Schlagzeilen 38 … Headlines 38

Die Rosen, die jetzt blühen/ … The roses that are flowering right now: Glamis Castle, Jacqeline du Prés, eine Scotch Rose (in der Mitte/in the middle), Frühlingsduft (spring fragrance).

Dem Mais scheint es jetzt blendend zu gehen, er scheint die Sonne zu mögen. Er muss nur noch etwas wachsen, bevor ich die Bohnen aussähen kann. Wenn die keimen, wachsen sie nämlich sehr schnell.

… The corn/maize plants seem to thrive now. They seem to enjoy the sun. They have to grow a bit more, before I can sow the beans, as they usually grow very fast, once they sprout.

Spezielle Pflanzen … special plants

Wir haben schon lange keine neuen Musikvideos gemacht, und das wird wohl noch etwas dauern. Seit Juni 2020 sind wir nämlich sehr bekümmert um unseren Schwager/Bruder. Damals dachten wir, das wäre jetzt das Ende (er hat Krebs an verschiedenen Stellen), aber nach einer Operation am Bein ging es ihm auf einmal viel besser, so dass er sogar noch seine Enkeltöchter kennenlernen konnte. So gegen Mitte Mai dieses Jahres fiel er um und alles schien vorbei zu sein, obwohl der Krebs nicht gewachsen war. Jedenfalls bekam die Familie eine Wechseldusche mit „er liegt im Sterben“ und „es geht ihm besser“. Er ist jetzt zuhause als Kategorie „terminal“. Lange Erklärung, kurzer Sinn: uns steht der Kopf nicht nach Musikvideos. Aber wir haben trotzdem neue Stücke ins Repertoire aufgenommen, wie z. B. „Here comes the sun“ von den Beatles, „Johnny be Good“ von Chuck Berry und ein paar dänische Lieder.

… We haven’t made any new music videos in a long time, and that will probably still take a while. We have been very worried about our brother-in-law resp. brother since June 2020. At the time we thought that would be the end for him (he has cancer in different places), but suddenly he felt much better after an operation on his leg, so that he could even get to know his granddaughters. Around mid-May this year he fell down and everything seemed to be over, although the cancer hadn’t grown. In any case, the family got roller coaster information with „he is dying“ and „he is better“. He is now at home as a „terminal“ case. Long explanation, in a nutshell: we are not in the mood to produce music videos. But we still added new music to the repertoire, such as „Here comes the sun“ by the Beatles, „Johnny be Good“ by Chuck Berry and a few Danish songs.

Meine Iris, von denen einige richtig toll duften.
My irises, some of which have a strong fragrance.

Verschiedene Funkien, die blühen noch nicht.
… Different hostas, they are not yet flowering.
Ihr habt schon so viele Akelei von mir gesehen, daher dieses Mal nur die speziellen. Ich hatte noch nie eine weisse.
… You have already seen many of my collumbnines, therefore only the special ones this time. I have never had a white one.

Das Thema „Hund“ ist bei uns wieder als Möglichkeit aufgetaucht … Die Frage ist: Broholmer oder Malteser? 😉

… The topic „dog“ has come up as a possibility again … The question is: Broholmer or Maltese? 😉

Wir haben bereits zweimal einen Salat gegessen, in welchem nur selber gezogene Zutaten waren: Pflücksalat (ideal um Kartoffeln herumgesäht, die Kartoffelblätter schützen den Salat vor der Sonne, klappt ganz toll); Ruccola, der sich unter einer Lupine versteckt hat, den ich aber doch gefunden habe; und dann meine selbstgezogenen Sprossen. Irgendwie gab mir das ein Erfolgserlebnis.

… Twice already we have eaten salad exclusively with ingredients, which we have grown ourselves: leaf salad (ideally sown around the potato plants, which protect them from too much sun, works perfectly); rocket, which hid behind some lupins, but which I found anyway; and then my home grown sprouts. Somehow that gave me a feeling of achievement.

Die Kartoffelpflanzen sind in der Zwischenzeit gewachsen und spenden dem Salat Schatten.
… The potato plants have grown in the meantime and give shadow to the leaf salad.

Und dann haben wir jetzt wieder einen Wohnwagen. Die Wahl stand zwischen Wohnwagen und Motorrad, und merkwürdigerweise war ich mehr für Motorrad und mein Mann für Wohnwagen. Den Ausschlag gab dann, dass mit Motorrad das Thema „Hund“ ausgeschlossen wäre.

… And, we have a caravan again. The choice was between a caravan and a motorbike. Surprisingly I was the one in favour of a motorbike, and my husband preferred a caravan. What was tipping the scale was the fact that with a motorbike the topic „dog“ would be out of the question.

Auf diesem Grundstück haben wir ja auch Platz. Die Pflanzsteine musste ich wegnehmen; die habe ich um das Ziergrasbeet gestellt. Und mein Mann hat eine kleine Auffahrt zementiert.
… On this plot we even have room for it. I had to take the plant stones away; I placed them around the decorative grass spot. And my husband made a little ramp of cement.

Die letzten zwei Nächte waren wir auf Jungfernfahrt auf dem Campingplatz Frydenstrand am Skellet, ganz bei uns in der Nähe. Das war wunderschön und ein Bericht wird folgen.

… The last two nights we were on our virgin travel on the camping site Frydenstrand at Skellet, quite near to our place. It was wonderful, and a report will follow.


Das war’s für dieses Mal … und Christian Eriksen geht es wieder gut, und er wird wieder Fussball spielen können.

… That was it for this time … and Christian Eriksen is fine again, and he will be able to play soccer again.

Weibliche Musiker … Female musicians

Foto: Wikipedia – Harald Krichel

Wie konnte ich sie vergessen? Katie Melua mit ihrer verträumten Stimme … wir haben viele ihrer Lieder auf dem Ipod, den wir im Auto dabeihaben.

… How could I forget her? Katie Melua with her dreamy voice … we have a lot of her songs on an Ipod, which we take along in the car.

Alle kennen sicher ihr „Durchbruchs“lied „9 million bicycles“.

… Most of you may know her breakthrough song „9 million bicycles“.

Eines meiner Lieblingslieder aus ihrer Anfangszeit ist dieses hier:

… One of my favourite songs from her earlly work is this:

Aber nun erst einmal ein paar Worte zu Katie aus der englischen Wikipedia und ins Deutsche übersetzt. In der deutschen Wikipedia war eine Überschrift: „Stilistische Einordnung“, da geht bei mir die Klappe zu. Warum muss man immer alles einordnen oder zuordnen.

… But now some words about Katie taken from the English Wikipedia and translated into German.

Ketevan „Katie“ Melua (geboren am 16. September 1984 in Kutaisi, Georgia) ist eine georgisch-britische Sängerin und Songwriterin. Sie verbrachte ihre ersten Jahre bei ihren Großeltern in Tiflis, bevor sie mit ihren Eltern und ihrem Bruder in die Stadt Batumi in Ajaria zog, wo ihr Vater als Herzspezialist arbeitete. Während dieser Zeit musste Katie Melua manchmal Eimer mit Wasser fünf Etagen  hinauf zur Wohnung ihrer Familie tragen und, wie sie sagt: „Wenn ich jetzt in Luxushotels wohne, denke ich an diese Tage zurück.“

… Ketevan „Katie“ Melua (born 16 September 1984 in Kutaisi, Georgia) is a Georgian-British singer and songwriter. She spent her first years with her grandparents in Tbilisi before moving with her parents and brother to the town of Batumi, Ajaria, where her father worked as a heart specialist. During this time, Katie Melua sometimes had to carry buckets of water up five flights of stairs to her family’s flat and according to her, „Now, when I’m staying in luxurious hotels, I think back to those days“.

1993, als sie acht Jahre alt war, zog die Familie nach dem georgischen Bürgerkrieg nach Belfast, Nordirland. Ihr Vater, ein Herzchirurg, nahm eine Stelle im Royal Victoria Hospital an. Die Familie blieb in Belfast und lebte in der Nähe der Falls Road, bis sie 14 Jahre alt war.

… In 1993, when she was eight, the family moved to Belfast, Northern Ireland, in the aftermath of the Georgian Civil War. Her father, a heart surgeon, took up a position at the Royal Victoria Hospital. The family remained in Belfast, living close to Falls Road, until she was 14.

1999 zog die Familie Melua nach Sutton, London, und einige Zeit später weiter nach Redhill, Surrey. Im Jahr 2008 zog Katie Melua aus dem Elternhaus in Maida Vale in eine Wohnung in Notting Hill, wo sie das Gästezimmer in ein Aufnahmestudio verwandelte. Sie spricht fließend Englisch und spricht etwas Russisch. Obwohl sie immer noch fließend Georgisch spricht, hat sie zugegeben, dass sie keine Lieder in der Sprache schreiben kann.

… In 1999, the Melua family then moved to Sutton, London, and some time later moved again to Redhill, Surrey. In 2008, Katie Melua moved out of her parents‘ home in Maida Vale to an apartment in Notting Hill, where she transformed the spare bedroom into a recording studio. She is fluent in English and speaks some Russian; despite still speaking her native Georgian fluently she has admitted that she cannot write songs in the language.

Katie Melua ist unter der Leitung des Komponisten Mike Batt beim kleinen Plattenlabel Dramatico unter Vertrag und gab 2003 ihr musikalisches Debüt. 2006 wurde sie die meistverkaufte Künstlerin Großbritanniens und Europas meistverkaufte europäische Künstlerin. Im November 2003, im Alter von 19 Jahren, veröffentlichte sie ihr erstes Album, Call Off the Search, das die Spitze der britischen Album-Charts erreichte und in den ersten fünf Monaten seiner Veröffentlichung 1,8 Millionen Exemplare verkaufte. Ihr zweites Album, Piece by Piece, wurde im September 2005 veröffentlicht und wurde bisher viermal mit Platin (eine Million verkaufte Einheiten) ausgezeichnet.

… Katie Melua is signed to the small Dramatico record label, under the management of composer Mike Batt, and made her musical debut in 2003. In 2006, she became the United Kingdom’s best-selling female artist and Europe’s highest selling European female artist. In November 2003, at the age of 19, she released her first album, Call Off the Search, which reached the top of the United Kingdom album charts and sold 1.8 million copies in its first five months of release.  Her second album, Piece by Piece, was released in September 2005 and to date has gone platinum (one million units sold) four times.

