Die Katze auf dem kalten Blechdach … Cat on a cold tin roof

In der Nacht zwischen 31.8. und 1.9.. so gegen 02.30 Uhr morgens, mein Mann war bereits schlafen gegangen, war über mir, die ich im Fernsehzimmer sass und an einem Blogbeitrag schrieb, Lärm zu hören, so als ob mein Mann im Schlafzimmer dabei war, das Mobiliar herumzuschubsen. Da ich das merkwürdig fand beeilte ich mich nach oben und öffnete die Tür  und … da lag er und schlief den Schlaf der Gerechten. Hier kam der Lärm jedenfalls nicht her. Leise schloss ich die Tür.

… In the night between 31.8. and 1.9., around 2.30 a.m. – my husband had gone to bed already – I, who was sitting in the tv room working on a blog post, heard a noise from upstairs, as if my husband was pushing the furniture around. As I found that strange, I rushed upstairs and opened the door and … there he was lying in bed, sleeping the sleep of the innocent. The noise hadn’t come from here. Carefully, I closed the door again.

Mit einem langen, metallenen Schuhanzieher bewaffnet ging ich nach draussen zum Recherchieren. Irgendetwas sass oben auf der Regenrinne. Eine eilends beschaffte Taschenlampe zeigte eine Katze, die zu miauen begann, als sie mich sah. Ich versuchte, sie zur Terrasse zu locken, wo sie auf die Umrandung hätte springen können, aber nein … ich wollte ins Bett und war sicher, dass sie einen Weg vom Dach finden würde, denn irgendwo muss sie ja hinauf gekommen sein. Sie machte jedenfalls keinen Lärm mehr.

… Armed with a long metal shoehorn, I went outside to investigate. Something was sitting on the drainpipe. A quickly found flashlight showed me a cat, which started to mew, when it saw me. I tried to lure it to the terrace, where it could have jumped onto the edge, but no … I wanted to go to bed and was certain that it would find a way down from the roof eventually, it must have gotten up there somehow. It didn’t make any noise anymore at least.

Als mein Mann mich am nächsten Morgen weckte, begrüsste er mich mit: „Du wirst niemals raten, was ich heute morgen gesehen habe …“     „Ach“, verdarb ich seine grosse Neuigkeit, „ist die Katze immer noch auf dem Dach?“  Sie war; sie hatte es sich in der Dachrinne „gemütlich“ gemacht bei 6 Grad Celsius in der Nacht. Zum Glück war das eine Katze mit dickem Pelz …

… When my husband woke me up next morning, he greeted me with the words: „You will never guess, what I have seen this morning …“   „Oh“, I ruined his great news, „is the cat still on the roof?“   It was; it had „settled down“ in the drainpipe at 6 degrees Celsius (42.8 F) during the night. Luckily it was a cat with thick fur.

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Mein Mann holte die längste Leiter, die wir besitzen, zog dicke Handschuhe an und griff das Katzentier am Nackenfell und unter dem Bauch. Erst war sie ziemlich apathisch, aber als sie sah, dass sich der Boden langsam näherte, begann sie zu strampeln, machte sich frei und sauste nach Hause. Jetzt wissen wir wenigstens, wo sie hingehört. Ich denke nicht, dass sie noch einmal auf unser Dach klettern wird nach einer kalten Nacht in einer Regenrinne aus Metall … 😉

… My husband got hold of the longest ladder that we own, put on well padded gloves and grabbed the cat by its neck fur and under the belly. First it was rather apathetic, but when it saw the ground getting closer, it started wriggling, got free and ran home like a lightning. Now we know at least, where she belongs. I don’t think it will climb onto our roof again after a cold night in a drainpipe made of metal … 😉

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Mein eigener Kater hatte damals auch einmal eine ganze Nacht, allerdings sogar bei leichtem Frost, draussen verbracht. Ich hatte versucht, ihn nach Hause zu locken, aber der Herr kam nicht und ich ging letztendlich zu Bett. Zu seinem Glück wachte ich früh auf und ging als erstes raus, um nachzusehen, ob er vor der Tür wartete. Er sass ganz dicht an der Tür und sobald ich aufmachte flitze er in die warme Stube. Von da an ist er immer gekommen, wenn ich gerufen habe … 😉

… My own late cat had also spent an entire night outside once, and that even in light frost. I had tried to call him in, but Mister did not feel like coming, and in the end I went to bed. He was lucky that I woke up early next morning, and I went out immediately to check if he was there. He sat very close to the door and as soon as I opened it, he rushed into the warm sitting room. From then on, he always came running, when I called him … 😉

Tierbeobachtungen … Animals observed

Diese kleinen Geschichten wollte ich schon immer mal mit euch teilen. Sie existieren schon länger in Form von Stichworten. (Aber irgendwie passiert dann andauernd immer irgendwas. Wo ist das friedliche Rentnerleben?  😉  ) Sicherlich habt ihr alle auch schon Erlebnisse mit Tieren gehabt, die unerwartet, erstaunlich, witzig und nicht so witzig waren. Hier möchte ich von einigen berichten, die mir als bemerkenswert aufgefallen sind, die meisten witzig.

… These snap-shots I wished to share with you for some time now. They have existed as keywords since forever. (But then, so much seems to be happening all the time. Where is the peaceful pensionist’s life?  😉 )  I am sure that you have made similar observations of animals, unexpected, amazing, funny, and not so funny. Here I would like to share some that seemed remarkable to me, mostly funny.

1)
Bei Freunden ging ich in eines schönen Märzes einen Rundgang im Garten. Da hörte ich auf einmal ein lautstarkes Schnarchen. Lag der Nachbar auf der Liege und schlief? Es war zwar sonnig, aber soo warm war es dann doch noch nicht. Als ich dem Schnarchen nachging, stellte ich fest, dass es aus dem Komposthaufen kam! Man erklärte mir später, dass das nur ein Igel gewesen sein könnte. Die lieben es anscheinend, sich in den warmen Kompost hineinzuwühlen. So ein kleines Tier und schnarcht wie ein ausgewachsener Mann!

… At some friends‘ place I went for a stroll in the garden one March morning. All of a sudden I heard a loud snore. Did the neighbour sleep in his garden? It was sunny, but not that warm. I followed the sound, which led me to the compost heap, from which it emerged! My friends told me later that it could only have been a hedgehog. They obviously like to dig into the compost for warmth. Such a small animal, snoring like a grownup man!

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(Foto: Pixabay)

2)
Anderes Jahr: eine Freundin und ich stehen an einem kleinen See und beobachten ein Schwanenpaar. Er (nehme ich mal an) jagt sie mit Schnabelhieben ins Wasser, weil er uns wohl nicht über den Weg traut. Was er in seinem Eifer übersieht ist, dass sich zwischen ihnen und uns ein hoher Maschendrahtzaun befindet. Ich fand seine Art und Weise etwas ruppig, aber immerhin wollte er sie beschützen.

… Another year: a friend and I are standing at a little lake and watch a couple of swans. He (or so I presume) chases her into the water hitting her with his beak. It seems like he doesn’t trust us. What he is overlooking in his anxiety is, that between them and us is a very high wire-mesh fence. I found him a bit gruff, but at least he tried to protect her.

