Pakora als Hauptgericht … Pakora as main dish

Danach war mir am letzten Sonnabend zumute. Es ist gar nicht schwierig zu machen, nur etwas zeitraubend, weil man alles in ganz dünne Scheiben/Streifen schneiden muss und das Ausbacken in Portionen vor sich geht. Dazu gab es selbstgemachten Sambal und Minz-Joghurt-Dip (beides hatte ich schon früher irgendwann mal hergestellt) sowie grünen Salat mit Radieschensprossen.

… I was looking forward to this last Saturday. It is not difficult to prepare at all, just a little time consuming, because you have to cut everything into very thin slices / strips and the frying is done in portions. There was also homemade sambal and mint yoghurt dip (I had made both some time before) and green salad with radish sprouts.

Das gibt natürlich visuell nicht so viel her, aber wer Pakora kennt … 😉
… The visuals are not over exciting, but those, who know Pakora … 😉

Das sieht nach so viel aus, aber im Grunde waren es nur zwei mittelgrosse Kartoffeln, eine Zwiebel und eine halbe Paprikaschote. Wir haben alles ratzeputz aufgegessen, auch der Gentleman war sehr angetan.

… It looks like much, but there were basically only two medium large potatoes, one onion, and half a red bell pepper. We have finished it all to the last crumb, the Gentleman was very pleased indeed.

Mein Mann ist ganz wild mit Sprossen, darüber bin ich froh.
… My husband loves sprouts; I am glad about that.

Die Gemüse schneidet man wie gesagt in ganz dünne Scheiben oder Streifen (Paprika) zieht sie durch einen Teig bestehend aus 4 Esslöffeln Kichererbsenmehl, 1/2 Teelöffel Backpulver und einen ebensolchen mit Salz sowie ca. 75 ml Wasser und 2 Esslöffeln Öl. Je dickflüssiger der Teig ist, desto dicker wird die Hülle um die Gemüse. Wir mögen es eher dünn. Im Restaurant finden wir manchmal, dass der Teig überwiegt. Die Teilchen werden in gut vorgeheiztem Öl ausgebacken, bis sie eine goldbraune Farbe annehmen.

… As I said, the vegetables have to be cut into very thin slices or strips (bell pepper) and pulled through a dough consisting of 4 tablespoons of chickpea flour, 1/2 teaspoon of baking powder and one of the same kind with salt, about 75 ml of water and 2 tablespoons of oil. The thicker the dough, the thicker the casing around the vegetables. We like it rather thin. In the restaurant we sometimes find that the dough predominates. You fry the pieces in well pre heated oil until golden brown.

Minzdip: er besteht aus Joghurt und Minzsauce und vielleicht etwas extra Zucker. Minzsauce gibt es fertig zu kaufen oder man macht sie selber aus einer halben Tasse frischen, gehackten Minzblättern (entweder mit der Hand oder in einem Mixer), einer Tasse Malzessig (ich habe roten Balsamico genommen) und zwei Esslöffeln Zucker. Alle Zutaten lässt man zusammen 20 Minuten lang köcheln. Für meinen Geschmack war die Mischung zu kräftig, daher habe ich ein wenig Wasser hinzugegeben.

… Mint dip: it consists of yogurt and mint sauce and maybe a little extra sugar. Mint sauce can be bought ready-made or you can make it yourself from half a cup of fresh, chopped mint leaves (either by hand or in a mixer), one cup of malt vinegar (I used red balsamic vinegar) and two tablespoons of sugar. All ingredients are simmered together for 20 minutes. The mixture was too strong for my taste, so I added a little water.

Sambal: Auch hier werden die Zutaten zusammen geköchelt, etwa 15 Minuten und dann im Mixer püriert: 200 g rote Chilis, jeweils 1 Teelöffel Zucker und Salz, jeweils 1 Esslöffel Öl und Essig in ca. 125 ml Wasser. Wenn man es zu dickflüssig findet, kann man noch etwas mehr Wasser hinzugeben. Sambal kann man natürlich auch fertig kaufen.

… Sambal: Here, too, the ingredients are simmered together, about 15 minutes, and then pureed in a blender: 200 g red chillies, 1 teaspoon each of sugar and salt, 1 tablespoon each of oil and vinegar in approx. 125 ml of water. If you find it too thick, you can add a little more water. Sambal can of course also be bought ready-made.

Weitere beliebte Gemüse für Pakora sind Auberginen und kleine Blumenkohlröschen.

… Other popular vegetables for Pakora are eggplant and small cauliflower bits.

Viel Spass beim Nachmachen!

… Have fun with making Pakora!

2020 am meisten „ge-liked“ … My post from 2020 with most „likes“

Nur eine kleine Mitteilung, die ich selber bemerkenswert finde. Der Beitrag der gemessen an „Likes“ absolut den Vogel abgeschossen hat im Jahr 2020 ist der mit dem Veganen Sushi. Das hätte ich nicht erwartet. Gerade dieser Beitrag wurde fast jede Woche aufgerufen.

… Only a short word about something that I find remarkable: The post that, when counting „likes“, absolutely took the biscuit in 2020, was the one about vegan sushi. I did not expect that. That post was actually looked at almost every week.


Ich freue mich, denn es war viel Arbeit, die mir allerdings auch viel Spass gemacht hat, und das Ergebnis war es wert.

… I am glad about it, as it was a lot of work, and at the same time a lot of fun, and the result was worth it.

Pasta Pesto … Pasta Pesto

Ich muss gestehen, dass ich mich viel mit Lebensmitteln beschäftige in diesen Zeiten. Man gönnt sich ja sonst nichts.

