Fotos des Monats, Juli 2022/ Photos of the month, July 2022

Etwas verspätet, zuerst hatte ich den Monatswechsel verschlafen, und dann hatte ich keine Zeit. Ihr wisst ja, Rentner … 😉

… A bit delayed. At first I did not notice that it was August, and then I didn’t have much time, you know how it is with retirees … 😉

Anfang Juli im Gravlev Ådal (Autal) … Beginning of July, Gralev Ådal (meadow dale)

Blick auf den See und Gravlev, und ein seltenes Roggenfeld.
… View on the lake and Gravlev, and a rare rye field.
Eines meiner Lieblingswäldchen in unserer Umgebung mit sehr alten Bäumen.
… One of my favourite spinneys in our area with very old trees.

Zwei der besten Sonnenuntergangfotos habe ich euch vorenthalten, weil ich sie hier einreihen wollte.

… Two of the best sunset photos I have kept from you, because I wanted to use them here.



Ein bisschen Drama am Strand … … A bit of drama at the beach …


Im Rosengarten von Mariager, endlich mal zur richtigen Jahreszeit.

… The rose garden in Mariager, finally at the right season.


Picknick am Mariager-Fjord Mitte Juli. Die Sonne schien, aber es war windig und kühl.

… Picnic at Mariager fjord mid of July. The sun was shining, but it was cold and windy.


Das war der Juli, die Zeit rast! Ob der August gemächlicher verlaufen wird?

… That was July; time is flying! I wonder if August will pass more leisurely?

Mariagerfjord … same in English

Wir sind schon oft am Mariagerfjord gewesen und haben dort sogar schon einmal mit dem Wohnwagen auf dem Campingplatz in der Stadt Mariager gestanden. Dieses Mal gingen wir von Hobro aus auf der Nordseite des Fjords am Wasser entlang. Das Wetter war nicht so gemütlich, deshalb sind wir nicht so weit gegangen, aber man kann doch erahnen, wie das im Frühling oder Sommer sein wird.

… We have been to Mariagerfjord often and have even been on the camping site in the town of Mariager with our caravan. This time we walked from Hobro on the northern bank of the fjord. The weather was very unpleasant, so we did not walk very far, but one can imagine, what this would be like in spring or summer.

Um die Ecke und Tadaaa … am Ende des Bootsstegs wieder einer dieser genial plazierten Picknicktische, wo man quasi mitten im Wasser sitzt.
… Turn around the corner and tadaaa … at the end of the jetty there is one of those genially placed picnic tables, where one virtually sits in the middle of the water.
Diejenigen, die lieber etwas geschützter sitzen, können das hier unter dem Baum tun. Da sind auch gleich die Abfalleimer, dann ist man nicht gezwungen, seinen Abfall in der Gegend zu verteilen. 😉
… Those, who prefer to sit less exposed, can do that here under the tree. The dustbins are right there, so that one is not forced to litter the landscape. 😉
Ein alleinerziehender Schwan mit fünf Jungen (wo ist das fünfte abgeblieben?). Ich nehme mal an, dass es die Mutter ist. Eines der Jungen war bereits grösser als sie und als es uns kommen sah pustete er sich auf und schlug mit den Flügeln, um den grossen Max zu markieren. Ich tippe auf einen Sohn, der jetzt in Ermangelung des Vaters die Beschützerrolle übernommen hat.
… A single parent swan with five young ones (where did the fifth go?). I presume that it is the mother. One of the young birds was already bigger than her, and when it saw us coming, it puffed up its feathers and ¨flapped its wings to put on the strong swan act. My bet is that this is a son, who now has taken over the role of family protector from the missing father.
Es gibt hier sechs Rundwanderwege zwischen 2,3 km bis 10 km lang. Den langen kann man an vier verschiedenen Stellen abkürzen.
There are six circular walks ranging from 1.4 m to 6.2 m in length. The long one can be cut short in four places.
Hier geht es zum hoch liegenden Teil des Panoramaweges. Da es aber ein Rundwanderweg ist, kann man so planen, dass man die Treppe hinuntergeht. Ihr könnt sehen, dass es da oben um die Ecke geht; da ist garantiert eine noch steilere Treppe … 😉 😀
… This staircase leads to the high part of the panorama walk. But, as it is a circular walk, one can plan to come down the stairs. You can see that it bends around the corner, and I am sure that there is an even steeper staircase behind the bend… 😉 😀

