Wir haben unser Motorrad besucht … We went to see our motorbike

Denn das vermisste uns sicherlich … Es regnete in Strömen, so dass wir nicht mit vielen Besuchern bei dem Open House unseres Motorradhändlers rechneten. Von wegen! Wir mussten lange vor der Abfahrt an der Landstrasse halten. Da parkten Autos auf beiden Seiten.

… It must be missing us … The rain was pouring down, so that we didn’t expect many visitors at the open house of our motorbike shop. Wrong! We had to park our car on the country road long before the turn. Cars were parked on both sides of that road.

Auf dem Hof standen dann alle Motorräder von Besuchern. Die haben sich vom Wetter nicht abschrecken lassen. Der Hauswirt lud zu Würstchen, Hotdog und Zuckerwasser mit künstlichem Geschmack ein.

… In his own yard were all the bikes of visitors parked. They had not let the weather hold them back. The host invited to sausages, hotdogs and sugary water with artificial taste.

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Hier ein paar von meinen Favoriten:         … Here some of my favourites:

Kawasaki Drifter, mein absoluter Liebling, nur vielleicht nicht in Tomatenrot.
… Kawasaki Drifter, my absolute favourite, but maybe not in tomato red.

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Eine Dschungel Harley mit Blatt- und Froschmotiven
… A jungle Harley with leave and frog design

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Suzuki Intruder, auch nicht schlecht. Das mit dem Gold vorne gefiel mir nicht, dass hätte auch Chrom sein sollen, aber ansonsten … 😉 … dahinter stand noch eine in rot-weiss.
… Suzuki Intruder, not bad either. I didn’t like the gold parts on the front wheel, that should have been chrome as well, but otherwise … 😉 … next to it was another one in red and white.

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Er hat allerdings hauptsächlich Harley Davidsen in allen Grössen, Farben und Ausführungen.
… The shop sells mainly Harley Davidsen bikes in all sizes, colours and designs.

Dieses herrliche alte Polizeiauto aus San Francisco stand vor der Tür:
… This great old police car from San Francisco was parked outside:

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Unser Motorrad war zwar nicht heiss umschwärmt, dafür ist es zu gross, aber es gab schon Interessenten. Nun müssen wir sehen, wie das wird. Ich fragte meinem Mann, ob er es nicht doch bereute, aber er meinte nein, nun hätte er andere Pläne. Davon verrate ich noch nichts, falls es nichts wird … 😉

… Our bike was not hotly pursued, it is too big for that, but there were interested people. We will see what happens. I asked my husband, if he didn’t regret the decision to sell it after all, but he said no, now he had other plans. I will not give anything away yet, in case it doesn’t work out … 😉

Habt einen schönen Sonntag alle miteinander!

… Have a splendid Sunday everybody!

Schlagzeilen (9) … Headlines (9)

Zuerst möchte ich bemerken, dass keine neuen Ausflüge gemacht wurden ausser einem nach Vebbestrup um Eis zu essen. Denn es ist zu HEISS. Ich bekomme einen Knall in der Sonne.

… First of all I should like to remark that we have not been on further excursions, with the exeption of one to Vebbestsrup to eat icecream. It is too HOT. I get a fit in the sun.

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Musik: keine neuen Stücke, aber eine bisher jedenfalls für mich neue Information, die ich bei einem Mitblogger gelesen habe. Wenn man ein Musikinstrument spielt, werden fast alle Bereiche des Gehirns aktiviert, wesentlich mehr als bei blossem Anhören von Musik, was sowohl Gedächtnis als auch die Flexibilität des Gehirns steigert. Es war also ein guter Entschluss, zu musizieren! Schnappt euch ein Instrument, liebe Leute … Musik machen ist gesund! Ausserdem hebt es die Laune ungemein …

… Music: No new songs, but an information, until now unknown to me, which I read on another blog. When playing a musical instrument, nearly all parts of the brain are being stimulated, many more than when only listening to music, which increases the memory capacity and the flexibility of the brain. So it was a good decision to play music! Grab an instrument, dear people … to play music is healthy! It also improves the mood immensely …

Bevor ich hier zuende schreiben konnte, stellte sich doch noch ein neues Musikstück ein, wieder von Kim Larsen “Moder Jord” (Mutter Erde), ein schönes beschauliches Lied. Seine Texte sind immer ziemlich schlicht und geradeaus, das geht bei vielen Dänen total unter die Haut. Er ist jedenfalls in breiten Kreisen beliebt hier (für die, die es interessiert steht am Ende dieses Blogs der Text auf Deutsch und Englisch). https://www.youtube.com/watch?v=aY6-RjJBqhs Was mich dann doch erstaunt ist, dass auch viele Leute um die Anfang 20 in seinen Konzerten auftauchen und offensichtlich alle Texte auswendig kennen (sie singen mit). Er muss irgendetwas ganz generell in Menschen ansprechen.

