Indische Strassenküche … Indian street food

Ich finde es ist mal wieder Zeit für ein Rezept, dieses mal von einem YouTube-Film über indische Strassenküchen abgeschaut. Ich dachte, ich hätte ihn in meinen favourites abgespeichert, aber ich kann ihn nicht finden, tut mir leid!

… I think it is time again for a recipe, this time learned from a YouTube-video about Indian street food. I was sure I had saved it in my favourites, but I cannot find it, sorry!

Man braucht: Gekochten Reis mit ein bisschen was drin, eine leckere Sauce, jeweils ein kleines Schälchen Chutney und Salat und etwas Dressing. Und der Clou ist dann ein weiches Omelette.

… You need: boiled rice with some added ingredients, a delicious sauce, a small bowl of chutney and salat each and a bit of salad dressing. And the interesting part is a soft omelette.

Unter den Reis habe ich grob gehackte Cashew-Kerne, etwas Ghee (man kann natürlich auch Butter nehmen) und Kräuter gemischt. Ich glaube das waren getrocknete Bockshornkleeblätter, aber man kann natürlich hineintun, was man am liebsten mag.

… To the rice I have added coarsely chopped cashew nuts, a bit of ghee (one can also use butter, of course) and herbs. I think I used dried fenugreek leaves, but you can add whatever you like best.

Dann habe ich mit Hilfe einer kleinen Dessertschale (ca. 12 cm im Durchmesser) einen kleinen Reisberg geformt (kurz mit kaltem Wasser ausspülen, dann den heissen Reis fest hineindrücken und auf den Teller stürzen; das geht einfacher, wenn man den Teller oben auf das Schälchen platziert und dann beides umdreht, was die Anzahl der möglichen Unglücke verringert).

… Then I have used a little dessert bowl (about 12 cm/ 4.7 inches in diameter) to form a nice little rice mound (rinse with cold water, then press the hot rice firmly inside and turn it over onto the plate; that is easier when you place the plate on top of the bowl and then turn both upside down, which minimizes the number of possible accidents).

Das sieht doch schon mal ansprechend aus. Jetzt stülpt man eine etwas grössere Schale zum Warmhalten darüber, denn jetzt geht es ans Omelette.

… That looks quite appealing, does it not. Now you place another, a bit bigger bowl over it to keep it warm, because now comes the omelette part.

Der Strassenkoch führte einen Zaubertrick mit zwei Essstäbchen aus, mit welchen er das Omelette in der Mitte ganz vorsichtig rotierte, bis es kreisrund war und in der Mitte etwas angehoben. Das liess er dann elegant auf den Reisberg gleiten (die Warmhalteschale hat man natürlich vorher weggenommen).

… The street cook worked some magic with two chop-sticks, with which he rotated the omlette carefully from the centre until it was a perfect circle and a bit lifted in the middle. He let it slide elegantly onto the rice mound (the bowl for warm keeping needs to be taken off first, of course).

Nachdem das erste Omelette völlig daneben ging (rechts, falls ihr im Zweifel sein solltet) habe ich den Trick mit den Essstäbchen aufgegeben und einfach ein weiches Omelete gemacht. Das schönere hat natürlich der Gentleman bekommen. Es ist wichtig, dass das Omelette weich ist, damit es sich um den Reisberg schmiegen kann. Als „Weichmacher“ habe ich Kaffeesahne benutzt, eine überall brauchbare Zutat.

… As the first omelette was a total failure (the one on the right, if you should be in doubt), I dropped the trick with the chop sticks, and just made another soft omelette. The nicer one went to the Gentleman, of course. it is important, that the omelette is really soft, so that it can envelope the rice mound. As „softener“ I have used coffee cream, an all over useful ingredient.

Dann wird die vorgekochte Sauce um Reis und Omelette herumgegossen. Ich habe eine Sauce aus Tandoori Paste, Gemüsebouillon und Kaffeesahne (!!) gemacht, schnell und lecker.

… The you pour the sauce made in advance around the rice and omelette. I have made a sauce out of tandoori paste, vegetable stock and coffee cream (!!), quick and tasty.

Mit dem warmen Gericht bekommt man eine kleine Portion chutney, was man am liebsten mag, ich habe unseren selbstgemachten grüne Tomaten Chutney genommen, sowie eine kleine Portion Salat (siehe erstes Bild). Meiner bestand aus Tomaten und Zwiebeln in kleine Stücke geschnitten und Kresse. Falls man Salatgurke zuhause hat, würden sich kleine Stücke davon sehr gut in dem Salat machen.

With the hot plate you get a small portion of chutney, whatever you like, I took our home made green tomato chutney, and a small portion of salad (see first photo). Mine consisted of onions and tomatoes cut into small pieces and cress. If you have a cucumber, small pieces of it will go fine with the salad.

Auf den Salat gehört dann noch ein kleiner Klecks Dressing, was man selber am liebsten mag. Ich habe eines aus Joghurt, Minz-Sauce und etwas Sirup gemacht.

… The last touch is a spot of dressing on the salad; whatever you like best. I made one of Yoghurt, mint sauce and a bit of sirup.

