Lieblingsgericht eines türkischen Kochs … A Turkish chef’s favourite dish

Heute gibt es wieder etwas zu Essen, auch wieder aus der türkischen Küche und bei YouTube gefunden. Es handelt sich um das Lieblingsgericht eines türkischen Kochs, schlicht und einfach und sehr wohlschmeckend. Ich weiss nicht, wie er es nennt, denn die Textstücke, die ich fand und um deren Übersetzung ich Google bat, waren „Willkommen, Freund“, „Meine Küche“ und „Mein Kanal“. Also heisst es jetzt „Lieblingsgericht eines türkischen Kochs“.

… Today you will be fed again, and again from the Turkish kitchen and found on YouTube. It is a Turkish chef’s favourite dish, simple and uncomplicated, and very tasty. I don’t know what he is calling it, as the text pieces that I found and the translations of which I asked Google to do, were „Welcome friend“, „my kitchen“ and „my channel“. So, I herewith name it „A Turkish chef’s favourite dish“. The English version follows after the German in one block.

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Es ist denkbar einfach. Alle Zutaten werden kleingeschnitten und auf ein Backblech gelegt (am besten mit Backpapier auslegen). Doch hier erst einmal die Zutaten:

900 g Kartoffeln
2 rote Paprika
2 Zwiebeln
4 grüne Chilis (die dänischen Untertexte im Video behaupten, dass das Paprika sind, aber schaut euch das Video mal an, das sind doch Chilis oder? Wir haben nur einen genommen … 😉 )
6 Knoblauchzehen
3 Tomaten
300 g Rinderhack (hier habe ich Champignons genommen)


Dann streut/giesst man als Gewürz und Fettsubstanz Folgendes darüber:
2 Esslöffel Tomatenmark
1 Teeglas Olivenöl (kennt ihr diese kleinen türkischen Teegläser? Wieviel mag das sein, 1 dl? Vier Schnappsgläser vielleicht),
je 1 Teelöffel. schwarzer Pfeffer, roter Pfeffer, Thymian und Kreuzkümmel
woraufhin man das Ganze gründlich zusammenmischt.


Dann weicht man ein zweites Backpapier in Wasser ein, drückt es aus und legt es über die gleichmässig verteilten Lebensmittel. Den Ofen hat man in der Zwischenzeit auf 230 Grad vorgeheizt. Die Backzeit beträgt 60 Minuten. Nach 45 Minuten entfernt man das oben liegende Backpapier und streut geriebenen Käse in der persönlich bevorzugten Menge darüber und lässt das Gericht fertig backen.


Einfach so essen ohne was mehr, denn es ist ja alles drin und die Gewürze passen ganz toll zusammen und dazu. Man kann natürlich einen Salat dazu essen, wenn man möchte.


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ENGLISH

It is very easy. All ingredients are cut into small pieces and placed on a baking sheet (ideally lined with baking paper). But here are the ingredients first:
900 g (31.7 oz) potatoes
2 red peppers
2 onions
4 green chillies (the Danish subtitles in the video claim that these are peppers, but have a look at the video, aren’t they chillies? We only took one … 😉 )
6 cloves of garlic
3 tomatoes
300 g (10.6 oz) ground beef (I used mushrooms here)


Then sprinkle / pour the following over it as a spice and fatty substance:
2 tablespoons of tomato paste,
1 tea glass of olive oil (do you know those little Turkish tea glasses? How much can that be, 1 dl? Four shot glasses maybe),
1 teaspoon each: black pepper, red pepper, thyme and cumin, after which you mix everything together thoroughly.


Then you soak a second baking paper in water, squeeze the water out and place it over the evenly distributed food. In the meantime, the oven has been preheated to 230 degrees Celsius (446 Fahrenheit). The baking time is 60 minutes. After 45 minutes, remove the baking paper from the top, sprinkle grated cheese over the food in the amount you prefer, and let the dish finish baking.