Wir sind Teile des Panoramaweges sowohl gewandert als auch geradelt. Unten am Wasser ist das Fahrradfahren allerdings verboten. Wir sind im Sommer 2018, als es so heiss war, von der anderes Seite aus am Wasser entlanggegangen, aber auf halbem Wege umgekehrt. Auf dem oberen Teil, der mit der nationalen Fahrradroute 32 zusammenfällt, sind wir auch Fahrrad gefahren, wie bereits gesagt. Er ist als „fahrradfreundlicher“ Weg ausgewiesen. Ich habe es schon an anderer Stelle erwähnt, last euch durch den Ausdruck nicht in die Irre führen. Wenn ein Weg einfach nur „Fahrradweg“ (cykelsti) genannt wird, ist es meistens ein entweder asfaltierter Weg oder hart gepresster Sandweg, also gut zu befahren. Das Wort „fahrradfreundlich“ (cykelvenlig) deckt alles von fiesen losen Kieswegen, in denen man versinkt; Wegen mit scharfkantigen Steinen und schmalen, holperigen Wegen, die eigentlich nur für mountain bikes geeignet sind. Unten auf der Karte könnt ihr den Panoramaweg in ganzer Länge etwas besser sehen. Wir sind damals (2018) vom rechten roten Kreis zum linken roten Kreis gegangen (und zurück natürlich).

… We have already been walking and cycling on parts of the panorama path. Along the water, however, cycling is prohibited. In summer 2018, when it was so hot and dry, we walked along the water from the other side, but turned around half way. On the upper part we have – as already mentioned – cycled. It falls together with the national bicycle route no. 32 and is called „bicycle friendly“. I have mentioned it already in another post, don’t be duped by that expression. If a path is simply called „bicycle path“ (cykelsti), it is usually either covered with tarmac or made of hard pressed sand, in other words: smooth surfaces. The word „bicycle friendly“ (cykelvenlig) covers everything from paths covered with a thick layer of small stones, in which one gets stuck or stones with sharp edges; to very narrow, bumpy paths, which actually are only fit for mountain bikes. On the map below you can see the panorama walk in its entire length a bit better. In 2018 we went from the right red circle to the left red circle (and back, of course).


Wir lieben den Mariagerfjord! … We love the Mariager fjord!

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Jetzt bleibt mir nur noch, euch allen einen schönen Weihnachtsabend zu wünschen, wie auch immer ihr ihn verbringt. Wir sehen uns wieder im neuen Jahr mit den Lieblingsfotos vom Dezember 2020. Vielleicht schaffe ich es, die nächste weibliche Musikerin noch vorher zu präsentieren, mal sehen, es hängt etwas von dem vielen Besuch ab, den wir merkwürdigerweise dieses Jahr bekommen.

… Now I can only wish you a pleasant Christmas evening, however you will pass it. We will meet again in the new year with favourite photos of December 2020. Maybe I can present the next female musician in between, let’s see, how it goes. Strangely, we are getting a lot of visitors this year.

Ich habe hier noch ein kleines Video. Ich hatte gehofft, dass die beiden Schwäne vielleicht wegfliegen (für das Video) , aber die hatten keine Angst. 😉 Dafür kam eine niedliche Joggerin kurz mit drauf.

… I have a little additional video. I had hoped that the swans would fly away maybe, but they were not afraid. 😉 On the other side, we had a short guest performance by a cute jogger.

Mariager Kloster und Garten … Mariager convent and garden

Heute gibt es mal wieder ein bisschen Dänemark, und zwar Eindrücke vom schönen Mariager. Dieses Mal haben wir uns das Kloster mit Kräutergarten und den kommunalen Rosengarten angesehen, aber den gibt es in einem separaten Beitrag. Mariager begann im 14. Jahrhundert um das Kloster der Birgittiner herum zu entstehen. Der Name leitet sich ab von „Marias ager“ nach der Jungfrau Maria.