Und, voilà, hat man ein vielseitiges Essen, das nicht einmal ungesund ist. 🙂

… And, voilà, you have a varied meal, which is not even unhealty. 🙂

Couscous … same in English

Hierfür habe ich nur ein Foto, aber das genügt eigentlich. Dies ist wieder ein sehr einfaches, aber trotzdem wohlschmeckendes Gericht. Ich bin durch einen „Zufall“ daran gekommen: Meine Nachbarin wollte mal diese Wochenpakete mit Rezepten und Lebensmitteln ausprobieren, die man sich ins Haus schicken lassen kann, und wir bekamen das einzige Vegetargericht, das im Paket war. Sie hat das übrigens wieder aufgegeben, weil ihr da einfach zu viel Verpackungsmaterial ver(sch)wendet wird.

… I have only one photo of this one, but it actually suffices, I think. This is again a very simple, but tasty dish. I got the recipe by „coincidence“: my neighbour wanted to try these weekly packages with recipes and food that you can get sent home to you, and she gave us the only vegetarian dish that was in the package. She stopped that again by the way, because she said there was way too much packaging involved.
The English version follows after the German in one block.

Hier nicht mit Couscous, sondern mit Kritharaki/Orzo.

Zutaten für zwei Personen:
250 ml Wasser
4 g Gemüsebrühe (Pulver)
100 g Couscous
1 rote Zwiebel
1 Wurzel (rote Rübe)
2 Knoblauchzehen
1 kleines Glas/Tetrapak Kichererbsen
4 g Saha Ras (hatte ich nicht, ich habe einfach Garam Masala genommen)
40 g gehackte Tomaten aus der Dose/Tetrapak
eine halbe Dose Kokosmilch
200 g Spinat
20 g Mandeln (grob gehackt)
ein halbes Bund Petersilie (grob gehackt)
1 Tomate (grob gehackt)
Salz, Pfeffer und Olivenöl

Zubereitung:
Zuerst bringt man das Wasser mit der Gemüsebrühe zum Kochen und giesst es, zusammen mit etwas Olivenöl, über den Couscous, deckt den mit einem Deckel zu und lässt ihn ziehen, bis alles Wasser absorbiert ist.

Wurzel, Zwiebel und Knoblauch werden fein gehackt oder geschnitten, wie man möchte und in etwas Olivenöl angebraten, dann fügt man die Kichererbsen und das Saha-Ras hinzu.
Dann bereitet man eine Sauce zu aus den gehackten Tomaten aus der Dose, der Kokosmilch und 50 ml Wasser und etwas Salz zu und lässt das Ganze 4-5 Minuten köcheln, bis es eindickt. Dann gibt man den Spinat hinzu und lässt ihn zusammenfallen. Die Sauce wird dann mit den Kichererbsen vermischt.

In den inzwischen genügend gezogenen Couscous rührt man dann noch die grob gehackten Zutaten hinein, Mandeln, Petersilie und frische Tomate.

Es kann serviert werden! Man kann noch etwas Petersilie und Mandeln obendrauf streuen, fertig. Guten Appetit!

Wir haben dieses Rezept schon zweimal gemacht, einmal mit Couscous und einmal mit diesen kleinen reiskornförmigen Nudeln, die die Griechen „Kritharaki“ und die Italiener „Orzo“ nennen. Schmeckte beides gut, und ich nehme an, dass es mit Reis auch gut schmecken wird.

Here not with couscous, but with kritharaki/orzo.

ENGLISH

Ingredients for two people:
250 ml / 8.8 oz of water
4 g / 0.14 oz vegetable stock (powder)
100 g / 2.5 oz couscous
1 red onion
1 root (beetroot)
2 cloves of garlic
1 small jar / tetrapak of chickpeas
4 g / 0.14 oz Saha Ras (I didn’t have it, I just took Garam Masala)
40 g / 1.4 oz chopped canned tomatoes / tetrapak
half a can of coconut milk
200 g / 3 oz spinach
20 g / 0.7 oz almonds (roughly chopped)
half a bunch of parsley (roughly chopped)
1 tomato (roughly chopped)
Salt, pepper and olive oil

Preparation:
First you bring the water with the vegetable stock to boil ing temperature and pour it, together with a little olive oil, over the couscous, cover it with a lid and let it steep until all the water is absorbed.

The root, onion and garlic are finely chopped or cut as you like and sautéed in a little olive oil, then you add the chickpeas and the saha-ras.
Then you prepare a sauce from the canned chopped tomatoes, the coconut milk and 50 ml (1.8 oz) of water and a little salt and let it simmer for 4-5 minutes until it thickens. Then you add the spinach and let it collapse. The sauce is then mixed with the chickpeas.

The coarsely chopped ingredients, almonds, parsley and fresh tomatoes are then stirred into the couscous, which has by now been sufficiently steeped.

It can be served! You can sprinkle some parsley and almonds on top, done. Enjoy!

We have made this recipe twice already, once with couscous and once with these little rice-grain-shaped noodles that the Greeks call „Kritharaki“ and the Italians „Orzo“. Both tasted fine, and I suppose it will taste fine with rice as well.

