McFerrin. Her voice has an impressive bandwidth.

Ich hoffe, es hat euch ein wenig Spass gemacht. Nächstes Mal treffen wir uns in Kanada.

… I hope you enjoyed yourselves. Next time we will meet in Canada.

Weibliche Musiker … Female musicians

Spanien ist unser heutiges Ziel, wo Mari Trini in Murcia geboren wurde.

… Today’s excursion goes to Spain, where Mari Trini was born in Murcia.


Ich habe nicht die geringste Erinnerung daran, wie ich in Kontakt mit der Musik von Mari Trini gekommen bin. Ich habe sie jedenfalls nicht im Radio gehört und auch nicht bei Freunden.
In den 70er Jahren habe ich sie so oft gehört, dass ich einige ihrer Lieder auswendig mitsingen konnte, wie z. B. ”Una casa en el aire” (ein Luftschloss). Viele ihrer Lieder handeln von persönlicher und politischer Freiheit, Toleranz und Liebe und sind daher, in meinen Augen, zeitlos. Meine fünf Alben stammen aus der Periode 1975-1979. Ich hatte auch noch ein sechstes, aber das hat mir ein Freund abgeschwatzt.

… I cannot in the slightest remember, how I came into contact with Mari Trini’s music. I did not hear her on the radio in any case, and not from friends either.
In the seventies, I have heard her songs so often that I could sing them by heart, as for example „Una casa en el aire (castle in the air). Many of her songs are about personal and political freedom, tolerance and love, and are therefore, in my eyes, timeless. My five albums are from the period 1975-1979. I had a sixth one, but a friend coaxed me to give it to him.

Hier das erste Video mit einem meiner Lieblingslieder von ihr, einer stillen Ballade nur mit Gitarrenbegleitung. Es handelt davon, dass wir unseren Mitmenschen nicht richtig Aufmerksamkeit schenken und ihre Probleme uns egal sind. Im Leid ist man alleine.

… Here the first video with one of my favourite songs by her, a calm ballad only accompanied by a guitar. It is about the indifference with which we meet our fellow human beings, and that we don’t care about their problems. When suffering, one is alone.

Die Liedertexte könnt ihr HIER finden (Spanisch, Deutsch, Englisch).
… You will find the songs‘ lyrics HERE (Spanish, German, English).

Die folgenden Informationen basieren auf der deutschen Version der Wikipedia, da die englische Version mehr als spärlich ist.

… The following information is based on the German version of the Wikipedia, as the English version is more than scanty.

María Trinidad Pérez de Miravete Mille (* 12. Juli 1947 in Caravaca de la Cruz, Murcia, Spanien; † 6. April 2009 in Murcia) war eine spanische Sängerin und Liedermacherin. Mit über 10 Millionen verkauften Tonträgern zählt die auch im spanischsprachigen Süd- und Mittelamerika populäre Künstlerin zu den 15 erfolgreichsten spanischen Musikern.

… María Trinidad Pérez de Miravete Mille (born July 12, 1947 in Caravaca de la Cruz, Murcia, Spain, † April 6, 2009 in Murcia) was a Spanish singer and songwriter. With over 10 million records sold, the artist, who is also popular in Spanish-speaking South and Central America, is one of the 15 most successful Spanish musicians.

Una casa en el aire Ein Luftschloss … A castle in the air
Hier geht es um das Unverständnis, auf das Verliebte treffen, weil sie sich manchmal albern und – in den Augen anderer – realitätsfremd verhalten.
… This song is about the lack of understanding that meets people in love, as they sometimes behave silly and – in the eyes of others – out of touch with reality.

Bald nach ihrer Geburt zogen ihre Eltern mit ihr nach Madrid. Aufgrund eines chronischen Nierenleidens war sie vom 7. bis 14. Lebensjahr immer wieder für längere Zeit bettlägerig, und die mit ihrer Krankheit einhergehende Corticoid-Behandlung hinterließ bleibende Spuren auf ihrer linken Gesichtshälfte. In jenen Jahren las sie viel, erlernte die Gitarre und erträumte sich eine Karriere als Sängerin. Von ihrem Arzt als unheilbar betrachtet stürzte sie sich dennoch ins Leben. 1963 zog sie nach Paris. Dort machte sie Bekanntschaft mit der Musik von Jacques Brel und Gilbert Bécaud und anderen Protagonisten des französischen Chansons jener Ära.

… Soon after she was born, her parents moved to Madrid with her. From the age of 7 to 14, she was bedridden for long periods of time due to chronic kidney disease, and the corticosteroid treatment associated with her illness left permanent marks on the left side of her face. During those years she read a lot, learned the guitar and dreamed of a career as a singer. Regarded by her doctor as incurable, she nevertheless plunged herself into life. In 1963 she moved to Paris. There she became acquainted with the music of Jacques Brel and Gilbert Bécaud and other protagonists of the French chanson of that era.