Aufgrund ihrer Erziehung im politisch instabilen Georgia und im unruhigen Belfast plante sie zunächst, entweder Historikerin oder Politikerin zu werden. Dies änderte sich im Jahr 2000 im Alter von 15 Jahren, als sie im Rahmen des Kinderprogramms Mad for It an einem Talentwettbewerb des britischen Fernsehsenders ITV mit dem Titel „Stars Up Their Noses“ (eine Parodie auf Stars in Their Eyes) teilnahm. Sie gewann den Wettbewerb, indem sie Badfingers „Without You“ sang.

… Due to her upbringing in politically unstable Georgia and troubled Belfast, she initially planned to become either a historian or a politician. This changed in 2000, at the age of 15, when she took part in a talent competition on British television channel ITV called „Stars Up Their Noses“ (a spoof of Stars in Their Eyes) as part of the children’s programme Mad for It. She won the contest by singing Badfinger’s „Without You“.

Katie Melua wird gelegentlich als „Adrenalin-Junkie“ bezeichnet, weil sie Achterbahnen und Jahrmärkte mag und oft mit Gleitschirm und Drachenflieger unterwegs ist. Sie ist viermal Fallschirmspringen gegangen und hat mehrere Flugstunden genommen. 2004 wurde sie mit 96 Kilometern pro Stunde aus einem 200-Meter-Gebäude in Neuseeland gesenkt.

… Katie Melua is occasionally referred to as an ‚adrenaline junkie‘ because she enjoys roller coasters and funfairs and often paraglides and hang glides. She has skydived four times and taken several flying lessons, and in 2004 she was lowered from a 200-metre building in New Zealand at 60 mph.

Im September 2010 wurde sie von ihren Ärzten angewiesen, nach einem Nervenzusammenbruch einige Monate lang nicht mehr zu arbeiten. „… Es war lähmend, aber es hat den Fantasien ein Ende gesetzt, irgendetwas tun zu können. Das Seltsamste an diesem Job ist das Gefühl der Überlegenheit, das man bekommt. Es war eine schreckeinjagende Warnung. Ich war völlig außer mir davon für zwei Wochen und für sechs Wochen im Krankenhaus. Es gab eine Menge Dinge, zu Hause und verrückte Arbeitspläne, und man glaubt wirklich, dass sich die Welt um einen dreht, aber das tut sie nicht. „

… In September 2010, she was ordered by her doctors to stop working for a few months after suffering a nervous breakdown. „….It was petrifying, but it put a stop to fantasies of being able to do anything. The oddest thing about this job is the sense of superiority you get. It was a huge wake-up call. I was completely out of it for two weeks, and in hospital for six. There was a bunch of things going on, things at home and crazy work schedules, and you really believe the world revolved around you and it doesn’t.“

Katie Melua nahm an zahlreichen Wohltätigkeitskonzerten teil, die verschiedene wohltätige Zwecke unterstützen, und ist Schirmherrin der Wohltätigkeitsorganisation Manx Cancer Help und von Fair Trees, der Organisation, die versucht, die Ausbeutung von Zapfenpflückern in Ambrolauri, Georgia, durch die europäische Weihnachtsbaumindustrie zu stoppen. Die Einheimischen in dieser Region Georgiens erhalten einen kleinen Betrag, um ihr Leben zu riskieren und 30 m hohe Tannen zu besteigen, um die Zapfen zu sammeln, aus denen die Samen gewonnen und an Weihnachtsbaumschulen in Europa geschickt werden. [Ich habe sogar ein Video auf YouTube darüber gesehen] Bevor es Fair Trees gab, erhielten diese Kegelpflücker keine Sicherheitsausrüstung oder Schulung, keine Krankenversicherung und einen geringen Lohn. Jedes Jahr werden bei dieser Arbeit Menschen verletzt und sogar getötet. Fair Trees züchten und verkaufen die einzigen Fairtrade-Weihnachtsbäume der Welt (von der WFTO zertifiziert).

… Katie Melua participated in numerous charity concerts supporting various good causes and is a patron of the Manx Cancer Help charity and of Fair Trees, the organisation that is trying to stop exploitation of cone pickers in Ambrolauri, Georgia, by the European Christmas tree industry. The local people in this region of Georgia are paid a pittance to risk their lives climbing 30 m high fir trees to collect the cones from which the seeds are extracted and sent to Christmas tree nurseries in Europe. [I have actually seen a video on YouTube about this] Until Fair Trees came along these cone pickers were given no safety equipment or training, no health insurance and very little pay; every year people are injured and even killed doing this work. Fair Trees grow and sell the only fair trade Christmas trees in the world (certified by the WFTO).

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Mir sind übrigens inzwischen noch zwei Damen eingefallen, über die ich gerne berichten möchte. 🙂 Habt ein schönes Wochenende!

… By the way, I remembered two more Ladies, about whom I would like to write. 🙂 Have a pleasant weekend!

Bet Williams und John Hodian – Teil 3: Epiphany Project … Bet Williams and John Hodian – Part 3: Epiphany Project

Dies ist mein letzter Beitrag über die beiden vielseitigen Künstler. Das Epiphany Project verdient eine separate Erwähnung. In den letzten beiden Wochen habe ich Teil 1: Bet und Teil 2: John veröffentlicht. Auf ihrer Webseite könnt ihr noch mehr Musikproben hören und Videos sowie Fotos anschauen. Ich habe übrigens eine CD von ihnen, die „Hin Dagh“ heisst.

… This is my last post about these two versatile artists. The Epiphany Project deserves a separate mention. On the past two Saturdays, I have posted Part 1: Bet and Part 2: John. On their website you can listen to more music samples and look at videos as well as photos. By the way, I have their CD called „Hin Dagh“.


Das Foto und die nachfolgenden Textstücke stammen von ihrer Webseite.

… The photo and the text pieces below have been taken from their website.

Warum der Name Epiphany Project?
Offenbarung (Epiphany):
Ein Moment plötzlicher Offenbarung oder Manifestation eines göttlichen Wesens.
Projekt:
Ein kollaboratives Unternehmen, das ein bestimmtes Ziel erreichen soll.

… Why the name Epiphany Project?
Epiphany:
A moment of sudden revelation or a manifestation of a divine being.
Project:
A collaborative enterprise designed to achieve a particular aim.

Epiphany Project:
Die überirdischen Melodien, Weltmusik-Grooves, zum Nachdenken anregenden Texte und virtuosen Improvisationen des New World Folk Ensembles Epiphany Project erstrecken sich über Zeit und Geographie.

Epiphany Project:
New World Folk ensemble Epiphany Project’s unearthly melodies, world music grooves, thought-provoking lyrics and virtuosic improvisations reach across time and geography.

Eines meiner Lieblingsstücke. … One of my favourites.

Bet Williams furchtlose Bühnenpräsenz und vier Oktaven Stimmumfang, Hodians lyrische Klavierimprovisationen und Mal Steins interkulturelle Rhythmen schaffen ein transzendentes Musikerlebnis. Im Mittelpunkt jedes Epiphany Project-Konzerts steht der Akt des  im Moment Stehens und die Suche nach dem, was im Leben selten und ekstatisch ist.

… Bet Williams fearless stage presence and four octave vocal range, Hodian’s lyrical piano improvisations and Mal Stein’s cross-cultural rhythms create a transcendent musical experience.  At the heart of each Epiphany Project concert is the act of being in the moment and a search for what is rare and ecstatic in life. 

Seit 2003 sind John und Bet durch Europa und den Nahen Osten gereist und haben heilige und weltliche Texte auf Aramäisch, Sanskrit, Armenisch, Persisch, Suaheli und Walisisch gesammelt. Mit Einflüssen von armenischer spiritueller Musik, Minimalismus, Appalachian Folk, Jazz, Qawwali-Andachtsliedern, akustischem Blues und Tuvan-Obertongesang schafft Epiphany Project Musik, die berauschend, aber zugänglich ist.

… Since 2003, John and Bet have traveled throughout Europe and the Middle East gathering sacred and secular texts in Aramaic, Sanskrit, Armenian, Farsi, Swahili and Welsh. With influences ranging from Armenian Spiritual music, minimalism, Appalachian Folk, Jazz, Qawwali devotional songs, acoustic blues and Tuvan throat singing, Epiphany Project creates music that is heady but accessible. 

Nainam, ein Text aus der Bhagavad Ghita, auf Sanskrit gesungen. Übersetzung nachstehend:
Waffen können der Seele nichts antun
Feuer kann die Seele nicht verbrennen
Wasser kann die Seele nicht nässen und Luft kann sie nicht austrocknen.
Niemand (nichts) kann die Zerstörung der unvergänglichen Seele verursachen.

… Nainam, a text from the Bhagavad Ghita, sund in Sanskrit. Translation below:
… Weapons cannot harm the soul
Fire cannot burn the soul
Water cannot wet and air cannot dry up the soul.
No one (nothing) is able to cause the destruction of the imperishable soul.

Von alten Klöstern in Armenien bis zu Musikfestivals in Frankreich, Deutschland und der Schweiz kreieren und spielen Bet Williams und John Hodian seit über 20 Jahren gemeinsam Musik. Mit dem weltumspannenden Weltmusikensemble „Epiphany Project“, der auf Alt-Rock-Pop-Blues basierenden „Bet Williams Band“ und dem armenisch orientierten „Naghash Ensemble“ ist die Musik, die diese beiden Künstler kreieren, ein riesiger Quilt aus Einflüssen und Inspirationen. Als „Epiphany 3“ treten John und Bet mit ihrem 14-jährigen Sohn Jack auf, einem außergewöhnlichen Schlagzeuger und Percussionisten. Zusammen ist ihre Musik eine Mischung aus alten und modernen Kulturen und Musikstilen, aber die erdigen, manchmal tranceähnlichen Rhythmen und Gesangsmelodien lassen sie seltsam vertraut erscheinen.