… Today I have a little bit of Denmark again, impressions from beautiful Mariager. This time we have taken a look at the convent and the garden, as well as the city’s rose garden. About the latter I will report in a separate post. Mariager started to grow around the convent of the Birgittines during the 14th century. The name derives from „Maria’s ager“ after the virgin Mary.

Hier erst einmal ein paar Bilder. Dank des neuen Editors kann man ja jetzt ganz leicht Bildunterschriften verfassen. 😉

… Here the photos. Thanks to the new Editor, one can easily create captions. 😉

Mariager Kirche … Mariager Church
Rechts von der Kirche das Kloster … To the right of the church the convent
Das Kloster liegt an einem kleinen See … The convent is situated at a little lake.
Eine etwas düstere Skulptur … … A rather gloomy sculpture
Pilgerherberge und Museum … Pilgrim hostel and museum
Teil des Klostergartens … Part of the convent garden
Rückseite des Klosters: Ob das wohl so ein Turm war, in denen Nonnen sich manchmal einmauern liessen?
… The back side of the convent: I wonder if the tower was one of those, in which some nuns wished to be bricked in?
Etwas freundlicher die Bienenkästen und herrlichen Fruchtbäume
… On a lighter note, the beehives and the wonderful fruit trees
Das eine oder andere lauschige Plätzchen zum Picknicken
… One or the other cosy place for a picnic
Dieser Teil vom Garten gefiel mir am besten
… This part of the garden was my favourite

Unterzeichnete; hier ging es zum Kräutergarten, der aus zwei Kästen bestand und nur die ganz normalen Küchenkräuter enthielt.
… Your’s truly; this was the path to the herb garden, which consisted of two boxes only with the most common kitchen herbs.
Mein Mann entdeckt immer die besten Plätze …
… My husband always discovers the best places …
Von dort hatten wir diesen Ausblick
… From there we had this view

Mariager Camping erscheint nicht auf der Karte. Unter dem Link zur deren Webseite findet ihr ein schönes Video vom Platz und der Umgebung.

Mariager Camping does not figure on the map. If you follow the link, you will get to their website, where they have a nice video of the site and the surroundings.

Der Mariagerfjord ist einer unserer liebsten Ausflugsziele, das dieses Jahr ein wenig zu kurz gekommen ist.

Mariagerfjord is one of our favourite places of excursion. This year we have neglegted it a bit.

Habt noch einen schönen Tag alle zusammen!

… Have a nice day, all of you!

Gesehen in … … Seen in

Mariager am schönen Mariager Fjord (angeblich der schönste Dänemarks, aber der Vejle Fjord ist nun auch sehr schön), ein wunderschöner Chevy und dieses Mal nicht dunkelgrün … 😉 … ich musste aus dem Fenster fotografieren, denn wir hatten die Einfahrt vom Parkplatz verpasst und hinter uns waren andere Autos.

… Mariager at the beautiful Mariager Fjord (allegedly Denmark’s most beautiful, but Vejle Fjord is a sharp competitor), a wonderful Chevy, and this time not even dark green … 😉 … I had to take the picture from the car, as we had missed the entrance to the car park, and other cars were behind us.

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Tag!

… I wish all of you a pleasant day!

Mariager Fjord, Teil 2

Den zweiten Teil vom 6. Mai will ich euch nicht vorenthalten. Geplant war eine weitere Radtour am nördlichen Ufer des Mariager-Fjords entlang. Es gab keine ausgesprochenen Fahrradwege, aber so genannte „fahrradfreundliche“ Wege, aber das werdet ihr ja noch sehen. Jedenfalls sind es hauptsächlich Landschaftsfotos dieses Mal.

Ein etwas anderer Anblick empfing uns am Samstag Morgen:

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Spiegelglatt das Wasser, so gut wie kein Wind. Es wurden später ganze 22 Grad (Celsius), ein richtiger Sommertag.

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Da drüben würden wir entlangfahren. Ganz links sieht man noch eine Ecke eines kleinen idyllischen Hafens, der „Høllet“ heisst. Das weisse Haus mit dem roten Dach ist ein ganz wunderbares Anwesen.

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Auch an dem gelben Haus kamen wir später vorbei. Rechts daneben sieht man Stinesminde.