El alma yo yamas la vender´é. Meine Seele werde ich niemals verkaufen
….. I will never sell my soul
Der Titel spricht für sich selber. … The title speaks for itself.

Nach dem Tod ihres Vaters kehrte sie 1967 nach Spanien zurück. Dies war die Zeit der großen Protestbewegungen, und ihre oft von persönlicher Freiheit handelnden Lieder trafen im Spanien des Diktators Franco auf offene Ohren. Mit den Alben, Amores und Escúchame, konnte sie sich schließlich auf dem Musikmarkt durchsetzen und erste Hits landen.
In den 1980er Jahren verschwand Mari Trini dann  nach und nach aus dem Gesichtsfeld einer breiteren Öffentlichkeit.

… After the death of her father, she returned to Spain in 1967. This was the time of the great protest movements, and her songs, often about personal freedom, met with open ears in the Spain of dictator Franco. With the albums, Amores and Escúchame, she was finally able to establish herself on the music market and landed her first hits.
In the 1980s, Mari Trini gradually disappeared from the visual field of a wider public.

Mi destino is llegar tarde Es ist mein Schicksal, mich zu verspäten.
… Being late is my destiny.
Wie ich es sehe, dreht sich dieses Lied darum, dass es so viele Missstände auf der Welt gibt, die es zu beseitigen gilt, dass die Protagonistin gar nicht mitfolgen kann.
… As i see it, this song is about there being so many grievances in this world, which need to be tackled, that the protagonist can’t keep up.

Insgesamt veröffentlichte Mari Trini 25 Alben. 2005 wurde sie vom Fachverband Sociedad General de Autores y Editores für zehn Millionen verkaufte Tonträger ausgezeichnet. Am Internationalen Frauentag im März 2008 bedachte sie die Regionalverwaltung von Murcia mit dem Premio Lucha por la Igualdad, einem Preis für den Kampf für Geschlechtergleichheit. Die Laudatio würdigte ihr musikalisches Eintreten für Frauenbelange und Emanzipation.
Nachdem ihre letzten Lebensjahre von Krankheit überschattet waren, starb sie am 6. April 2009 in einem Krankenhaus in Murcia im Alter von 61 Jahren.

— Mari Trini released a total of 25 albums. In 2005 she received an award from the Sociedad General de Autores y Editores Association for selling ten million records. On International Women’s Day in March 2008, the regional administration of Murcia awarded her the Premio Lucha por la Igualdad, a prize for the fight for gender equality. The laudation honored her musical advocacy for women’s issues and emancipation.
After the last years of her life were overshadowed by illness, she died on April 6, 2009 in a hospital in Murcia at the age of 61.

Zum Abschluss ein Liebeslied, geschrieben von Patxi Andión, einem baskischen Protestsänger. Hier ist ihm eine romantische Melodie gelungen. Patxi hat auch Mari Trinis Lieder gesungen. Auf YouTube gibt es eine schöne Version von ihm mit Mari Trinis Lied „Palabras“ (Worte).

… And finally a love song, written by Basque protest singer Patxi Andión. This romantic melody is not the worst of its kind. Patxi has also interpreted songs by Mari Trini. On YouTube you can find a fine version of him singing Mari Trini’s song „Palabras“ (words).

Cancion vieja Das alte Lied … The old song
Für die Übersetzung dieses Liedes übernehme ich keine Gewähr. Der Text ist so poetisch und in Bildern (tragische Liebe), dass ich da nicht so ganz durchblicke (Google translate auch nicht).
… I can’t guarantee for the correctness of the translation. The text is so poetic and in metaphor (tragic love), that I don’t really grasp the meaning of everything (neither does Google translate).

Mein Mann und ich werden wohl 2-3 ihrer Lieder in unser Repertoire aufnehmen.

… My husband and I plan to add 2-3 of her songs to our repertoire.

Jetzt wünsche ich euch allen erst einmal ein angenehmes Wochenende!

… For now I wish you all a pleasant weekend!

Schlagzeilen (34) … Headlines (34)

Da waren lange keine Schlagzeilen. In diesen Zeiten tut sich ja auch nicht so viel …

… There haven’t been any headlines for some time, but in theses times not too much is happening …

Ihr wollt sicherlich brennend gerne wissen, wie es den beiden Pflanzen aus Fuerteventura geht. Nun, sie leben. Ich habe ihnen anscheinend zwischendurch mal zu wenig Wasser gegeben, einige neue Triebe sind eingetrocknet. Ich werde sie nächstes Jahr einfach mal rauspflanzen und sehen, was passiert. Im Winter muss ich sie dann eben wieder ins Haus nehmen. Vielleicht pflanze ich erst einmal nur eine nach draussen … 😉

… I bet you are deeply interested to know, how the two plants from Fuerteventura are faring. Well, they are alive. It seems like I have given them too little water in between, some of the new shoots dried off. Next year I will plant them out and see what happens. During winter I will have to take them back inside. Maybe I will plant only one of them outside … 😉


Vögel: Ich weiss nicht, wie viele es interessiert, aber seit dem Frühjahr haben wir des öfteren einen roten Milan über dem Dorf gesichtet. Das ist schon sehr ungewöhnlich, denn sie sind sehr selten und gehören zu den potenziell gefährdeten Arten. Auch findet man sie normalerweise nicht so dicht an menschlichen Ansiedlungen. Wir haben inzwischen auch einige Male ein Paar dieser tollen Vögel gesehen, und zwar zwischen den Dörfern Bælum und Solbjerg, wo es ein paar kleine Waldstücke gibt. Ich nehme mal an, dass sie sich dort niedergelassen haben. Auch die Raubvögel passen sich an und geben sich mit weniger Platz zufrieden.