… From ancient monasteries in Armenia to music festivals in France, Germany & Switzerland, Bet Williams and John Hodian have been creating and performing music together for over 20 years. With the globe trotting world music ensemble “Epiphany Project”, the alt-rock-pop-blues based “Bet Williams Band”  and the Armenian oriented „Naghash Ensemble“, the music these two artists create is a vast quilt of influences and inspirations. As „Epiphany 3“ John and Bet perform with their 14 year old son, Jack, an exceptional drummer and percussionist. Epiphany Project’s music is a blend of ancient and modern cultures and musical styles, with earthy, trance-like rhythms and chant-like melodies that make it seem strangely familiar.

Ein Lied auf Suahili über die Süsse und die Vergänglichkeit dere Jugend.
… A song in Swahili about the sweetness and transience of youth.

„Komponist John Hodian spielt auf dem Klavier eindrucksvolle Melodien und komplizierte Rhythmen, die seine armenischen Wurzeln, seine klassische Ausbildung und seine Liebe zur Improvisation widerspiegeln. Bet Williams singt, atmet, schreit, flüstert und weint mit ihrer 4-Oktaven-Stimme. Beim Schlagzeug besitzt ihr 14-jähriger Sohn Jack Hodian einen ausgeprägten Sinn für Rhythmus, der von den meisten erwachsenen Schlagzeugern nicht erreicht wird. „
– Hamburger Abendblatt

… „Composer John Hodian plays evocative melodies and intricate rhythms on the piano that reflect his Armenian roots, his classical training and a love of improvisation. Bet Williams sings, breathes, shouts, whispers and cries with her 4- octave-range voice. On percussion, their 14-year-old son Jack Hodian possesses a keen sense of rhythm unparalleled by most adult drummers.“
– Hamburger Abendblatt

Als letzte Musik kommt hier das von John und Bet vertonte, alte aramäische Vaterunser. Der Text ist doch um einiges anders, als das heutige. Eine deutsche Übersetzung findet ihr in meinem alten Beitrag von 2015.

… The last music will be the old aramaic Lord’s Prayer, with music by John and Bet. The text is rather different from the modern one. You will find an English translation in my old post of 2015.

Eines ihrer allerschönsten, finde ich. … One of their most beautiful, I think.

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Da sowohl Fans als auch Manager manchmal verwirrt sind, was die verschiedenen Gruppen angeht, und wer wo mitspielt, habe ich euch eine Grafik angefertigt.

… As both, fans and managers get confused about the different groups, and who plays with whom, I have made a diagram for you.


Alles glassklar? 😉 🙂 … All totally clear now? 😉 🙂

Bet Williams and John Hodian – Teil 2: John … Bet Williams and John Hodian – part 2: John

Ich habe 2015 schon einmal über sie geschrieben, aber da sie noch existieren, kommt immer mehr Information hinzu. Damals hatte ich auch nur sehr wenige Leser.

2015 I have already published an article about them, but as they are still alive and kicking, more information is getting accumulated. I didn’t have many readers at that time anyway.

Bet Williams und John Hodian sind eine interessante Mischung. Bet hat eine Country-Gruppe, und sie persönlich brilliert mit einer Stimme, die über erstaunlich viele Oktaven spannt. John dagegen kommt mehr aus der klassischen und der jazzigen Richtung. Zusammen wurden sie zu „Epiphany Project“.

… Bet Williams and John Hodian are an interesting combination. Bet has a Country band, and she has a brilliant voice rangeing over many octaves. John on the other hand, was more involved with classic and jazz. Together they became „Epiphany Project“.

Da die beiden so vielseitig sind, ist so viel Material vorhanden, dass ich diesen Bericht in zwei, vielleicht sogar drei Teile teilen werde. Der Artikel wird sonst einfach zu lang. Letztes Mal lasen wir über Bet, dieses Mal kommt John an die Reihe:

… As the two of them are so versatile, there is so much material that I will divide this report into two, maybe even three parts. The article will otherwise simply be too long. Last time we read about Bet, this time it is John’s turn:

John Hodian, die offizielle Geschichte:
John Hodians Musik kombiniert seine armenischen Wurzeln und seine klassische Ausbildung mit freier Improvisation. Hodian ist ein Komponist, Dirigent und Pianist, der in einer Vielzahl von Genres gearbeitet hat – von Klassik über Jazz, Rock bis Rap und traditionell bis Avantgarde. Hodians Musik vermittelt Emotionen, die von tiefer Melancholie bis zu kühnem Überschwang reichen. Seine atemberaubend schönen Melodien, komplizierten Rhythmen und seine gefühlvolle Intensität spiegeln sowohl seine armenischen Wurzeln und seine formale klassische Ausbildung als auch seine Jahre als innovativer Jazzimprovisator wider.

… John Hodian, the official story:
John Hodian’s music combines his Armenian roots and classical training with free improvisation. Hodian is a composer, conductor, and pianist who has worked in a wide variety of idioms (genres?) — from classical to jazz, rock to rap, and traditional to avant-garde theater. Hodian’s music conveys emotions ranging from profound melancholy to bold exuberance. His hauntingly beautiful melodies, intricate rhythms and soulful intensity reflect both his Armenian roots and his formal classical training, as well as his years spent as a cutting edge jazz improviser.

Was John sagt: (… The English text will follow after the German in one block.)
Ich bin in einer eng miteinander verbundenen, armenischen Familie aufgewachsen und habe vor meinem neunten Lebensjahr nur armenische Musik auf der Stereoanlage meines Vaters gehört. Ich glaube nicht, dass sie irgendeine andere Sorte Schallplatten besaßen, ausser einer schlecht produzierten „Best of Classics“  (dazu später mehr). Ich kann mich nicht erinnern, dass mir jemals etwas passiert ist … mein Psychoanalytiker sagt mir, dass ich es blockiert habe), bis ich eines Tages zehn Jahre alt war und meine ältere Schwester ein Klavier bekam. Meine Eltern waren nicht zu Hause und meine Schwester war nicht wirklich interessiert, also setzte ich mich hin und fing einfach an, stundenlang Melodien zu erfinden!

Viele Jahre später erfinde ich immer noch Dinge am Klavier. Das ist alles, was ich wirklich tun kann. Ich machte meinen Master in Musikkomposition und Dirigieren, machte aber viele Umwege als Jazzmusiker, Avantgarde-Improvisator und Universitätsprofessor. In Sommern fing ich an, am Naropa Institute in Boulder, Colorado, herumzuhängen und Erfahrungen nicht nur mit der Musikfakultät, sondern auch mit der Abteilung für berühmte Literatur zu sammeln, zu der Allen Ginsburg, William Burroughs, Gregory Corso und viele andere von der Jack Kerouac „School of Disembodied Poets“ (Schule der körperlosen Dichter) gehörten.

Ich zog nach New York, sah die Mietkosten und transformierte ganz  schnell zu einem „kommerzielleren“ Komponisten von Film- und Fernsehpartituren. Nachdem ich 15 Jahre lang 18 Stunden am Tag Musik für andere Leute geschrieben hatte, wachte ich eines Morgens auf und entschied, dass ich genug hatte. Seitdem habe ich nie mehr Musik für irgendjemanden außer für mich selbst geschrieben … oh, und für meinen Partner Bet Williams.

Was mich zu Bet Williams bringt. Ich hatte von Bet gehört und sie sogar ein paar Mal in der Stadt gesehen, aber erst als wir uns in einem Salon für Performancekunst trafen, wurde mir klar, dass sie meine musikalische Doppelgängerin war. Sie war musikalisch ebenso flexibel in Genres, in denen ich keine Erfahrung hatte, aber immer insgeheim wollte (Songwriting, Musiktheater, Oper). Ich denke, das macht sie zu meiner Anti-Doppelgängerin, aber Sie verstehen sicher, was ich meine. Wir haben alles genommen, was uns gefiel – Weltmusik, Improvisation, Performance-Kunst – und es mit meiner aufkeimenden Erfahrung in einem Aufnahmestudio bearbeitet. Epiphany Project wurde geboren.

Jetzt bereisen wir gemeinsam die Welt und treten in einer von mehreren musikalischen Verkleidungen auf (Bet Williams Band, Epiphany Project, Naghash Ensemble, Musik von John Hodian). Es scheint für Promotoren und Agenten und sogar für unsere Fans verwirrend, aber wir schaffen es, alles auseinander zu halten, indem wir im Moment stehen und immer einen Regenschirm tragen. Bei unserer musikalischen und geografischen Schizophrenie fühlt es sich manchmal so an, als hätte ich keine Wurzeln. Aber an meinen guten Tagen habe ich das Gefühl, Wurzeln zu haben, sie sind einfach auf der ganzen Welt!

… What John says:
I grew up in a tight knit Armenian family and heard nothing but Armenian music on my dads stereo before I was nine. I don’t think they owned any other type of records excerpt for one poorly produced  “Best of Classics” (more on that later). I don’t recall much of anything ever happening to me…ever (my analyst tells me I’ve blocked it out) until one day when I was ten and my older sister got a piano. My parents weren’t home and my sister wasn’t really interested so I sat down and just started making up tunes for a really long time! 

Many years later I’m still making things up at the piano. I went on to get a masters degree in both music composition and conducting but took many detours as a jazz musician, avant-garde improviser, and University professor. In the summers I started hanging around the Naropa Institute in Boulder Colorado soaking up experiences not only with the music faculty but also the illustrious literature department which included Allen Ginsburg, William Burroughs, Gregory Corso and many others from the Jack Kerouac School of Disembodied Poets.

I moved to New York, saw the cost of rent and was quickly transformed into a more “commercial” composer of film and television scores. After 15 years of writing music for other people 18 hours a day, I woke up one morning and decided I had had enough. Since then I have never written music for anybody but myself… oh, and my partner, Bet Williams.

Which brings me to Bet Williams. I had heard of Bet and had even seen her around town a couple of times but it wasn’t until we met at a performance art salon that I came to realize she was my musical doppelganger. She was equally flexible musically in genres I had no experience in, but always secretly wanted to (Songwriting, Music Theater, Opera). I guess that makes her my anti-doppelganger but you get the idea. We took everything we were fond of—world music, improvisation, performance art— and put it through my burgeoning recording studio experience. Epiphany Project was born.