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(Foto: Pixabay)

3)
Eine Szene an der Hamburger Innenalster: Dort werden gerne die Tauben und andere Vögel gefüttert (jedenfalls als ich dort wohnte). Die Tauben sind ja etwas tutig und langsam. Das nutzten die Spatzen aus und flogen im Tiefflug an ihnen vorbei und klauten ihnen das Stück Brot, dass sie gerade aufpicken wollten. Wie man verstehen kann, wurde es einer der Tauben schliesslich zu bunt und sie packte einen der frechen Spatzen mit ihrem Schnabel am Hals und schüttelte ihn wild. Der Spatz quiekte jämmerlich, aber es gelang ihm, sich zu befreien. Irgendwie fand ich die Szene ziemlich brutal. Vielleicht weil es sich hier um süsse Piepvögel handelte … 😉 … von wegen!

… A scene at the inner lake in Hamburg: People like to feed the pigeons and other birds there (at least when I lived there). Pigeons are usually a bit slow and clumsy. The sparrows exploited that and flew past them in „low-level mission“ and stole the pieces of bread they just wanted to eat. As one can understand, one of the pigeons had enough of that and grabbed one of the sparrows with its beak around the neck and shook him quite violently. The sparrow squealed pitifully, but was able to free himself. For one or the other reason I found this scene rather brutal. Maybe because the actors were sweet birdies … 😉 … as if!

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(Foto: Pixabay)

4)
Auf einem der Grundstücke, die zu bewohnen wir die Ehre hatten, zog ein junges Amselpaar ein. Sie waren noch rank und schlank und hatten das Konzept, dass in Häusern Menschen wohnen, irgendwie noch nicht verstanden. Jedenfalls versuchte das Männchen uns jedes Mal von unserer Terrasse zu vertreiben, wenn wir die Frechheit hatten, dort aufzutauchen. Der Alarmton von Amseln ist ziemlich nervig, aber er liess sich nicht dazu überreden, stattdessen zu singen.

… On one of the properties where to live we had the honour, a young couple of blackbirds moved in. They were still slim and fit and hadn’t yet understood the concept that people live in houses. In any case, the male tried to chase us away from our terrace, when we had the audacity to show up there. The warning tone of a blackbird is quite unnerving, and we couldn’t persuade him to sing instead.

2014-03-03 Amsel BLOG

Noch frecher war seine Dame. Ich war in der Küche beschäftigt, am offenen Fenster, und sie schrie mich von draussen an. Erst versuchte ich ihr zu erklären, dass ich hier wohnte, aber das interessierte sie nicht. Schliesslich suchte ich nach kleinen aber doch wirksamen Wurfgeschossen, hatte aber nichts anderes als Pfennige. Ich bewarf sie also mit Pfennigen und sie flog weg. Aha, dachte ich, vertrieben! Denkste, kurz darauf kam sie mit Verstärkung in Form von drei anderen Amselweibchen zurück und alle vier schimpften mich aus. Ich habe mich halb totgelacht.

… Even cheekier was his lady. I was busy in the kitchen, at the open window, and she shouted at me from outside. First I tried to explain to her, that I lived there, but she didn’t care. In the end I looked for small but effective projectiles, but didn’t find anything except some small coins. So I threw the coins at her and she flew away. Victory! I thought. That was wishful thinking, shortly after she came back with three other blackbird females, and all four of them shouted at me. I nearly laughed my head of.

5)
Die Katze von Freunden, diverse Male Mutter, hatte schon öfter zum Ausdruck gegeben, dass sie es satt hatte, ihre Söhne ständig herumhängen zu haben. (Das verhinderte sie nicht, auch mit ihnen Kinder zu kriegen, die zum Teil recht merkwürdig ausfielen, aber das ist eine andere Geschichte.) An einem schönen Sommertag sehe ich die Katze hinter einer Hausecke lauern. Wem oder was lauert sie auf? Sorglos nähert sich einer ihrer Söhne. Als er an die Ecke kommt, überfällt ihn ein Ohrfeigenregen, der ihn total verdattert für einige Sekunden steif stehenbleiben lässt. Dann ergreift er schnellstens das Weite. Was sehr unkatzenhaft war, dass sich diese Szene in völliger Stille abspielte.

… My friends‘ cat, several times mother, had for a long time made it clear that her sons were not wanted in the vicinity. (That didn’t hinder her from having offspring with them too, which showed some oddities, but that is another story.) On a beautiful summer day, I see the cat luring behind the corner of the house. Whom is she waiting for? Without a care in the world, one of her sons comes dancing along. As he reaches the corner, a torrent of cuffs to his face attacks him, which confuses him so much that he just stands there paralyzed. After some seconds, he takes to his heals. This took place in complete silence, which is very untypical for cats.

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(Mein eigener Kater in Lauerstellung an eben demselben Amselfenster wie oben.
… My own cat lurking at the very same blackbird window as above.)

6)
Wieder Amseln, die sind gar nicht so dumm. Im Winter habe ich beobachtet, dass sie sich gegenseitig vom Futter wegjagen, jeder Vogel ist sich selbst der nächste. Wenn dann aber richtig starker Frost kommt und Futternot eintritt, rotten die Amseln sich zusammen und jagen alle anderen Vögel vom Futterplatz weg. Das hat sicherlich etwas mit der Erhaltung der Art zu tun. Aber nicht alle Vögel verhalten sich so.

… Another blackbird story, they are not at all stupid. During winter I have observed that they chase each other away from the food, each bird for itself. But when really strong frost arrives and the food gets scarce, the blackbirds gang together and chase all the other birds away from the feeding place. This has certainly something to do with the survival of the species, but not all birds act like that.

Ich habe noch mehr Geschichten im Hinterkopf, einige über Vögel, insbesondere über Schwäne, aber davon ein anderes Mal.

… I have more similar stories in the back of my head, some about birds, especially about swans, but they will keep until another time.

 

Mein Kater (5) … My tomcat (5)

Puri mochte nicht generell Menschenfutter, aber er probierte gerne alles (oder versuchte zu probieren … 😉). Alles was wir assen konnte ja durchaus für Katzen geeignet sein. Seine Vorlieben waren Käse und alles mit Hefe, z. B. Brot (ich habe mal ein Brot unbeobachtet auf dem Tisch liegen lassen und er hat die ganze Oberfläche abgeschleckt und durchgesabbert) und Vitam, das er uns vom Finger leckte. Wenn wir vom Einkaufen kamen kroch er in die Tüten um den Inhalt zu inspizieren (oder versuchte es … 😉).

Einmal trank Puri meinen Tee mit Milch und Zucker, und das auf dem Tisch, eine doppelte Frechheit. Wir waren in der Küche und ich stand mit dem Rücken zum Tisch, mit irgendwas beschäftigt, und hörte plötzlich dieses Geschlabber hinter mir. Ich drehte mich nicht einmal gleich um, weil ich dachte “das kann nicht wahr sein”, aber es war.
Ein anderes Mal hatte ich Gerste mit ziemlich viel Chili gekocht und auf den Arbeitstisch gestellt (frecher Kater) und ich überraschte ihn mit dem Kopf über dem Topf, die Zunge hing schon raus.
Blitzschnell zog ich den Topf weg, und er war so überrascht, dass er ein paar Sekunden mit hängender Zunge stehenblieb. Wie er wohl auf den Chili reagiert hätte?