… Before I could finalize this post, a new song presented itself to us, again from Kim Larsen “Moder Jord” (Mother Earth), a nice, quiet song. His lyrics are usually very simple and to the point, which goes under the skin of many Danes. In any case, he is popular in wide circles here (for those, who are interested, I have added the lyrics of the song in German and English). https://www.youtube.com/watch?v=aY6-RjJBqhs But one thing surprises me, and that is that many people in their early twenties show up at his concerts and obviously know all the lyrics (they sing along). He must touch something basic in people.

Garten: einige status quo Fotos, das neue Staudenbeet … Rosen, die zum zweiten Mal blühen etc. —

… Garden: some status quo photos, the new perennial bed … roses that flower the second time etc. …

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Meine Paprikapflanzen sind witzig, bei zweien stehen die Früchte steil nach oben, bei dreien hängen sie. Nur eine Pflanze hat die länglichen Früchte, die anderen haben mehr runde. Ausserdem sehen sie ziemlich schlecht aus. Jemand frisst an den Blättern, aber ich kann keine Larven finden, und Schnecken sind es auch nicht.

… My bellpepper plants look funny. On two plants the fruits are standing upright, on three they are hanging down. Only one plant has oblong fruits, the others have round ones. They also look rather bedraggled. Somebody is eating the leaves, but I cannot find caterpillars, and it is not snails.

Diese Fotos wurden am 6. August gemacht, an welchem Tag es morgens regnete, daher sind die Paprika nass! 19 Grad Celsius, ein sanfter, andauernder Sommerregen und weder harter Wind, noch Cooling noch Sturm! Dieser Tag wird im Kalender markiert.

… These photos were taken on 6 August, on which day it rained, that’s why the bell peppers are wet! 19 degrees Celsius, a soft, continuous summer rain and neither hard wind, nor cooling, nor storm! This day will be marked in the calendar.

Vogeleier: Schaut mal, hier ist ein Stück Schale von einem kleinen gesprenkeltem Ei. Das ist von den Vögeln in unserer Scheune/Garage, von denen ich herausgefunden habe, dass es auf keinen Fall Mauersegler sind, sondern Schwalben.

… Bird eggs: Look what I found, a piece of a little egg with spots. It is from the birds in our barn/garage, which I found out are swallows and definitely not swifts.

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Und dieses weisse Ei könnte vielleicht ein Taubenei sein. Wir haben die grossen Ringeltauben zuhauf bei uns. Es sieht aus, als ob es an einem Ende von innen aufgepickt wurde, aber dann dieser feinsäuberliche Rundschnitt, waren das nun die Eltern oder ein Räuber?

… And this white egg could be a pigeon egg. We have many wood pigeons in our area. It looks as if one end of the egg was opened from the inside, but this clean cut around the middle of the egg, did the parents do that or a predator?

Gäste auf den Terrassen:                … Guests on the terraces:

Und dann war da noch eine dicke Amsel, die in der Insektentränke badete. Sie konnte sich gerade eben hineinquetschen, der Schwanz stand steil nach oben und den Kopf musste sie zurückbiegen. Das sah wirklich lustig aus. Leider habe ich kein Foto, als ich meine Kamera holte, flog sie weg. 

… And then there was a fat blackbird that took a bath in the little water bowl for the bees etc. It could just squeeze into it, the tail stood straight up and it had to bend its head backwards. It looked so funny, but when I got my camera it flew off. 

Tipps und Tricks: Kennt ihr diese Filme im Internet mit den tollen, praktischen Tipps? Wie zum Beispiel der Trick mit der braunen Papiertüte. Wenn man sie etwas aufgepustet unter dem Sonnenschirm aufhängt, hält das Wespen weg, weil die denken, dass da bereits ein Wespennest ist.

… Tips and tricks: Do you know these videos on the Internet with these great, practical tips? Like for example the trick with brown paper bag. If you blow it up a bit and hang it under the parasol, it will keep wasps away, because they will think that there already is a wasp’s nest.