Wir starteten in Hobro am Hafen …

… hier ein Haus zu haben könnte man doch gut aushalten oder?  😉   …  die Strasse endet blind, sie ist also keine Durchfahrtsstrasse …

… dann auf einem Schotterweg am Golfplatz vorbei und dann landet man hier:

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Von hier aus hat man einen fantastischen Ausblick auf den Fjord.

Die folgende slide show zeigt den „fahrradfreundlichen“ Weg  bis zu den Bramslev Hügeln, vorbei am gleichnamigen Restaurant, wo gerade eine Konfirmation stattfand und zum Aussichtspunkt am Fjord, wo auch ein Restaurant lag, wo ebenfalls gerade eine Konfirmation stattfand. Das war eine kleinere Angelegenheit, höchstens 50 Leute. 😉  An einigen Stellen konnte man sehen, dass direkt am Wasser entlang ein Fussweg war. Den werden wir nächstes Mal gehen.

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Von den Bramslev Hügeln kehrten wir nach Hobro zurück, allerdings auf richtigen Fahrradwegen an der Strasse entlang. Dort setzten wir uns ins Auto und setzten fort, wo wir aufgehört hatten, denn wir wollten nach Stinesminde. Der Weg dorthin wurde uns angepriesen und sollte mit dem Auto befahrbar sein, obwohl es eine Sandstrasse ist.

Die Sandwegtour in der slideshow beginnt an einem Aussichtsplatz „Lundshøj“ (Wiesenhöhe) (mit Picknicktisch natürlich). Die zwei Gewässer, die man von dort oben sieht sind einmal der Fjord hinten und weiter vorne ein kleiner See, der Kielstrup Sø. Es sieht fast so aus, als ob Wasserdampf vom Fjord hochsteigt …
dann ging es weiter am Wasser entlang und durch den Wald, kilometerlang wunderschön, an „Høllet“ und den eingangs genannten Häusern vorbei bis nach Stinesminde. Dazwischen immer wieder dieser fantastische Weg, der „Under Skoven“ heisst (unter dem Wald). Ich hoffe, dass es euch nicht langweilig wird:

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Man kann an den Bildern sehen, dass da viel Sonne war; viele sind überbelichtet, aber einen Eindruck geben sie trotzdem.

Auf dem Rückweg gingen wir in Hadsund in einem italienischen Restaurant am Hafen essen. Dort liefen gerade sage und schreibe drei Konfirmationen. Vielleicht war deshalb die Pizza so schlecht (aber teuer). Jedenfalls war sie nicht richtig fertiggebacken. Dort werden wir nicht wieder hingehen. Aber ich brauchte wieder nicht zu kochen. Das ist auch mal ganz schön, selbst wenn ich gerne koche.

Das war es erst einmal wieder aus dem hohen Norden. Gute Nacht und einen schönen Sonntag wünsche ich euch allen.

 

Mariager Fjord im Mai, Teil 1

Vom 4. bis zum 7. Mai waren wir mit dem Wohnwagen auf dem Campingplatz in Mariager am Fjord mit demselben Namen. In Dänemark sagt man, dass dies der schönste Fjord in Dänemark sei. Da könnte was dran sein!

Wir kamen bei harter Cooling von Nord-Nordost an. Natürlich wollten wir uns so aufstellen, dass wir direkt aufs Wasser guckten, aber von dort kam der Wind. Nun haben wir ja in Trelde Næs bereits das Zusammenpacken bei Sturm geübt, aber das Aufbauen bei Sturm ist noch um einiges schwieriger. Zum Schluss gaben wir auf und beschlossen, einige Stunden zu warten, ob der Wind sich legen würde.

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Der Campingplatz liegt direkt am Fjord und ist nicht so riesig, sauber und mit netten Leuten bestückt.

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Wir kamen an einem Freitag an, am frühen Nachmittag, da waren noch nicht so viele Camper.

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Ja, so sah das aus, der Wind presste das Zelt gegen den Wohnwagen. Für jede Zeltstange hätten wir eine Person zum Festhalten gebraucht, aber so viele waren wir nicht, nur mein Mann und ich. Wir sind dann immer unterdurch gekrabbelt, denn wir wollten das Zelt nicht wieder aus der Schiene ziehen. Es war schwer genug gewesen, es hinein zu bekommen.