Now we travel the world together performing in any one of a number of musical disguises (Bet Williams Band, Epiphany Project, Naghash Ensemble, Music by John Hodian). It seems confusing to promoters and agents and even our fans but we manage to keep it all straight by being in the moment and always carrying an umbrella. With our musical and geographical schizophrenia, it sometimes feels as if I don’t have any roots. But on my good days I feel like I do have roots, they are just all over the world!  

Mein Mann und ich haben sie im August 2014 in Hohwacht in einer grossen Scheune beim Ostholstein Musik Festival live erlebt und auch eine CD gekauft mit Musik vom Epiphany Project. Ihr Konzert war als Country & Western annonciert, aber sie haben auch Epiphany Project Musik gespielt, die mich fasziniert hat. Seitdem haben sie grosse Konzerte u. a. in Berlin gegeben, wo sie anscheinend im Moment ihren Wohnsitz haben.

… My husband and I have seen them live in August 2014 in a big barn in a place called Hohwacht during the Ostholstein music festival (Ostholstein is on the way to Denmark via Lübeck when coming from the south), where we also bought a CD with Epiphany Project music. Their concert was announced as Country & Western, but they also played Epiphany Project music, which fascinated me. Since then they have played big concerts in among others Berlin, where they seem to have settled for the time being.

Wer John Hodian sagt, muss auch Naghash Ensemble sagen, sein Projekt zur Wiederbelebung klassischer armenischer Musik. Hier ein paar Worte aus Wikipedia: Das Naghash Ensemble ist ein Ensemble zeitgenössischer Musik aus Armenien mit drei Sängerinnen, Duduk, Oud, Dhol. Sie singen neue Musik des armenisch-amerikanischen Komponisten John Hodian, die auf geistlichen Texten des mittelalterlichen armenischen Mystikers, Dichters und Priesters Mkrtich Naghash basiert. Hodians „Songs of Exile“ wird vom armenischen Komponisten Tigran Mansurian als „Der Klang des alten Armeniens für das 21. Jahrhundert neu erfunden“ beschrieben und kombiniert „die erdige Spiritualität des armenischen Volksliedes, neue klassische Musik, zeitgenössischen Post-Minimalismus und die Energie des Rock und Jazz“.

Foto: Wikipedia – Garegin Aghabekyan

… If you say John Hodian, you also need to say Naghash Ensemble, his project to revive classical Armenian music. A few words from Wikipedia: The Naghash Ensemble is a contemporary music ensemble from Armenia featuring three female singers, duduk, oud, dhol. They perform new music written by Armenian-American composer John Hodian based on sacred texts by the medieval Armenian mystic, poet and priest, Mkrtich Naghash. Described as „The sound of ancient Armenia reinvented for the 21st century“ by Armenian composer Tigran Mansurian, Hodian’s „Songs of Exile“ combines „the earthy spirituality of Armenian folk song, new classical music, contemporary post-minimalism and the energy of rock and jazz“.

Auf YouTube ist nichts zu finden aus Johns ”kommerzieller Periode”, nur sein cooler, experimenteller Jazz, das Naghash Projekt und das Epiphany Projekt. Mir kommt es so vor, als ob er an seinen Werken aus der Zeit nicht besonders interessiert ist.

… I can’t find anything on YouTube from John’s “commercial” period, only his cool, experimental jazz, the Naghash Project and the Epiphany Project. I am getting the impression that he is not really interested in his work from that time.

Nächstes Mal werde ich dann noch kurz das Epiphany Projekt vorstellen. Das würde jetzt hier den Rahmen sprengen. 😉

… Next time I will make a short presentation of the Epiphany Project. I think that for today it is enough. 😉

Bet Williams + John Hodian – Teil 1/Part 1: Bet

Bet Williams (Foto: https://www.epiphanyrecords.com/epiphany-project)

Ich habe 2015 schon einmal über sie geschrieben, aber da sie noch existieren, kommt immer mehr Information hinzu. Damals hatte ich auch nur sehr wenige Leser.

2015 I have already published an article about them, but as they are still alive and kicking, more information is getting accumulated. I didn’t have many readers at that time anyway.

Bet Williams und John Hodian sind eine interessante Mischung. Bet hat eine Country-Gruppe, und sie persönlich brilliert mit einer Stimme, die über erstaunlich viele Oktaven spannt. John dagegen kommt mehr aus der klassischen und der jazzigen Richtung. Zusammen wurden sie zu „Epiphany Project“, das alte spirituelle Musik aus aller Welt sammelt und in seinem ganz eigenen Stil wiedergibt. … Also zusätzlich zu ihren eigenen Kompositionen. Und dann arbeitet John noch an der Erhaltung von armenischer Musik. Ihre Konzerte sind natürlich jetzt, wie die aller anderen Musiker, erst einmal bis auf weiteres abgesagt.

… Bet Williams and John Hodian are an interesting combination. Bet has a Country band, and she has a brilliant voice rangeing over many octaves. John on the other hand, was more involved with classic and jazz. Together they became „Epiphany Project“, which collects old spiritual music from all over the world and interprets it in its very own style. In addition to their own compositions, that is. And John is also working with the conservation of Armenian music. Their concerts are for the time being cancelled, just like all other concerts.

Da die beiden so vielseitig sind, ist so viel Material vorhanden, dass ich diesen Bericht in zwei, vielleicht sogar drei Teile teilen werde. Der Artikel wird sonst einfach zu lang. Ich beginne mit Bet Williams, Damen zuerst:

… As the two of them are so versatile, there is so much material that I decided to divide this report into two, maybe even three parts. The article will otherwise simply be too long. I will start with Bet Williams, ladies first:

Bet Williams (Foto: https://www.epiphanyrecords.com/epiphany-project)

Die offizielle Geschichte:
Bet Williams ist eine furchtlose Sängerin und dynamische Performerin, deren Stimme mit vier Oktaven das Publikum in ganz Amerika und Europa fasziniert hat. Williams ‚Musik verbindet Folk-, Rock- und Roots-Rhythmen mit intelligenten Texten und ansteckenden Hooks. Mit einer Begabung für Geschichtenerzählen und spontanen Humor gehen ihre Bühnenauftritte von tiefgründig und poetisch zu wild und spontan und grenzen manchmal an Performancekunst.

… The official story:
Bet Williams is a fearless vocalist and dynamic performer whose four-octave-range voice has mesmerized audiences across America and Europe. Williams‘ music blends folk, rock and roots rhythms with intelligent lyrics and infectious hooks. With a gift for storytelling and spontaneous humor, her stage performances go from the profound and poetic to wild and spontaneous, at times bordering on performance art.

Bet Williams Band + John Hodian (ich wollte gerade schreiben, der mit dem Bart, aber so einen haben sie alle. Also der mit dem weissen Hemd.)
… (I wanted to write, the one with the beard, but they all have one. So, he is the one with the white shirt.)

… The English text follows after the German in one block.

Was Bet sagt:
Als ich dreizehn war und in Virginia lebte, bekam ich meine erste Gitarre. Mit den zwei Akkorden, die ich gerade gelernt hatte, drückte ich meine Finger in ein trauriges Liebeslied (immerhin war ich dreizehn). Viele Akkorde und einige Jahrzehnte später schreibe ich immer noch Songs. Manche traurig, manche lustig, manche ergreifend, konfessionell oder wild. Aber im Laufe der Jahre habe ich festgestellt, dass ich wirklich gerne live spiele.

Ich habe meine College-Jahre damit verbracht, mit Gruppen wie Bookends und Ticapoo Brain zu spielen. Ich habe meine ersten CDs in Nashville mit dem Produzenten Brad Jones (Jill Sobule, Marshall Crenshaw) und Jim Rooney (John Prine, Nanci Griffith) gemacht. Ich war zu schrullig für Nashville, also ging ich die Küste entlang, um in Philadelphia und New York zu spielen, wo ich einige Freunde fürs Leben und eine großartige Musikszene fand. Ich habe die Bühne mit einigen großartigen Musikern geteilt, darunter Lucinda Williams, Bobbie McFerrin, Arlo Guthrie, Taj Mahal, Joan Osborne, John Gorka, Annie Haslam, Herbie Hancock und vielen anderen wunderbaren Menschen.

Ich hatte meine kalifornischen Jahre mit Plattenverträgen, großartigen Schauspielern und großen Versprechungen. Ich habe auf Biobauernhöfen gearbeitet, auf Regenbogenfestivals getanzt und bin gegen Kriege marschiert. Ich hatte meine Jahre in New York City und Woodstock. Seit 2010 schreibe ich mit meinem Mann, dem Komponisten John Hodian und unserem großartigen Sohn Jack das Berliner Kapitel meines Lebens.

Jetzt überlebe ich (spirituell und finanziell), indem ich mit der Bet Williams Band sowie dem New-World-Folk-Ensemble Epiphany Project toure. Von New York über Kalifornien nach Berlin nach Armenien singe ich meinen Lebensunterhalt mit Liedern. Es ist ein interessantes Leben. Ein seltsames, magisches und interessantes Leben.

… What Bet says:
When I was thirteen, living in Virginia, I got my first guitar. With the two chords I had just learned, I pressed my fingers into a sad love song (after all I was thirteen). Many chords and some decades later I am still writing songs. Some sad, some funny, some poignant, confessional or wild.  But over the years I found that what I really like to do is play live.

I spent my college years playing with groups like Bookends and Ticapoo Brain. I made my first CDs in Nashville with producer Brad Jones (Jill Sobule, Marshall Crenshaw) and Jim Rooney (John Prine, Nanci Griffith). I was too quirky for Nashville so I headed up the coast to play in Philadelphia and New York where I found some lifelong friends and a great music scene. I’ve shared the stage with some great musicians including Lucinda Williams, Bobbie McFerrin, Arlo Guthrie, Taj Mahal, Joan Osborne, John Gorka, Annie Haslam, Herbie Hancock and a bunch of other wonderful people.

I’ve had my California years with record deals, great actors and big promises. I’ve worked on organic farms, danced at Rainbow Festivals, and marched against wars. I’ve had my New York City and Woodstock years. Since 2010 I’ve been creating the Berlin chapter of my life with my husband, composer John Hodian and our amazing son, Jack.

Now I survive (spiritually and financially) by touring with the Bet Williams Band as well as the new-world-folk ensemble Epiphany Project. From New York to California to Berlin to Armenia, I sing songs for a living. It’s an interesting life. A strange, magical, and interesting life.