Er durfte nicht auf den Tisch springen, und generell hielt er sich auch daran (mit obigen Ausnahmen), aber auf meinem Schoss sitzen ist doch o.k., nicht wahr? Ich sitze hier nur, ich mache gaaar nichts … aber dann erscheint ganz langsam eine Pfote auf dem Tisch, ganz langsam schiebt sie sie mehr und mehr auf den Tisch. Ich wollte mal sehen, wie weit er gehen würde und wartete ab. Zuletzt hatte er beide Vorderbeine auf dem Tisch, bis zu den Ellenbogen. So ein Lümmel!  😉

… Puri did not generally like human food, but he tried everything (or tried to try … 😉 ). Everything that we ate could potentially be suitable for cats as well. His favourites were cheese and everything with yeast, for example bread (I once left a bread uncovered on the table, and he slicked the entire surface, made it wet and soft) and Vitam (something similar to marmite), which he slicked from our fingers. He crept into the shopping bags when we came home to check the contents (or tried to … 😉 ).

… Puri drank my tea once with milk and sugar in it, and that was on the table, which was forbidden area anyway, so double cheek. It was in the kitchen and I had my back to the table doing something, and then I heard this sound that the tongues make. I didn’t even turn around immediately, because I thought „it can’t be“, but it was so.
Another time I had cooked some barley for dinner with quite a bit of chili in it and – again on the kitchen table, naughty cat – I caught him with his head over the pot, tongue already out, and just snatched the pot away. He was so baffled that he stood there for a few seconds with his tongue out. I wonder how he would have reacted to the chili.
He wasn’t allowed on the table, and in general he accepted that (with the above exceptions). But to sit on my lap should be allowed, right? I am just sitting here, doing nothing … but than one paw slowly appeared on the table, slowly, slowly creeping further up. I wanted to see how far he would go and waited. In the end he had both front legs on the table up to the elbows. Such a rascal!  😀
 

 Umzug nach Dänemark              … Move to Denmark

In Dänemark angekommen, musste Katerchen sich an zwei Kinder gewöhnen, zwei lebhafte Jungs im Alter von 6 und 10 Jahren, die Söhne meines Mannes, die die eine Hälfte der Woche bei uns und die andere Hälfte  bei ihrer nahebei wohnenden Mutter waren. (Auf diese Weise konnten sie in ihrer Schule bleiben und jederzeit mit ihren Freunden spielen.)

… After arriving in Denmark, kitty had to get used to two children, two lively boys aged 6 and 10, my husband’s sons, who lived half a week with us and half a week with their mother, who lived near us. (This way they could stay in their school and could be with all their friends whenever they wanted.)

Die Kinder hatten noch nie mit einer Katze zusammengelebt und fanden es toll, ein Tier im Haus zu haben. Sie wollten ihn aber auch pausenlos streicheln und, schlimmer noch, ihn dauern hochheben. Das mochte mein Kater überhaupt nicht. Von mir liess er sich das wohl oder übel gefallen, aber andere Leute durften ihn nicht hochheben. Er fand dann ganz schnell heraus, dass er die beiden nur anzufauchen brauchte, dann bekamen sie Angst und liessen es sein. Zum Schluss fauchte er, wenn er sie nur sah. Aber das ging ja nicht, wir sollten ja alle friedlich zusammenleben. Also wurde Kater ausgeschimpft und den Kindern wurde erklärt, dass ein Tier kein Spielzeug wäre und wenn er nicht getragen werden wollte, dann müssten sie das akzeptieren. Von da an ging es dann besser.

… The kids had never lived with a cat and were excited about an animal in the house. But, they also wanted to stroke him constantly, and, even worse, wanted to pick him up all the time. My cate didn’t like that at all. He tolerated it when I picked him up, but other people where not allowed to do it. He quickly found out that he just needed to hiss at them, then they would get afraid and not go near him. In the end he hissed whenever he saw them. That was not acceptable, we all had to live together in peace. So I scolded the cat for hissing and explained to the boys that an animal wasn’t a toy, and if he didn’t want to be picked up, they had to accept that. From then on it went much better.

Mein Mann wollte ihn nicht im Bett haben, jedenfalls nicht auf seiner Seite. Aber Puri war ja gewohnt, mit mir zusammen zu schlafen, allerdings oben auf der Decke … 😉 … er hatte übrigens ein merkwürdiges Ritual, bevor er sich hinlegte. Er dreht sich mindestens fünfmal im Kreis, dann liess er sich mit den Rücken gegen meine Beine fallen und rutschte runter. Auf diese Weise war da keine Lücke für Kaltluft … 😉

… My husband didn’t want to have the cat in the bed, not on his side that is. Puri was used to sleep on my cover … 😉 … by the way, he had a strange ritual before lying down. He turned at least five times around himself, then he let himself fall against my legs and slid down. This way there wasn’t any gap for cold air … 😉

Na, aber wir waren bei der Bettkultur. Puri schlief also weiterhin bei mir, und morgens sprang er auf meiner Seite aus dem Bett, ging den ganzen Weg herum ums Bett – man sah dann seinen hochstehenden Schwanz wie ein Periskop – und zu meinem Mann und begrüsste ihn dort.

… But, we were talking about bed culture. Puri continued to sleep on my side of the bed, and in the morning he jumped down, walked all the way around the bed – I could see his upright tail like a periscope – to my husband and said good morning to him.

Ich fand Puri und meinen Mann oft zusammen. Wenn mein Mann sich aufs Sofa legte, kam früher oder später der Kater vorbei und legte sich zu seinen Füssen. Wenn er auf dem grossen Sessel, einem Erbstück von meiner Grossmutter sass und las, kam Puri und legte sich auf eine der Armlehnen oder auf die Rückenlehne hinter meinem Mann.

… I frequently found my husband and Puri together. When my husband lay on the sofa napping, Puri would sooner or later join him and sleep at his feet. When he sat on his big chair reading, an inheritance from my grandmother, Puri would come and lie down on one of the arm rests or behind my husband on the back.

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Da Puri ja bereits in jungen Jahren an vielen Orten gewesen war, hatten wir keine Schwierigkeiten, ihn während unserer Ferien bei anderen Leuten unterzubringen. Er war abwechselnd bei meinen Eltern oder bei verschiedenen Freundinnen. Aus den Erfahrungsberichten der Katersitter erfuhren wir, dass er anscheinend wusste, wann er nach draussen kommen konnte und wann nicht, denn in Etagenwohnungen versuchte er es nicht einmal.

… As Puri was used to be in different placed ever since I got him, we didn’t have any problem to let him stay with other people when we went on vacation. Sometimes he was at my parents’ place, sometimes with friends of mine. From the reports we got from the cat-sitters, we learned that he seemed to know, when he could go outside and when not, because he never tried it when he stayed with people in apartments on higher floors.