Lieblingsgericht eines türkischen Kochs … A Turkish chef’s favourite dish

Heute gibt es wieder etwas zu Essen, auch wieder aus der türkischen Küche und bei YouTube gefunden. Es handelt sich um das Lieblingsgericht eines türkischen Kochs, schlicht und einfach und sehr wohlschmeckend. Ich weiss nicht, wie er es nennt, denn die Textstücke, die ich fand und um deren Übersetzung ich Google bat, waren „Willkommen, Freund“, „Meine Küche“ und „Mein Kanal“. Also heisst es jetzt „Lieblingsgericht eines türkischen Kochs“.

… Today you will be fed again, and again from the Turkish kitchen and found on YouTube. It is a Turkish chef’s favourite dish, simple and uncomplicated, and very tasty. I don’t know what he is calling it, as the text pieces that I found and the translations of which I asked Google to do, were „Welcome friend“, „my kitchen“ and „my channel“. So, I herewith name it „A Turkish chef’s favourite dish“. The English version follows after the German in one block.

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Es ist denkbar einfach. Alle Zutaten werden kleingeschnitten und auf ein Backblech gelegt (am besten mit Backpapier auslegen). Doch hier erst einmal die Zutaten:

900 g Kartoffeln
2 rote Paprika
2 Zwiebeln
4 grüne Chilis (die dänischen Untertexte im Video behaupten, dass das Paprika sind, aber schaut euch das Video mal an, das sind doch Chilis oder? Wir haben nur einen genommen … 😉 )
6 Knoblauchzehen
3 Tomaten
300 g Rinderhack (hier habe ich Champignons genommen)


Dann streut/giesst man als Gewürz und Fettsubstanz Folgendes darüber:
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Teeglas Olivenöl (kennt ihr diese kleinen türkischen Teegläser? Wieviel mag das sein, 1 dl? Vier Schnappsgläser vielleicht),
je 1 Teelöffel. schwarzer Pfeffer, roter Pfeffer, Thymian und Kreuzkümmel
woraufhin man das Ganze gründlich zusammenmischt.


Dann weicht man ein zweites Backpapier in Wasser ein, drückt es aus und legt es über die gleichmässig verteilten Lebensmittel. Den Ofen hat man in der Zwischenzeit auf 230 Grad vorgeheizt. Die Backzeit beträgt 60 Minuten. Nach 45 Minuten entfernt man das oben liegende Backpapier und streut geriebenen Käse in der persönlich bevorzugten Menge darüber und lässt das Gericht fertig backen.


Einfach so essen ohne was mehr, denn es ist ja alles drin und die Gewürze passen ganz toll zusammen und dazu. Man kann natürlich einen Salat dazu essen, wenn man möchte.


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ENGLISH

It is very easy. All ingredients are cut into small pieces and placed on a baking sheet (ideally lined with baking paper). But here are the ingredients first:
900 g (31.7 oz) potatoes
2 red peppers
2 onions
4 green chillies (the Danish subtitles in the video claim that these are peppers, but have a look at the video, aren’t they chillies? We only took one … 😉 )
6 cloves of garlic
3 tomatoes
300 g (10.6 oz) ground beef (I used mushrooms here)


Then sprinkle / pour the following over it as a spice and fatty substance:
2 tablespoons of tomato paste,
1 tea glass of olive oil (do you know those little Turkish tea glasses? How much can that be, 1 dl? Four shot glasses maybe),
1 teaspoon each: black pepper, red pepper, thyme and cumin, after which you mix everything together thoroughly.


Then you soak a second baking paper in water, squeeze the water out and place it over the evenly distributed food. In the meantime, the oven has been preheated to 230 degrees Celsius (446 Fahrenheit). The baking time is 60 minutes. After 45 minutes, remove the baking paper from the top, sprinkle grated cheese over the food in the amount you prefer, and let the dish finish baking.


Just eat without anything else, because everything is in there and the spices go really well together and with it. You can of course have a salad with it if you want.


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Guten Appetit! … Enjoy!

Bärlauch-Orgie … Wild garlic orgy


Wir haben wieder viel zu viel gesammelt. Letztes Mal hatten wir 4 prallgefüllte Tüten, dieses mal 4 halbgefüllte Tüten … aber … damals waren das 8 l Gefriertüten und jetzt 30 l Abfalltüten. 😀 😀 😀 Ich bemerkte die geringfügige Differenz, als ich mir den Beitrag von der letzten Bärlauchsammelaktion angesehen habe. Übrigens konnte man an den Schnittstellen sehen, dass wir nicht die einzigen sind, die diese Stelle kennen und hier ernten … 😉

… We have again collected, way too much. Last time we had 4 bags full, and this time 4 half bags ….. but …. last time they were 8 l freezing bags, and this time 30 l garbage bags. 😀 😀 😀 I noticed the subtle difference, when I looked at the post I wrote about the last wild garlic excursion. By the way, from the cut surfaces we could see that we are not the only ones, who know this place and harvest here … 😉

Karte / Map: Google Earth

Nach dem Stiele abschneiden, Aussortieren unbrauchbarer Blätter und Insicherheitbringen von diversen Baby-Schnecken blieben
850 g alles in allem. Davon wurden
100 g zu drei Gläsern Relish verarbeitet
100 g frische Blätter eingefroren für später als Kräutersalz zusammen mit Minze (Ballesworld blog)
100 g zu Bärlauchsalz verarbeitet (ohne Minze, die ist noch nicht so weit).
50 g aufbewahrt für Risotto am Sonnabend. (Ballesworld blog)
500 g klein geschnippelt und zusammen mit Sonnenblumenkernöl vermixt und in kleinen Portionen eingefroren. Letzteres hat 2 Stunden gedauert.

