Entspannung der Lage?

Gestern Morgen wurde noch einmal eine kleine Portion Holz „nachgelegt“:

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Aber gleichzeitig kamen Leute, um am Abwasserabfluss eine Art Siphon anzubringen, damit bei bestimmten Windrichtungen nicht Kloakgeruch herrscht. Deshalb hatten wir nämlich unseren Sitzplatz verlegt, weil da Kloakgeruch aus den Deckeln und dem Keller kam, wenn der Wind in das Abflussroh blies. Das Abwasser wird in einem breiten Flexrohr unterirdisch in einen Graben hinter dem Waldstück geleitet und endet dann letztendlich in dem Teich, den man vom Grillplatz aus sehen kann. Aber nicht das aus der Toilette, das fliesst in einen Septiktank.

Ausserdem sind der Hauswirt und ein Mann dabei, den Sockel an der Stelle zu reparieren, wo das Wasser in den Keller kommt. Da wird sich die nagelneue Pellet-Heizung freuen, die seit Ende Februar im Wasser gestanden hat. Er klingelte an, um Bescheid zu sagen, dass er jetzt am Sockel arbeite und dass sie auf die Pflanzen achtgeben würden (!!!) und weil er Wasser brauchte, um die Mauer abzuspülen. Der erste Blick in die Augen war nicht sehr freundlich, aber dann führten wir uns beide musterhaft auf.  Ich fragte ihn sogar, ob ich die Tomaten entfernen sollte, um guten Willen zu zeigen. Seid ihr nicht stolz auf mich???  😉  😀

Ich weiss nicht, was in ihn gefahren ist, aber ich bin froh, wenn sich die Situation auf diese Weise entschärft. Vielleicht hat er Einsichten gehabt? Vielleicht will er es nicht auf sich sitzen lassen, dass mein Mann ihn unzuverlässig genannt hat? Wie dem auch sei, die neuen Mieter werden es besser haben. Zumindest mit der Bausubstanz. Ich bin nicht sicher, dass er das mit der Kränkung des Privatfriedens begreift.

Und hier noch etwas Schönes:

Drinnen:

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Die fünf priviligierten Oleanderpflänzchen (plus Geranienableger, der sich gerade auf eine neue Blüte vorbereitet) …

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… und die zehn anderen. Ich habe einfach noch nicht so viele weisse Übertöpfe, aber das mache ich noch. Der oberste kleine Oleander ist eine Art Halbalbino, wie der Bärlauch in Trelde.

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Die Malta-Pflanze wächst enorm, trotzdem ich den Haupttrieb bereits beschnitten habe. Der gelbe Klee steht trocken in der Speisekammer. Wenn ich den wieder anfange zu giessen, müssten sich eigentlich aus den Knöllchen, die er abgeworfen hat, neue Pflanzen bilden. Wir werden sehen …

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Hier eine aparte Kletterpflanze. Ich weiss nicht, wie sie heisst. Die dickfleischigen, herzförmigen Blättchen sind ungefähr daumennagelgross. Und dann bekommt sie diese kleinen lila Blüten, die wie Laternchen aussehen.

Draussen:

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Hier stehen jetzt alle meine Rhodos. Sie sehen schön gesund aus. Kleinere Stauden habe ich einfach mit in die Kübel gestellt. Der Trailer steht dort als Windschutz. Ich grabe das meiste schon aus und fülle die Löcher auf, denn dann kann sich das Gras bis zu unserem Auszug wieder erholen.

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Die Osttreppe. Das Beet davor ist dabei sich zu etablieren. Die Stockrosen waren eigentlich dazu gedacht, die Treppe zu verdecken, aber ich nehme sie alle mit, auch die Lupinen (nicht mit im Bild).

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Unsere Tomaten sind alle am Blühen. Die Früchte werden sicherlich alle gleichzeitig im August reif sein … 😀

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Zwischen all den blauen Glockenblumen hat sich bisher nur eine einzige weisse gezeigt. Die Pflanze werde ich mitnehmen. Von den blauen habe ich eine Menge in anderen Blumentöpfen (sie sähen sich überall hin). Ich finde sie wunderschön! Sie blühen ziemlich lange und halten sich auch gut in der Vase.

So, das war’s für heute. Ich wollte eigentlich gestern schon posten, aber mir ging es nicht so gut. Gestern Mittag hatte ich auf einmal 38 Fieber! Die Medizin ist auch ein echter Hammer und macht mich müde, aber sie scheint zu wirken, denn das Borreliose-Erythem ist fast weg. Noch fünf Tage Antibiotikum und dann bin ich wieder „frisk som en havørn“, wie man hier sagt (fit wie ein Seeadler).