Meine Eltern hatte er voll im Griff. Wenn er auf dem Stuhl meines Vaters lag und mein Vater hatte die Frechheit, selber dort sitzen zu wollen, wurde er angefaucht. Mein Vater liess sich davon abschrecken. Daher versuchte Puri das auch mit meinem Mann, einmal und nie wieder, denn der schüttelte ihn einfach aus dem Sessel.   😉

… He had my parents completely under his paw. When he was sleeping on my father’s chair and my father had the audacity to want to sit there himself, he was hissed at. My father then didn’t dare to insist. Therefore Puri also tried that with my husband, one time and never again, because the latter just shook him from the chair.

Meine eine Freundin wohnte in einer Altbauwohnung im vierten Stock. Dort versuchte er auch nicht durch die Haustür wegzulaufen, aber eines Tages fand sie ihn auf dem Fenstergesims. Da blieb ihr fast das Herz stehen. Sie versuchte ruhig zu bleiben und rief ganz sanft nach ihm. Sie erzählte uns dann, dass er sich nur auf den Hinterpfoten stehend umdrehte und ganz lässig zurückkam. Wenn wir ihn dort abholten war er meistens um zwei Kilo schwerer, und man konnte ein Tablett auf seinem Rücken abstellen. Er hatte seinen eigenen Stuhl am Frühstückstisch, bitte sehr! Der Freund meiner Freundin war recht angetan von Puri, denn sie sammelte meistens körperlich oder geistig behinderte Katzen auf, was ich eigentlich rührend fand, aber er war froh, mal eine normale, intelligente Ausgabe im Haus zu haben.

… One of my friends lived in an old-style apartment on fourth floor. Puri never tried to get out by the entrance door, but one day she found him on the cornice outside a window. Her heart nearly stopped. She tried to stay calm and softly called him. She told us that he turned around, only standing on his hindlegs and slowly came back in. When we picked him up from there, he was usually 2 kilos heavier and one could place a tray on his back. He had his own chair at the breakfast table, I beg you! Her boyfriend loved our cat, because she usually picked up physically or psychologically challenged cats, which I actually found very sweet of her, but he was glad to have for once a normal, intelligent member of the species in the house.

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Meine andere Freundin wohnte im Erdgeschoss, und die Haustür führte in ein beschütztes Gartenareal. Puri wusste, dass er da raus konnte, aber meine Freundin traute sich nicht. Was war, wenn er weglief? Nachts lief Katerchen also in der Wohnung umher, sprang auf das Bett meiner Freudin, von da aus auf die Fensterbank, wieder zurück aufs Bett, runter vom Bett, raus aus dem Schlafzimmer und wieder von vorne. Das ging ihr natürlich schnell auf die Nerven und sie machte die Schlafzimmertür zu. Als sie dann morgens aufstand, hatte Katerle versucht, sich unter der Haustür rauszugraben. Den ganzen Teppichboden vor der Tür hatte er losgekratzt. Da gab meine Freundin nach und liess ihn nach draussen. Anscheinend führte er sich total zivilisiert auf, suchte keinen Streit mit den anderen Katzen, so als ob er wusste, dass dies nicht sein Revier war.

… My other friend lived on ground floor, and the door led to a protected garden space. Puri knew that he could go out there, but my friend didn’t dare to let him. What if he ran away? At night Kitty ran around in the apartment, jumped on my friend’s bed, from there onto the window sill, back onto the bed, out of the sleeping room and again from start. She very quickly got fed up with that and closed the door to her sleeping room. When she got up next morning, Puri had tried to dig himself out under the door. He had loosened all the carpet in front of the door. At that moment my friend gave up and let him go outside. He is said to have behaved perfectly civilized, didn’t pick fights with the other cats, as if he knew that this was not his turf.

Puri verweigerte auch nicht das Futter wenn wir wegfuhren, wie ich das von anderen Katzenbesitzern gehört hatte. Darüber war ich sehr froh, sonst hätten wir nie in Urlaub fahren können. Er war also ein voll und ganz angenehmer Lebensgefährte, das muss man sagen!

… Puri didn’t refuse to eat either, when we went on vacation, as I had heard from other cat owners. I was glad about that, otherwise we wouldn’t habe been able to travel at all. He was all in all a pleasant companion, I have to give him that!

Unsere erste Bleibe war ein Haus dicht am Roskildefjord in Frederikssund (übrigens eine sehr nette kleine Stadt mit einer aktiven Wikingergruppe, die sich ein kleines Dorf gebaut haben, sehenswert! Und die einmal im Jahr im Freien eine Wikingergeschichte aufführen).

… Our first house was close to Roskilde fjord in Frederikssund (by the way a very nice little town with an active Viking club, who have built themselves a little Viking village, worthwhile to visit! And once a year they organize an open-air play of an old Viking saga).

Ganz am Anfang gingen mein Mann und ich einmal in Richtung Fjord und Katerle kam mit. Lass ihn, dachte ich, er wird schon bei uns bleiben oder irgendwann zurückgehen. Aber ganz plötzlich wurde Puri klar, dass er seine Sicherheitsgrenze überschritten hatte und begann jämmerlich zu miauen. Wir versuchten ihn zu überreden mitzukommen, als das nicht klappte, nach Hause zu laufen. Aber er traute sich weder vor noch alleine zurück und war sicherlich überzeugt, dass es auch für uns gefährlich war weiterzugehen … 😉 … wir mussten tatsächlich mit ihm zurückgehen, ihn ins Haus sperren, und dann konnten wir spazieren gehen.

… Right at the beginning, my husband and I went for a walk towards the fjord one day, and kitty followed us. Let him, I thought, he either comes with us or goes back at a point. But suddenly Puri realized that he had crossed his safe space line and started to meow pitifully. We tried to convince him to continue with us, when that didn’t work to make him go home. But he didn’t dare neither to continue nor to return, and he surely was convinced that it was too dangerous for us as well to go any further … 😉 … we had to go back with him and lock him into the house. Then we could take our walk.

Einmal hatten die Jungs ihre Wasserpistolen mitgebracht. Stellt euch diese Szene vor, Katerchen streift im Garten umher, kleiner Junge mit Riesenwasserpistole kommt aus dem Haus, sichtet Kater … ich behaupte, dass ich seine Gedanken sehen konnte … und rief nur “Don’t even think about it!!!”  Er schaute mich mit unschuldigen Augen an “wiesoooo, was denn?” (Aber er grinste … 😉 )

… One day the boys had brought their water guns. Imagine the scene, kitty roams the garden, a little boy with a giant water pump-gun comes out of the house and his eyes fall on the cat … I allege that I could SEE his thoughts … and called out “Don’t even think about it!!!”  He looked at me with innocent eyes “whyyyyy, what do you mean?” (But he was grinning … 😉 )

Wir zogen dann noch einmal in Frederikssund um, weil der Besitzer des Hauses es verkaufen wollte, und wir fanden es nicht gut genug um es zu kaufen.

… We then moved within Frederikssund, because the owner of the house wanted to sell it, and we didn’t find it good enough to buy it.