Just eat without anything else, because everything is in there and the spices go really well together and with it. You can of course have a salad with it if you want.


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Guten Appetit! … Enjoy!

Bärlauch-Orgie … Wild garlic orgy


Wir haben wieder viel zu viel gesammelt. Letztes Mal hatten wir 4 prallgefüllte Tüten, dieses mal 4 halbgefüllte Tüten … aber … damals waren das 8 l Gefriertüten und jetzt 30 l Abfalltüten. 😀 😀 😀 Ich bemerkte die geringfügige Differenz, als ich mir den Beitrag von der letzten Bärlauchsammelaktion angesehen habe. Übrigens konnte man an den Schnittstellen sehen, dass wir nicht die einzigen sind, die diese Stelle kennen und hier ernten … 😉

… We have again collected, way too much. Last time we had 4 bags full, and this time 4 half bags ….. but …. last time they were 8 l freezing bags, and this time 30 l garbage bags. 😀 😀 😀 I noticed the subtle difference, when I looked at the post I wrote about the last wild garlic excursion. By the way, from the cut surfaces we could see that we are not the only ones, who know this place and harvest here … 😉

Karte / Map: Google Earth

Nach dem Stiele abschneiden, Aussortieren unbrauchbarer Blätter und Insicherheitbringen von diversen Baby-Schnecken blieben
850 g alles in allem. Davon wurden
100 g zu drei Gläsern Relish verarbeitet
100 g frische Blätter eingefroren für später als Kräutersalz zusammen mit Minze (Ballesworld blog)
100 g zu Bärlauchsalz verarbeitet (ohne Minze, die ist noch nicht so weit).
50 g aufbewahrt für Risotto am Sonnabend. (Ballesworld blog)
500 g klein geschnippelt und zusammen mit Sonnenblumenkernöl vermixt und in kleinen Portionen eingefroren. Letzteres hat 2 Stunden gedauert.

… After cutting off the stilks, sorting out unusable leaves and bringing various baby snails into safety, all that remained was
850 g all in all. Of which were
100 g made into three glasses of Relish
100 g fresh leaves frozen for later as wild garlic salt together with mint (Ballesworld blog)
100 g processed into wild garlic salt (without mint, it is not up yet).
50 g kept for risotto on Saturday. (Ballesworld blog)
500 g finely chopped and mixed with sunflower seed oil and frozen in small portions. The latter took 2 hours.

Ich habe jetzt 8 kleine Schalen mit konzentriertem Bärlauch in Öl in der Gefriertruhe. Diesen kann man zu Pesto, Relish, Risotto, Suppe, Kräutersalz, Dip etc. etc. verarbeiten. Es reicht sogar, um geringfügige Mengen an Bärlauchfreunde abzugeben. 😉

… I now have 8 small bowls of concentrated wild garlic in oil in the freezer. This can be processed into pesto, relish, risotto, soup, herbal salt, dip etc. etc. It is even enough to give minor quantities to wild garlic fans. 😉


Bärlauchsalz (Ballesworld nur ohne Minze) und „Golden salt“ (goldenes Salz). Das goldene Salz gehört nicht zur Bärlauchorgie, aber nun war ich ja gerade so gut im Gang … 😉 … Dazu habe ich eine Handvoll Steinsalz mit den Blütenblättern von fünf Löwenzahnblüten und fünf Gänseblümchen im Blitzmixer vermischt. Danach muss das Salz getrocknet werden, bevor man es in ein Glas füllen kann. Man kann auch erst die Blütenblätter trocknen und dann mit dem Salz vermixen, das wird dann aber nicht so schön gelb. Das Bärlauchsalz habe ich genauso hergestellt, nur mit grobem Salz: 250 g grobes Steinsalz und 100 g Bärlauchblätter. Das muss ein wenig länger trocknen …