… After cutting off the stilks, sorting out unusable leaves and bringing various baby snails into safety, all that remained was
850 g all in all. Of which were
100 g made into three glasses of Relish
100 g fresh leaves frozen for later as wild garlic salt together with mint (Ballesworld blog)
100 g processed into wild garlic salt (without mint, it is not up yet).
50 g kept for risotto on Saturday. (Ballesworld blog)
500 g finely chopped and mixed with sunflower seed oil and frozen in small portions. The latter took 2 hours.

Ich habe jetzt 8 kleine Schalen mit konzentriertem Bärlauch in Öl in der Gefriertruhe. Diesen kann man zu Pesto, Relish, Risotto, Suppe, Kräutersalz, Dip etc. etc. verarbeiten. Es reicht sogar, um geringfügige Mengen an Bärlauchfreunde abzugeben. 😉

… I now have 8 small bowls of concentrated wild garlic in oil in the freezer. This can be processed into pesto, relish, risotto, soup, herbal salt, dip etc. etc. It is even enough to give minor quantities to wild garlic fans. 😉


Bärlauchsalz (Ballesworld nur ohne Minze) und „Golden salt“ (goldenes Salz). Das goldene Salz gehört nicht zur Bärlauchorgie, aber nun war ich ja gerade so gut im Gang … 😉 … Dazu habe ich eine Handvoll Steinsalz mit den Blütenblättern von fünf Löwenzahnblüten und fünf Gänseblümchen im Blitzmixer vermischt. Danach muss das Salz getrocknet werden, bevor man es in ein Glas füllen kann. Man kann auch erst die Blütenblätter trocknen und dann mit dem Salz vermixen, das wird dann aber nicht so schön gelb. Das Bärlauchsalz habe ich genauso hergestellt, nur mit grobem Salz: 250 g grobes Steinsalz und 100 g Bärlauchblätter. Das muss ein wenig länger trocknen …

… Salt with wild garlic (Ballesworld blog, only without mint) and „Golden salt“. The golden salt does not really belong to the wild garlic orgy, but I just was in full swing … 😉 … For the latter I took a handful of stone salt with the petals of five dandelion flowers and five daisy flowers and blended them in an instant mixer. Afterwards the salt has to be dried, before it can be kept in a glass. You can also dry the petals first and then blend it with the salt, but then it does not get such a nice yellow colour. The wild garlic salt I made the same way, with 250 g coarse rock salt and 100 g wild garlic leaves. It has to be left to dry a bit longer …


Ich habe noch keinen Pesto gemacht, weil ich noch zwei kleine Gläser im Kühlschrank entdeckt habe. Gibt es bei euch in der Umgebung irgendetwas, was ihr gerne sammelt und verarbeitet?

… I have not yet made pesto, because I have discovered two small glasses in the fridge. Is there growing anything in your vecinity that you like to harvest and process?

Lahmacun … The same in English (I presume)

Jaha, es gibt mal wieder ein Rezept, ein schlichtes, einfaches, aber trotzdem schmackhaftes, der türkischen Küche entsprungen. Ich denke es gehört zum Genre „Street food“. Wie nennen wir das eigentlich auf Deutsch?

… Yehes, you will get another recipe, a simple, uncomplicated, but anyway tasty one, originating from the Turkish kitchen. I think it belongs to the genre „street food“. I think it is best to have the English version in one block after the German.


Zutaten (für 8 Rollen):
1000 g Mehl
42 g frische Hefe oder dementsprechende Trockenhefe
2 Esslöffel Zucker
2 Esslöffel Öl
14 g Salz
600 ml lauwarmes Wasser

Alle Zutaten gut mischen und zugedeckt für eine Stunde gehen lassen. Währenddessen kann man die Füllung zubereiten:

Zutaten Füllung:
500 g Rinderhack oder entsprechendes Vegetarisches (ich hatte noch Falafel, die ich zerkleinert habe)
1/2 grosse Zwiebel
1 Bund Petersilie
1 rote und 1 grüne Paprika, kleingeschnitten
Knoblauch
2 grosse Tomaten, kleingeschnitten
2 Esslöffel Wasser
1 Esslöffel Tomatenmark
2 Teelöffel Paprika edelsüss
2 Teelöffel Cayennepfeffer
1 Teelöffel schwarzer Pfeffer
2 Teelöffel Salz

Beginnend mit Zwiebeln, Fleisch und Paprika und danach alles andere dazugebend, brät man alle Zutaten zusammen, bis die Paprika weich sind. Die Füllung wird zum Abkühlen beiseite gestellt.