Danach waren die Jungs älter und wir konnten endlich etwas weiter wegziehen (weiter weg von ihrer Mutter). Nach einem einmonatigen Aufenthalt in einem Sommerhaus in der Nähe von Jægerspris landeten wir dann in Brøndby Strand, einer Siedlung des sozialen Wohnungsbaus, denn zu der Zeit hatten wir nur ganz wenig Geld. Unsere Firma, die Sommerhäuser verkaufte, war wie so viele andere auch, pleite gegangen, und wir mussten die Gürtel enger schnallen. Dort durfte man keine Tiere halten. Wir mussten Puri also verstecken. Auf jeden Fall konnte er nicht nach draussen. In Brøndby Strand wohnten wir nur ein Jahr, nachdem unser Keller dreimal und unser Auto einmal aufgebrochen worden waren und man versucht hatte, mir auf dem Weg von der Bahn nach Hause meine Tasche aus der Hand zu reissen. Das war der letzte Tropfen.

… Later, when the boys were older, we could move a bit further away (from their mother). After one month in a summer cottage, we moved to Brøndby Strand into an apartment in a council housing complex. At that time, we didn’t have much money. Our company that sold summer cottages had gone bankrupt together with many others of the kind, and we had to tighten our belts. We were not allowed to have animals there, so we had to hide Puri. In any case he could not go out. In Brøndby Strand we only lived a year, after our cellar had been broken into three times and our car once, and after somebody had tried to snatch my bag from me, when I came home from work. That was the last drop.

Wir hatten dann Glück, dass wir relativ schnell das alte Mühlenhaus von Schloss Bregentved leihen konnten, dem Schloss wo Hans Christian Andersen angeblich “das hässliche Entlein” geschrieben hat. Das war sehr idyllisch und dort legte ich meinen ersten richtigen Garten an. In Bregentved durfte Katerchen auch nicht nach draussen, weil der gute Graf Moltke (der Besitzer von Bregentved) in der Nähe des Hauses Fasanen aufzog, damit sie später abgeschossen werden konnten. Er wollte nicht, dass seine Fasane durch Katzen gestresst würden. Wie rücksichtsvoll!
Wir versuchten daher, Puri an eine Leine zu gewöhnen, so eine mit Riemen um die Beine herum.
Was war seine Reaktion darauf? Er legte sich auf den Rücken und weigerte sich ganz einfach zu gehen. 😀

… We were lucky that we relatively quickly could move into the old mill house of castle Bregentved, the castle where Hans Christian Andersen allegedly wrote his fairytale “the ugly duckling”. It was a very idyllic place, and there I shaped my first garden. In Bregentved, Puri wasn’t allowed to go out either, because the good count Moltke (owner of Bregentved) was breeding pheasants near our house so that they could be shot down later on. He didn’t want his pheasants to be stressed by roaming cats. How considerate!
We, therefore, tried to get Puri used to a leash, one that went through and around the forelegs. What was his reaction on that? He lay on his back and simply refused to walk.  😀

Dort in Bregentved starb Puri dann, stolze 16 Jahre alt. Wir begruben ihn im Garten unter einem Baum. Das Leben mit ihm war schön und nie langweilig! (Ich hätte nichts dagegen, wenn das auf meinem Grabstein zu stehen käme … 😉)

… In Bregentwed Puri died, proud 16 years old. We buried him in the garden, under a tree. Life with him was great and never boring! (I wouldn’t mind to have that written on my gravestone … 😉)

 

 

 

Mein Kater (4) …….. My tomcat (4)

Kurze Zeit nachdem Katerchen ein Jahr alt war, zogen wir aus der Stadt und halbwegs aufs Land. Dort bewohnten wir in einem Haus die obere Wohnung und unten wohnte ein Ehepaar, das wir kannten mit ihrem Baby. (Ich habe sie schon mal kurz erwähnt, die Frau, die einfach in unsere Wohnung ging, wenn wir nicht da waren und sie auch anderen Leute zeigte.)

… Short after kitty was one year old, we moved out of town and halfways to the countryside. There we lived in the upper flat of a detached house. Downstairs lived another couple that we knew with their baby. (I mentioned them somewhere, the woman who just went into our flat when we were not at home and also showed it to other people.)

Mein damaliger Mann wusste Bescheid (wie immer), man musste den Kater einen Monat im Haus halten und durfte ihn erst dann rauslassen, damit er nicht zurücklief zur alten Wohnung. Aber er hatte die Rechnung ohne Katerchen gemacht. Der machte etwas Erstaunliches (jedenfalls für mich): er setzte sich rund herum in der Wohnung eine Weile in jedes Fenster, was ungefähr eine Stunde dauerte, und dann wollte er raus. Er stellte sich vor die Tür und schaute einen auffordernd an, dann wusste man, was man zu tun hatte … 😉 … Da sein Fenstersitzen für mich wie eine Orientierungsrunde aussah, hatte ich keine Bedenken und liess ihn raus. Er lief nie weg.

… My then husband knew what to do (as always): we had to keep the cat in the house for a month and not let him go outside before that so that he didn’t ran back to the old flat. But he reckoned without the cat, who did something astonishing (at least in my eyes): He sat in every window of the apartment for a while, which took about an hour or so, and then he was ready to go outside. He stood in front of the door and gave me a demanding look, so I knew what I had to do … 😉 … As I interpreted his window sill sitting as an orientation round, I didn’t have any qualms and let him out. He never ran away.

Er war es ja auch gewohnt, mit zu Schwiegereltern zu kommen und blieb auch manchmal bei meinen Eltern, wenn wir mal ein paar Tage wegfahren wollten. Ich denke mal, dass er durch den vielen Ortswechsel sich mehr an uns als Personen geknüpft hat und nicht so sehr an einen Ort, wie man das sonst über Katzen sagt.

… He was used to come with us to the in-laws, and sometimes he stayed with my parents for a few days. I think that because of the shifting locations, he bonded more with us than a particular place, as it is often said to be with cats.

Draussen auf dem Lande begann Katerchen sein Jagdtalent zu entdecken. Mäuse, Ratten, Tauben und als er einmal ein Kaninchen anschleifte, war Schluss und er bekam ein Halsband mit Glocke verpasst, damit die Tiere eine Chance hatten. Das ging gut, bis eines Tages neue Kater hinzuzogen, zwei jüngere, die offenbar zusammengehörten. Da ging die Prügelei wieder los, bis ich ihm dann die Glocke wieder abnahm, durch die er den anderen beiden gegenüber ziemlich im Nachteil war. Es gelang mir ein paarmal, sie mit der Giesskanne auseinanderzujagen. Einmal waren sie in irgendwelchen Büschen, ich konnte sie nicht sehen, aber ich konnte sie riechen, sie stanken förmlich. Ich goss einen grossen Schwall Wasser in den Busch und je ein Stück Kater flitzte in drei Richtungen davon. Da kam Katerchen wieder einmal so zerschlagen nach Hause, dass ich fast heulte. Er schleppte sich nur auf seine Decke, ohne zu fressen, ohne sich zu putzen und lag nur da. Er wollte auch nicht angefasst werden, also beobachtete ich nur, wie sich die Lage entwickelte. Irgendwann fing er dann an sich zu lecken und zu säubern, da wusste ich, dass alles wieder in Ordnung kommen würde.