… Salt with wild garlic (Ballesworld blog, only without mint) and „Golden salt“. The golden salt does not really belong to the wild garlic orgy, but I just was in full swing … 😉 … For the latter I took a handful of stone salt with the petals of five dandelion flowers and five daisy flowers and blended them in an instant mixer. Afterwards the salt has to be dried, before it can be kept in a glass. You can also dry the petals first and then blend it with the salt, but then it does not get such a nice yellow colour. The wild garlic salt I made the same way, with 250 g coarse rock salt and 100 g wild garlic leaves. It has to be left to dry a bit longer …


Ich habe noch keinen Pesto gemacht, weil ich noch zwei kleine Gläser im Kühlschrank entdeckt habe. Gibt es bei euch in der Umgebung irgendetwas, was ihr gerne sammelt und verarbeitet?

… I have not yet made pesto, because I have discovered two small glasses in the fridge. Is there growing anything in your vecinity that you like to harvest and process?

Lahmacun … The same in English (I presume)

Jaha, es gibt mal wieder ein Rezept, ein schlichtes, einfaches, aber trotzdem schmackhaftes, der türkischen Küche entsprungen. Ich denke es gehört zum Genre „Street food“. Wie nennen wir das eigentlich auf Deutsch?

… Yehes, you will get another recipe, a simple, uncomplicated, but anyway tasty one, originating from the Turkish kitchen. I think it belongs to the genre „street food“. I think it is best to have the English version in one block after the German.


Zutaten (für 8 Rollen):
1000 g Mehl
42 g frische Hefe oder dementsprechende Trockenhefe
2 Esslöffel Zucker
2 Esslöffel Öl
14 g Salz
600 ml lauwarmes Wasser

Alle Zutaten gut mischen und zugedeckt für eine Stunde gehen lassen. Währenddessen kann man die Füllung zubereiten:

Zutaten Füllung:
500 g Rinderhack oder entsprechendes Vegetarisches (ich hatte noch Falafel, die ich zerkleinert habe)
1/2 grosse Zwiebel
1 Bund Petersilie
1 rote und 1 grüne Paprika, kleingeschnitten
Knoblauch
2 grosse Tomaten, kleingeschnitten
2 Esslöffel Wasser
1 Esslöffel Tomatenmark
2 Teelöffel Paprika edelsüss
2 Teelöffel Cayennepfeffer
1 Teelöffel schwarzer Pfeffer
2 Teelöffel Salz

Beginnend mit Zwiebeln, Fleisch und Paprika und danach alles andere dazugebend, brät man alle Zutaten zusammen, bis die Paprika weich sind. Die Füllung wird zum Abkühlen beiseite gestellt.

Wir alle wissen, wie ein Teigklumpen aussieht, und wir brauchen ihm auch nicht beim Gehen zuzusehen. Daher kommt hier gleich ein Foto von den fertig gebratenen Zutaten der Füllung. Die hellen Stück sind die zerkleinerten Falafel.


Wenn der Teig genug gegangen ist, teilt man ihn in 8 Teile und lässt diese noch einmal kurz ruhen (7-8 Minuten). Dann rollt man sie nacheinander aus, in möglichst runden Kreisen, verteilt eine Portion Füllung darauf und backt dann die relativ grossen Teile für 10 Minuten in einem auf 250 Grad (Celsius) vorgeheizten Ofen. Ich habe das Rezept geviertelt und meine Teile waren so gross, dass ich für jedes ein Backbleck brauchte.

Der erste war etwas windschief, der auf dem Foto ist der zweite, den bekam mein Mann dann. 😉


Wenn die Fladen fertiggebacken sind, verteilt man eine Portion Salat aus Tomate, grünem Salat und gehackter Zwiebel auf die Mitte des Kreises, träufelt Zitronensaft darüber und dreht ihn zu einer Rolle, schneidet ihn schräg in der Mitte durch und serviert ihn mit etwas Salat und Dressing. (Ich habe gleich etwas mehr Salat in die Rollen getan, samt Dressing, das vegane Mayonnaise-Dressing mit Knoblauch und dann nicht noch extra Salat serviert). Fertig und lecker!

