Italy with the motorbike, part 5

Den deutschen Text (zusammen mit Teil 4) findet ihr HIER.

May 16, 2012 continued

The Hotel Santo Steffano was run by a Swiss lady and her Italian friend. The associated restaurant, however, was driven by a different tenant. We ate there in the evening and thought it was very good. That night there was disco dancing at the restaurant until 2 a.m. Forget about sleep … We were actually most concerned about our motorcycle that was parked outside. We didn’t know what kind of people they were. Since we couldn’t sleep anyway because of the loud music, I snuck up to the first floor at the end of the disco evening. There was a window facing the parking lot, from where I could see if anyone was walking over to our motorcycle. But nothing happened, nobody even went near it, and after the last car door had slammed we could finally sleep. There is always disco on Wednesdays, so you are warned! Otherwise we can recommend the hotel. The lady of the house serves a very nice breakfast, even with an egg if you wish.


She told us how difficult it was to have a business in Italy; the taxes would eat you up. After paying her with cash, we saw her get into a car and drive off. We suspected she was out to pay someone to whom she owed money. They didn’t just live off the leased hotel; her boyfriend had another job. She was not very confident that they would be able to stay at the hotel under the circumstances that prevailed in Italy at the moment. It’s a shame, it looks like things are going downhill everywhere.


17.5.2012

On Thursday we continued south. Friends had recommended the city of Lucca to us. We looked at the location on the map and found that there would be good day trip possibilities from there. So we decided to definitely stay there for three nights.

The way to Lucca led us via Carpi, Modena, Sassuolo, Frassinoro, Passo delle Radici, a beautiful pass road, Castelnuovo di Garfagnana, Gallicano, Bagni di Lucca.

In this section, too, I didn’t take as many photos as usual, I was so busy looking. So I will cheat and put in a few photos of the Passo delle Radici that I took on the way back.




In Lucca we only had to drive around for a short while to find an appealing hotel, Hotel San Marco. Since Saint Mark had already given us good accommodation in Auer, we decided to try it there. Also highly recommended, by the way, with underground parking. We have been lucky with our hotels. http://www.hotelsanmarcolucca.it/de/ The hotel really looks like on the pictures, at least in 2012. The website is in four languages ​​and the young man at the reception spoke all four of them, English, French, German and Italian (he was Italian). The old town was only a five minutes walk from the hotel.

Here are just a few photos of Lucca, more will come later, because Lucca will get a separate post.




(To be continued)

Italien mit dem Motorrad, Teil 3

16.5.2012

Wir fuhren weiter in Richtung Lago di Garda, allerdings nicht mehr auf der Autobahn, die hatten wir in Bozen/Bolzano bereits verlassen, über Trento, Arco, Nago, Torbole.

Also mal ganz ehrlich, der Garda-See ist in meinen Augen überreklamiert. Ich würde den Lago di Como jederzeit vorziehen (am Lago Maggiore war ich noch nicht). Aber ich glaube wir waren auf der weniger interessanten Seite des Sees. 

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Das Örtchen hätte mich gereizt …

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Na gut, so uninteressant war es gar nicht! Aber deutlich schöner auf der anderen Seite … 😉   Vielleicht war es mir zu touristisch.

Nette kleine Orte waren da aber trotzdem: Malcesine, Porto, Campo, Castelletto, wir assen in einem ziemlich kitschig eingerichteten Restaurant am Strand, das aber gutes Essen servierte. In Castelletto machten wir unsere erste Pause. Das Restaurant kam später.

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An den Fahnen kann man sehen, dass der Wind aus Nord/Nord-Ost kam. Daher war es trotz Sonne nicht sehr warm.

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Blick von Castelletto aus auf die andere Seite des Sees.

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Ich versuche, in meine Jacke runterzukriechen.

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Hier zwei Bilder von dem Restaurant. Dort war alles mit Gold bemalt, sogar die Verzierung auf den Fliesen und die Vorhänge in der Toilette.

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Man hatte einen schönen Ausblick.

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Unser Weg führte uns weiter über Lazise (hier verliessen wir den Gardasee), Valeggio sul Mincio, Marengo, Goito, Gazoldo degli Ippoliti, Marcaria.

Unser GPS führte uns von Cesole bis Dosolo auf dem Deich am Po entlang, von wo wir eine atemberaubende Aussicht hatten. Ich war so hin und weg, dass ich gar nicht fotografiert habe. Erst waren wir nicht sicher, ob wir da überhaupt fahren durften, aber es fuhren auch einige wenige Autos dort oben, also schien es legal zu sein. In Dosolo kreuzten wir noch einmal den Po. Eigentlich wollten wir ein Hotel finden, aber das gestaltete sich schwierig.