… I have to admit, that in these times I am busying myself increasingly with the preparation of food.

Spaghetti mit Bärlauch-Pesto
… Spaghetti with bear’s garlic (ramsons, wood garlic)

Das wirklich gute an diesem Rezept ist, dass es so einfach ist und trotzdem so gut schmeckt.
… The really positive with this recipe is that it is so easy and still tastes great.

Man benötigt:
Pesto, roten, grünen, Rukola, es geht mit allen. Wir haben unseren selbstgemachten Bärlauch-Pesto benutzt.
Ein gutes Olivenöl
Pinienkerne, in der Pfanne geröstet (ohne Öl)
Parmesan
und nicht zuletzt Spaghetti (für 2 Personen kochen ich 300 g, und zwar in Gemüseboullion)

… You will need:
Pesto, red, green, arugula (rocket), any pesto works. We used our home made bear’s garlic pesto.
A good quality olive oil
Pine nuts, roasted in a pan (without oil)
Parmesan cheese
and last but not least spaghetti (for 2 people I prepare 300 g and boil them in vegetable stock)

Nun giesst man eine Bunddecke von dem Öl auf den Boden eines tiefen Tellers und rührt ca. drei Teelöffel Pesto hinein. Wer es stärker mag, kann mehr nehmen.

… Now you pour some of the oil to cover the bottom of your soup plate and stir in about three teaspoons full of pesto. If you like it stronger, you take more.

Dann füllt ihr Spaghetti auf und mischt sie gut zusammen mit dem Pesto-Öl. Auf diese Mischung reibt ihr Parmesan in ausreichender Menge und zum Schluss folgt eine Lage der gerösteten Pinienkerne. Etwas frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer ist auch nicht verkehrt. Und schon ist man fertig!

… Then you heap on spaghetti and blend them together with the pesto oil. Onto this mixture you grate Parmesan cheese in sufficient quantity, and finally you add a layer of roasted pine nuts. A bit of freshly ground, black pepper, wouldn’t go amiss either. And that’s it, done!

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Ich habe das dumpfe Gefühl, dass ich dieses Rezept schon einmal geschrieben habe, aber wenn ich auf meiner Seite danach Suche, finde ich es nicht. Na, egal, ich wünsche euch guten Appetit!

… I am getting the feeling that I have already written this recipe somewhere, but when I search on my site, I cannot find it. Well, so be it, enjoy your meal!

Spinat und Kartoffel „Gözleme“ … Spinach and Potato „Gözleme“


Es ist mal wieder Zeit für ein Rezept. Dieses mal mit Spinat, Feta und Kartoffel gefüllte Teigtaschen mit gaaaanz dünnem Teig, ein Rezept aus der Türkei. Ich benutze hier meine eigenen Fotos, aber ihr könnt auch noch bei Jamie Lin schauen, wie sie bei ihr aussehen.

… It is time again for a recipe. This time dough pockets filled with spinach, potato and feta cheese and veeeeery thin dough. The recipe is from Turkey. I am using my own photos here, but you can also have a look on Jamie Lin’s page, what they look like there. I will not translate the recipe into English, but refer my anglophone readers to Jamie’s page, where it is already in English (much better than I could do it).

Was braucht man? Hier die Zutaten:
Für den Teig:
1 Tasse Mehl (Im englischen steht da „all purpose flour“. Ich denke mal, dass das unser ganz normales Weizenmehl ist.)
1/4 TL Hefe
2 EL Griechischer Joghurt (alle Fettprozente sind geeignet)
1/4 TL Natron
1/4 TL Salz
1 EL Olivenöl
1/4 Tasse warmes Wasser

Teig Zubereitung:
Alle Zutaten werden vermischt und der Teig wird ca. 7 Minuten intensiv geknetet. Dann legt man ihn in eine gefettete Schüssel und lässt ihn zugedeckt für ca. eine Stunde gehen. Der Teig sollte sein Volumen verdoppeln.

In der Zwischenzeit bereitet man die Füllung vor.

Man konnte das Muster von der Tischplatte durch den Teig hindurch sehen.
… I could see the pattern of the table board through the dough.

Zutaten für die Füllung:
3/4 Tasse gekochte und zerdrückte Kartoffeln (abgekühlt)
1/2 TL Chiliflocken (wenn man keine Flocken hat, kann man sicherlich auch Pulver nehmen … ich hatte auch keine Flocken)
1/2 Tasse zerkrümelten Feta-Käse
1/2 Tasse gefrorenen Spinat, aufgetaut und ausgedrückt (man kann auch frischen Spinat verwenden)
1/4 Tasse gehackte Zwiebeln
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Füllung Zubereitung:
Man vermengt wiederum alle Zutaten und stellt sie in einer Schüssel zur Seite. Man kann noch Nachsalzen. Ich mache das nicht, denn der Feta ist schon ziemlich salzig.

Wenn der Teig sich verdoppelt hat, geht es weiter. Man bemehlt eine Arbeitsfläche und teilt den Teig in zwei oder drei Stücke. Bei zwei Stücken bekommt man grosse Gözleme, bei drei Stücken mittelgrosse. Ich habe in vier Stücke geteilt und bekam ergo kleine Gözleme.