An der Futterstelle war bereits ein Stieglitz und diverse Sumpfmeisen, die ansonsten immer erst später auftauchen. Wir haben auch einen Zaunkönig ansässig unter der Südterrasse. Das Rotkehlchen haben wir allerdings seit dem Frühjahr nicht mehr gesehen. 😦 Dafür sind wieder mehr weibliche Amseln zur Stelle.

… Birds: I am not sure, how many are interested, but since spring we have spottet a red kite over the village now and then. That is quite unusual, as they are rare and belong to the NT (near threatened) species. Usually they are not to be found so close to human settlements either. In the meantime we have seen a pair of these magnificent birds between the villages Bælum and Solbjerg, where there are two smaller wooded areas. I take it that they have settled down there. Even the birds of prey adapt and make do with lesser space.

… At the feeding place we could already see a goldfinch and some marsh tits, which usually visit us later on. And we have a wren living under the south terrace. We have not seen the robin since last spring. 😦 But on the other hand there are more female blackbirds again.

Rotmilan – Red kite
Foto: Pixabay, Gabriele Lässer

Musik: Wir spielen eifrig, unsere Sängerin verbessert ihre Stimme. Sie hat Probleme mit den höheren Tönen, aber es wird immer besser. Wir haben nicht so viele neue Stücke dazugenommen, aber doch ein paar, z. B. zwei von Neighbours and Friends, „Sommeren er her“ (der Sommer ist da) und „Sangen til livet“ (Das Lied ans Leben); von den Beatles „Sgt. Pepper“ mit anschliessendem „With a little help from my friends“; von Kim Larsen „Midt om natten“ (mitten in der Nacht, ein Hausbesetzer-Lied); von Chuck Berry „Rock’n Roll Music“; und last but not least von John Mogensen „Der er noget galt i Danmark“ (da stimmt was nicht in Dänemark). Die Lieder von Kim Larsen und John Mogensen sind ja schon ziemlich alt, aber doch so ewig aktuell, besonders jetzt gerade. Sieh an, das sind doch mehr als ich gedacht habe …

… Music: We rehearse diligently, our singer is improving her voice. She has problems with the higher tones, but it is getting better all the time. We have not taken in too many new songs, but a few anyway, for example by Neighbours and Friends „Sommeren er her“ (summer has come) and „Sangen til livet“ (the song to life); by the Beatles „Sgt. Pepper“ with connected „With a little help from my friends“; by Kim Larsen „Midt om natten“ (in the middle of the night, a political squatter song); by Chuck Berry „Rock’n Roll music“; and last but not least by John Mogensen „Der er noget galt i Danmark“ (there is something the matter with Denmark). The songs by Kim Larsen and John Mogensen are quite old already, but so forever relevant. Well, well, there were more than I thought …


Die so genannten Weihnachtskakteen, die den ganzen November über geblüht haben, jedes Jahr wieder schön. Sie blühen grundsätzlich wann immer sie wollen. Wenn sie jetzt im November blühen, kann ich Glück haben, dass sie im Februar noch einmal loslegen. Normalerweise blühen sie nacheinander und nicht gleichzeitig. Sie haben aber auch schon mal im Sommer geblüht, sehr eigenwillig.

… The so called Christmas cacti, which have flowered all November; every year with untiring beauty. They principally flower whenever they feel like it. When they flower in November, I can be lucky and they do it again in February. Usually they don’t flower at the same time, but one after the other. One year they happened to flower in summer, very wilful.


Das mehr als menschenrechtsübergreifende Epidemigesetz, das unsere Staatsministerin gerne durchdrücken wollte mit z. B. Impfzwang, Zwangseinweisung, Zwangsentfernung von Kindern, alleinige Entscheidungsgewalt des Gesundheitsministers zu Zeiten einer Epidemie inklusive Verfügungsgewalt über Polizei und Armee etc., etc. (die Frau schnappt langsam über), ist erst einmal vom Tisch, denn keine der anderen Parteien wollte dieses Gesetz mit all dem Zwang und der Macht in der Hand einer einzelnen Person. Seit der Geschichte mit den Nerzen ist die Opposition „aus ihrer Lähmung erwacht“, wie ein Journalist es nannte. Die müssen gerade lästern, denn die berichten total selektiv. Die täglichen Demonstrationen gegen das drohende Epidemie-Gesetz vor dem Parlamentsgebäude in Kopenhagen wurden fast gar nicht genannt. Wir sind auf jeden Fall erst einmal erleichtert.