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche. (Am Donnerstag soll es bei uns Sturm, Regen und Gewitter geben, mal sehen … es kommt ja nicht immer so, wie sie es vorhersagen … 😉   )

 

 

 

Der Morgen danach …

Heute Morgen, der Morgen nach unserem ganz privaten St.-Hans-Feuer, das unser Vermieter veranstaltet hat, war da immer noch ziemlich viel Glut in dem Haufen. Gestern Abend/Nacht um halb elf kam nochmal jemand. Ich hörte ja eine Maschine. Anscheinend hat derjenige die Glut von den Bäumen weggeschubst und eine Art Wall um die Glut errichtet. So ganz sicher fühlten die sich anscheinend doch nicht. (Am späten Nachmittag waren sie ja alle abgeschwirrt und haben es einfach brennen lassen.) Heute Morgen war er wieder da und hat die Glut auseinandergerissen, damit sie schneller abkühlt. Es qualmt immer noch und stinkt nach Rauch, aber das geht die Mieter ja nichts an, die müssen das nur riechen … 😉

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Unser Vermieter hat ja gestern noch meinen Mann angerufen und ihm erzählt, dass ich nicht ganz richtig im Kopf wäre. Das fiel bei meinem Mann nicht auf guten Boden … 😉 Hat er vielleicht geglaubt, dass mein Mann auf seiner Seite sein würde?

Ich hatte nämlich zu seinem Sohn gesagt, dass ich die Feuerwehr rufen würde, wenn die grossen Bäume anfangen würden zu brennen. Das ist ja zum Glück nicht passiert. Wegen der Bemerkung bin ich nicht richtig klug im Kopf. 😀

Auf dem folgenden Bild könnt ihr sehen, wie hoch an den Bäumen die Blätter ab- und angesengelt sind (5-6 m hoch). Ich wage zu behaupten, dass es ohne den vielen Regen nicht so glimpflich abgegangen wäre.

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Jetzt habe ich mir noch eine Borreliose angelacht und war gestern dann auch noch beim Arzt und habe sofort Antibiotika bekommen. Mir war nicht sofort klar gewesen, dass es eine Borreliose war, weil ich an derselben Stelle auch noch drei dicke Mückenstiche hatte, aber gestern bekam ich Fieber und da dachte ich, jetzt aber ab zum Arzt. Ich hatte das schon einmal in Schweden, aber da sah das viel schlimmer aus.

Nun, das Drama ist vorbei (hoffentlich) und von nun an kann es nur noch besser werden.  😉 Anfang September ziehen wir um, und dann beginnt wieder einmal ein neues Leben mit einem neuen Garten.  Wenn ich mich richtig daran erinnere wird das dann Nr. 7.

Ich wünsche euch allen noch ein schönes Restwochenende.

 

Abbruchszenen Ende

Hier die letzten Bilder der Abbruchserie. Die sprechen für sich selbst:

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Der Vermieter rief an. Ich hatte nämlich gesagt, dass ich die Feuerwehr rufen würde, wenn die grossen Bäume anfangen würden zu brennen. Da hatte er natürlich Angst, dass sein unreglementiertes Feuer publik wird, stellte es aber so dar als ob er in seiner grossen Güte verhindern wollte, dass ich einen unnötigen Einsatz der Feuerwehr bezahlen müsste.

Mein Mann sagt, die Bäume werden nicht anfangen zu brennen, die wären zu feucht. (Es hat in der Nacht ziemlich geregnet.) Jedenfalls will ich das Auto zuhause haben, falls ich flüchten muss.

Und hier noch was Schönes:

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Wünscht mir Glück, ich habe nämlich wirklich Schiss in de Büx.

Abbruchszenen, Teil 3

Das ist erst einmal der letzte Teil, ich will euch ja nicht langweilen. Wenn die so weiterschuften, ist innerhalb nächster Woche alles weg. Dann bekommt ihr das Endendergebnis zu sehen.

Hier das heutige Destruktionsendergebnis (plötzlich kann man den Wald sehen):

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Heute morgen haben sie den Container umgestellt. Das gab so einen Knall mit Vibrationen, dass wir dachten „jetzt ist er mit der Maschine ins Haus reingeknallt“ und aus dem Haus stürzten. Viel Lärm um nichts, zum Glück!  😉

Alles wurde schön säuberlich in Materialien sortiert. Alles Holz will der Hauswirt am 21. Juni verbrennen. Na, dann mal zu, das gibt ein gewaltiges Feuer. Ich hoffe nur, dass er die grossen Pappeln nicht abfackelt.

Und jetzt noch was Schönes:

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Auf dem Grundstück sind zwei kleine Weigelia-Büsche, ziemlich schrecklich zugerichtet. Ich werde versuchen Ableger zu machen.

Aus den dickeren Ästen, eher dünne Stämme, die bis vor kurzem noch im Stall lagen, habe ich Beetumrandungen gemacht.

Und jetzt wünsche ich euch allen eine gute Nacht.

Abbruchszenen, Teil 2

Heute musste mein Mann raus und Bilder machen, denn ich liege mit Fieber auf dem Sofa.

Diese Maschine ist so dynamisch destruktiv:

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Und hier das heutige Destruktionsendergebnis:

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Und hier noch was Schönes:

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Rose „Perle d’or“, kleine Glockenblumen, die sich selber in ihren Topf gesät haben und eine Mini-Fächerblume, die im Deckel einer der Milchkannen zuhause ist.

Das mit den beiden Hausbesichtigungen hat zu nichts geführt, aber das wird schon. 😉 Wir sind ja nicht total unglücklich hier, selbst wir gerade am mosern sind. Wir wissen nur, dass das mit der Einstellung unseres Hauswirts sich nicht wesentlich ändern wird, daher sehen wir uns eben um, aber nicht auf Biegen und Brechen.

Ich wünsche euch allen eine gute Nacht!