Man beginnt mit dem Ausrollen (ein Stück nach dem anderen), und zwar möglichst rechteckig und so dünn wie möglich. Wenn der Teig mal reisst, kann man ihn leicht wieder flicken. Damit nichts klebt, immer mal wieder mit Mehl bestäuben. Man rollt von beiden Seiten. Man plaziert dann ein Viertel der Füllung in die Mitte des Rechtecks und drückt sie etwas flach. Dann schlägt man nacheinander die vier Seiten über die Füllung. Ich glaube ich habe erst die Seiten eingeschlagen und dann von oben und unten, das dürfte aber egal sein.


Man legt die Gözleme in eine geölte Pfanne bei mittlerer Hitze mit der gefalteten Seite nach oben und legt einen Deckel auf die Pfanne. Nach ca. 4 Minuten oder wenn die Gözleme goldbraun sind, wendet man sie und brät die andere Seite auf die gleiche Weise. Fertig, gar nicht kompliziert und sehr lecker.

Trotzdem sie „klein“ waren, passten sie nicht alle vier in eine Pfanne.
… Although they were „small“, they did not fit all four in one pan.

Der Teig wird, trotzdem er mehrlagig ist, schön knusprig und lecker. Ich war ganz stolz, denn es war mir bisher nie gelungen, Teig so dünn auszurollen. Das muss an den Zutaten liegen. Man konnte die verschiedenen Farben der Gemüse durch den Teig hindurch sehen! Ich hatte übrigens gerade keinen Spinat und habe daher Lauch weichgedünstet (in der Pfanne mit Öl). Ich werde nächstes Mal aber Spinat nehmen, denn ich denke, dass das noch besser schmecken wird.

Das Teigrezept werden wir uns merken auch für Frühlingsrollen oder auch süsse Teigtaschen (Apfeltaschen?). Ich denke die Elastizität rührt vom Öl und vom Joghurt her.


Die Gözleme haben den Gentleman-Test bestanden, d. h. ich kann sie getrost noch einmal zubereiten … 😉 😀

Habt noch einen schönen Tag alle zusammen!

… Have a pleasant day everybody!

Zum Wohl! … To your health!

Am besten mit selbstgemachtem Likör. … Best with some homemade liqueur.


In diesem Fall Likör aus Rosenblättern. Ich habe das ganze Jahr über von meinen eigenen Rosen die Blätter gesammelt und getrocknet, die dunkelroten separat im Hinblick auf den zukünftigen Likör. (Aus den hellen mache ich Gesichtswasser.)

… In this case liqueur from rose petals. All year, I have collected and dried the petals from my own roses, the dark red ones separately in anticipation of the future liqueur. (From the light coloured ones I make facial toner.)

Achja, und hier das Rezept:
750 ml Alkohol 38%
150 g Rosenblätter
250 g Zucker
etwas Vanille (-zucker, -aroma, echte, was man so hat)
2 Esslöffel Zitronensaft
Man mischt alle Zutaten zusammen in einem dicht schliessenden Gefäss und lässt das Ganze ca. 6 Wochen bei Zimmertemperatur ziehen oder bis die Pflanzenteile ausgeblichen sind.
Uns war der Likör einfach zu stark, deshalb haben wir ihn mit Wasser verdünnt.

… Oh, yes, and here the recipe:
750 ml alcohol 38%
150 g rose petals
250 g sugar
a bit vanilla (sugar, aroma, real vanilla, whatever you have)
2 table spoons lemon juice
Blend all ingredients together and keep the mixture in a tight closing container at room temperature for about 6 weeks, or until all plant parts are bleached out.
For us, the liqueur was much too strong, so we thinned it with water.

Lasst es euch schmecken! … Enjoy!

Tatort Küche … Crime scene kitchen

Oder: Was der Navratan Korma aus meiner Küche gemacht hat.

… Or: What Navratan Korma did to my kitchen.


Mein Mann mag ja indisches Essen, nicht alles, aber doch. Von der Zeit als wir noch in Kopenhagen und Hamburg die indischen Restaurants heimsuchten, sind seine Lieblingsgerichte Malai Kofta, Birbali Kofta (die ich nirgendwo im Internet finden kann), Saag Paneer und Navratan Curry/Korma. Jetzt kommen laufend neue dazu, hauptsächlich von dem Blog „Dee’s Platter„. Saag Paneer besteht zur Hauptsache aus Spinat und Paneer, einem indischen Frischkäse, den man leicht selber herstellen kann, es ist also ein relativ einfaches Gericht. Malai Kofta ist komplizierter, aber so lecker mit Sosse aus gegrillten Cashew-Kernen. Birbali Kofta, wie gesagt, kann ich nicht finden, das sind Gemüsebällchen in Tomatensauce. Aber für Navratan Curry/Korma habe ich ein schönes Rezept gefunden, und zwar bei thespruceeats.com.

… My husband likes Indian food, not everything, but anyway. From the time, when we were still haunting the Indian restaurants in Hamburg and Copenhagen, his favourtie dishes are Malai Kofta, Birbali Kofta (which I cannot find anywhere on the Internet), Saag Paneer and Navratan Curry/Korma. Now we are adding continuously new ones, mainly from the blog „Dee’s Platter„. Saag Paneer consists mainly of spinach and paneer, a kind of Indian cottage cheese, which is not difficult to make yourself, so it is a comparatively easy dish. Malai Kofta is more complicated, but so delicious with sauce of grilled cashews. Birbali Kofta, as mentioned, I cannot find, they are vegetable dumplings in tomato sauce. But, for Navratan Curry/Korma i found a really good recipe at thespruceeats.com.