Vor der Stadt, die auf der anderen Seite des Flusses lag, Guastalla, befand sich auf der rechten Seite ein Luxus-Hotel-Komplex mit dem Problem, dass er geschlossen und verwaist war. Gleich gegenüber lag noch ein Hotel, das aber recht heruntergekommen wirkte. Wir fuhren weiter in die Stadt hinein, konnten aber kein einziges Hotel mehr ausmachen. Die Bevölkerung schien hauptsächlich aus Indern oder Pakistanern zu bestehen. Nicht, dass ich etwas gegen sie hätte, es wunderte mich nur.

Wir sahen uns gezwungen weiterzufahren, und zwar über Novellara bis zu einem kleinen Ort, der Ponte Vettigano hiess und wo wir das Hotel Santo Steffano fanden.

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Das Hotel wurde von einer Schweizerin und ihrem italienischen Freund geführt. Das zugehörige Restaurant hatte allerdings einen anderen Pächter. Und dort war in der Nacht Diskothek bis um 02.00 Uhr morgens. Da war Knall drauf. Wir waren eigentlich am meisten besorgt wegen unseres Motorrads, das draussen stand. Wir wussten ja nicht, was das für Leute waren. Da wir wegen der lauten Musik sowieso nicht schlafen konnten, schlich ich am Ende des Disko-Abends in den ersten Stock. Dort war ein Fenster zum Parkplatz hinaus, von wo ich beobachten konnte, ob jemand zu unserem Motorrad rüberging. Aber nichts passierte, niemand ging auch nur in seine Nähe, und nachdem die letzte Autotür zugeschlagen worden war, konnten wir endlich schlafen. Disko ist dort immer Mittwochs, ihr seid somit gewarnt! Ansonsten können wir das Hotel empfehlen. Die Dame des Hauses serviert ein sehr nettes Frühstück, sogar mit Ei, wenn man will.

Sie erzählte uns, wie schwierig es wäre, in Italien ein Geschäft zu haben; die Steuern würden einen auffressen. Nachdem wir sie bezahlt hatten, mit Bargeld, sahen wir sie in ein Auto steigen und absausen. Wir hatten den Verdacht, dass sie unterwegs war, um jemanden zu bezahlen, dem sie Geld schuldete. Sie lebten nicht nur von dem gepachteten Hotel; ihr Freund hatte einen anderen Job. Sie war nicht sehr zuversichtlich, dass sie im Hotel würden bleiben können unter den Umständen, wie sie in Italien im Moment vorherrschten. Schade, es sieht so aus als ob es überall bergab geht.

 

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Am Donnerstag ging es dann weiter in Richtung Süden. Freunde hatten uns die Stadt Lucca empfohlen. Wir sahen uns die Lage auf der Karte an und fanden, dass man von dort gute Tagestouren würde machen können. Daher beschlossen wir, dort auf jeden Fall drei Nächte zu bleiben.

Der Weg nach Lucca führte uns über Carpi, Modena, Sassuolo, Frassinoro, Passo delle Radici, eine wunderschöne Passstrasse, Castelnuovo di Garfagnana, Gallicano, Bagni di Lucca.

Auch auf diesem Abschnitt habe ich nicht so viel fotografiert wie sonst, ich war so beschäftigt mit Gucken. Ich schummele daher und setze ein paar Fotos vom Passo delle Radici rein, die ich auf der Rückfahrt gemacht habe.

 

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In Lucca fuhren wir nur kurz umher, da hatten wir auch schon ein ansprechendes Hotel gefunden, Hotel San Marco. Da der heilige Markus uns in Auer bereits gute Unterkunft beschert hatte, beschlossen wir, es dort zu versuchen. Auch sehr empfehlenswert übrigens, mit Tiefgarage. Wir haben mit unseren Hotels Glück gehabt. http://www.hotelsanmarcolucca.it/de/ Das Hotel sieht wirklich so aus wie auf den Bildern, jedenfalls in 2012. Die Webseite ist viersprachig und der junge Mann an der Rezeption sprach auch alle vier, Englisch, Französisch, Deutsch und Italienisch (er war Italiener). Vom Hotel aus war man in fünf Minuten in der Altstadt.

Hier nur ein paar Fotos von Lucca, später kommen mehr.

 

(Fortsetzung folgt)