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Das haben wir natürlich ausprobiert. Eine Wespe kam und flog wieder weg, aber dann kam eine andere, die die Tüte genauer untersuchte … und sich dann vor Lachen auf sämtliche Schenkel klopfte. Sie flog dann auch irgendwann wieder weg, und wir warteten nun darauf, dass sie mit Bekannten wiederkommen würde, um denen das lustige Wespennest zu zeigen. War es die Beschriftung, die zum Fehlschlag führte?   😉

… Of course we tried that. A wasp came along and left again, but then another came and inspected the paper bag thoroughly … and then nearly died of laughter. It left later on, and we were expecting it to come back with friends to show them the funny wasp’s nest. Was it the printing on the bag that gave it away? 😉

Motorrad: Wie ihr im Beitrag “Essen IST wichtig” lesen könnt, leben wir durch Selbermachen ziemlich gut, trotz schmaler Rente, die uns leider jetzt dazu nötigt, das Motorrad zu verkaufen und ein kleineres Auto zu leasen. Aber das soll ganz bestimmt keine Klage sein, das sind schliesslich Luxusprobleme. Aber es wird  hier keine Motorradtourgeschichten mehr geben … 😉 … bis auf weiteres jedenfalls.

… Motor bike: As you can read in my post “Food IS important”, we do live well I’d say, because we produce a lot of things ourselves, and in spite of a small pension, which now forces us to sell the motor bike and lease a smaller car. But don’t think this is meant as a complaint, those are luxury problems. But there won’t be any biking tour stories anymore … 😉 … for the time being that is.

Ich wünsche euch allen noch eine schöne Restwoche und ein ebensolches Wochenende.

… I wish you all a splendid rest of the week and a likewise splendid weekend.

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Text von ”Mutter Erde” (Kim Larsen)

Du bist der Wind, der in den Baumspitzen bläst,
Und der Dichter, der schöne Gedichte vorliest,
Du bist Himmelstöne und alles das, an das ich glaube
Du meine wunderbare Mutter Erde

Du bist der Traum, der zerbricht, selbst wenn die Welt überlebt
Sehnsucht und Triebe, die kommen und gehen
Gesegnet sind die, die an deinem Tisch sitzen
Du meine wunderbare Mutter Erde

Die können täglich Raketen in den Raum schicken
Ferne Planeten finden und dort eine Fahne hinterlassen
Aber niemand ist wie du, nein, du bist, wo ich wohne
Du meine wunderbare Mutter Erde 

Du bist Sommer und Winter, du bist die Zeit, die vergeht
Du bist Kindheitserinnerungen und das schlagende Herz
Du bist der Tau am Morgen und das Gras, das wächst,
Du meine wunderbare Mutter Erde 

(Refrain)
Wo der Regenbogen endet
Östlich vom Westen
Lassen wir uns nieder,
Meine Freunde und ich

 

… Lyrics: ”Mother Earth” by Kim Larsen

You are the wind blowing in the tree tops,
And the poet reading beautiful poems,
You are sounds from heaven and everything that I believe in
You, my wonderful Mother Earth

You are the dream that crashes, even if the world goes on
Longing and drifts that come and go
Blessed are those who are sitting at your table
You, my wonderful Mother Earth

 They can send rockets into space every day
f
ind far away planets and plant a flag
But nobody is like you, no, you are where I live
You, my wonderful Mother Earth

You are summer and winter, you are the time that passes
You are childhood memories and the beating heart
You are the morning dew and the grass that grows
You, my wonderful Mother Earth

 (Chorus)
Where the rainbow ends
East from the West
We will settle down
My friends and I.

 

 

 

 

 

1. Motorradtour 2018 … 1st motorbike trip in 2018

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Am letzten Sonntag war das Wetter ideal, 14 Grad Celsius und fast windstill. Wir folgten den schmalen, gewundenen Strassen, durch gemütliche kleine Dörfer mit Dorfteich, vorbei an Wäldern, Feldern und Weiden. Nicht alle Dörfer sahen reich aus, aber alle sahen aus, als ob es den Bewohnern gut ging.

In einem Land, in dem Dörfer Namen wie „Oppelstrup“ haben, kann es nicht wirklich schlecht sein, nicht wahr? 😉

Es ist tatsächlich so, dass – wenn man nicht in einer Grossstadt oder einem Schweinefarmer gegenüber wohnt – Dänemark immer noch dieses Flair einer heilen Welt über sich hat … oder sollte ich lieber sagen diese Illusion?