Deeksha von Dee’s Platter hat mich gewarnt, das wäre viel Arbeit, weshalb man es normalerweise eher im Restaurant ässe. Der Eindruck bestätigte sich beim Lesen des Rezeptes. Ich beschloss, einige Kurven zu schneiden. Welche das waren, verrate ich euch weiter unten.

… Deeksha from Dee’s Platter has warned me that it would be a lot of work, and that is why people usually would eat it at a restaurant. The impression was confirmed when reading the recipe. I decided to cut some corners. Which those were, I will disclose further down.

Navratan bedeutet 9 Juwelen/Kleinodien, weil da so viele verschiedene Gemüse, Nüsse, Frucht etc. enthalten sind. Weil ich für uns nur jeweils eine Tasse von jedem gebrauchen würde, wollte ich nicht volle Portionen von allem kaufen. Grüne Bohnen gibt es im Moment sowieso nur aus der Dose oder tiefgefroren in riesigen Tüten. Ich nahm also zwei Tiefgefriergemüsemischungen, die ungefähr alles enthielten, was benötigt wurde, Blumenkohl wurde durch Brokkoli erstattet (Entschuldigung an alle Inder).

… Navratan means 9 gems, as it contains so many different vegetables, nuts fruit etc. As I would need only a cup of each ingredient, I did not want to buy big portions of everything. Green beans for example we only get tinned or frozen in big bags at the moment. So I chose two different deep frozen vegetable blends, which contained round about all that I needed. Cauliflower was exchanged with broccoli (I apologize to all Indians).

Von hier ab werde ich den deutschen Text gesammelt angeben und danach den englischen gesammelt. Ich denke, dass das bei einem Rezept praktischer und überschaulicher ist.

… From here onwards, I will give the German text in one block, and after that the English in one block. I think that for a recipe it will be less confusing this way.

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Doch hier erst einmal die Zutaten:
4 Esslöffel Pflanzenöl
1/2 Tassen Cashew-Nüsse, grob gehackt
1 Tasse Paneer in Würfel geschnitten (Rezept siehe am Ende des Beitrags)
2 mittelgrosse Zwiebeln, gehackt und zu einer Paste verarbeitet (Mixer 😉 )
2 Teelöffel (TL) Knoblauchpaste
1 TL Ingwerpaste
3 Tomaten, gehackt und zu einer Paste verarbeitet
1 TL Koriander gemahlen
1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
1/2 TL Gelbwurz gemahlen
1/2 TL roter Chili gemahlen
1 TL Garam Masala gemahlen (kann man fertig kaufen)
1 Tasse gepellte, gewürfelte, vorgekochte Kartoffeln (nur angekocht)
12-15 grüne Bohnen, Enden abgeschnitten, vorgekocht (dto.)
2 mittelgrosse Wurzeln/rote Rüben, in kleinen Würfeln, vorgekocht (dto.)
1/2 Tasse grüne Erbsen, vorgekocht (dto.)
1 Tasse Blumenkohlröschen, vorgekocht (dto.)
1 mittelgrosse grüne Paprikaschote, ohne Samen, in kleine Vierecke geschnitten
1 Tasse Ananasstücke
3 Esslöffel 80% Sahne
Salz nach Behagen
Anmerkung: A) Bis auf die Kartoffeln habe ich alle Gemüse zusammen vorgekocht. B) Für die Pasten habe ich alle diesbezüglichen Zutaten zusammen im Mixer gepastet.

Zubereitung:
Erwärme eine Pfanne auf mittlere Hitze mit einem Teelöffel Öl und röste die Cashew-Stücke leicht braun. Mit einem Sieblöffel entnehmen und auf Küchenpapier ablegen. Dann die Paneer-Stücke ebenso anbraten und dann auf Küchenpapier legen. [Anmerkung: ich habe beide Zutaten zusammen angebraten und sie danach in eine kleine Schüssel getan. Da man später sowieso wieder Öl benutzt kann ich nicht so ganz einsehen, warum man sie auf Küchenpapier legen soll.]

Jetzt fügt man das restliche Öl hinzu. Wenn es warm ist, gibt man nacheinander die Pasten hinein, erst Zwiebel, dann Knoblauch und Ingwer und zum Schluss Tomate und brät die Zwiebelpaste bis sie leicht braun ist und die anderen jeweils eine Minute [oder wie ich, alle zusammen in eins um die drei Minuten].

Danach fügen wir sämtliche gemahlenen Gewürze hinzu und lassen alles braten, bis sich das Öl absetzt. Dann fügen wir eine Tasse warmes Wasser hinzu und kochen die Mischung für eine Minute.

Alles, was wir mehr oder weniger mühsam vorbereitet haben, wird jetzt in die Gewürzmischung getan und vorsichtig untergemischt. Es wird weitergekocht, bis alle Gemüse al dente sind.

Zum Schluss fügen wir die Sahne und Salz hinzu rühren um und fertig ist dieser leckere, reichhaltige, milde und fruchtige Curry. Ich habe mehr Sahne genommen, weil mein Mann gerne Sosse mag.