… The more than human rights violating epidemic law that our Minister of State wanted to push through with for example forced vaccination, forced hospitalisation, forced removal of children from families, decisions made by the Minister of Health alone during times of epidemics – including power of disposition over police and army etc., etc., (the woman is going mental), is off the table for the time being, as none of the other parties wanted this law with all the force and so much power in the hands of only one person. Since the mink story, the opposition “ has woken up from its paralisation“, as one journalist wrote. As if they had the right to critisise anybody, as they are reporting so selectively. The daily demonstrations in front ot the parliament building in Copenhagen against the overhanging epidemic law, where hardly ever mentioned. Anyway, we are relieved for the time being.

Ich habe nunmehr alle meine Geranien ins Haus gerettet, nun ist das Gästezimmer belegt … und der Frost erst einmal wieder vorbei. 😉 Na, das Sofa kann man noch in ein Doppelbett verwandeln, aber ansonsten ist da nicht mehr viel Platz.

… I have now taken all my geraniums into the house; the guest room is now filled up … and the frost is over for the time being. 😉 Well, we can still make the sofa into a double bed, but otherwise there is not much room left.

Da stehen vier Kästen treffenförmig. Ganz vorne an der Tür sind noch zwei Plätze für zwei der Oleander, die noch draussen stehen.
… There are four boxes in a row, one lower than the next. Right at the door, there are still two empty spaces for two of the oleanders, which are still outside.

Adventszeit, die Erwartung von Christi Geburt: Die meisten Leute in Dänemark fangen mit Weihnachtsdekoration und -beleuchtung am ersten Advent an. Nachstehend ein paar von unseren. Die orthodoxen Christen feiern Weihnachten erst an den Heiligen drei Königen (6. Januar).

… Advent season, waiting for the birth of the Christ. Most people in Denmark start with Christmas decoration and lights on the first Advent Sunday. See below a few of ours. The Orthodox Christians actually celebrate Chistmas on 6 January, Epiphany.

Da sitzen meine faulen, Karten spielenden Nisser.
… There are sitting my lazy, gambling Nisser.
Mein treuer Tischadventskranz, der so um die 25 Jahre alt ist, verblichen, von Mäusen angeknabbert, mit kleinen Päckchen und Kugeln ergänzt, immer noch dekorativ.

… My faithful table advent’s wreath, which is about 25 years old, faded, nibbled on by mice, replenished with small packages and spheres, still standing strong.
Für die Uhr war nicht viel Schmuck übrig, warum seht ihr später. Die Lichterkette an der Wand haben wir gar nicht zwischendurch abgenommen. An dunklen Abenden ist es so gemütlich, wenn sie leuchtet.

… There wasn’t much decoration left for the clock, why, you will see later. The light chain at the wall we haven’t taken down at all in between. It is so cosy on dark evenings, when it is lit.

Unsere beiden Strumpfhosen-Nisser, die die Mutter meiner Nachbarin hergestellt hat (die mit den Blumen)
… Our hosiery Nisser, which my neighbour’s mother has created (my neighbour with the flowers)
Ist das nicht süss gemacht? … Is that not really cute?
Mein Dorf mit dem Weihnachtsmannorchester kennt ihr ja schon.
… You know already my village with the Fathers Christmas orchestra.
Tadaaaa, der Weihnachtsschmuckschlucker. Es ist ein Plastikbaum, nachdem wir letztes Jahr einen im Topf hatten, der uns dann trotzdem später im Garten eingegangen ist. Dieser wird uns wohl überleben, nehme ich an.

… Tadaaa, the Christmas decoration swallower. It is made of plastic, after we last year had a living one in a pot, which later died anyway in the garden. This one will survive us, I presume.

Und dann will ich euch von der unerträglichen Spannung erlösen: in der Gewürztüte war tatsächlich Knoblauchpulver. Ich habe also wirklich aus Versehen das erhalten, was ich brauchte und nicht das, was ich bestellt hatte. 😉 😀 😀

… And then I want to release you from the unbearable tension: The spice bag did indeed contain garlic powder. This means that I really recieved what I needed, and not what I ordered. 😉 😀 😀

Und damit war’s das erst einmal wieder aus Dänemarkhausen, macht’s mal gut, alle zusammen.

… And this was it for the time being from Denmark village. Be well, all of you!

Weibliche Musiker … Female musicians

Heute reisen wir nach Grossbritannien, wo Joan Armatrading ihre Karriere begann. Mein Einstieg zu ihrer Musik war das Lied „Steppin‘ out“, das mich damals total ansprach.

… Today we are traveling to Great Britain, where Joan Armatrading started her career. The first song by her that caught my attention was „Steppin‘ out“, which totally spoke to me then.