Die Salatzutaten. Ich füge jetzt auch immer ein paar von meinen selbstgezogenen Sprossen hinzu. Zum Glück ist mein Mann wild damit. 🙂
Dann noch Dressing drauf und aufrollen. Das Endergebnis habt ihr bereits eingangs gesehen.

ENGLISH:

Ingredients (for 8 rolls):
1000 g flour (35 oz)
42 g fresh yeast or corresponding dry yeast (1.5 oz)
2 tablespoons of sugar
2 tablespoons of oil
14 g salt (0.5 oz)
600 ml of lukewarm water (21 oz British, 20 oz American (guys, come on!!!!) )

Mix all ingredients well, cover and let rise for an hour. Meanwhile you can prepare the filling:

Ingredients for the filling:
500 g (17.5 oz) ground beef or equivalent vegetarian (I still had falafel that I chopped up)
1/2 large onion
1 bunch of parsley
1 red and 1 green bell pepper, finely chopped
garlic
2 large tomatoes, finely chopped
2 tablespoons of water
1 tablespoon of tomato paste
2 teaspoons sweet paprika
2 teaspoons of cayenne pepper
1 teaspoon black pepper
2 teaspoons of salt

Starting with onions, meat and peppers and then adding everything else, fry all the ingredients together until the peppers are soft. The filling is set aside to cool.

We all know what a clump of dough looks like, and we don’t have to watch it raising either. Therefore I am showing here a photo of the already fried filling. The light coloured pieces are the hacked falafel.

When the dough has risen enough, divide it into 8 pieces and let them rest again briefly (7-8 minutes). Then you roll them out one after the other, in circles that are as round as possible, spread a portion of the filling on top and then bake the relatively large pieces for 10 minutes in an oven preheated to 250 degrees (Celsius, 482 Fahrenheit). I quartered the recipe and my two flatbreads were so big that I needed a baking tray for each one.

The first one was rather crooked. The one in the photo is the second one, which I gave to my husband. 😉

… When the flatbreads are done, spread a portion of salad made of tomato, lettuce and chopped onion in the center of the circle, drizzle with lemon juice and roll it into a roll, cut it diagonally in the middle and serve it with a little salad and dressing . (I put a little more salad in the rolls instead, including the dressing, the vegan mayonnaise dressing with added garlic, and then did not serve an extra salad). Done and delicious !!

The ingredients for the salat filling. I always add a few of my self grown sprouts now. Luckily my husband really likes them. 🙂
Then add some dressing and roll it up. The final result you have already seen at the top of this post.

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Mein Mann und ich konnten jeder nur eine halbe Rolle essen, das ist eine grosse Menge Nahrung, man glaubt es kaum, wenn man die so sieht, und die Zutaten alle frisch, da wird man auch schneller satt. Nach ungefähr einer Stunde fragte mein Mann dann: „Sollten wir nicht noch etwas von der Rolle essen?“ 😀 😀 Das allerletzte Stück verschwand dann in meinem Magen als Nachtsnack. Das Rezept stammt übrigens von einem YouTube-Video. Guten Appetit!

… My husband and I could only eat half a roll each, that’s a lot of food, it’s hard to believe when you look at it, and the ingredients are all fresh, so you get full faster. After about an hour my husband asked: „Shouldn’t we have some more of the roll?“ 😀 😀 The very last piece disappeared in my stomach as a night snack. The recipe is from a YouTube video, by the way. Enjoy!

P.S.: Selbstgemachte vegane Knoblauch-Mayonnaise, 100 ml geschmacksneutrales Öl (ich habe Sonnenblumenöl genommen), 80 ml Soja oder Mandel „Milch“, 1 TL Zucker, 1/2 TL Salz, eine Winzigkeit Senf und einen EL Zitronensaft. Alles zusammen in ein hohes Gefäss tun und mit dem Stabmixer bei höchster Geschwindigkeit aufmischen (plus Knoblauch in diesem Fall).