Man kann dazu Naan essen (indisches Fladenbrot) oder, wie wir, Reis. Ich bekam ein grosses Kompliment von meiner indischen Verbindung, nachdem sie das Foto sahen. Zwei Personen hätten gerne das übriggebliebene Navratan zugebeamed bekommen. Wenn man jetzt den Freundlichkeitsfaktor abrechnet, ist das immer noch ein sehr schönes Kompliment. 😉 🙂 ❤

Ich bin gespannt, ob ihr euch daran traut. Wir finden ja, dass es all die Mühe wert war, besonders mein Mann … 😉

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ENGLISH:

Ingredients:

  • 4 tbsps vegetable/ canola/ sunflower cooking oil
  • 1/2 cup cashews, broken into bits
  • 1 cup paneer (cottage cheese) cubes (1″ cubes) – see recipe at the end of this post
  • 2 medium-sized onions chopped and ground to a fine paste
  • 2 tsps garlic paste
  • 1 tsp ginger paste
  • 3 tomatoes chopped and ground to a fine paste
  • 1 tsp coriander powder
  • 1/2 tsp cumin powder
  • 1/2 tsp turmeric powder
  • 1/2 tsp red chilli powder
  • 1 tsp garam masala powder
  • 1 cup peeled, cubed, parboiled potato
  • 12-15 french beans, tops and tails removed, parboiled
  • 2 medium carrots chopped into small cubes and parboiled
  • 1/2 cup green peas, parboiled
  • 1 cup cauliflower florets, parboiled
  • 1 medium-sized green bell pepper, seeds removed and cut into 1″ squares
  • 1 cup pineapple cubes
  • 3 tbsps thickened/ double/ heavy cream
  • Salt to taste

Remark: A) All vegetables except the potatoes I have parboiled together. B) For the pastes, I have put all the ingredients in question together in a blender.

Preparation:
Heat a pan on medium heat with a teaspoon of oil and toast the cashew pieces lightly brown. Remove with a sieve spoon and place on kitchen paper. Then fry the paneer pieces in the same way and then place them on kitchen paper. [Note: I fried both ingredients together and then put them in a small bowl. Since you will use oil again later anyway, I can’t quite see why you should put it on kitchen paper.]

Now you add the rest of the oil. When it’s hot, you add the pastes one after the other, first onion, then garlic and ginger and finally tomato and fry the onion paste until it is light brown and the others for a minute each [or like me, all together in one go for three minutes].

Then we add all the ground spices and let everything fry until the oil settles. Then we add a cup of warm water and boil the mixture for a minute. Everything that we have prepared more or less laboriously is now put into the spice mixture and carefully stirred in. The cooking continues until all the vegetables are al dente.

Finally, we add the cream and salt, stir and this delicious, rich, mild and fruity curry is ready. I took more cream because my husband likes sauce.


You can eat naan (Indian flatbread) with it or, like us, rice. I got a big compliment from my Indian connection after they saw the photo. Two people would have liked to have the leftover Navratan beamed over. If you take the kindness factor into account, that’s still a very nice compliment. 😉 🙂 ❤


I’m curious to see whether you will try it. We think it was worth all the effort, especially my husband … 😉

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Herstellung von Paneer: (4 Personen) Geht ganz schnell
2 Liter Vollmilch
Etwas Essig (20 ml) mit 200 ml warmem Wasser vermischen
Die Milch wird aufgekocht (Tipp: zuerst eine Bodendecke Wasser zum Kochen bringen, dann die Milch hinzufügen, dann brennt nichts an, auch wenn man nicht umrührt. So mache ich das auch mit Haferflockenbrei.) [Achtung: das funktioniert nicht mit Induktionsherden!] Wenn die Milch kocht, den Topf vom Herd nehmen und das warme Wasser mit dem Essig vermischt unter langsamen Umrühren ebenso langsam in die Milch giessen. Sobald die Milch anfängt auszuflocken, nicht weitergiessen. Die Menge, die ich angegeben habe ist allerdings ziemlich genau für 2 Liter Milch berechnet, daher kippe ich einfach alles hinein (ich bin kein Geduldsmensch).
Alles durch ein feines Sieb giessen und den zurückbleibenden Paneer abtropfen lassen. Ich lege ein Küchentuch in das Sieb, denn ich finde, dass sonst zu viel verloren geht.
Normalerweise habe ich den Paneer immer am Tag vorher gemacht. Gestern habe ich es vergessen und ihn erst am selben Morgen hergestellt. Er schmeckte wesentlich besser. Wenn er über Nacht steht wird er hart und schmeckt einfach nicht mehr so gut. Wieder eine Erfahrung.

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… Preparation of paneer: (4 portions) It doesn’t take long
2 liters of whole milk
Mix a little vinegar (20 ml) with 200 ml of warm water
Bring the milk to boiling point (tip: first bring a bottom cover of water to boiling point, then add the milk, then nothing will burn, even if you do not stir it. This is how I do it with oatmeal porridge.) [Attention: this does not work with induction.] When the milk boils, take the pan off the stove and mix the warm water with the vinegar and pour it slowly into the milk, while stirring just as slowly. As soon as the milk starts to flocculate, stop pouring. The amount that I have given is, however, calculated almost exactly for 2 liters of milk, so I just pour everything in (I am not a patient person).
Pour everything through a fine sieve and let the paneer that remains drain off. I cover the sieve with a cloth though, because I find that too much gets lost otherwise.
I usually did the paneer the day before. I forgot yesterday and didn’t make it until the same morning. It tasted a lot better. If it stands overnight it becomes hard and just doesn’t taste that good anymore. Another experience gained.


Kräutersalat … Herb salad

Jetzt kommt mal wieder etwas Essbares, leicht und relativ schnell zu produzieren, mit viel Geschmack und Textur und über alle Massen lecker.

… Today I will present something edible again, easy and relatively quickly to prepare, with a lot of taste and texture and over all delicious.