Die Rückseite des Albums „Back to the night“ aus dem Jahre 1984.
… The back of the album „Back to the night“ from 1984.

Joan Armatrading wurde 1950 in der Stadt Basseterre auf der karibischen Insel Saint Kitts geboren. Ihr Vater war Zimmermann und ihre Mutter Hausfrau. Als sie drei Jahre alt war, zogen ihre Eltern mit ihren beiden ältesten Söhnen nach Birmingham in England und schickten Joan zu ihrer Großmutter auf die karibische Insel Antigua.

… Joan Armatrading was born in 1950 in the town of Basseterre on the Caribbean island of Saint Kitts. Her father was a carpenter and her mother a housewife. When she was three years old, her parents moved with their two eldest boys to Birmingham in England, sending Joan to live with her grandmother on the Caribbean island of Antigua.

Anfang 1958, im Alter von sieben Jahren, schloss sie sich ihren Eltern in Brookfield an, damals ein Stadtteil von Birmingham. Ihr Vater hatte in seiner Jugend in einer Band gespielt. Ungefähr im Alter von 14 Jahren begann Armatrading, ihre eigenen Lieder zu schreiben, indem sie selbst geschriebene Limericks auf einem Klavier vertonte, das ihre Mutter als „Möbelstück“ gekauft hatte. Kurz danach tauschte ihre Mutter ihr in einem Pfandhaus eine billige Gitarre gegen zwei Kinderwagen ein, und sie fing an, sich das Spielen des Instruments selbst beizubringen.

… In early 1958, at the age of seven, she joined her parents in Brookfields, then a district of Birmingham. Her father had played in a band in his youth. At about the age of 14 Armatrading began writing songs by setting her own limericks to music on a piano that her mother had purchased as „a piece of furniture“. Shortly thereafter, her mother got her a cheap guitar from a pawn shop in exchange for two prams, and she began teaching herself the instrument.

Joan Armatrading verließ die Schule im Alter von 15 Jahren, um ihre Familie zu unterstützen. Sie verlor ihren ersten Job (als Schreibkraft und Zeitnehmerin), nachdem sie ihre Gitarre mitgenommen und während der Teepausen auf der Arbeit gespielt hatte.

… Joan Armatrading left school at the age of 15 to support her family. She lost her first job (as a typist and comptometer operator) after taking her guitar to work and playing it during tea-breaks.

Neben Aufnahmen im Studio (19 Alben) tourte Joan Armatrading ausgiebig und trat 1978 in hochkarätigen Konzerten wie „The Picnic at Blackbushe“ (neben Bob Dylan und Eric Clapton) und 1983 in The Prince’s Trust Rock Gala auf. Sie trat zwischen 1975 und 2018 in einem Film und mehrfach  im Fernsehen auf.

… In addition to recording (19 albums), Joan Armatrading has toured extensively and appeared in high-profile concerts such as „The Picnic at Blackbushe“ in 1978 (alongside Bob Dylan and Eric Clapton) and The Prince’s Trust Rock Gala in 1983. She also appeared in a film and numerous times on television between 1975 and 2018.  

Im September 2019 war Joan Armatrading Gegenstand des einstündigen Dokumentarfilms Me Myself I, der auf BBC Four ausgestrahlt wurde und in dem sie ihre Lebensgeschichte sowohl als Songwriterin als auch als Performerin mit Hauptauftritten vieler der Musiker, die sie beeinflusst hat.

… In September 2019 Joan Armatrading was the subject of the one-hour documentary Me Myself I, aired on BBC Four, in which she tells her life story, both as a songwriter and as a performer, with key performances from many of the musicians she has influenced.

Darüber hinaus erhielt sie Ehrentitel von mehreren britischen Universitäten und wurde Kommandeurin des besten Ordens des britischen Empire.

… On top of all this, she received honorary degrees from several British universities and became Commander of the most excellent order of the British Empire.

Ich glaube, man kann behaupten, dass Joan Armatrading eine weitere Lady ist, die total in ihre Musik engagiert ist … 😉 … und mit unaufhaltbarer Energie und Durchsetzungsvermögen. Das brauchte sie wahrscheinlich bereits von Kind auf an, denn sie hatte – wenn ich mich richtig erinnere – fünf Brüder …

… I believe one can claim that Joan Armatrading is another Lady dedicated to her music …  😉 … and with unstoppable energy and assertiveness. Maybe she needed that from early childhood, as – if I remember correctly – she had five brothers …

Weibliche Musiker … Female musicians


Heute geht die Reise nach Südamerika, Argentinien genauer gesagt, denn dort wurde meine nächste Heldin geboren: Mercedes Sosa. Die jüngere Generation ist vielleicht nicht so vertraut mit ihren Liedern, aber zu meiner Zeit war sie sehr populär. Wer kennt nicht ihr Lied „Gracias a la vida“ (1966 von Violeta Parra geschrieben), das auch von Joan Baez und vielen anderen gesungen wurde. Ich wurde – unerwarterterweise – ziemlich emotional, als ich das Lied nach langer Zeit wieder hörte … o.k., ich kann sagen wie es ist, ich heulte Rotz und Wasser. Ich hatte keine Ahnung, dass es so eine Bedeutung für mich hatte (hat?). Am Ende dieses Beitrags findet ihr eine deutsche Übersetzung dieses Liedes.