Wir alle wissen, wie ein Teigklumpen aussieht, und wir brauchen ihm auch nicht beim Gehen zuzusehen. Daher kommt hier gleich ein Foto von den fertig gebratenen Zutaten der Füllung. Die hellen Stück sind die zerkleinerten Falafel.


Wenn der Teig genug gegangen ist, teilt man ihn in 8 Teile und lässt diese noch einmal kurz ruhen (7-8 Minuten). Dann rollt man sie nacheinander aus, in möglichst runden Kreisen, verteilt eine Portion Füllung darauf und backt dann die relativ grossen Teile für 10 Minuten in einem auf 250 Grad (Celsius) vorgeheizten Ofen. Ich habe das Rezept geviertelt und meine Teile waren so gross, dass ich für jedes ein Backbleck brauchte.

Der erste war etwas windschief, der auf dem Foto ist der zweite, den bekam mein Mann dann. 😉


Wenn die Fladen fertiggebacken sind, verteilt man eine Portion Salat aus Tomate, grünem Salat und gehackter Zwiebel auf die Mitte des Kreises, träufelt Zitronensaft darüber und dreht ihn zu einer Rolle, schneidet ihn schräg in der Mitte durch und serviert ihn mit etwas Salat und Dressing. (Ich habe gleich etwas mehr Salat in die Rollen getan, samt Dressing, das vegane Mayonnaise-Dressing mit Knoblauch und dann nicht noch extra Salat serviert). Fertig und lecker!

Die Salatzutaten. Ich füge jetzt auch immer ein paar von meinen selbstgezogenen Sprossen hinzu. Zum Glück ist mein Mann wild damit. 🙂
Dann noch Dressing drauf und aufrollen. Das Endergebnis habt ihr bereits eingangs gesehen.

ENGLISH:

Ingredients (for 8 rolls):
1000 g flour (35 oz)
42 g fresh yeast or corresponding dry yeast (1.5 oz)
2 tablespoons of sugar
2 tablespoons of oil
14 g salt (0.5 oz)
600 ml of lukewarm water (21 oz British, 20 oz American (guys, come on!!!!) )

Mix all ingredients well, cover and let rise for an hour. Meanwhile you can prepare the filling:

Ingredients for the filling:
500 g (17.5 oz) ground beef or equivalent vegetarian (I still had falafel that I chopped up)
1/2 large onion
1 bunch of parsley
1 red and 1 green bell pepper, finely chopped
garlic
2 large tomatoes, finely chopped
2 tablespoons of water
1 tablespoon of tomato paste
2 teaspoons sweet paprika
2 teaspoons of cayenne pepper
1 teaspoon black pepper
2 teaspoons of salt

Starting with onions, meat and peppers and then adding everything else, fry all the ingredients together until the peppers are soft. The filling is set aside to cool.

We all know what a clump of dough looks like, and we don’t have to watch it raising either. Therefore I am showing here a photo of the already fried filling. The light coloured pieces are the hacked falafel.

When the dough has risen enough, divide it into 8 pieces and let them rest again briefly (7-8 minutes). Then you roll them out one after the other, in circles that are as round as possible, spread a portion of the filling on top and then bake the relatively large pieces for 10 minutes in an oven preheated to 250 degrees (Celsius, 482 Fahrenheit). I quartered the recipe and my two flatbreads were so big that I needed a baking tray for each one.

The first one was rather crooked. The one in the photo is the second one, which I gave to my husband. 😉

… When the flatbreads are done, spread a portion of salad made of tomato, lettuce and chopped onion in the center of the circle, drizzle with lemon juice and roll it into a roll, cut it diagonally in the middle and serve it with a little salad and dressing . (I put a little more salad in the rolls instead, including the dressing, the vegan mayonnaise dressing with added garlic, and then did not serve an extra salad). Done and delicious !!

The ingredients for the salat filling. I always add a few of my self grown sprouts now. Luckily my husband really likes them. 🙂
Then add some dressing and roll it up. The final result you have already seen at the top of this post.

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Mein Mann und ich konnten jeder nur eine halbe Rolle essen, das ist eine grosse Menge Nahrung, man glaubt es kaum, wenn man die so sieht, und die Zutaten alle frisch, da wird man auch schneller satt. Nach ungefähr einer Stunde fragte mein Mann dann: „Sollten wir nicht noch etwas von der Rolle essen?“ 😀 😀 Das allerletzte Stück verschwand dann in meinem Magen als Nachtsnack. Das Rezept stammt übrigens von einem YouTube-Video. Guten Appetit!

… My husband and I could only eat half a roll each, that’s a lot of food, it’s hard to believe when you look at it, and the ingredients are all fresh, so you get full faster. After about an hour my husband asked: „Shouldn’t we have some more of the roll?“ 😀 😀 The very last piece disappeared in my stomach as a night snack. The recipe is from a YouTube video, by the way. Enjoy!