Es handelt sich hierbei um den Kräutersalat von Khashayar Parsi, den wir nun schon diverse Male zubereitet haben. Er benutzt unter anderem Lavash Brot im Salat, das wir bei uns nicht bekommen. Gute Alternativen sind zerstückeltes Knäckebrot oder die knusprigen Mini-Bruschetta, die ich dann auch noch einmal etwas zerkleinere. Das eine mal haben wir Grissini benutzt (siehe Bild ganz unten), aber das war zu viel Brotanteil im Salat, die haben wir fast alle wieder herausgeklaubt. Nichts gegen Grissini, nur eben nicht in diesem Salat.
Ich bekomme meistens Korianderblätter nicht und der Basilikum ist oft von schlechter Qualität. In so einem Fall nehme ich einfach die doppelte Menge von einem oder mehreren der anderen Kräuter.

… I am talking about Khashayar Parsi’s herb salat, which we have prepared several times already. He uses Lavash bread in the salad, which we cannot get where I live. Good alternatives are broken Swedish crispbread or crunchy miniature bruschetta, which I break into smaller pieces. One time we used Grissini (see last photo), but that was too much bread in the salad, and we picked most of them out again. Nothing against Grissini, just not in this salat.
Most of the time I cannot get coriander leaves here, and the basil often is of bad quality. In such cases I just take the double amount of one or more of the other herbs. My anglophone readers will find the English version of the recipe HERE.

ZUTATEN:
Dressing:
1/2 Tasse Olivenöl (extra virgin)
1 kleine Limone (Saft und Schale wenn ökologisch)
1 Teelöffel Zimt
1 Teelöffel Kreuzkümmel
je 1 Teelöffel schwarzer Pfeffer und Cayennepfeffer

Nüsse:
je 1 halbe Tasse Cashew, Mandeln und Walnüsse, geröstet und kleingehackt (nicht zu klein, also kein Mehl)

Kräuter:
Je 1 Bund Basilikum (gerne Zitronen- oder Thai-), Schnittlauch, Dill, Petersilie, Estragon, Koriander (Cilantro).

Desweiteren:
1/2 mittelgrosse Zwiebel, gehackt
4 Knoblauchzehen (gehackt)
1,5 Tassen Weintrauben (ich habe die halbiert)
450 g Lavash Brot oder knusprige Alternative (ich nehme allerdings nur die Hälfte)
225 g Feta

ZUBEREITUNG:
Man mischt das Dressing, die Zwiebel kann man auch schon mal mit hineintun, und dann werden alle anderen Zutaten zerkleinert/gehackt und hineingemischt. Es empfiehlt sich, nicht noch extra zu salzen, da der Feta-Käse sehr salzig ist.

Fertig und absolut lecker! Nachfolgend ein paar Bilder von unserem vorletzten Versuch. An dem Tag hatte ich nur eine halbe Portion gemacht, das war ein Fehler!

Hier die Kräuter und Nüsse (darunter ist das Dressing).
… Here the herbs and the nuts (the dressing is underneath).
Fast alle restlichen Zutaten. Ich kann euch sagen, das duftet so gut, dass die Zubereitung im hungrigen Zustand eine Qual ist!
… Almost all of the remaining ingredients. I can tell you, this is such a wonderful mixture of fragrances that the preparation is torture, when your are hungry.
Hier das Endprodukt. Lange überlebte es nicht! 😉
… Here the final product. It did not survive for long! 😉 I prepared only half a portion that day, that was definitely a mistake!

Guten Appetit! … Enjoy!


Zwiebeln indisch … Onions Indian style

Ich dachte, dass ich dieses Gericht schon vorgestellt hätte, weil wir es nun schon zum vierten Mal gegessen haben, es scheint aber nicht der Fall zu sein. Es handelt sich um „Malai do pyaaza“ (Zwiebeln mit Milchrahm) von Bloggerin Deeksha Pathak, einer charmanten Dame aus Indien, einige von euch kennen sie bereits. Diese hohe Zubereitungsfrequenz in relativ kurzer Zeit haben ansonsten bisher nur ein Handvoll Rezepte bei uns erreicht.

… I thought I had already presented this dish, because we have already eaten it for the fourth time, but apparently I didn’t. I am talking about „Malai do pyaaza“ (onions in cream) by blogger Deeksha Pathak, a charming Lady from India. Some of you already know her. This high preparation frequence in a relatively short period, has until now only been reached by a handful of recipes in our household.

2020-08-31 14.41.32 Onions

Schaut euch doch mal die Bilder auf Deekshas Blog an, damit ihr seht, wie das aussehen kann. Ich habe unsere Version nicht fotografiert, denn wir bekommen keine kleinen Zwiebeln. Die Schalotten, die man bei uns kaufen kann, sind die länglichen, die stehen nicht aufrecht. Daher schneiden wir die Zwiebeln von vornherein klein. Das Gericht ist einfach herzustellen und absolut lecker! Wir essen es nur mit Reis, aber man kann ja Protein ergänzen, wie man mag.

… Please look at the photos on Deeksha’s blog, so that you can see what it is supposed to look like. I haven’t taken photos of ours, as we cannot get small onions, and the shallots that we can buy here, are the long slim ones, and they do not stand up, so we cut them from the start. The dish is very easy to prepare and absolutely delicious! We eat it with rice only, but one can always add protein in the preferred form.

… My anglophone readers, please see the recipe on Deeksha’s blog.