Ich kann gut verstehen, warum sie zu „schrullig“ für das konservative Nashville war. Ich würde sie eher fortschrittlich nennen.
… I can understand, why she maybe was too „quirky“ for conservative Nashville. I, however would rather call her forward-looking.

Zum Abschluss bekommt ihr hier einen kleinen Leckerbissen und eine Vorschau auf Epiphany Project. Bet und John spielen hier zusammen mit ihrem Sohn Jack, der als Teenager auch schon recht virtuos ist, finde ich. Er war übrigens auch mit beim Ostholstein Festival, spielte aber nur in einem Stück mit.

… As a final treat, I will present a video to you, which at the same time is a preview on Epiphany Project, where Bet and John play together with their son Jack. I find him quite virtuosic already, I mean he was a teenager then. He was also at the Ostholstein festival, but only played in one song.

Schlagzeilen (35) … Headlines (35)

RENTE
Nach 7 Monaten ist es geglückt: Meine deutsche Rente ist durchgekommen. Das war ein langer Prozess. Ich habe im Juni 2020 damit angefangen, die Rente zu beantragen. Direkt in Deutschland, mit Hilfe der sehr guten Webseite der Behörden. Was da allerdings nicht stand: Ich hätte über die dänischen Behörden beantragen müssen. Könnte man das nicht auf der deutschen Webseite kurz erwähnen, dass man in bestimmten Ländern lokal beantragen muss? Auf die Idee kommt man doch gar nicht, also ich jedenfalls nicht.
Also Deutsche (oder auch Bürger anderer Länder), die ihr im Ausland wohnt und eure Rente beantragen wollt, erkundigt euch, ob ihr es in dem Land machen müsst, wo ihr wohnt oder direkt in euren Geburtsland. Ich habe damit fast zwei Monate vergeudet, weil ich auch telefonisch bei den deutschen Behörden nicht durchkam.

PENSION
… After 7 months of effort, my German pension finally came through. It was a long process. I started the application for my pension in June 2020. Directly in Germany, with the help of the very good website of the authorities. What it didn’t say there, however, was that I should have applied through the Danish authorities. Couldn’t they briefly mention on the German website that you have to apply locally in certain countries? You don’t even get the idea, at least I didn’t.
So Germans (or citizens of other countries) who live abroad and want to apply for your pension, inform yourself whether you have to do it in the country where you are living or directly in your country of origin. I wasted almost two months with this because I couldn’t get through to the German authorities by phone.

Foto: Pixabay – Free-Photo

Ich war nun in der glücklichen Lage, dass ich bereits 2013 eine Hochrechnung habe machen lassen wie viel Rente ich wohl bekommen würde (das ist wirklich zu empfehlen). Zu dem Zeitpunkt habe ich bereits sämtliche notwendigen Papiere kopiert, beglaubigen lassen und eingesendet. Dazu gehörten Bescheinungen für die letzten drei Jahre im Gymnasium, für eine weiterführende Ausbildung (bei mir die Fremdsprachenschule Hamburg) und die Jahre, die ich an der Uni verg…. äh verbracht habe, mit Studieren natürlich. Dafür muss man alle Scheine der besuchten Kurse beibringen. Ausserdem stellte ich fest, dass ein halbes Jahr Arbeitszeit fehlte. Ein Beleg war entweder vom Arbeitgeber nicht abgegeben worden oder war verschwunden. Zum Glück hatte ich meine Kopie. Alles war also im Prinzip klappeklar und alle warteten auf die Sachbearbeitung von Seiten der dänischen Behörden, von Juli bis Ende November. Das war doch schnell! (Ich bin ab 1.11.2020 bezugsberechtigt, und weil ich rechtzeitig eingereicht habe, bekomme ich die Rente rückwirkend. Zur Information: Man kann bis zu 6 Monaten nach Berechtigungsdatum die Rente beantragen, ohne etwas zu verlieren. Wenn länger als sechs Monate vergangen sind, bekommt man erst ab dem 1. des folgenden Monats.) Im Januar 2021 kam dann die Bestätigung, dass ich ab 1.2.2021 meine Rente bekommen würde. Da fiel mir dann doch ein Stein vom Herzen. Ab August 2021 bekommen ich dann wohl auch noch ein wenig dänische Volksrente. Wir werden jedenfalls nicht verhungern oder erfrieren.

… I was now in the fortunate position that I in 2013 had an extrapolation made of how much pension I would get (I really recommend that). At that time I had already copied, certified and sent in all the necessary papers. This included certificates for the last three years in high school, for further training (for me the foreign language school in Hamburg) and the years I wast.., ahem spent at university, of course with studying. For this you have to deliver all certificates of the courses you have attended. I also noticed that there was half a year of my working time missing. A certificate had either not been handed in by the employer or had disappeared. Fortunately, I had my own copy. In principle, everything was pretty clear and everyone waited for the Danish authorities to process the case from July to the end of November. That was quick! (I am entitled to draw from 1.11.2020, and because I submitted on time, I will receive the pension retrospectively. For information: You can apply for the pension up to 6 months after the date of entitlement without losing anything. If more than six months have passed, You only get it from the 1st of the following month.) In January 2021, the confirmation came that I would receive my pension from February 1st, 2021. That took a heavy load off my mind. From August 2021 I will probably get a small amount of Danish national pension. In any case, we will not starve or freeze to death.

Foto: Pixabay – Giselaatje

MUSIK
Vorgeschichte: Mitte Dezember beschlossen wir, uns ein EL-Klavier anzuschaffen. Mein Mann vermisst das Klavierspielen, und da wir 2020 nicht reisen konnten und es wohl in der näheren Zukunft auch nicht können werden, wollten wir uns was anderes schönes gönnen. Lieferung beziehungsweise Abholung sollte entweder Ende Dezember, Anfang Januar, Mitte Januar oder Ende Januar 2021 stattfinden. Ich liebe ja so klare, eindeutige Absprachen. Anfang Januar fragten wir dann mal schüchtern nach und bekamen zu wissen, dass es wohl eher Ende Januar werden würde, man würde uns benachrichtigen.
Letzte Woche Dienstag wollten wir einen richtig faulen Tag einlegen, nicht einmal Lebensmittel einkaufen gehen wollten wir. Doch dann kam die Sonne raus, und mein Mann schleppte mich mit zum Strand, was dann ganz angenehm war. Zurück im Auto rief mich der Musikladen an, ob wir noch an dem Klavier interessiert wären, sie hätten fünf Stück bekommen. Wir waren, aber natürlich nur an einem. Wir waren so interessiert, dass wir stehenden Fusses oder Autos nach Aarhus fuhren (ca. 1 Stunde von uns), um das gute Stück abzuholen. Das war dann unser fauler Tag, aber wir freuen uns sehr, das Klavier hat einen ganz tollen Klang. Es handelt sich hier um ein auslaufendes Modell, das daher ein wenig billiger war, schadet ja nicht. Jetzt kann mein Mann am Klavier komponieren, arrangieren etc. das wird spannend. Wir haben so ziemlich die Idee vor einem Publikum zu spielen, aufgegeben. Aber wir werden trotzdem noch Videos machen und sie auf YouTube veröffentlichen.

MUSIC
… Background: In mid-December we decided to buy an EL piano. My husband misses playing the piano, and since we couldn’t travel in 2020 and probably won’t be able to in the near future, we wanted to treat ourselves to something else nice. Delivery or collection should take place at the end of December, or beginning of January, or mid-January or end of January 2021. I love such clear, unambiguous agreements. At the beginning of January we inquired shyly and got to know that it would probably be the end of January, they would keep us informed.
Last week on Tuesday we wanted to have a really lazy day, we didn’t even want to go grocery shopping. But then the sun came out and my husband dragged me to the beach, which was actually very pleasant. Back in the car, the music store called me to see if we were still interested in the piano, they had received five of them. We were, but of course only in one. We were so interested that we lickety-split drove to Aarhus (about 1 hour from us) to pick up the precious. That was our lazy day, but we are very happy, the piano has a really great sound. This is an outgoing model, so it was a little cheaper, that doesn’t hurt. Now my husband can compose, arrange etc. on the piano, this will be exciting. We pretty much gave up on the idea of ​​playing in front of an audience. But we will still be making videos and posting them on YouTube.

Verschiedene Clips … several clips

CORONA:
Unsere Staatministerin lässt sich nicht impfen weil sie „nicht in der Risikogruppe ist“. Was hätte sie wohl erfunden, wenn die von ihr vorgeschlagene Zwangsimpfung im Parlament durchgekommen wäre, dann hätte sie doch auch zur Nadel müssen. Kein Wunder, dass manche hier sie anstelle von Frederiksen „Verräteriksen“ nennen. Ihre neueste Idee: Kindergartenzwang und Krippenzwang für alle. (Das allerneueste auf dem Diskussionstisch: Zwangsentfernung und Adoption gleich nach der Geburt, gerne auch ohne Erlaubnis der Eltern.) Sie hat auch Zwangsimpfung schon wieder auf den Tisch gebracht, nur dieses Mal für „bestimmte“ Gruppen, die noch nicht näher spezifiziert sind. Und wieder soll der Gesundheitsminister die alleinige Entscheidungsgewalt haben. Ich hoffe nur, dass das Parlament nicht schläft … diese Frau ist gemeingefährlich. Das Wort „Zwang“ ist bei ihr zu einer Zwangsvorstellung geworden, die sie zu Zwangshandlungen treibt. Unser Parlament tagt übrigens ohne Masken, was ich sehr merkwürdig finde. Sie scheinen also selber nicht daran zu glauben. Mein Mann meint, Politiker brauchten das nicht, die hätten ja Immunität … 😉 😀

… Our Minister of State will not get vaccinated because she is „not in the risk group“. What excuse would she have made up, if the compulsory vaccination she proposed had passed in parliament, then she would have had to go to the needle too. No wonder that some here call her „Traitoriksen“ instead of Frederiksen. Her latest idea: Kindergarten and day nursery compulsory for everyone. (The very latest on the discussion table: Forced removal and adoption right after birth, even without parental permission.) She has also brought forced vaccination back on the table, only this time for „certain“ groups that have not yet been specified. And again the health minister should have sole decision-making power. I just hope Parliament is not sleeping … this woman is dangerous. The word „compulsive“ has become a compulsion with her that drives her to compulsive acts. By the way, our Parliament meets without masks, which I find very strange. So they don’t seem to believe in it themselves. My husband says that politicians don’t need that, they have immunity … 😉 😀

Es gibt eine französische Version (Bonsoir mes amis)
… There is a French version available (Bonsoir mes amis)

Ansonsten geht es uns in unserem kleinen, unbedeutenden Kaff, für das sich niemand interessiert, gut. Ich wünsche euch allen zusammen einen möglichst angenehmen Tag.