P.S.: Selbstgemachte vegane Knoblauch-Mayonnaise, 100 ml geschmacksneutrales Öl (ich habe Sonnenblumenöl genommen), 80 ml Soja oder Mandel „Milch“, 1 TL Zucker, 1/2 TL Salz, eine Winzigkeit Senf und einen EL Zitronensaft. Alles zusammen in ein hohes Gefäss tun und mit dem Stabmixer bei höchster Geschwindigkeit aufmischen (plus Knoblauch in diesem Fall).

P.S.: … Homemade vegan garlic mayonnaise, 100 ml ((3.5 oz) taste neutral oil (I used sunflower oil), 80 ml (2.8 oz) soy or almond „milk“, 1 teaspoon sugar, 1/2 teaspoon salt, a hint of mustard and a table spoon lemon juice. Put everything in a high container and blend up at highest speed with a hand blender (plus garlic in this case).

Pakora als Hauptgericht … Pakora as main dish

Danach war mir am letzten Sonnabend zumute. Es ist gar nicht schwierig zu machen, nur etwas zeitraubend, weil man alles in ganz dünne Scheiben/Streifen schneiden muss und das Ausbacken in Portionen vor sich geht. Dazu gab es selbstgemachten Sambal und Minz-Joghurt-Dip (beides hatte ich schon früher irgendwann mal hergestellt) sowie grünen Salat mit Radieschensprossen.

… I was looking forward to this last Saturday. It is not difficult to prepare at all, just a little time consuming, because you have to cut everything into very thin slices / strips and the frying is done in portions. There was also homemade sambal and mint yoghurt dip (I had made both some time before) and green salad with radish sprouts.

Das gibt natürlich visuell nicht so viel her, aber wer Pakora kennt … 😉
… The visuals are not over exciting, but those, who know Pakora … 😉

Das sieht nach so viel aus, aber im Grunde waren es nur zwei mittelgrosse Kartoffeln, eine Zwiebel und eine halbe Paprikaschote. Wir haben alles ratzeputz aufgegessen, auch der Gentleman war sehr angetan.

… It looks like much, but there were basically only two medium large potatoes, one onion, and half a red bell pepper. We have finished it all to the last crumb, the Gentleman was very pleased indeed.

Mein Mann ist ganz wild mit Sprossen, darüber bin ich froh.
… My husband loves sprouts; I am glad about that.

Die Gemüse schneidet man wie gesagt in ganz dünne Scheiben oder Streifen (Paprika) zieht sie durch einen Teig bestehend aus 4 Esslöffeln Kichererbsenmehl, 1/2 Teelöffel Backpulver und einen ebensolchen mit Salz sowie ca. 75 ml Wasser und 2 Esslöffeln Öl. Je dickflüssiger der Teig ist, desto dicker wird die Hülle um die Gemüse. Wir mögen es eher dünn. Im Restaurant finden wir manchmal, dass der Teig überwiegt. Die Teilchen werden in gut vorgeheiztem Öl ausgebacken, bis sie eine goldbraune Farbe annehmen.

… As I said, the vegetables have to be cut into very thin slices or strips (bell pepper) and pulled through a dough consisting of 4 tablespoons of chickpea flour, 1/2 teaspoon of baking powder and one of the same kind with salt, about 75 ml of water and 2 tablespoons of oil. The thicker the dough, the thicker the casing around the vegetables. We like it rather thin. In the restaurant we sometimes find that the dough predominates. You fry the pieces in well pre heated oil until golden brown.

Minzdip: er besteht aus Joghurt und Minzsauce und vielleicht etwas extra Zucker. Minzsauce gibt es fertig zu kaufen oder man macht sie selber aus einer halben Tasse frischen, gehackten Minzblättern (entweder mit der Hand oder in einem Mixer), einer Tasse Malzessig (ich habe roten Balsamico genommen) und zwei Esslöffeln Zucker. Alle Zutaten lässt man zusammen 20 Minuten lang köcheln. Für meinen Geschmack war die Mischung zu kräftig, daher habe ich ein wenig Wasser hinzugegeben.

… Mint dip: it consists of yogurt and mint sauce and maybe a little extra sugar. Mint sauce can be bought ready-made or you can make it yourself from half a cup of fresh, chopped mint leaves (either by hand or in a mixer), one cup of malt vinegar (I used red balsamic vinegar) and two tablespoons of sugar. All ingredients are simmered together for 20 minutes. The mixture was too strong for my taste, so I added a little water.

Sambal: Auch hier werden die Zutaten zusammen geköchelt, etwa 15 Minuten und dann im Mixer püriert: 200 g rote Chilis, jeweils 1 Teelöffel Zucker und Salz, jeweils 1 Esslöffel Öl und Essig in ca. 125 ml Wasser. Wenn man es zu dickflüssig findet, kann man noch etwas mehr Wasser hinzugeben. Sambal kann man natürlich auch fertig kaufen.

… Sambal: Here, too, the ingredients are simmered together, about 15 minutes, and then pureed in a blender: 200 g red chillies, 1 teaspoon each of sugar and salt, 1 tablespoon each of oil and vinegar in approx. 125 ml of water. If you find it too thick, you can add a little more water. Sambal can of course also be bought ready-made.