Living in the countryside, kitty started to discover his talent for hunting: mice, rats, pigeons, but when he came home dragging a dead rabbit over the tarmac, I had enough and gave him a collar with a bell, so that the animals had a chance. That went well until one day two young tomcats moved into the neighbourhood; they seemed to belong together. The big fights started again, this time with two adversaries. In the end I took the bell off him again, as it gave him a grave disadvantage. I succeeded a few times to separate the guys with a watering can. One evening they were in the bushes, I couldn’t see them, but I could smell them, they stank! I poured all ten litres  of water into the direction from whence the smell came, and one piece of cat each dashed away in three different directions. During that time my lovely cat came home one day so beaten up that I nearly wept. He dragged himself to his basket, without eating, without cleaning himself, and just lay there. He didn’t want to be touched either, therefore I just observed him closely. At some point he started to lick clean himself. Then I knew that he would be fine.

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Damals bemerkte ich zum ersten Mal, dass er sich Dinge ”ausdachte”. Einmal überraschte ich ihn z. B. wie er einen Bleistift zwischen den Vorderpfoten hielt und sich damit im Nacken kratzte, da wo Katzen sonst nicht hinkommen!

Ein anderes Mal beobachtete ich, wie er die Schrägung in der Badewanne ausnutzte, um einen Pingpongball ins Rollen zu bringen. Er liess ihn von oben runterrollen und sprang dann nach unten und fing ihn wieder auf.

… At that time I notice for the first time that he “contrived” things. One day I surprised him with a pencil beween his front paws, using it to scratch the back of his neck, a spot where cats usually can’t get to.

… Another time I observed him making use of the inclination at the back part of our tub. Kitty let a pingpong roll down from there, jumped down and caught again.

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Zwei Dinge hat er nur einmal und nie wieder gemacht:
Ihr, die ihr Katzen habt kennt es sicher, wie sie einem immer um die Füsse rumwuseln.
Ich hatte einen Wäschekorb voller nasser Wäsche, die ich auf dem Dachboden aufhängen wollte. Da war eine Holztreppe, die man ausfahren konnte. Ich ging also mit dem Korb nach oben (in Holzschuhen!) und der Korb verdeckte natürlich die Sicht und hören kann man so ein Katzentier nicht. Ich machte einen Schritt und hörte ein erbärmliches Schmerzensgeheul, woraufhin ich sofort den Fuss wieder hob. Erst dachte ich, dass ich Katerchen auf den Schwanz getreten war, aber nein, es war ein Pfötchen gewesen. Der arme Kerl, kein Wunder, dass er so geschrien hatte! Von da ab passte er auf …

Und dann kam er eines Abends nicht nach Hause, als ich nach ihm rief. Ich schüttelte normalerweise mein Schlüsselbund, das war gut zu hören. Er kam und kam nicht, und so gegen zwei Uhr morgens hatte ich die Nase voll. Zum Glück war Wochenende und ich musste am nächsten Morgen oder besser an diesem Morgen nicht zur Arbeit. Aber es war Winter mit Nachtfrost. Ein bisschen besorgt war ich schon, aber müde auch! Um sieben Uhr wurde ich kurz mal wach und schaute nach, ob Herr Kater wohl vor der Tür sass. Er sass … in einem Busch neben der Tür. Er maunzte und sprang förmlich in die Wohnung. Er war natürlich total durchgefroren. Danach kam er IMMER, wenn ich ihn rief.

… Two things he only did once and never again:
You, who have cats know, how they always have to weasel around your feet. I wanted to go up to the attic with a big basket full of wet clothing. We had to let a wooden ladder down for that purpose. I climbed up with the basket, couldn’t, of course, see anything (I was wearing clogs!), and it is impossible to hear a cat. I made a step and heard a gut-wrenching scream, which made me lift my foot immediately. First I thought I had trod on his tail, but no, it was one of his paws. Poor guy, no wonder, he screamed like that! But from then onwards he was careful …

… And one evening he did not come home when I called. Usually I shook my keyring, that could be heard even from a long distance (by a cat …). Well, he didn’t show up, and around 02.00 a.m. I had enough. Luckily it was the weekend, and I didn’t have to go to work the next morning, or better, this morning. However, it was winter with night frost, so I was a bit concerned, but tired as well. I woke at 07.00 a.m. and had a look, if Mr Cat was sitting in front of the door. He sat … in a bush beside the door. He meowed and jumped into the house. Of course he was totally frozen. After that he ALWAYS came when I called.

Dann kam die Scheidung, unschön, aber nicht so dramatisch wie manche andere. Wir haben uns z. B. nicht um Sachen gestritten. Die Möbel haben wir geteilt und Bücher und Musik nahm jeder seines. Ich bestand darauf, den Kater zu behalten, denn auf meinen damaligen Mann war kein Verlass, dass er sich richtig kümmern würde. Er hatte die Angewohnheit, sich etwas anzuschaffen und dann schnell das Interesse zu verlieren und es dann zu vernachlässigen, egal ob das Dinge oder Tiere waren (oder Ehefrauen???). 😉

… After some time we got a divorce, not nice, but not over dramatic either. For example we didn’t fight for stuff. We divided the furniture and as far as books and music was concerned, we took our own stuff. I insisted in keeping Puri, because my ex husband was not reliable to take responsibility. He used to get something and then he very quickly lost interest and neglected it, not matter if thing or animal (or wife???). 😉

Nach seinem Auszug kam er noch einmal, um sein Aquarium zu holen. Wir sassen am Küchentisch und Katerchen kam und sprang auf den Stuhl neben ihm und drehte ihm demonstrativ den Rücken zu … 😉

… After having moved out, my ex came one day to fetch his aquarium. We sat at the kitchen table and Puri jumped onto the chair beside him, and then he demonstratively turned his back on him … 😉  😀

 

Katerchen und ich waren also von da ab eine Zweiergemeinschaft. Das Ehepaar unter uns wurde auch geschieden, deren Geschichte war ziemlich grotesk. Ich zog dann weg, ich mochte dort nicht bleiben. Katerchen und ich landeten in Jenfeld, an der äusseren Kante von Hamburg im Nordosten, wieder in einer Wohnung im ersten Stock. Der Mann des Ehepaares, das unter uns wohnte, baute eine Katzenleiter vom Garagendach, so dass Puri von dort hinunterkommen konnte. Ich liess das Fenster über der Garage offen, so dass er frei ein und aus gehen konnte – allerdings nur wenn ich zuhause war.

… So Kitty and I were a twosome from then on. The couple downstairs also got a divorce, their’s was a really bizarre story. I moved away; I didn’t want to stay there anymore. Puri and I ended up in Jenfeld, at the outskirts of Hamburg in the northeast, again in a flat on the first floor of a detached house. The husband of the couple downstairs built a cat ladder from the garage roof, so that Puri could get down and I left the window open above the garage, so he could come and go as he wished – but only when I was at home.