… Otherwise we are fine in our small, insignificant village, which nobody is interested in. I wish you all a day as pleasant as possible.

Kanada hat Talent: Barrage … Canada has talent: Barrage

Barrage bestand zu deren Glanzzeiten aus um die 11 begabten jungen Musikern, die im Prinzip Folklore und Fiddle-Musik spielten, teilweise sehr experimentell behandelt, in die sie dann auch noch bekannte Pop-Melodien und ausländische Klänge einfliessen liessen, denen sie auf ihren Tourneen begegneten.

… At their peak time, Barrage consisted of about 11 gifted young musicians, who basically played folklore and fiddle music, partly very experimentally treated, into which they also merged known pop melodies and foreign sounds, which they jpicked up during their tours.


Ich habe die Gruppe zweimal in Aktion gesehen. Einmal machte mich eine Arbeitskollegin auf sie aufmerksam und wir gingen zusammen zum Konzert, das in einem kleinen, niedergelegten Kino auf der Halbinsel Amager in Kopenhagen stattfand (im Amager-Bio), und das jetzt als Pub und Kleinbühne dient. Damals durfte dort noch geraucht werden … viel Szeneshow war auf der Bühne nicht möglich, aber die Musik war super.

… I have seen the group twice. The first time, a colleague from work draw my attention to them, and we went to their concert together, which they played in a small, former cinema (Amager-Bio), and which now serves as pub and small stage. At that time, smoking was still allowed … there was not so much room for their elaborate show, but the music was great.

Foto: blogspot.com
Kino heisst auf Dänisch „biograf“ oder kurz „bio“, aber wenn man im Kino war, war man „i biffen“, fragt mich nicht, warum … 😉 😀
… The Danish word for cinema is „biograf“ or short „bio“, but when one has been to the cinema, one has been „i biffen“, don’t ask me why … 😉 😀

Das zweite Mal ging ich mit meinem Mann zum Konzert (Vagabond’s Tale), ein paar Jahre später, das fand dann schon in einem grossen Kino im Stadtteil Rødovre statt mit voller Bühnenshow. Wir waren beeindruckt. Nicht nur spielten sie virtuos auf ihren Instrumenten, nein, sie tanzten, sprangen, spagateten gleichzeitig auch noch. Ich las dann später, dass es wohl nicht immer so einfach war, alle zu sammeln, weil die meisten auch noch in grossen klassischen Orchestern spielten (und spielen, nehme ich an). Daher änderte sich auch die Zusammensetezung der Gruppe öfter mal.

… The second time, a few years later, I went with my husband so see them (Vagabond’s Tale). They played in a large cinema in a part of Copenhagen called Rødovre, where they could perform their full stage show. We were impressed. They did not only play their instruments masterly, no, they danced, jumped and did splits at the same time. I read later on that it was not always so easy to get them all together, as most of them also played (and play, I guess) in large, classic orchestras. Therefore the cast of the group changed from time to time.

Dies ist ein Promotion Video, ein bisschen fuzzy, aber man sieht trotzdem ganz gut, was bei Barrage auf der Bühne so abgegangen ist.
… This is a promotion video, a bit fuzzy, but one can see anyway, what was going on when Barrage was on stage.

Doch hier noch ein paar Informationen aus der Wikipedia: (leider nichts auf Deutsch)

… Here some information taken from Wikipedia:

Barrage war ein modernes Worldbeat-Ensemble auf Geigenbasis mit Sitz in Calgary, Alberta, Kanada. Die Gruppe verwendete während ihrer Auftritte eine Mischung aus vielseitiger Geigenmusik und energiegeladener physischer Choreografie. Barrage spielte eine interessante Mischung aus einer Vielzahl von Genres, darunter Celtic, Swing, Bluegrass, Jazz, Rock, Calypso, Pop, kanadische Geige und Latin sowie zeitgenössische Versionen von traditionellem Material aus Ländern wie China, der Ukraine und Indien.

… Barrage was a violin-based, modern worldbeat ensemble based in Calgary, Alberta, Canada. The group employed a blend of eclectic violin music with high-energy physical choreography during their performances. Barrage played a diverse mix of material from a wide variety of genres, including Celtic, swing, bluegrass, jazz, rock, calypso, pop, Canadian fiddle and Latin, as well as contemporary versions of traditional material from countries including China, Ukraine, and India.

Wir fangen langsam und romantisch an …
… We are starting slowly and with romance …

Die Gruppe veröffentlichte am 9. Mai 2012 via Twitter eine Erklärung, dass sie ihre Vorstellungen und ihren Tourplan auf unbestimmte Zeit einstellen und sich effektiv auflösen würden. Im November 2015 starteten die Produzenten von Barrage ein neues Projekt namens „Barrage8“, ein Streichoktett, das annähernd auf dem ursprünglichen Barrage-Konzept basiert.

… The group released a statement via Twitter on May 9, 2012 that they were suspending their performance and touring schedule indefinitely, effectively disbanding. In November 2015, the producers of Barrage launched a new project called „Barrage8“, a string octet that is loosely based on the original Barrage concept.

Barrage begann als musikalisches Unterhaltungskonzept, das 1996 in Calgary, Alberta, von den Musikern Dean Marshall und John Crozman entwickelt wurde. Zusammen mit Jana Wyber, Brian Hanson und Anthony Moore bildeten sie Barrages Executive Production und Creative Team, bekannt als „5 to 1 Entertainments“. Dean Marshall war der musikalische Leiter, Komponist und Arrangeur der Gruppe.

… Barrage began as a musical entertainment concept created in Calgary, Alberta in 1996 by musicians Dean Marshall and John Crozman. Together with Jana Wyber, Brian Hanson, and Anthony Moore, they formed Barrage’s executive production and creative team, known as „5 to 1 Entertainments“. Dean Marshall was the group’s musical director, composer, and arranger.

Für diejenigen, die Flöte mögen; es fängt ruhig an und geht dann über in fetzig, sehr irisch/schottisch.
… For those, who like the tin whistle; it starts calmly and gets hotter later on, very Irish/Scottish.

Barrage bestand ursprünglich aus sieben Geigern sowie einer vierteiligen Backline aus Bassgitarre, Akustik- / E-Gitarre, Schlagzeug und Percussion. In seinen Anfängen konzentrierten sich Barrages Vorstellulngen ausschließlich auf das Experimentieren und Erforschen neuer musikalischer Ideen. Die Gruppe erlangte zunächst Aufmerksamkeit, weil sie die musikalischen Grenzen der Geige verschob, um die allgemeine Wahrnehmung der Öffentlichkeit zu ändern, was zu dieser Zeit als akzeptable Geigenmusik angesehen wurde. Die sieben Geiger begannen, Choreografie und verschiedene Tanzformen in ihre Shows einzubeziehen, während sie gleichzeitig Geige spielten, und schufen so einzigartige Grafiken, die zu den verschiedenen Musikstilen passten. Barrage entwickelte sich schnell zu einer Mischung aus einer Theatermusikproduktion und einer musikalischen Ensembleshow.

… Barrage originally consisted of seven violinists, along with a four piece backline made up of bass guitar, acoustic/electric guitar, drum set and percussion. In its early days, Barrage’s performances concentrated solely on experimenting and exploring new musical ideas. The group initially gained attention for pushing the violin’s musical boundaries in their attempts to change the public’s general perception, at the time, of what was considered acceptable music to be played using the instrument. The seven violinists began incorporating choreography and several forms of dance into their shows while playing the violin at the same time, thus creating unique visuals to match the various music styles they were performing. Barrage quickly evolved into a hybrid cross between a theatrical music production and a musical ensemble show.

(Instrumental) Die guten alten Beatles … … Good old Beatles …

Im Jahr 2006 fügte Barrage seinem Showformat und Tourplan eine wichtige pädagogische Komponente hinzu und arbeitete häufig an amerikanischen Schulen mit ihrem „Energize Your Strings!“ Programm.

… In 2006, Barrage added a major educational component to their show format and touring schedule, and frequently worked in American schools with their „Energize Your Strings!“ program.

Barrage unternahm während ihres Bestehens drei große Konzerttourneen, nämlich „A Violin Sings, A Fiddle Dances“, „Vagabond Tales“ und „High Strung“. Diese Tourneen dauerten jeweils mehrere Jahre und wurden gemeinsam in 27 Ländern Asiens, Mittelamerikas, Europas, Nordamerikas und Ozeaniens vor Publikum gespielt. Die Gruppe reiste auch häufig regional in Nordamerika und Europa unter dem selbstbetitelten Shownamen „‚Barrage“.

… Barrage embarked on three major concert tours during their existence, namely „A Violin Sings, A Fiddle Dances“, „Vagabond Tales“, and „High Strung“. These tours each spanned several years in length, and collectively played to audiences in 27 countries across Asia, Central America, Europe, North America, and Oceania,. The group also frequently toured regionally in North America and Europe using the self-titled „‚Barrage“ show name.

Richtig fetzig! … Really spanking!

Barrage setzte sich aus einer Gruppe junger professioneller Musiker mit unterschiedlichen musikalischen Werdegängen zusammen. Barrage bestand im Laufe seiner Geschichte aus mehreren verschiedenen Musikern, von denen jeder durch weltweite Auditions speziell für die Gruppe ausgewählt wurde. Die Musiker kamen aus Kanada, Großbritannien, Deutschland, Neuseeland und den USA, darunter die Geiger Miranda Mulholland, Mitchell Grobb und Kiana Weber.

… The cast of Barrage was a group of young professional musicians from a variety of musical backgrounds. Barrage was made up of several different musicians throughout its history, each of whom were specifically selected for the group through worldwide auditions. The musicians came from Canada, the United Kingdom, Germany, New Zealand, and the United States, and included violinists Miranda Mulholland, Mitchell Grobb and Kiana Weber.