… Today the tour goes to South America, Argentina that is, as it is there that my next heroine was born: Mercedes Sosa. The younger generation might not know her music, but in my time she was very popular. Who does not know her song „Gracias a la vida“ (written 1966 by Violeta Parra), which has also been performed by Joan Baez and many others. I became – unexpectedly – rather emotional, as I listened to that song again after a very long time … o.k., I can say it as it is, I was crying really badly. I had no idea that it meant (means?) so much to me. At the very end of this post, you will find an English translation of this song.

Dank an das Leben … Thank’s to life

Die nachfolgenden Informationen sind der Wikipedia entnommen.

… The following information are from the Wikipedia.

Mercedes Sosa wurde am 9. Juli 1935 in San Miguel de Tucumán in der nordwestargentinischen Provinz Tucumán geboren. Sie war französischer, spanischer und diaguitischer Abstammung. Ihre Eltern waren Peronisten, obwohl sie sich nie in der Partei angemeldet hatten, und sie begann ihre Karriere als Sängerin für die Peronistische Partei in Provincia Tucumán unter dem Namen Gladys Osorio.

Mercedes Sosa was born on 9 July 1935, in San Miguel de Tucumán, in the northwestern Argentine province of Tucumán. She was of French, Spanish and Diaguita descent. Her parents were Peronists, although they never registered in the party, and she started her career as a singer for the Peronist Party in Provincia Tucumán under the name Gladys Osorio.

Alles verändert sich … Everything changes

Sie war in ganz Lateinamerika und vielen Ländern außerhalb der Region beliebt. Mit ihren Wurzeln in der argentinischen Volksmusik wurde Mercedes Sosa eine der herausragenden Vertreterinnen von La nueva canción. Sie gab Liedern, die von vielen lateinamerikanischen Songwritern geschrieben wurden, eine Stimme. Ihre Musik brachte die Leute dazu, sie als „Stimme der Stimmlosen“ zu bezeichnen.

… She was popular throughout Latin America and many countries outside the region. With her roots in Argentine folk music, Mercedes Sosa became one of the preeminent exponents of La nueva canción . She gave voice to songs written by many Latin American songwriters. Her music made people hail her as the „voice of the voiceless ones“.

Nachdem die Militärjunta von Jorge Videla 1976 an die Macht kam, wurde die Atmosphäre in Argentinien zunehmend bedrückender. Mercedes Sosa sah sich Morddrohungen gegen sie und ihre Familie ausgesetzt, weigerte sich jedoch jahrelang, das Land zu verlassen. Bei einem Konzert in La Plata im Jahr 1979 wurde sie auf der Bühne durchsucht und festgenommen, zusammen mit allen Teilnehmern des Konzerts. Ihre Freilassung erfolgte durch internationale Intervention. In ihrem eigenen Land verboten, zog sie erst nach Paris und dann nach Madrid.

… After the military junta of Jorge Videla came to power in 1976, the atmosphere in Argentina grew increasingly oppressive. Mercedes Sosa faced death threats against both her and her family, but refused for many years to leave the country. At a concert in La Plata in 1979, she was searched on stage and arrested, along with all those attending the concert. Their release came about through international intervention. Banned in her own country, she moved to Paris and then to Madrid.

Schlaf, Negrito (Negrito ist ein Kosename für einen schwarzhaarigen Jungen, nicht einen schwarzhäutigen)
… Sleep, Negrito (Negrito is a pet name for a black haired boy, not a black skinned one)

Mercedes Sosa kehrte 1982 aus ihrem europäischen Exil nach Argentinien zurück, einige Monate bevor das Militärregime infolge des Falklandkriegs zusammenbrach.

… Mercedes Sosa returned to Argentina from her exile in Europe in 1982, several months before the military regime collapsed as a result of the Falklands War.

Zu ihrem Programm gehörten Interpretationen traditioneller und zeitgenössischer Lieder (u. a. von Víctor Jara, Julio Numhauser, Pablo Neruda, Violeta Parra, Atahualpa Yupanqui) mit sozialkritischen und politischen Inhalten, die sich unter anderem gegen Krieg und Diktatur sowie für die Rechte der unterdrückten indigenen Völker und der Landlosen (campesinos) aussprachen.

… Her program included interpretations of traditional and contemporary songs (by Víctor Jara, Julio Numhauser, Pablo Neruda, Violeta Parra, Atahualpa Yupanqui, among others) with socially critical and political content that opposed war and dictatorship as well as for the rights of the oppressed indigenous peoples and of the landless (campesinos).