Weitere beliebte Gemüse für Pakora sind Auberginen und kleine Blumenkohlröschen.

… Other popular vegetables for Pakora are eggplant and small cauliflower bits.

Viel Spass beim Nachmachen!

… Have fun with making Pakora!

2020 am meisten „ge-liked“ … My post from 2020 with most „likes“

Nur eine kleine Mitteilung, die ich selber bemerkenswert finde. Der Beitrag der gemessen an „Likes“ absolut den Vogel abgeschossen hat im Jahr 2020 ist der mit dem Veganen Sushi. Das hätte ich nicht erwartet. Gerade dieser Beitrag wurde fast jede Woche aufgerufen.

… Only a short word about something that I find remarkable: The post that, when counting „likes“, absolutely took the biscuit in 2020, was the one about vegan sushi. I did not expect that. That post was actually looked at almost every week.


Ich freue mich, denn es war viel Arbeit, die mir allerdings auch viel Spass gemacht hat, und das Ergebnis war es wert.

… I am glad about it, as it was a lot of work, and at the same time a lot of fun, and the result was worth it.

Pasta Pesto … Pasta Pesto

Ich muss gestehen, dass ich mich viel mit Lebensmitteln beschäftige in diesen Zeiten. Man gönnt sich ja sonst nichts.

… I have to admit, that in these times I am busying myself increasingly with the preparation of food.

Spaghetti mit Bärlauch-Pesto
… Spaghetti with bear’s garlic (ramsons, wood garlic)

Das wirklich gute an diesem Rezept ist, dass es so einfach ist und trotzdem so gut schmeckt.
… The really positive with this recipe is that it is so easy and still tastes great.

Man benötigt:
Pesto, roten, grünen, Rukola, es geht mit allen. Wir haben unseren selbstgemachten Bärlauch-Pesto benutzt.
Ein gutes Olivenöl
Pinienkerne, in der Pfanne geröstet (ohne Öl)
Parmesan
und nicht zuletzt Spaghetti (für 2 Personen kochen ich 300 g, und zwar in Gemüseboullion)

… You will need:
Pesto, red, green, arugula (rocket), any pesto works. We used our home made bear’s garlic pesto.
A good quality olive oil
Pine nuts, roasted in a pan (without oil)
Parmesan cheese
and last but not least spaghetti (for 2 people I prepare 300 g and boil them in vegetable stock)

Nun giesst man eine Bunddecke von dem Öl auf den Boden eines tiefen Tellers und rührt ca. drei Teelöffel Pesto hinein. Wer es stärker mag, kann mehr nehmen.

… Now you pour some of the oil to cover the bottom of your soup plate and stir in about three teaspoons full of pesto. If you like it stronger, you take more.

Dann füllt ihr Spaghetti auf und mischt sie gut zusammen mit dem Pesto-Öl. Auf diese Mischung reibt ihr Parmesan in ausreichender Menge und zum Schluss folgt eine Lage der gerösteten Pinienkerne. Etwas frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer ist auch nicht verkehrt. Und schon ist man fertig!

… Then you heap on spaghetti and blend them together with the pesto oil. Onto this mixture you grate Parmesan cheese in sufficient quantity, and finally you add a layer of roasted pine nuts. A bit of freshly ground, black pepper, wouldn’t go amiss either. And that’s it, done!

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Ich habe das dumpfe Gefühl, dass ich dieses Rezept schon einmal geschrieben habe, aber wenn ich auf meiner Seite danach Suche, finde ich es nicht. Na, egal, ich wünsche euch guten Appetit!

… I am getting the feeling that I have already written this recipe somewhere, but when I search on my site, I cannot find it. Well, so be it, enjoy your meal!

Spinat und Kartoffel „Gözleme“ … Spinach and Potato „Gözleme“


Es ist mal wieder Zeit für ein Rezept. Dieses mal mit Spinat, Feta und Kartoffel gefüllte Teigtaschen mit gaaaanz dünnem Teig, ein Rezept aus der Türkei. Ich benutze hier meine eigenen Fotos, aber ihr könnt auch noch bei Jamie Lin schauen, wie sie bei ihr aussehen.

… It is time again for a recipe. This time dough pockets filled with spinach, potato and feta cheese and veeeeery thin dough. The recipe is from Turkey. I am using my own photos here, but you can also have a look on Jamie Lin’s page, what they look like there. I will not translate the recipe into English, but refer my anglophone readers to Jamie’s page, where it is already in English (much better than I could do it).

Was braucht man? Hier die Zutaten:
Für den Teig:
1 Tasse Mehl (Im englischen steht da „all purpose flour“. Ich denke mal, dass das unser ganz normales Weizenmehl ist.)
1/4 TL Hefe
2 EL Griechischer Joghurt (alle Fettprozente sind geeignet)
1/4 TL Natron
1/4 TL Salz
1 EL Olivenöl
1/4 Tasse warmes Wasser

Teig Zubereitung:
Alle Zutaten werden vermischt und der Teig wird ca. 7 Minuten intensiv geknetet. Dann legt man ihn in eine gefettete Schüssel und lässt ihn zugedeckt für ca. eine Stunde gehen. Der Teig sollte sein Volumen verdoppeln.