Er war damals drei Jahre alt, und ich fand, dass er sein Verhalten änderte, so als ob er sich ”abgenabelt” hatte. Ich kann dafür keine konkreten Beobachtungen anführen, irgendwie fühlte sein Benehmen sich anders an. Ich fand es ein wenig spät, dieses Erwachsenwerden, aber was wusste ich schon über Katzen …

… He was three years old by then, and I found that he changed behaviour, as if he was “cutting the cord”. I can’t name any concrete observations, only that his behaviour felt differently. I thought that it was late, this growing up, but what did I know about cats …

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Es ging uns gut in Jenfeld. Wir wohnten in einer Sackgasse, an deren Ende ein grosses Stück unbenutztes Land lag. Dort ging Katerchen wieder der Jagd nach und eines Tages fand ich eine grosse tote Ratte auf dem Wohnzimmerteppich! Am selben Tag schleppte er noch diverse tote Jungratten an und zu allerletzt eine lebende. Als ich das sah, machte ich als erstes die Tür zur restlichen Wohnung zu und dann ging die wilde Jagd los. Der Kater war begeistert, Frauchen jagte mit ihm … 😉   Ich hatte mir ein Handtuch um die Hand und den Arm gewickelt, denn mit Ratten, egal wie gross,  ist nicht zu spassen. Und prompt sprang das winzige Tier mich an, ich war beeindruckt über den Mut! Es rettete sich dann in ein Regal, in eine offene Kiste mit allen möglichen Papieren und alten Postkarten. Sie glaubte, sie hätte sich total eingegraben, aber ihr kleines Hinterteil und der Schwanz hingen heraus. Irgendwie war das süss und rührend. Ich nahm die Kiste und stellte sie an das offene Fenster. Rattenkind nicht faul sprang ins Freie. Ich machte dann erst einmal das Fenster zu.

… We had a good life in Jenfeld. We lived in a dead-end street at the end of which was a large piece of unused land. There kitty could go hunting again, and one day I found a big dead rat on the living room carpet! On the same day he “delivered” several dead young rats and at last he came with one that was still alive, and very much so. When I saw that, I immediately closed the door to the rest of the apartment and then the wild hunt started. Puri was in cat heaven, mother hunted together with him … 😉 I had wrapped a towel around my hand and arm, because rats, no matter what size, are not to be trifled with. And promptly the tiny beast jumped at me; I was impressed by the courage! Finally, the rat saved itself up a shelf and into an open box filled with papers and old postcards. It thought it had dug down completely, but the tiny behind and the tail was peeking out. That was so sweet and touching in a way. I took the box and placed it on the window sill at the open window. The rat noticed right away and jumped out. And I closed the window for some time.

Eines Nachts wurde ich von einem Klirren geweckt, das aus der Küche kam. Dort standen leere Flaschen unter dem Waschbecken. Dahinter verbarg sich ein junges Kaninchen … auf den ersten Blick sah es unversehrt aus. Ich sperrte den Kater ins Schlafzimmer und nahm das kleine Tier auf den Arm. Es waren keine Wunden zu sehen und alle Teile schienen in Ordnung zu sein, kein Blut. Der Kater muss es mit in die Wohnung gebracht haben und dann ist es ihm entkommen und hat sich hinter die Flaschen geflüchtet. Warum er es dort nicht angegriffen hatte, wunderte mich, aber ich war froh und liess es durch die Haustür nach draussen.

… One night I woke up from a clinking noise in the kitchen. I had some empty bottles standing under the sink. Behind the bottles a young rabbit was hiding … at first glance it looked unharmed. I locked Puri into the sleeping room and took the little animal in my arm. It had no visible wounds, all bits and parts were in good order, no blood to see. Puri must have brought it into the apartment and then it must have escaped and hid behind the bottles. I was surprised that he had not attacked it there, but I was glad and put it outside again.

Ich erinnere mich noch daran, wie interessiert Katerchen an meiner Nähtätigkeit war. Zuschneiden erledigte ich auf dem Fussboden, auf dem Teppich. Er liebte es, mit Anlauf auf den Stoff zu springen und damit über den Boden zu rutschen. Oder er klaubte die Stecknadeln mit den Zähnen heraus, worüber ich nicht sehr erbaut war.

… I remember how interested in my sewing Puri was. I did the cutting on the floor on the carpet. Puri loved to come running, jumping onto the fabric and sliding with it on the floor. Or he took out the pins with his teeth, which I was not too happy about.

Auf den Tisch durfte er nicht, unter keinen Umständen, aber wenn ich nach Hause kam, waren da manchmal Beweise einer Katerpräsenz auf dem Esstisch (Haare, Fusstapfen) … 😉 … wenn ich zuhause war, machte er das nie.

… He was not allowed on the table, under any circumstances, but when I came home, I sometimes found evidence of a cat presence on the dining table (hair, footprints) … 😉 … when I was at home, he never did it.

Meine Pflanzen waren für ihn nicht von Interesse, ausser einer, und zwar Zyperngrass. Erinnert ihr euch daran? Das war einmal so modern. Es sieht auch gut aus und ist pflegeleicht. Jedenfalls frass er diese Pflanze ratzekahl ab, obwohl die Blätter so hart waren, dass sie ihm hinterher im Darm Schmerzen bereiteten. Das war eine Sache, aus der er nicht lernte, sondern sie immer wieder machte. Das Zyperngrass wurde daher abgeschafft.

… He wasn’t interested in my plants, with the exception of my flatsedge (cyperus). Do you remember that plant? It was very popular at a point. It is decorative and low-maintenance. In any case, he ate the plant completely, although the leaves were so hard that they gave him pain in the guts afterwards. That was one thing, that he never learned, but did again and again. The flatsedge, therefore, had to go.

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(Foto: Gartendialog.de)

Übrigens war Puri sehr eifersüchtig. Wenn ich in seiner Gegenwart ein anderes Tier streichelte, bekam es eins mit der Pfote auf den Kopf, zwar ohne Krallen, aber mit Schwung.  😉

… By the way, Puri was very jealous. If I petted another animal in his presence, he hit it on the head with his paw, without using the claws, but with verve.  😉

Dann lernte ich über Freunde einen sehr netten Dänen kennen, der uns öfter besuchen kam und den ich dann irgendwie nicht mehr missen wollte und umgekehrt.

… And then I met a very nice Dane at a friend’s place. He paid us frequent visits, and in the end I couldn’t live without him anymore … and vice versa.

Wie das weiterging erfahrt ihr in Teil 5.     … What happened next, you will read in part 5.

Mein Kater (3) ……. My tomcat (3)

Als Katerchen in die Pubertät kam, so mit 6-7 Monaten oder so, kann das stimmen, da kam Leben in die Bude. Als erstes begann er zu markieren, glücklicherweise draussen an der Hauswand zu unserem Garteneingang.

… When kitty started with puberty, with 6-7 months or so, I am not sure, the place got livened up. His first deed was to mark his territory along the wall where the door to the garden was, outside that is.

Seine erste Begegnung mit einer weiblichen Katze war göttlich. Sie, eine ältere Dame, lag auf dem Rücken und räkelte sich maunzend, die Verführerin. Puri näherte sich gaaaanz langsam und setzte sich ebenso langsam in ihrer Nähe hin, um sie nur ja nicht zu verschrecken. Aber als er dann Annäherungsversuche machte, so ganz schüchtern, bekam er kräftig eins auf die Nase. Er war so verdattert, dass ich lachen  musste, armer Kerl. Aber nun war er sauer und jagte die Dame über den Zaun. Während sie versuchte rüberzuklettern, hackte er ihr noch rachsüchtig mit beiden Pfoten kräftig ins Hinterteil.