Nun zum Rezept:

8-9 kleine Zwiebeln
2 EL Öl
1/8 TL Cuminsamen
1/8 TL kleine braune Senfsamen
1 Prise Asafoetida
2 TL gemahlener Koriander
1/4 TL Kurkuma
1/4 TL gemahlener roter Chili
Salz nach Belieben
1/3 Tasse Milchrahm (wenn man das mit der heutigen Milch nicht hinbekommt, kann man normale 40% Sahne nehmen, in Deutschland gibt es welche mit einem noch höheren Fettprozent oder für die vegane Ausgabe Mandel- oder Sojamilch und dann hinterher die Sosse andicken)
1 Tasse Wasser

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen und waschen, in die obere Fläche ein Kreuz (nicht sehr tief) einschneiden.

Das Öl in einem Topf erhitzen und die Samen zusammen mit dem Asafoetida poppen lassen.

Füge den Milchrahm und die übrigen Gewürze hinzu und lasse alles auf mittlerer Hitze für 2 Minuten köcheln. Immer schön umrühren!

Giesse das Wasser hinzu und lege die Zwiebeln mit dem Kreuz nach oben hinein. Koche auf kleiner Hitze, bis die Zwiebeln weich sind. Die Veganer müssen dann die Sosse noch etwas mit Speisestärke andicken.

Schon fertig!

Die Zwiebeln geben der Sosse eine gewisse Süsse und eben Zwiebelgeschmack, der zusammen mit eben dieser Gewürzmischung zu einer höheren Einheit aufgeht. Wer keinen Cumin mag, kann stattdessen Nigella-Samen nehmen. (Wird manchmal als „Zwiebelsamen“ verkauft.)

… The onions give a certain sweetness to the sauce and, of course, onion taste, which in combination with exactly these spices unite to something superior. Those, who don’t like cumin, may use nigella seeds instead.

Guten Appetit kann ich da nur sagen und vielen Dank an Deeksha und ihre Schwester, die die Urheberin dieses Rezeptes ist.

… I can only say: Have a nice meal, and thank you to Deeksha and her sister, who is the originator of this recipe.

P.S.:
Ich bekomme kein Asafoetida, dort wo ich wohne, weiss also nicht, was ich da verpasse, aber auch ohne dem schmeckte uns das ausgezeichnet …

… I cannot get asafoetida where I live, so I do not know, what I am missing, but also without it we enjoyed the dish very much …

Hasselback Kartoffeln … Hasselback potatoes

Ich liebe Kartoffeln, in jeder Zubereitungsform … halt, stopp, nein, nicht die süssen, glasierten, die man in Dänemark zu Weihnachten isst. Aber ansonsten, gebacken, gebraten, gekocht, gemust … 🙂

… I love potatoes, in whatever way of preparation … no, stop, not the sweet, glazed ones that are eaten traditionally in Denmark at Christmas. But otherwise, baked, fried, boiled, mashed … 🙂

Und dann erzählte mein Mann mir von Hasselback Kartoffeln, einer schwedischen Erfindung von dem schwedischen Koch Leif Elisson aus Värmland, der diese Zubereitungsart 1953 im Restaurant Hasselbacken auf der Stockholmer Insel Djurgården einführte.

,,, And then my husband told me about Hasselback potatoes, a Swedish invention, created in 1953 by Leif Ellison, a trainee chef at Hasselbacken restaurant on the island Djurgården at Stockholm.

Im ersten Moment sieht es so aus, als ob die Zubereitung kompliziert wäre, ist sie aber eigentlich nicht, man braucht nur ein klein wenig Geduld. Der Rest liegt in den Gewürzen, die man ins Öl mischt. Hier die Basisversion, nur mit Olivenöl gebacken und danach vor dem Servieren mit Butter/Öl und kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln bestrichen.

… At first, one could get the impression that the preparation is complicated, but it isn’t, actually, one only needs a bit of patience. The rest is carried by the spices that one mixes into the oil. Here the basic version, baked in olive oil and brushed with butter/oil and finely chopped spring onions sprinkled over them before serving.

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Der Trick liegt darin, dass man die Kartoffeln tief runterschneidet, aber eben nicht ganz, dann fächern sie sich beim Backen sehr schön auf. Ich fand eine Empfehlung auf dem Internet, dazu die Kartoffeln zwischen zwei Esstäbchen oder ähnlichem zu legen, die dann das Messer rechtzeitig stoppen. Der erste Versuch hat mir Mut zu einem zweiten gemacht.

… The trick is to cut the potatoes as deep down as possible without cutting the slices completely off, as then they will open during baking. I found a tip on the internet to put the potatoes between two chopsticks or similar, which will stop the knife in time. The first try gave me courage for a second one.

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Die beiden Spitzen der Kartoffeln hängen allerdings in der Luft, so dass man aufpassen muss, dass man nicht ganz durchschneidet. Der Rest geht dann ganz leicht. Dieses Mal habe ich dann eine Marinade aus Öl, etwas von unserem Bärlauch-Pesto, Salz, Pfeffer und Paprikapulver vorbereitet. Ich habe die Kartoffeln zuerst in Öl gewendet und dann in einen vorgeheizten Ofen gegeben (200 Grad Celsius). Bei diesen neuen Kartoffeln dauerte das Backen ca. 45 Minuten. Ich habe zweimal zwischendurch mit der Marinade gepinselt. Ich hatte ausserdem etwas zu viel Füllung von den gefüllten Champignons, die ich dann auf zwei kleine Förmchen verteilt und mitgebacken habe. (Allerdings nicht 45 Minuten …)

… However, the two ends of the potatoes hang in the air, so that one has to pay attention to not cut them off completely. The rest is easy. This time I have prepared a marinade of olive oil, a teaspoon full of our wood garlic pesto, salt, pepper and paprika. First I turned the potatoes in oil and then put them in a dish and into a preheated oven (392 degrees Fahrenheit). For these new potatoes it took about 45 minutes to get baked. I have brushed them with the marinade twice during baking. And then I had too much of the filling for the mushrooms, and put that into small dishes, which I baked alongside the potatoes. (Not 45 minutes though …)

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Dies waren die gefüllten Champignons von Ballesworld. Die waren nicht vegan, weil wir sie mit Käse gratiniert haben. Das Experiment mit dem veganen Käse war nicht so das gelbe vom Ei. Anstatt Sahne für die Sosse kann man Sojasahne oder ähnliches nehmen.