Während ihrer vier Jahrzehnte langen Karriere hat sie viele Auszeichnungen gewonnen und war Botschafterin von UNICEF, UNESCO-Botschafterin für guten Willen für Lateinamerika und die Karibik sowie ehemalige Co-Vorsitzende der Earth Charter International Commission.

… During her four decades long career, she has won many awards and served as an ambassador for UNICEF, as UNESCO Goodwill Ambassador for Latin America and the Caribbean, and  was former Co-Chair of Earth Charter International Commission.

Sie starb im September 2009 in einem Krankenhaus in Buenos Aires. Ihr Sohn Fabián Matus sagte: „Sie lebte ihre 74 Jahre in vollen Zügen. Sie hatte praktisch alles getan, was sie wollte, sie hatte keine Barrieren oder Ängste, die sie hätten einschränken können.“

… She died in September 2009 in a hospital in Buenos Aires. Her son Fabián Matus said:  „She lived her 74 years to the fullest. She had done practically everything she wanted, she didn’t have any type of barrier or any type of fear that limited her“.

Wieder 17 sein … back to be 17
Von den anderen Sängern kenne ich nur Chico Buarque, von dem ich eine LP mit Samba und Bossa Nova besitze.
… Of the other singers I only know Chico Buarque, of whom I own an album with samba and bossa nova.

Und hier noch die versprochenen Texte … And here the promised texts

Gracias a la vida – Dank an das Leben, 1966 von Violeta Parra geschrieben

Das Lied ist eines der bekanntesten von Violeta Parra und wird auf der ganzen Welt gespielt. Es ist immer noch eines der am meisten als Cover gesungenen, lateinamerikanischen Lieder in der Geschichte. Das Lied wurde 2013 in die Latin Grammy Hall of Fame aufgenommen. (Wikipedia)

Dank an das Leben, das mir so viel gegeben hat
Es gab mir zwei Augen, und wenn ich sie öffne
Unterscheide ich perfekt Schwarz von Weiß
Und am hohen Himmel seinen sternenklaren Hintergrund
Und in der Menge den Mann, den ich liebe

Dank an das Leben, das mir so viel gegeben hat
Es gab mir das Ohr, das mit seiner ganzen Bandbreite
Tag und Nacht, Grillen und Kanarienvögel aufnimmt
Hämmer, Turbinen, Bellen, Regenschauer
Und die zarte Stimme meines Geliebten

Dank an das Leben, das mir so viel gegeben hat
Es gab mir den Ton und das Alphabet
Mit den Worten, die ich denke und ausspreche
Mutter, Freund, Bruder und das Licht,
Das den Seelenweg meines Geliebten beleuchtet

Dank an das Leben, das mir so viel gegeben hat
Es gab mir den Marsch meiner müden Füße
Mit ihnen ging ich in Städten und durch Pfützen
An Stränden und in Wüsten, auf Bergen und Ebenen
Und in deinem Haus, deiner Straße und auf deiner Terrasse

Dank an das Leben, das mir so viel gegeben hat
Es gab mir das Herz, das seine Umhüllung schüttelt
Wenn ich mir die Früchte des menschlichen Gehirns anschaue
Wenn ich das Gute so weit vom Schlechten betrachte
Wenn ich tief in deine klaren Augen schaue

Dank an das Leben, das mir so viel gegeben hat
Es gab mir das Lachen und es gab mir das Weinen
So unterscheide ich Glück von Zerbrochenheit
Die zwei Materialien, aus denen mein Lied besteht
Und euer Lied, das mein Lied ist
Und das Lied von allen, das mein eigenes Lied ist
Dank an das Leben, das mir so viel gegeben hat

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Gracias a la vida – Thanks to life, written 1966 by Violeta Parra

The song is one of Violeta Parra’s most renowned and is performed throughout the world, and remains as one of the most covered Latin American songs in history. The song was inducted into the Latin Grammy Hall of Fame in 2013. (Wikipedia)

Thanks to life, which has given me so much
It has given me two eyes, that when I open them
I perfectly distinguish black from white
And in the high sky its starry background
And in the crowds the man that I love

Thanks to life, which has given me so much
It has given me the ear that with all its capacity
Records night and day, crickets and canaries
Hammers, turbines, barking, rain showers
And the tender voice of my beloved

Thanks to life, which has given me so much
It has given me the sound and the alphabet
With the words that I think and declare
Mother, friend, brother and the light shining
On the soul path of the one I’m loving

Thanks to life, which has given me so much
It has given me the march of my tired feet
With them I walked cities and puddles
Beaches and deserts, mountains and plains
And your house, your street and your patio

Thanks to life, which has given me so much
It has me the heart that shakes its frame
When I look at the fruit of the human brain
When I look at the good so far from the bad
When I look deep into your clear eyes

Thanks to life, which has given me so much
It has given me laughter and it has given me tears
So I distinguish happiness from brokenness
The two materials that make up my song
And your song, which is my song
And everybody’s song, which is my own song
Thanks to life, which has given me so much

Weibliche Musiker … Female musicians

Damals noch auf Tonbandkassetten. Ich habe mir ein kleines Radio gekauft, auf dem man auch CDs und Kassetten hören kann.
… Still on tape cassette at that time. I bought a small radio, which also plays CDs and cassettes.