Übrigens haben wir das Selfie nicht hinbekommen. Da waren nur unsere Köpfe drauf, aber nichts vom Motorrad zu sehen. Aber stattdessen hat mein Mann mich mit dem Motorrad fotografiert.

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Last Sunday the weather was ideal, 14 degrees Celsius and hardly any wind. We followed the small and winding roads through little snug villages with village ponds, passing by woods and fields and pasture. Not all villages looked wealthy, but all looked comfortably off.

I mean in a country where villages have names like „Oppelstrup“ it cannot really be bad, can it? 😉

I daresay that, unless you live in a big city or opposite a pig farmer, Denmark still has this flair of idyllic world about it … or should I rather say this illusion?

By the way, the selfie didn’t work, we only got our heads, but not the bike, but my husband took a foto of me and the bike.

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Foto des Monats Oktober 2017/photo of the month October 2017

Das habe ich doch tatsächlich wieder verschwitzt …

Hier einmal ein ganz anderes Foto des Monats, nämlich von mir, also ich bin zu sehen:

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Und dann noch zwei von Lille Vildmose, die ich euch vorenthalten habe:

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Schaut mal die gestrichelte Linie. Das sind alles kleine Löcher; Insekten oder Vogel? Oder hat eine Elfe hier eine Tür einbauen wollen? 😉

 

 

Der erste Ausflug mit dem Motorrad …

… natürlich ging es nach Stinesminde am Mariager Fjord, ganz sicher einer unserer Lieblingsorte. Wir hatten einen strahlenden Sonnentag. Da es heute schon wieder grau ist und mieselpieselt, sind die Fotos für mich fast etwas unwirklich. War das tatsächlich erst gestern?

Gleich beim Start im Ort ist uns eine Nachbarin fast reingefahren. Sie kam aus ihrer Ausfahrt (oder Einfahrt) und guckte anscheinend nur nach rechts. Sie sah uns erst, als wir genau vor ihr waren, nicht weit von ihrer Stossstange entfernt. Naja, es ging gut und ansonsten passierte nichts Dramatisches mehr.

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In dem weissen Haus auf der anderen Seite vom Hafenbecken ist eine Toilette. Ausserdem hat man für einen Raum zum Unterstellen gesorgt (falls es ausnahmsweise einmal regnen sollte … 😀 ), wo sich Information über die Umgebung und diverse Prospekte zum Mitnehmen befinden.

Wir sind dann den Sandweg nach Høllet gefahren (Under Skoven), den wir schon kannten. (https://birgitdiestarkeblog.wordpress.com/2017/05/14/mariager-fjord-teil-2/   die letzte slideshow im Beitrag). Høllet ist der kleine Hafen. Auf der gesamten Strecke zwischen Høllet und Stinesminde hat man unzählige Gräber und andere Hinterlassenschaften gefunden, die auf dichte Besiedlung seit der Steinzeit schliessen lassen. Die wussten schon damals, was schön ist!

Es ging eigentlich ganz gut bis auf eine Stelle, die steil aufwärts ging und wo der Sand locker war, nicht so toll mit so einer schweren Maschine. Ich konnte durch die Intercom hören, dass der Atem meines Mannes schneller wurde … 😉 … also nichts für Maschine mit Anhänger und Sozius … 😉

Wir besuchten Mariager und kamen bei Hadsund wieder auf „unsere“ Seite des Fjords zurück, Dann wieder nach Stinesminde, wo wir pausierten, denn natürlich gab es am Hafen Picknicktische!  😉

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Ich wünsche euch allen noch ein schönes Wochenende. Der Sturm in Norddeutschland war anscheinend ziemlich schlimm. Ich hoffe, dass das jetzt überstanden ist. Jetzt ist Amerika wieder dran, und da kommt wohl noch mehr.

P.S.: Die Farben waren so, ich habe tatsächlich nicht daran „gedreht“.

Italien mit dem Motorrad, Teil 7 (Ende)

 

21.5.2012

Bei Sturm und Regen fuhren wir am nächsten Tag von Ponte Vettigano los und bei Sturm und Regen kamen wir in Auer an. Wir waren froh, dass wir unser Regenzeug mitgenommen hatten, so grosse einteilige Strampelanzüge, nicht schön, aber effektiv. Unsere Lederstiefel waren am Ende der Fahrt jedoch völlig durchgeweicht, und das Wasser schwappte ungehemmt in ihnen. Für meinen Mann muss es furchtbar gewesen sein, den ganzen Tag bei starkem Regen und Gegenwind zu fahren. Ich sass ja geschützter hinter seinem breiten Rücken. Eigentlich nass waren nur unsere Füsse und der Hals unter dem Helm, weil wir zu dusselig gewesen waren, die Kapuzen vom Regenzeug unter den Helm zu ziehen.