Hier sieht man wieder mehr von der Bühnenshow.
… Here we can see a bit more of the stage show.

Sie können übrigens auch singen, falls ihr euch wundern solltet. Leider sind alle die Musikstücke mit Gesang nicht auf YouTube zu finden.

… By the way, they can also sing, in case you were wondering. Unfortunately, I was not able to find the songs with vocals on YouTube.

Auf der Fan-Webseite sind ein paar gute (scharfe) Fotos unter der Fahne „Vagabond’s Tale“. Auch kann man alle mp3s von der CD dort anhören (da sind dann auch welche mit Gesang dabei und das erste ist bulgarisch beeinflusst, sehr interessant). Aber nicht zu lange warten, denn wie ich gesehen habe, wird der Domänename der Fan-Webseite zum Verkauf angeboten. Von Barrage8 habe ich nur als unsicher eingestufte Webseiten gefunden. Anscheinend löst sich das alles auf. Das ist schade, aber die begabten Musiker sind ja weiterhin vorhanden.

… On the fan website are some good (sharp) photos under the flag „Vagabond’s Tale“. You can also listen to all mp3s of the CD there (there are also some with vocals, and the first one is influenced by Bulgarian music, very interesting). But don’t wait too long, I have seen that the domain name of that website is for sale. Of Barrage8 I only found websites that are classified as unsecure. It seems like everything is dissolving. That is a bit sad, but all the gifted musicians still remain.

Barrage Fan Club

Ich hoffe, dass die Gruppe euch gefallen hat. Ich wünsche euch noch einen angenehmen Tag!

… I hope you liked this group, and wish you all a pleasant day!


Auf der Suche nach Sugarman … Searching for Sugarman

Die wunderbare und merkwürdige Geschichte des Sixto Rodriguez, der begabte Musiker, der spurlos verschwand und gleichzeitig in Südafrika berühmt wurde, ohne es zu wissen.

… The wonderful and strange story of Sixto Rodriguez, the gifted musician, who disappeared without a trace, and at the same time became famous in Southafrica, without knowing anything about it.

Foto: Wikipedia – Paulisdead at the English Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22394544

Ich habe den Dokumentarfilm über ihn im dänischen Fernsehen gesehen und die in der Wikipedia gesammelten Daten für diesen Bericht benutzt.

… I have seen the documentary about him on Danish television, and used the data collected in Wikipedia for this post.

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Sixto Diaz Rodriguez wurde 1942 in Detroit, Michigan, geboren. Er war das sechste Kind mexikanischer Eltern aus der Arbeiterklasse mit Migrationshintergrund. Sein Vater war in den 1920er Jahren aus Mexiko in die USA eingewandert; seine Mutter stammte ebenfalls aus Mexiko. Sie hatten sich einem großen Zustrom von Mexikanern angeschlossen, die in den Mittleren Westen kamen, um in Detroits Industriebetrieben zu arbeiten. Zu dieser Zeit waren mexikanische Einwanderer sowohl einer starken Ausgrenzung als auch einer Marginalisierung ausgesetzt. In den meisten seiner Lieder nimmt Rodriguez eine politische Haltung zu den Schwierigkeiten ein, mit denen die Armen in der Innenstadt konfrontiert waren. Rodriguez erwarb 1981 einen Bachelor of Philosophy am Monteith College der Wayne State University.

… Sixto Diaz Rodriguez was born in 1942 in Detroit, Michigan. He was the sixth child of Mexican immigrant working-class parents. His father had immigrated to the United States from Mexico in the 1920s; his mother was also from Mexico. They had joined a large influx of Mexicans who came to the midwest to work in Detroit’s industries. Mexican immigrants at that time faced both intense alienation and marginalization. In most of his songs, Rodriguez takes a political stance on the difficulties that faced the inner city poor. Rodriguez earned a Bachelor of Philosophy from Wayne State University’s Monteith College in 1981.

Nach der Veröffentlichung der Single „I’ll Slip Away“ und zwei Alben mit Sussex, Cold Fact im Jahr 1970 und Coming from Reality im Jahr 1971, von denen nur wenige Exemplare verkauft wurden, gab Rodriguez seine Musikkarriere auf und kaufte 1976 ein verlassenes Haus in Detroit in einer staatlichen Auktion für 50 US-Dollar, in der er seit 2013 noch lebt. Er arbeitete in Abbruch- und Fliessbandjobs und hatte immer ein geringes Einkommen. Er blieb politisch aktiv und motiviert, das Leben der Arbeiter der Stadt zu verbessern, und kandidierte mehrmals erfolglos für öffentliche Ämter.

… After releasing the single „I’ll Slip Away“ and two albums with Sussex, Cold Fact in 1970 and Coming from Reality in 1971, of which only few copies were sold, Rodriguez quit his music career and in 1976 he purchased a derelict Detroit house in a government auction for $50 in which he still lives as of 2013. He worked in demolition and production line work, always earning a low income. He remained politically active and motivated to improve the lives of the city’s working-class inhabitants and has run unsuccessfully several times for public office.

Obwohl Rodriguez in seinem Heimatland relativ unbekannt blieb, begannen seine Alben Mitte der 1970er Jahre in Australien, Botswana, Neuseeland, Südafrika und Simbabwe bedeutend an Popularität zu gewinnen. Als importierte Kopien seiner Sussex-Alben ausverkauft waren, kaufte ein australisches Plattenlabel, Blue Goose Music, die australischen Rechte an seinen Aufnahmen. Das kollektive Album At His Best wurde in Südafrika mit Platin ausgezeichnet, das einst die Hauptquelle seiner Musik für den Rest der Welt war. Er wurde mit Zeitgenossen wie Bob Dylan und Cat Stevens verglichen. Einige seiner Lieder dienten als Anti-Apartheid-Hymnen in Südafrika, wo seine Arbeit Musiker beeinflusste, die gegen die Regierung protestierten. Berichten zufolge war der Anti-Apartheid-Aktivist Steve Biko ein Rodriguez-Fan.

… Although Rodriguez remained relatively unknown in his home country, by the mid-1970s his albums were starting to gain significant airplay in Australia, Botswana, New Zealand, South Africa and Zimbabwe. When imported copies of his Sussex albums were sold out, an Australian record label, Blue Goose Music, bought the Australian rights to his recordings. The collective album At His Best went platinum in South Africa, which at one stage was the major disc-press source of his music to the rest of the world. He was compared to contemporaries such as Bob Dylan and Cat Stevens. Some of his songs served as anti-Apartheid anthems in South Africa, where his work influenced musicians protesting against the government. Reportedly, anti-apartheid activist Steve Biko was a Rodriguez fan.

1991 wurden seine beiden Alben zum ersten Mal in Südafrika auf CD veröffentlicht, was dazu beitrug, seinen Ruhm zu bewahren. Allerdings waren seinen Fans nur wenige Details seines Lebens bekannt und es wurde gemunkelt, dass er sich während eines Konzerts in den 1970er Jahren umgebracht hatte.

… In 1991, both of his albums were released on CD in South Africa for the first time, which helped preserve his fame. However, few details of his life were known to his fans and it was rumored that he had killed himself during a concert in the 1970s.

Trotz seines Erfolges im Ausland war Rodriguez seine Popularität in Südafrika bis 1997 unbekannt geblieben, als seine älteste Tochter auf eine ihm gewidmete Website stieß. Nachdem Rodriguez die Website kontaktiert und erfahren hatte, wie bekannt er in dem Land war, ging er 1998 auf seine erste Südafrika-Tournee und spielte sechs Konzerte vor Tausenden von Fans.

… Despite his success abroad, Rodriguez’s fame in South Africa had remained unknown to him until 1997 when his eldest daughter came across a website dedicated to him. After contacting the website and learning of his fame in the country, Rodriguez went 1998 on his first South African tour, playing six concerts before thousands of fans.

Rodriguez: First performance in Africa, crowd goes crazy – YouTube Dieses Video kann ich hier nicht einbauen, YouTube insistiert, dass man es dort direkt anschaut.

2012 fand auf dem Sundance Film Festival die Premiere des Dokumentarfilms Searching for Sugar Man des schwedischen Regisseurs Malik Bendjelloul statt, in dem von den Bemühungen zweier südafrikanischer Fans berichtet wurde, die herausfinden wollten, ob er wirklich tot war, und falls nicht, was mit ihm passiert war. Der von Simon Chinn und John Battsek produzierte Dokumentarfilm gewann den World Cinema Special Jury Prize und den Publikumspreis World Cinema Documentary.

… In 2012, the Sundance Film Festival hosted the premiere of the documentary film Searching for Sugar Man, by Swedish director Malik Bendjelloul, detailing the efforts of two South African fans to see if his rumored death was true and, if not, to discover what had become of him. The documentary, produced by Simon Chinn and John Battsek, went on to win the World Cinema Special Jury Prize and the Audience Award, World Cinema Documentary.

Dies ist eine Aufnahme aus dem Jahr 2018. Seine Stimme ist nicht mehr so kräftig und anscheinend kann er auch nicht mehr so gut sehen. Immerhin bekam er seine Chance für einen Höhenflug.
… This is a recording from 2018. His voice is not as strong as before, and it seems that he cannot see so well anymore. But, at least he got his shot at flying high.

Seit der Veröffentlichung von Searching for Sugar Man im Jahr 2012 hat Rodriguez in den USA und in Europa eine Welle von Medienpräsenz und Faninteresse erlebt. Er trat als musikalischer Gast in mehreren populären Fernsehshows auf. Rodriguez tourt weiterhin durch die USA und Kanada. Im August 2018 leitete er eine Tournee, die mit einer Heimatstadt-Show im Detroit Garden Theatre endete.

… Since the cinematic release of Searching for Sugar Man in 2012, Rodriguez has experienced a flush of media exposure and fan interest in the United States, as well as Europe. He appeared as a musical guest on several popular television shows. Rodriguez continues to tour the United States and Canada. He headlined a tour in August 2018, ending with a hometown show at Detroit’s Garden Theater.

Als letztes habe ich noch einen Link zu dem Dokumentarfilm für euch.