Die nächste Dame des Musik-Metiers, die mir begegnete, und die mir sehr imponierte (auch heute noch unverändert) war/ist Tracy Chapman. Damals gab es in Hamburg im Stadtpark auf der Freilichtbühne ein Sommerprogramm „Musik der Welt“ oder so ähnlich, wo eher ungewöhnliche oder nicht so bekannte Musiker auftraten. Eine von ihnen war Tracy Chapman. Da tritt diese zarte kleine Person mit ihrer Gitarre auf die Bühne und im Nullkommanix hatte sie uns alle in ihrem Bann. Von da an war ich ihr Fan! 🙂

… The next lady of the music profession I met and who impressed me very much (still unchanged today) was / is Tracy Chapman. At that time there was a summer program „Music of the World“ or something like that in Hamburg’s city park on the open-air stage, where rather unusual or not so well-known musicians performed. One of them was Tracy Chapman. Then this delicate little person steps on stage with her guitar and in no time she has us all under her spell. From then on I was her fan!

Tracy Chapman wuchs mit ihrer alleinerziehenden Mutter in eher „angestrengten“ finanziellen Umständen in Connecticut auf und war während ihrer Schulzeit rassistischen Angriffen ausgesetzt. Das war während der Abschaffung der Rassentrennung, die grosse Verärgerung bei dem konservativen Teil der weissen Bevölkerung hervorrief. Sie hat eine Menge Hits geschrieben, die meisten mit sozialkritischem und politischem Inhalt. Meine Lieblingsstücke sind anscheinend nicht dieselben, wie die in der Wikipedia, wo ihr selbst nachschauen könnt. Ich präsentiere hier meine absoluten Favoriten, was natürlich nicht heisst, dass ich die anderen nicht mag. Ihre Lieder sind immer noch (oder wieder) sehr aktuell.

… Tracy Chapman grew up with her single mother in rather „stressed“ financial circumstances in Connecticut and was exposed to racist attacks during her school days. It was during the abolition of racial segregation that aroused great anger among the conservative part of the white population. She has written a lot of hits, most of them with socially critical and political content. Apparently my favorite pieces are not the same as the ones on Wikipedia, which you can check for yourself. I present my absolute favorites here, which of course doesn’t mean that I don’t like the others. Her songs are still (or again) very relevant.


Tracy Chapman ist wohl eine eher zurückhaltende Person und schätzt ein ungestörtes Privatleben. Das Konzert aus Anlass zu Nelson Mendelas siebzigsten Geburtstag im Wembley-Stadion, bei dem sie mitwirkte, war wohl für sie als junge Sängerin ziemlich grenzüberschreitend mit diesen Tausenden von Zuschauern. Sie spielte und spielt oft auf Wohltätigkeitsveranstaltungen.

… Tracy Chapman is no doubt a rather reserved person and appreciates an undisturbed private life. The concert on the occasion of Nelson Mendela’s seventieth birthday at Wembley Stadium, in which she participated, was probably pretty much cross-border for her as a young singer with these thousands of spectators. She played and often plays at charity events.

Ich fand auf YouTube diese Version von „Give me one reason“, die sie zusammen mit Eric Clapton spielt, eine Rarität, daher möchte ich sie hier auch noch vorstellen.

… I found this version of „Give me one reason“ on YouTube, which she is performing together with Eric Clapton, a rarity, therefore I would like to present it to you as well.

Tracy Chapman hat ihr bisher letztes Album 2008 herausgegeben. In dem folgenden Interview könnt ihr hören, was sie selbst zu ihrem Werdegang sagt und auch eine musikalische Zusammenfassung ihrer Karriere.

… Tracy Chapman has published her until now last album in 2008. In the following interview, she comments on her background and career, and a musical summary of her professional development is presented.

Lass deine Liebe fliessen … Let your love flow

The Bellamy Brothers
Foto: Wikipedia

Ein Lied aus den Mittsiebzigern, geschrieben von Larry Williams, gesungen von den Bellamy Brothers, und ich habe damals eigentlich nie so richtig auf den Text geachtet, aber der ist gar nicht schlecht, besonders im Refrain … „Let your love bind you to all living things“ …

… A song from the mid seventies, written by Larry Williams, performed by the Bellamy Brothers, and I have never really noticed the text at that time, which is not bad at all, especially the chorus … „Let your love bind you to all living things“ …

Hier kommt es, dargebracht von Stella und dem Gentleman.

… Here it comes, performed by Stella and the Gentleman.


Lasst sie fliessen, eure Liebe! 🙂

… Let it flow, your love! 🙂