Ausgewähltes von Storm P.

Fangen wir mit einer „Fliege“ an:

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Haben Sie Legitimation? – Nein, ich kann nichts merken.

Und eine sehr nützliche Erfindung. Man kann merken, dass sie aus der Kriegszeit stammt …

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Dieses Fahrrad erfreut sich grosser Beliebtheit. Da es inzwischen unmöglich ist, Gummi für die Räder zu fassen zu bekommen, haben wir ein Walzenfahrrad hergestellt; das ist einfach und behaglich, fährt überall und über alle, hält gleichzeitig die Fahrradwege glatt und nimmt nur wenig Platz in Anspruch. Es ist mit Sicherheit das Fahrrad der Zukunft!

Und hier eine Geschichte von Peter und Ping:

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Und zum krönenden Abschluss wieder eine Malerei: („die Freiheit“, das ist sehr dänisch … 😉  )

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Die Dänen lieben ihre Fahne. Sie sind ganz fest davon überzeugt, dass es die schönste Fahne der Welt ist. Und wer, ausser den Dänen, hat schon eine Fahne direkt von Gott geschenkt bekommen, der sie vom Himmel hinunterschweben liess?

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag, ohne Überschwemmungen, Stürme, Orkane, Tornados und was es im Moment sonst noch alles so gibt.

 

Ausgewähltes von Storm P.

Hier noch einmal drei seiner Perlen:

Eine Fliege:

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Geehrtes Publikum, ich muss jetzt leider Schluss machen … aber wenn Sie in die gleiche Richtung müssen, kann ich Ihnen den Rest in der Strassenbahn erzählen.

 

Eine nützliche Erfindung:

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Von diesen drei Erfindungen ist die ganz aussen links die wichtigste, das so genannte „Hängerad“. – Damit kann man auf angenehme Weise motionieren, und auch Leute, die einen grossen Teil ihrer Zeit schlafwandeln, können es ohne Gefahr benutzen – und dann hat es noch den grossen Vorteil, dass man weder auf- noch absteigen muss.
[So eins will ich haben … ;-)]

Und zum Abschluss eines seiner Malereien, „der Hofsänger“:

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[Alle Abbildungen stammen von der Webseite des Storm-P.-Museums]

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag!

 

 

Und noch einmal Storm P.

Ausgewähltes, mit und ohne Worte:

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Eine Fliege: – Der Sommer ist anscheinend vorbei. – Ja, schade, dass ich nicht mitbekommen habe, dass er da war; ich muss gelesen haben.

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(Peter und Ping)

Und eine nützliche Erfindung:

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Dieser Apparat soll Kinder davon abhalten mit Streichhölzern zu spielen. Man hat seine Komplexität bemängelt, aber das ist gerade der Sinn der Sache. Mit etwas Simplem und leicht Verständlichen würden Kinder sich gar nicht erst abgeben.

Und hier etwas Neues, Storm P.s „Tre små mænd“ (drei kleine Männer)

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Und damit wünsche ich euch allen noch einen schönen Sonntag!

[Alle Bilder stammen aus dem Storm-P.Museum ]

 

Ausgewähltes von Storm P.

Fangen wir mit einer „Fliege“ an:

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„Dacht ich’s mir doch: es ist ein Fisch!“

Und wieder einge gewitzte Erfindung, heute: „Der Lichtlöscher“

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Auch Peter und Ping sind wieder dabei:

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Und eine seiner Malereien „Traum des Marineoffiziers“

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Und damit wünsche ich euch allen einen schönen Sonntag!

Robert Storm Pedersen

Heute möchte ich euch eine wichtige Person im dänischen Leben vorstellen, und zwar Robert Storm Pedersen, genannt Storm P. Ich habe dazu einen Text vom Storm-P.-Museum übersetzt:

”Die meisten Leute kennen Storm P. auf Grund seiner wahnwitzigen Erfindungen und seiner humoristischen Zeichnungen in Zeitungen. Darüberhinaus war Storm P. aber auch Varieté-Künstler, Schriftsteller und nicht zuletzt Kunstmaler. Storm P.s Humor und Satire berührt sowohl die ganz kleinen als auch die ganz grossen Lebensfragen, und er spaziert mit seinem direkten Stil sofort in die Herzen der Mehrzahl.

Als Humorist war Storm P. bereits zu Lebzeiten ”Volkseigentum” und fast schon ein Synonym für dänischen Humor und dänische Laune. Seine Werke wurden auch im Ausland verbreitet und anerkannt, zum grössten Teil innerhalb Skandinaviens. Storm P. versuchte sich mit fast allen Medien und war mit vielen erfolgreich. Sein ganz spezielles Talent, sein unglaublicher Fleiss und nicht zuletzt seine Abneigung konventionelle Grenzen zwischen Kunst und Populärkultur anzuerkennen, gab ihm einen einzigartigen Platz innerhalb der dänischen Kunst- und Kulturhistorie des 20. Jahrhunderts.

Hinter Storm P.s Bilderwerken und fabulierendem Strom genialer Sprachblüten fühlt man einen empatischen Humanismus. Storm P.s Humor wirkt selten ”gewollt” oder von dem Wunsch getrieben ”nur zu unterhalten”; er spiegelt eine Art Lebenssicht wieder, wie sie auch bei einer langen Reihe grosser Denker und Humoristen zu finden ist, wie zum Beispiel Francois Rabelais, Mark Twain und Charlie Chaplin. Durch seine nuancierte Satire zeigt Storm P. uns, wie wir ständig in Gefahr sind in Selbstzufriedenheit und Besserwisserei zu verfallen. Er fordert Konventionen, Autoritäten und Bürokraten heraus.”

Hier ein Beispiel für seine „wahnwitzigen Erfindungen“:

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Für Hundefreunde
Da viele Hunde nicht gerne an der Leine gehen, habe ich hier einige Vorschläge, die sicher einen jeden Hundefreund begeistern werden.

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Storm P. hat eine Reihe witziger Geistreichheiten niedergeschrieben, die er ”fluer” (Fliegen) genannt hat. Das waren keine Witze, sondern philosophische Gedanken, die ihm zuflogen und nicht gross durchdacht wurden. Ich möchte gerne versuchen, euch jede Woche eine ”Fliege” oder eine ”Erfindung” vorzustellen. Ich hoffe sehr, dass sie euch gefallen werden, denn die Tatsache, dass sie bei den Dänen so beliebt sind, sagt viel über sie aus. (Also über die Dänen … 😉  )

Wer etwas über die Denkweise und den Humor der Dänen erfahren möchte, kommt an Storm P. nicht vorbei. 😉  

Hier noch eine „Fliege“:

Herostrat

22. maj 1945: – Du Herostrat – hvad er kultur for noget? – Det er noget, folk har inde i stuerne.
(Du, Herostrat – was ist eigentlich Kultur für’n Ding? – Das ist sowas, was Leute in der Stube stehen haben.)

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Ich bin mal gespannt, ob sie euch gefallen … Vagabunden sind ein wiederkehrendes Thema bei Storm P., auch in seinen Malereien.  😉