Ihr habt es sicher schon erraten, wir stiegen wieder im Markushof ab. Der war getestet und für gut befunden worden, und ausserdem konnten wir dort die Maschine in die Garage stellen. Das Hotel San Marco in Lucca hatte übrigens auch eine eigene Tiefgarage.

Wir fuhren eine andere Route nach Auer, und zwar über Mantova, dann sogar auf der Autobahn nach Verona, das Wetter war ja bescheiden und da war nichts mit Umgebung geniessen. Dann ging es weiter über Dolce, Ala, Rovereto, Caillano, Trento, Lavis und Salorno nach Auer. Ich habe an dem Tag keine Fotos gemacht …  😉

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Im Hotel legten wir uns erst einmal trocken und stopften massenweise Zeitungspapier in unsere Stiefel, das wir dann noch einige Male erneuerten. Ausser im Hotelrestaurant zu essen, fanden an dem Abend keine weiteren Aktivitäten statt.

 

22.5.2012

An unserem letzten Tag, an dem wir zurück nach München fuhren, war dann wieder wunderbares Sonnenwetter, und wir nahmen die Landstrasse durch das Brennertal, anstatt die Autobahn.

Von Auer ging es über Bozen, Chiusa, Bressanone, Varna, Fortezza, Mezzaselva (Mittenwald), Campo di Trens, Vipiteno nach Brenner.

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Pause in Chiusa (die Verbeugung ist kein Zeichen von Reverenz, sondern eine Streckübung):

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Weiterfahrt von Chiusa aus und Pause in der Nähe vom Brenner:

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An Hell kamen wir auch vorbei … 😉 … aber das war kein Ort, der liegt in Norwegen, es handelte sich um einen Landmaschinenhersteller. Danach kamen wir durch Colma (der Ort mit dem Einfamilienschloss) und Matrei nach Innsbruck mit seinem grossen Schloss, wo wir mitten in einem Industriegebiet einen tollen Bäcker/Konditor mit Cafe fanden.

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Wo hat man schon solch einen schönen Ausblick auf die Alpen von einem Cafe aus („Der Bäcker Ruetz“ hiess es)?

Von Innsbruck aus ging es weiter über Leutasch und Giessenbach, dann nach Deutschland hinein nach Mittenwald, den wunderschönen Walchensee mit seinem türkisfarbenen Wasser, Kochel am See, Geretsried, wo uns unser GPS über die abenteuerlichsten kleinen Wege führte, die eigentlich nur für Landwirtschaftsfahrzeuge gedacht waren, aber nun waren wir ja da und fuhren einfach weiter, durch das schöne Loisachtal und schliesslich nach München. Bayern ist wunderschön!

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In Kochel wären wir gerne etwas geblieben. Vielleicht kommen wir da mal wieder hin. Bayern hat ziemlich viele schöne Ecken zu bieten. Obwohl Tirol einen Trumpf hat gegenüber Bayern, die Haflinger-Pferde!

In München ging es dann zur Verladung. Das war problemlos und ging schnell vonstatten.

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Als ich unsere Kabine sah, die sich im Untergeschoss des Schlafwagens befand, musste ich erst einmal schlucken. Winzig war das richtige Wort. Um es dort aushalten zu können, musste erst einmal die Tür eine ganze Weile offenstehen, damit ich mich an die Enge gewöhnen konnte. Ich bin nicht generell klaustrophobisch, aber da war meine Grenze fast erreicht. Nach einiger Zeit ging es dann, und wir konnten die Tür schliessen. Die Toilette war auf dem Gang, nicht allzu weit weg, und die Betten waren ganz wunderbar, viel besser als in der Luxuskabine auf dem Herweg. Da wir Geld für die Kabine eingespart hatten, erlaubten wir uns den Luxus, das Bahnfrühstück für den nächsten Morgen zu bestellen.

 

23.5.2012

Der Zug kam so gegen 08.00 Uhr in Hamburg-Altona an. Dort fuhr man vom Zug aus mitten durch die Bahnhofshalle. Das fand ich etwas merkwürdig mit all den Leuten, die da rumliefen. Von Hamburg fuhren wir dann auf der Autobahn nach Puttgarden, setzten mit der Fähre über und fuhren nach Hause.