… I watched his first meeting with a lady cat, it was divine! She was in comparison to him an elderly lady, laying on her back and sprawling all over the place while meowing in a seductive way. Puri went veeery carefully closer and sat down near her. But, when he made a first shy pass at her, she hit him brutally across the nose. Puri was so perplexed that I had to laugh, poor little guy. But then he got angry and chased the lady over the fence. While she tried to get over, he revengefully hacked both his paws into her behind.

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Dann entwickelte er die Eigenart hinter den älteren Katern herzulaufen, und zwar so lange, bis sie ihn total genervt verprügelten. Einmal habe ich es verhindern können. Puri war dabei, einen schmuddeligen weissen Veteran-Kater zu verfolgen als ich ihn rief. Er drehte sich nur ganz kurz zu mir um, das genügte dem anderen Kater zu verschwinden. Der war mir sicher dankbar!

… Then he developed the habit of following after the older tomcats, and that until they got exasperated and beat him up to get rid of him. One time I could prevent it. Puri was after a scruffy white veteran cat, when I called him. He just turned his head around, but that was enough for the other cat to disappear. I am sure he was grateful!

Normalerweise haben Tiere doch den Instinkt, dass sie aufgeben, wenn der andere stärker ist oder? Puri hatte den nicht. Er musste immer total zusammengeschlagen werden. Das führte letztendlich zu einer stark verletzten Pfote und einem Besuch beim Tierarzt. Der meinte, dass man seine eine Kralle entfernen müsste, gesagt getan, er schnitt, Katerchen schrie und sendete einen waagerechten Strahl Urin in Richtung Tierarzt, der ihm mit einer eleganten Körperdrehung, eines Toreadors würdig, auswich. Spinnte der Mann? Ich war davon ausgegangen, dass er ihn erst betäuben würde, zumindest lokal …

… Normally animals have the instinct to surrender, if the opponent is stronger, don’t they? Puri didn’t have that. He had to be beaten to pulp each time. That finally ended in a badly injured paw and a visit at the vet’s. He said that one of Puri’s claws would have to be removed. No sooner said than done, he cut, Puri screamed and sent a horizontal spurt of urine at the vet, who made an elegant movement with his body, a toreador worthy, to avoid it. Was that man crazy? I assumed he would anaesthetize the cat first, at least locally …

Puri bekam dann einen kleinen Lederschuh gebastelt, damit er sich nicht dauernd an der Pfote herumbiss und durfte erst einmal nicht nach draussen. Aber ein Kater muss ja schliesslich sein Territorium markieren, nicht wahr? Er markierte an derselben Wand wie vorher, nur jetzt drinnen …

… We made Puri a little leather shoe, so that he didn’t bite his paw all the time, and he wasn’t allowed outside for some time. But a cat has to mark his territory, doesn’t he? So he sprayed the same wall as before, but now from the inside …

Da reifte in uns der Entschluss, ihn doch kastrieren zu lassen, denn das war nicht auszuhalten. Vielleicht würde er dann auch aufhören, den anderen Katern nachzustellen und generell friedlicher werden, so hofften wir, denn die Tierarztrechnungen sammelten sich.

… The decision to have him “fixed” ripened in us, as this was not tolerable. Maybe he would also stop running after the older tomcats and generally become more peaceful, so we hoped, as the invoices for treatments at the vet were piling up.

Er sollte also seine Bällchen verlieren und ich ging mit ihm in eine Tierklinik. Ich wollte nicht wieder zum Schlächter von Barmbek (ein Stadtteil in Hamburg) gehen. Ich warnte die Tierärzte und Helfer gleich, dass Katerchen nicht besonders gut auf Ärzte zu sprechen wäre. Herablassend lächelnd gab man mir zu verstehen, dass man sich hier mit Tieren auskannte. Damals hatten wir einen Korb, der vorne eine runde Tür hatte. Es war nicht so einfach, unwillige Katzen herauszubekommen. Aber naja, die kannten sich ja aus …

… So he was supposed to lose his little balls and I went into a clinic with him. I didn’t want to go to “the butcher of Barmbek” again (Barmbek is a part of town in Hamburg). I warned the vet and the assistants that Puri didn’t really like doctors. They gave me a condescending smile and said that in this clinic people knew how to handle animals. At that time we had one of these baskets with a round door in front. It wasn’t easy to get an unwilling cat out of there. But hey, they were the experts, right?

Dann ging alles ganz schnell: Katerchen fauchte, schlug zu, eine Frau bekam einen Kratzer auf dem Arm ab, und Puri verschwand blitzschnell unter dem nächsten Schrank. Die Verletzte sprühte sich irgendwas auf die Wunde, und alle waren sich auf einmal einig, dass ICH versuchen sollte, den Kater von unter dem Schrank hervorzuzaubern. Mit einem bisschen guten Zureden gelang mir das dann auch und ich konnte ihn auf den Tisch setzen, wo er dann mittels einer Wolldecke stillgehalten wurde. Danach ging dann alles schnell und reibungslos. Man schnitt ihm allerdings die Kullerchen nicht einfach ab, sondern schabte sie aus, so das man immer noch sehen konnte, dass es sich hier um einen Kater handelte. Er war damals bereits ein Jahr alt und hatte schon etwas Kateraussehen angenommen. Das verlor er auch nach der “Behandlung” nicht. (Puri war ein Mitglied der osteuropäischen Katzenfamilie, mit kräftigen Beinen, rosa Schnauze und ein paar langen Härchen an den Ohrenspitzen, wie ein Luchs. Kater bekommen breitere Schultern und dicke Backenbärte.)

… Then everything happened really fast: Kitty hissed, paw hitting, one woman got a scratch on her arm, and Puri disappeared like a lightning under the next available cupboard. The injured person sprayed something on the wound, and all of a sudden everybody was in agreement that I should try to get the cat out from under the cupboard. With a little bit of friendly pep-talk I succeeded and could put him on the table, where they subdued him with a woolen blanket. The rest went quickly and without further frictions. They did not cut the balls, they scraped them, so you could still see that he was a tomcat. He was already one year old by then and had started to look like a tomcat. That didn’t go away after the “fixing”. (Puri was a member of the Eastern European cat family, with sturdy legs, pink nose and a few long hairs standing up from the tips of his ears, like a lynx. Tomcats develop broader shoulders and thick sideburns.)

Das mit dem Ruhigerwerden klappte nicht ganz so wie erwartet. Wir fanden heraus, dass man sich als Kater auch um andere Dinge als Frauen schlagen kann, Territorium zum Beispiel … 😉 … aber er kam nicht mehr so zerschlagen nach Hause wie vorher. Da war ich doch sehr froh drüber.

… The calming down did not quite go as expected though. We found out that tomcats can also fight about other things than females; territory for example … 😉 … but he did not come home as completely beaten up as before, which made me glad.

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Was denn … alles Quatsch! Ich kann kein Wässerchen trüben!

… Come, come … that’s all nonsense!  Butter won’t melt in my mouth!