Blokhus bei hartem Wind … Blokhus with strong winds

So sah das aus, ein wenig bedrohlich fand ich das …

… This is what it looked like. I found it a bit threatening …

Da sind normalerweise zwischen 200 und 500 Meter Strand, je nach Gezeiten. Aber in Dänemark ist es ja noch nicht so schlimm wie in anderen Ländern.

… Normally there are between 656 and 1640 feet of beach, depending on the tide. But in Denmark it is not yet as bad as in other countries.

Wir wollen doch hoffen, dass da bald mal eine Pause kommt. Am Wochenende soll es allerdings noch einmal dicke kommen.

… Let’s hope that there will soon be a break. The coming weekend, however, more storm is to be expected.

Der Sandskulpturenpark in Blokhus

Dort waren wir im November. Ich habe aber nicht darüber berichtet, weil Frau Meermond schon so einen schönen  Artikel   darüber geschrieben hatte.

Ich möchte nur einige wenige Bilder zeigen, um etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

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Es gab Lichterglanz und Sandskulpturen, die Szenen und Figuren aus Märchen darstellten, aber auch nordische Themen, Weihnachtsthematik, Drachen, Saurier, sogar einen ägyptischen Pharao, und wenn mich nicht alles täuscht eine Holzskulptur von Michael Jackson, also sehr vielseitig … 😉

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Etwas düster „Thors Tod“, er erlag ja im Kampf gegen den Midgårdsorm (die Midgårdschlange).

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Es war wirklich wunderschön gemacht, und wenn ich es richtig verstanden habe, fand es dieses Jahr zum ersten Mal statt. Ich hoffe, das wird zu einer Tradition. Ausser in den verschiedenen Zelten, kann man dort auch im Restaurant essen, und es roch gut … 😉

Radtour am Limfjord

Am letzten Sonntag (9. April), sollte schönes Wetter werden. Also plante mein Mann, nachdem wir unsere Freundin am Bahnhof in Aalborg abgesetzt hatten, eine Fahrradtour zu machen. Wir fuhren mit dem Auto in Richtung Nibe und parkten auf einem regulären, legalen Parkplatz in Klitgårds Fiskeleje und radelten an Nibe vorbei und rechts in das kleine Örtchen Valsted (siehe Karte 1). Das war ein Fund, ein kleines Stückchen heile Welt. In Valsted kann man den Fjordvej runterfahren (Sandweg) und kommt dann nach etwas Zickzack an eine Stelle, wo nach links ein Grasweg abgeht; der führt zu einem Picknickplatz mit Bänken und Tisch am Wasser.

Karte 1_KlitgaardsValstedGoogleKort

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Auf dem Weg von Aalborg nach Klitgårds Fiskeleje kamen wir an vielen gutsituierten Häusern vorbei. Die Gegend dort ist Pferdezüchtergebiet. Jütland ist bekannt für seine wunderbaren Pferde. Man denke an Tarok, der allerdings aus Skive stammte, etwas weiter südlich, aber immer noch Limfjord.

Wir fuhren den gleichen Weg zurück, allerdings durch die Stadt Nibe, die sehr gemütlich ist, und machten auch am Hafen halt.

Mit unserem Auto setzten wir dann fort nach Aggersund und wählten eine Strasse, die über einen kleinen Damm führt. Das wollten wir immer schon einmal ausprobieren. (siehe Karte 2)

Karte 2_AggersundRyaaMejeriGoogleKort

Der Damm ist sehr schmal (auf der Karte eingekreist). Es kann hier wirklich nur ein Auto zur Zeit fahren. Allerdings gibt es auf der einen Seite mehrere Ausweichstellen, so dass die Autos, die von der Gjøl-Seite kommen, immer auf die anderen warten müssen. Wir kamen von Østerby … am Anfang des Dammes steht dort ein kleines Aussichtshaus.

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Das ist natürlich nichts Atemberaubendes, aber ein kleines Abenteuer, eine der vielen kleinen Putzigkeiten in Dänemark.

Von der anderen Seite aus kann man dann über Birkely zur Strasse 55 fahren, die dann nach Blokhus, Løkken, Lønstrup usw. führt.

Wir machten in Blokhus Halt, weil wir hungrig waren. Das war schwierig, denn viele Restaurants haben zwischen 15.00 und 17.00/17.30 Uhr geschlossen (es war 15.30 Uhr). Wir fanden aber ”Futten”, das durchgehend geöffnet ist und in einem alten Fachwerkhaus untergebracht ist, gemütlich, urig, rustikal. Das Essen ist einfach, aber schmackhaft (anscheinend sind die Burger gut), die Bedienung ausserordentlich nett und freundlich.

An manchen Wochenenden gibt es Jazz-Lunch im „Futten“. Dazu muss man sich anmelden, weil der Jazz bei zu wenigen Anmeldungen ausfällt.

Man kann jedoch auch in Ryaa Halt machen und die dort ansässige Meierei besuchen (siehe Karte 2). Dort hat man im ehemaligen Wohnhaus ein kleines Cafe eingerichtet mit einigen der alten Möbel. Man bekommt kleine Gerichte, die preisgünstig sind und sehr gut schmecken. Alles ist frisch, es gibt die eigene Butter, Brot wird auch selbst gebacken etc. etc. und dann wird dort das berühmte Ryaa-Eis hergestellt. Neben dem Cafe ist ein Laden, wo man sich verführen lassen kann. Mehr darüber könnt ihr hier www.ryaais.dk lesen. Ich gehe sehr gerne dort essen, wenn wir in der Nähe sind, weil ich auch immer etwas Vegetarisches bekommen kann. Vegan ist allerdings ein Problem, aber das ist es allgemein in Dänemark.

Das war’s für heute, vielleicht kommt ihr ja mal in die Gegend. Ich wünsche euch allen noch eine schöne Woche.