… Last but not least, I have a link to the documentary for you.

Diese Version war die einzige des vollständigen Films, die ich auf YouTube gefunden habe. Sie hat französische Untertitel, aber das macht wohl nichts oder?
… This version of the full movie was the only one that I could find on YouTube. It has French subtitles, but I presume that does not matter, does it?

Weibliche Musiker … Female musicians

Dieser Beitrag ist erst einmal der letzte in dieser Serie. Sobald ich wieder jemandem begegne, werde ich es euch wissen lassen! 😉 Aber es folgen noch drei andere Musikbeiträge von Musikern, die ziemlich speziell sind/waren, nur keine weiblichen Solisten.

… This post will be the last one in this series for the time being. As soon as I meet another one, I will let you know! 😉 But, there will follow three more music posts about musicians, who are/were rather special, just not female soloists.

Foto: 2018 DR (Dansk Radio, Dänisches Radio, Danish Radio) Kanal/channel P8, „Jazz&Co.“

Heute bleiben wir in Dänemark und erfahren ein wenig über Sängerin Kwamie Liv.

… Today we stay in Denmark and hear a bit about singer Kwamie Liv.

Sie ist ein relativ neuer Stern am Musikhimmel und hat 2014 ihr erstes Album herausgebracht. Das fand ich nicht so toll, aber dann interpretierte sie Lieder von anderen Musikern, was mich aufhören liess und ihr zweites Album von 2018 war dann ein ganz anderes Kapitel. Es wird interessant sein, ihren weiteren Werdegang zu beobachten. Nachstehend folgen wieder einige Informationen, die in Wikipedia gesammelt sind. Viel steht da noch nicht, aber das kann ja noch kommen.

… She is a relatively new star on music sky and has published her first album in 2014. I was not very impressed then, but than she interpreted songs from other musicians, which made me prick up my ears. Her second album from 2018 was another story entirely. It will be interesting to watch her further development. Below you will find some information collected in Wikipedia. There is not much yet, but I am looking forward to more.

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Kwamie Liv ist eine dänisch-sambische Künstlerin, Sängerin und Song-Schreiberin. Sie veröffentlichte 2014 die „Lost In The Girl“ LP und im November 2018 ihr Debüt-Studioalbum „Lovers that Come and Go“.

… Kwamie Liv is a Danish-Zambian artist, singer and songwriter. She released the „Lost In The Girl“ EP in 2014 and her debut studio album „Lovers that Come and Go“ in November 2018.

Kwamie Liv wurde in Kopenhagen als Tochter eines sambischen Vaters und einer dänischen Mutter geboren und lebte in ihrer Kindheit aufgrund der Arbeit ihrer Mutter für die Vereinten Nationen in vielen verschiedenen Ländern.

… Kwamie Liv was born in Copenhagen to a Zambian father and a Danish mother and lived in numerous countries during her childhood due to her mother’s work for the United Nations.

2015 veröffentlichte sie zusammen mit Angelo Badalamenti eine Kollaborationssingle „Remember Me, In every cloud of Gold“, die Teil des Soundtracks für den dänischen Film Guldkysten (die Goldküste) war. Sie trat 2015 beim Roskilde Festival auf.

… In 2015 she released a collaboration single „Remember Me, In Every Cloud of Gold“ with Angelo Badalamenti, which was part of the sound track for the Danish movie Guldkysten (Gold Coast). She performed at the Roskilde Festival in 2015.

Zwischen 2016 und 2018 veröffentlichte Kwamie Liv keine Musik, sondern mehr Zeichnungen und Fotografien in den sozialen Medien. Sie begann Anfang 2018 an ihrem ersten Album in voller Länge zu arbeiten und später im selben Jahr wurde „Lovers that Come and Go“ veröffentlicht. Produktion und Albumcover stammen von dem in Kopenhagen ansässigen Produzenten Baby Duka. Ihr „Dark Pop“ -Stil ist mit der „Down-Tempo-Electro-Pop-Szene“ verbunden. [Ich verstehe kein Wort von dem letzten Satz, aber ich nehme an, dass die Jüngeren unter euch wissen, worum es geht … 😉 ]

… Between 2016 and 2018, Liv did not release any music but rather drawings and photographs on social media. She started working on her first full-length album in early 2018, and later the same year Lovers that Come and Go was released. Production and album art was done by Copenhagen-based producer Baby Duka. Her „dark pop“ style is connected to the „down-tempo electro-pop scene“. [I don’t understand a word of the last sentence, but I am sure the younger ones among you will … 😉 ]

Hier folgen noch zwei weitere Videos, in denen sie Lieder von den dänischen Liedermachern Anne Linnet und Kim Larsen interpretiert. Das sind die neuesten Aufnehmen mit ihr. Ihr bekommt hier wieder einen LINK zu dem Dokument mit den Übersetzungen der Lieder ins Deutsche und Englische.

… Below follow two more videos, in which she interpretes songs by the Danish songwriters Anne Linnet and Kim Larsen. These are the latest recordings with her. You will get a LINK again to the document with the translations of the songs into English and German.

Ich denke, dass Kwamie noch mehr gute Musik für uns auf Lager hat.

… I am convinced that Kwamie has some more good music in store for us.

Weibliche Musiker … Female musicians

Amy Macdonald, Amadeus Austrian Music Awards 2008 in Vienna/in Wien
(Foto: Wikipedia – Manfred Werner)

Wir hören heute etwas von und über eine junge schottische Sängerin, die mit ihrem ersten Lied im Jahr 2007 einen Riesenerfolg hatte. Oft rächt sich das ja, wenn die Künstler dann den Standard nicht aufrechterhalten können. Doch das konnte Amy MacDonald, denn sie ist immer noch bekannt und beliebt.

… Today we will hear something of and about a young Scottish singer, who had a huge success in 2007 with her very first song. Often this is a trap, if artists cannot maintain the set standards. But, Amy MacDonald could, as she is still known and popular.

Weitere Informationen habe ich wieder der Wikipedia entnommen.

… Further information I have taken again from the Wikipedia.

Amy Elizabeth Macdonald (am 25. August 1987 in Bishopbriggs, Schottland, geboren) ist eine schottische Sängerin-Songwriterin, Gitarristin und Musikerin. Sie hat weltweit über 12 Millionen Schallplatten verkauft. Sie besuchte die Bishopbriggs High School in East Dunbartonshire, Schottland. Nachdem sie sich von Travis inspirieren ließ, und sie sein Lied „Turn“ hörte, wollte sie es selbst spielen. Sie kaufte ein Travis-Akkordbuch und begann auf der Gitarre ihres Vaters zu spielen. Sie brachte sich selbst –  nur 12 Jahre alt – bei, wie man spielt. Bald darauf begann sie, ihre eigenen Lieder zu komponieren, von denen der erste „The Wall“ hieß. Mit 15 Jahren begann sie in Pubs und Kaffeehäusern in der Nähe von Glasgow zu spielen, darunter in den Brunswick Cellars in der Sauchiehall Street.

… Amy Elizabeth Macdonald (born 25 August 1987 in Bishopbriggs, Scotland) is a Scottish singer-songwriter, guitarist, and musician. She has sold over 12 million records worldwide. She attended Bishopbriggs High School in East Dunbartonshire, Scotland. After being inspired by Travis and hearing his song „Turn“, she wanted to play it herself. She bought a Travis chord book, and started playing on her father’s guitar, teaching herself how to play at only 12 years old. Soon afterward she began composing her own songs, the first being called „The Wall“. She started playing in pubs and coffee houses around Glasgow at the age of 15, including the Brunswick Cellars on Sauchiehall Street.

Amy Macdonald schickte eine Demo-CD als Antwort auf eine Anzeige einer neuen Produktionsfirma, die von den Songwritern Pete Wilkinson und Sarah Erasmus gegründet wurde, in der NME. Wilkinson sagte, er sei „buchstäblich entgeistert“ über ihre Fähigkeiten als Songschreiber, als er Macdonald zum ersten Mal die Stücke „This Is the Life“ und „Mr Rock n Roll“ spielen hörte. Anschließend verbrachte er ungefähr acht oder neun Monate damit, Demos mit Macdonald in seinem Heimstudio aufzunehmen, um einen Plattenvertrag für seinen neuen Kunden abzuschließen. 2007 unterzeichnete sie einen Vertrag mit Vertigo.

… Amy Macdonald sent a demo CD in response to an advertisement placed in the NME by a new production company set up by songwriters Pete Wilkinson and Sarah Erasmus. Wilkinson said he was „literally aghast“ at her songwriting abilities when first he heard Macdonald play the songs „This Is the Life“ and „Mr Rock n Roll“. He then spent around eight or nine months recording demos with Macdonald at his home studio with a view to securing a record deal for his new client. In 2007 she signed a contract with Vertigo.

Es überrascht nicht, dass sie 2007 den Silver Clef Award als „Best Newcomer“ und 2008 den Daily Record Award als „Scottish Person of the Year“ gewann.

… Not surprisingly, she won the Silver Clef Award for “Best Newcomer” in 2007, and the Daily Record Award for “Scottish Person of the Year” in 2008.

Details zu ihren Alben und Auszeichnungen sowie Gastauftritte und Interviews in Shows könnt ihr HIER lesen.

… Details on her albums and awards, as well as guest performances and interviews in shows, you can read HERE.

Ich habe ihre Karriere von ihrem ersten Album im Jahr 2007 an verfolgt und bin beeindruckt vom Talent dieser jungen Dame.

… I followed her career from her first album in 2007, and I am impressed by the talent of this young lady.

Ich fand immer, dass man in ihren Liedern nicht so richtig einen schottischen Akzent hören kann, ausser vielleicht manchmal bei dem Wort „road“. Aber dann habe ich mal ein Interview mit ihr gehört, da sprach sie dann mit einem total charmanten Akzent. Erstaunlich, dass sie den in den Liedern so unterdrücken kann. In dem letzten Video mit ihrem absoluten neuestem Lied ist das auch sehr deutlich.

… I always found that there is nearly no Scottish accent to detect when she is singing, except sometimes with the word „road“. But then I heard an interview with her, and there she spoke with an absolutely charming accent. Amazing that she can suppress it in her songs. In this last video with her absolute latest song, it can clearly be heard.