In der Zwischenzeit sind wir dann erst einmal Essen gegangen. Die Stadt liegt auf der anderen Seite der Strasse, also nur drei Minuten zu Fuss vom Platz aus. Hier kehrten wir ein, im Postgaarden: Sehr gemütlich.

So gegen 21.00 Uhr bauten wir dann endlich das Vorzelt auf. Es wehte noch immer ziemlich stark, aber es gelang uns.

Am nächsten Morgen empfing uns dieser Anblick:

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Nicht gerade windstill, aber blauer Himmel. Wir wollten eine Radtour von Hadsund nach Als Odde machen, wo der Mariager-Fjord ins Kattegat mündet. Der Weg führte uns über Dania, einen kleinen Ort, der völlig in privater Hand ist. Er entstand um eine Zementfabrik herum, die jetzt stillgelegt ist, und besteht hauptsächlich aus Reihenhäusern für die Arbeiter, Einzelhäusern für die Angestellten und einem extra luxuriösem Haus für den Direktor. In den meisten Häusern wohnen jetzt Privatleute oder es sind dort Kleinbetriebe untergebracht.

Von der Jugendherberge in Hadsund aus ging es dann mit dem Fahrrad weiter. Wir machten einen Abstecher zur Havnø Mølle, die im Sommer zu besichtigen ist. Solche Kleinodien sind in Dänemark oft nur durch freiwilliges Personal bestückt, genau wie der alte Kaufmannsladen in Tornby.

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Wir schafften es nicht ganz bis nach Als Odde, denn wir kämpften die ganze Zeit gegen den Wind. Wir drehten um und fuhren die Strecke noch einmal mit dem Auto, denn wir wollten im Cafe an der Mündung Kaffee trinken. Es war aber geschlossen, daher fuhren wir zurück in den Wald, wo wir das Jägerhaus JÆGERHUSET  gesehen hatten. Das sah gemütlich aus. Wie man auf den Bildern sehen kann, war der Eindruck berechtigt. Wir wurden von einer interessanten älteren Dame, also so in unserem Alter 😉 begrüsst. Sie hat das Restaurant seit 30 Jahren, glaube ich, und sie erzählte uns, dass in dem Haus nie ein Jäger gewohnt hätte. Es war also nicht klar, wo der Name herkam. Auch die vielen Hexen, die im Restaurant zur Stelle waren, hatten keinen historischen Hintergrund.   😉

Es gefiel uns dort so gut, dass wir am selben Abend zum Essen zurückkehrten. Für abends muss man dort einen Tisch bestellen, sonst kann es passieren, dass man keinen Platz bekommt. Im Sommer kann man auch draussen sitzen. Das Essen ist gut und wirklich nicht überteuert.

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Abends gingen wir dann noch durch Mariager. Wir hatten so viel darüber gehört. Schaut selbst:

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Ich mache ja nicht gerne schlechte Reklame, aber das Eis am Marktplatz ist wirklich nicht zu empfehlen. Es hat eine merkwürdige Konsistens, so als ob da Gelatine mit drin wäre. Ich hatte noch nie so ein seltsam klebriges Eis im Mund. Empfehlen können wir aber die Eisbude im 14 km entfernten Hobro an der Mole im Hafen. Das ist echtes, dekadentes, dänisches Vollsahneeis!

Mariager hat: Ein Kloster mit Klosterkirche, Klostergarten, Klosterrosengarten, Veteran-Eisenbahn, Raddampfer, Salzsiederei mit angeschlossener Wellnessanlage, Museum, Kino, Freimaurerloge (in Dänemark sind die Freimaurer ziemlich stark vertreten) und viele Ausflugmöglichkeiten auf dem Wasser, zu Fuss oder mit dem Fahrrad. Die Mariageraner sind sehr stolz auf ihre Rosen. Leider blühten die natürlich noch nicht. Zwei Tage waren auf jeden Fall viel zu kurz, und wir werden im Sommer noch einmal dorthin fahren.

Der zweite Teil folgt in Bälde. Es ist gar nicht so einfach, die Fotos auszuwählen. Jetzt erst einmal gute Nacht!