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Diese Reise betrachten sowohl mein Mann als auch ich als eine der besten, die wir bisher zusammen unternommen haben. Es ist auch etwas besonderes, mit dem Motorrad unterwegs zu sein. Man ist nicht so von der Umgebung abgekapselt wie im Auto. Ich habe das sehr genossen.

Und damit ist diese Reise zuende und hoffentlich wird es mit dem neuen Motorrad noch ein paar andere geben. Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.

Was denn …

Ich bin zu aufgeregt, um irgendetwas ”Vernünftiges” zu schreiben, denn hier sind zwei spannende Dinge passiert. Zum Einen habe ich am 27.9. einen neuen kleinen Neffen bekommen. Ein Brüderchen für meine vier Jahre alte Nichte. Er kam einen Monat zu früh, aber mit gutem Gewicht und alles ist gesund.

Zum Anderen waren wir mal wieder ziemlich spontan … 😉  😀

Es fing eigentlich alles ganz harmlos an, denn wir machten am Montag einen wunderbaren Spaziergang am schönen Mariagerfjord, dort, wo wir im Mai mit dem Auto langgefahren waren, auf dem Sandweg nach Stinesminde. Auf dem Weg zurück fuhren wir über die kleinsten Strassen, die wir finden konnten und haben einige herrliche Motorradstrecken entdeckt. Man muss dazu sagen, dass ich es besonders seit meinen Italien-Berichten sehr schade finde, dass wir einen Wohnwagen haben und kein Motorrad. Ich möchte gerne wieder ”leicht” reisen, ohne ein ganzes Haus mit Einrichtung mitzuschleppen. Auf dem Weg kamen wir also ins Schwärmen … 😉  

Zuhause angekommen beschlossen wir, im Frühjahr unseren Wohnwagen zu verkaufen, und dann könnte man ja so langsam anfangen wieder zu träumen …

Mein Mann nicht faul, guckte so ganz unverbindlich ins Internet und fand ein Motorrad, wie wir es suchten bzw. suchen würden, das bei einem Händler stand, nur 34 km von uns weg, und der gerne einen Wohnwagen mit eintauschen würde. Ich dachte erst, mein Mann veräppelt mich, aber nein, es stimmte!

Wie ihr euch denken könnt, fuhren wir dorthin und sahen uns das gute Stück an. Eine Goldwing 1500 SE (mittleres UFO), Modell vom 50jährigen Jubiläum in einer Art Silber/ganz hellgrün; nur 45000 km gelaufen, gut gepflegt, guter Preis. Dort standen ansonsten hauptsächlich Harleys, eine schöner als die andere und eine Kawasaki Drifter, für die ich eine besondere Schwäche habe. Die ist aber nicht für lange Touren mit zwei Passagieren geeignet. Dann fuhren wir mit Informationen über Finanzierung, was wir für den Wohnwagen bekommen würden etc. nach Hause. Und dann mussten wir rechnen.

Irgendwie war das alles ziemlich unwirklich …

Die Finanzen würden es zulassen, besonders, weil wir einen guten Preis für den Wohnwagen bekommen würden. Also fuhren wir heute hin um dem Verkäufer den Wohnwagen zu zeigen, eine Probefahrt zu machen (mein Mann allein) und zu sehen, ob man uns Geld leihen würde. Das klappte alles ganz wunderbar, und wuppdich ist der Wohnwagen weg und das Motorrad gekauft. Es wird jetzt fertiggemacht und nächste Woche können wir es holen.

DasGuteStueck

 

 

P. S.: Und dann hatte der Motorradmann 5 allerliebste kleine Kätzchen, die sehr zutraulich waren und bis auf einen, der einfach weiterschlief alle gerne gestreichelt werden wollten. Ein Katerchen war ein ganz frecher. Wenn man seine Geschwister streichelte, bekamen sie eins auf die Rübe oder wurden in den Schwanz gebissen. Es waren alles Tigerchen in Grautönen, bis auf ein kleines Mädchen, das schwarz-weiss getigert war. Ich hätte am liebsten zwei mitgenommen … ach, ach, Scheissallergie! Und dann begrüsste uns auch seine französische Bulldogge, diese armen Hunde, die keine Luft durch die Nase bekommen. Sie war aber sehr lieb, röchel, schnief, röchel … 😉