In der Zwischenzeit bereitet man die Füllung vor.

Man konnte das Muster von der Tischplatte durch den Teig hindurch sehen.
… I could see the pattern of the table board through the dough.

Zutaten für die Füllung:
3/4 Tasse gekochte und zerdrückte Kartoffeln (abgekühlt)
1/2 TL Chiliflocken (wenn man keine Flocken hat, kann man sicherlich auch Pulver nehmen … ich hatte auch keine Flocken)
1/2 Tasse zerkrümelten Feta-Käse
1/2 Tasse gefrorenen Spinat, aufgetaut und ausgedrückt (man kann auch frischen Spinat verwenden)
1/4 Tasse gehackte Zwiebeln
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Füllung Zubereitung:
Man vermengt wiederum alle Zutaten und stellt sie in einer Schüssel zur Seite. Man kann noch Nachsalzen. Ich mache das nicht, denn der Feta ist schon ziemlich salzig.

Wenn der Teig sich verdoppelt hat, geht es weiter. Man bemehlt eine Arbeitsfläche und teilt den Teig in zwei oder drei Stücke. Bei zwei Stücken bekommt man grosse Gözleme, bei drei Stücken mittelgrosse. Ich habe in vier Stücke geteilt und bekam ergo kleine Gözleme.

Man beginnt mit dem Ausrollen (ein Stück nach dem anderen), und zwar möglichst rechteckig und so dünn wie möglich. Wenn der Teig mal reisst, kann man ihn leicht wieder flicken. Damit nichts klebt, immer mal wieder mit Mehl bestäuben. Man rollt von beiden Seiten. Man plaziert dann ein Viertel der Füllung in die Mitte des Rechtecks und drückt sie etwas flach. Dann schlägt man nacheinander die vier Seiten über die Füllung. Ich glaube ich habe erst die Seiten eingeschlagen und dann von oben und unten, das dürfte aber egal sein.


Man legt die Gözleme in eine geölte Pfanne bei mittlerer Hitze mit der gefalteten Seite nach oben und legt einen Deckel auf die Pfanne. Nach ca. 4 Minuten oder wenn die Gözleme goldbraun sind, wendet man sie und brät die andere Seite auf die gleiche Weise. Fertig, gar nicht kompliziert und sehr lecker.

Trotzdem sie „klein“ waren, passten sie nicht alle vier in eine Pfanne.
… Although they were „small“, they did not fit all four in one pan.

Der Teig wird, trotzdem er mehrlagig ist, schön knusprig und lecker. Ich war ganz stolz, denn es war mir bisher nie gelungen, Teig so dünn auszurollen. Das muss an den Zutaten liegen. Man konnte die verschiedenen Farben der Gemüse durch den Teig hindurch sehen! Ich hatte übrigens gerade keinen Spinat und habe daher Lauch weichgedünstet (in der Pfanne mit Öl). Ich werde nächstes Mal aber Spinat nehmen, denn ich denke, dass das noch besser schmecken wird.

Das Teigrezept werden wir uns merken auch für Frühlingsrollen oder auch süsse Teigtaschen (Apfeltaschen?). Ich denke die Elastizität rührt vom Öl und vom Joghurt her.


Die Gözleme haben den Gentleman-Test bestanden, d. h. ich kann sie getrost noch einmal zubereiten … 😉 😀

Habt noch einen schönen Tag alle zusammen!

… Have a pleasant day everybody!

Zum Wohl! … To your health!

Am besten mit selbstgemachtem Likör. … Best with some homemade liqueur.


In diesem Fall Likör aus Rosenblättern. Ich habe das ganze Jahr über von meinen eigenen Rosen die Blätter gesammelt und getrocknet, die dunkelroten separat im Hinblick auf den zukünftigen Likör. (Aus den hellen mache ich Gesichtswasser.)

… In this case liqueur from rose petals. All year, I have collected and dried the petals from my own roses, the dark red ones separately in anticipation of the future liqueur. (From the light coloured ones I make facial toner.)

Achja, und hier das Rezept:
750 ml Alkohol 38%
150 g Rosenblätter
250 g Zucker
etwas Vanille (-zucker, -aroma, echte, was man so hat)
2 Esslöffel Zitronensaft
Man mischt alle Zutaten zusammen in einem dicht schliessenden Gefäss und lässt das Ganze ca. 6 Wochen bei Zimmertemperatur ziehen oder bis die Pflanzenteile ausgeblichen sind.
Uns war der Likör einfach zu stark, deshalb haben wir ihn mit Wasser verdünnt.

… Oh, yes, and here the recipe:
750 ml alcohol 38%
150 g rose petals
250 g sugar
a bit vanilla (sugar, aroma, real vanilla, whatever you have)
2 table spoons lemon juice
Blend all ingredients together and keep the mixture in a tight closing container at room temperature for about 6 weeks, or until all plant parts are bleached out.
For us, the liqueur was much too strong, so we thinned it with water.

Lasst es euch schmecken! … Enjoy!