… These were the filled mushrooms, a recipe of Ballesworld, before baking. They were not vegan, as we have „au gratin“ed them with cheese. The experiment with the vegan cheese was not a success. Instead of cream for the sauce, one can use soy cream or similar.

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Mit der Marinade bekamen die Kartoffeln etwas mehr Farbe. Der Fantasie, was man da hineinmischt, sind keine Grenzen gesetzt. Nächstes Mal probiere ich mit Kräutern, u. a. Rosmarin.

… The marinade gave a bit of colour to the potatoes. There is no limit to your phantasy, what you wish to use for it. Next time I will try it with herbs, among others rosemary.

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So sah das dann aus. Die kleine Extraportion der Füllung haben wir dann gar nicht mehr geschafft, die gibt es heute, denn Freitag ist bei uns Restetag.

… This is what the result looked like. In the end we could not eat the little extra portion of the filling. We will have that today, as on Fridays we have leftovers day.

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Heute gab es selbstgemachte Falafel mit selbstgemachten, gebratenen Pita-Broten und veganem Mayonnaise (selbstgemacht). So einfach und doch so lecker.

… Today we had homemade falafel with homemade, fried pita bread and vegan mayonnaise (homemade). So simple and yet so delicious.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

… I wish you all a pleasant day!

 

Crumpita … same in English

Es handelt sich mitnichten um noch eine Neuzüchtung einer exotischen Frucht, sondern um eine Brotart, die durch Zufall entstanden ist.

… This is not about yet another newly bred exotic fruit, but about a kind of bread that was created by coincicence.

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Es begann mit der Zubereitung eines Teigs für Pita nach dem Rezept von Zitronen und Olivenöl. Wir haben herausgefunden, dass diese Fladenbrote auch sehr gut zum Frühstück schmecken, wenn man sie ein wenig dicker macht als ansonsten für Pita.

… It started with the preparation of a dough for pita after a recipe by Zitronen und Oivenöl. We have found out that these pita breads are very good for breakfast as well, if they are rolled out a bit thicker than normally for pita.

Normalerweise lasse ich den Hefeteig eine halbe Stunde gehen. An dem Tag kamen mir aber verschiedenen Dinge in den Weg, die erledigt werden mussten, u. a. ein Karl-May-Film, so dass ungefähr 4 Stunden vergingen, bis ich mich wieder mit dem Teig beschäftigen konnte. Der war inzwischen zusammengefallen und roch etwas säuerlich. Da Gärung für so einen Teig nicht unbedingt etwas Schlechtes ist, habe ich die Pita trotzdem gebraten. Das Ergebnis war unerwartet und erfreulich, siehe oben. Die Pitas schlugen keine Riesenblasen, sondern gingen als Ganzes mehr in die Höhe, so dass sie am Ende mehr wie englische Muffins aussahen. Innen drin war die Textur dann auf Grund der Gärung ähnlich wie bei Crumpets, wie auf dem Foto weiter unten, weich und mit gleichmässigen Löchern, wo hinein all die leckeren Frühstückszutaten fliessen konnten. Ein Vorteil haben diese Crumpitas gegenüber Crumpets: Die Marmelade oder was es auch immer ist, kann nicht durch das Brot hindurchlaufen, denn aussen ist ja die leckere, gebratene Kruste.

… Normally, I let the dough rise for about half an hour. That day though, several things had to be done first, among others the watching of an old German Western movie, so that about 4 hours went by, before I could get back to the dough. It had collapsed in the meantime and smelled a bit sour. As fermentation is not necessarily bad for a bread dough, I fried the pitas anyway. The result was unexpected and pleasant (see above). The pitas did not produce big bubbles, but rose as a whole higher than usual, so that in the end they ressembled English muffins. (German only) Inside the texture was similar to that of crumpets (German only) because of the fermentation (see photo below), soft and with many small holes, in which all the delicious breakfast ingredients could flow. The Crumpitas have one advantage over the crumpets: The jam or whatever it may be cannot run through the bread, as on the outside we have the delicious, fried crust.

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Wie ihr wohl mitbekommen habt, mochten wir die sehr, und eigentlich ist die Zubereitung kein grosser Arbeitsaufwand. Man muss eben nur auf den Teig warten.

… As you may have noticed, we really liked them, and actually, the preparation is not very complicated. One just has to wait for the dough to collaps.

Dazu gab es dann Granatapfelgelee und Dreifruchtmarmelade (Erdbeeren, Himbeeren und schwarze Johannisbeeren), alles selbstgemacht, natürlich, wobei die Granatäpfel nicht aus meinem Garten stammten.  😉

… We had pomegranate jelly and three fruit jam with the crumpitas (strawberries, raspberries and black currants), all home-made, of course, although the pomegranates did not grow in my garden. 😉

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Macht’s mal gut, alle zusammen, passt auf euch auf!

… Have a good time, everybody, and take good care of yourselves!