P.S.: … Homemade vegan garlic mayonnaise, 100 ml ((3.5 oz) taste neutral oil (I used sunflower oil), 80 ml (2.8 oz) soy or almond „milk“, 1 teaspoon sugar, 1/2 teaspoon salt, a hint of mustard and a table spoon lemon juice. Put everything in a high container and blend up at highest speed with a hand blender (plus garlic in this case).

Tatort Küche … Crime scene kitchen

Oder: Was der Navratan Korma aus meiner Küche gemacht hat.

… Or: What Navratan Korma did to my kitchen.


Mein Mann mag ja indisches Essen, nicht alles, aber doch. Von der Zeit als wir noch in Kopenhagen und Hamburg die indischen Restaurants heimsuchten, sind seine Lieblingsgerichte Malai Kofta, Birbali Kofta (die ich nirgendwo im Internet finden kann), Saag Paneer und Navratan Curry/Korma. Jetzt kommen laufend neue dazu, hauptsächlich von dem Blog „Dee’s Platter„. Saag Paneer besteht zur Hauptsache aus Spinat und Paneer, einem indischen Frischkäse, den man leicht selber herstellen kann, es ist also ein relativ einfaches Gericht. Malai Kofta ist komplizierter, aber so lecker mit Sosse aus gegrillten Cashew-Kernen. Birbali Kofta, wie gesagt, kann ich nicht finden, das sind Gemüsebällchen in Tomatensauce. Aber für Navratan Curry/Korma habe ich ein schönes Rezept gefunden, und zwar bei thespruceeats.com.

… My husband likes Indian food, not everything, but anyway. From the time, when we were still haunting the Indian restaurants in Hamburg and Copenhagen, his favourtie dishes are Malai Kofta, Birbali Kofta (which I cannot find anywhere on the Internet), Saag Paneer and Navratan Curry/Korma. Now we are adding continuously new ones, mainly from the blog „Dee’s Platter„. Saag Paneer consists mainly of spinach and paneer, a kind of Indian cottage cheese, which is not difficult to make yourself, so it is a comparatively easy dish. Malai Kofta is more complicated, but so delicious with sauce of grilled cashews. Birbali Kofta, as mentioned, I cannot find, they are vegetable dumplings in tomato sauce. But, for Navratan Curry/Korma i found a really good recipe at thespruceeats.com.

Deeksha von Dee’s Platter hat mich gewarnt, das wäre viel Arbeit, weshalb man es normalerweise eher im Restaurant ässe. Der Eindruck bestätigte sich beim Lesen des Rezeptes. Ich beschloss, einige Kurven zu schneiden. Welche das waren, verrate ich euch weiter unten.

… Deeksha from Dee’s Platter has warned me that it would be a lot of work, and that is why people usually would eat it at a restaurant. The impression was confirmed when reading the recipe. I decided to cut some corners. Which those were, I will disclose further down.

Navratan bedeutet 9 Juwelen/Kleinodien, weil da so viele verschiedene Gemüse, Nüsse, Frucht etc. enthalten sind. Weil ich für uns nur jeweils eine Tasse von jedem gebrauchen würde, wollte ich nicht volle Portionen von allem kaufen. Grüne Bohnen gibt es im Moment sowieso nur aus der Dose oder tiefgefroren in riesigen Tüten. Ich nahm also zwei Tiefgefriergemüsemischungen, die ungefähr alles enthielten, was benötigt wurde, Blumenkohl wurde durch Brokkoli erstattet (Entschuldigung an alle Inder).

… Navratan means 9 gems, as it contains so many different vegetables, nuts fruit etc. As I would need only a cup of each ingredient, I did not want to buy big portions of everything. Green beans for example we only get tinned or frozen in big bags at the moment. So I chose two different deep frozen vegetable blends, which contained round about all that I needed. Cauliflower was exchanged with broccoli (I apologize to all Indians).

Von hier ab werde ich den deutschen Text gesammelt angeben und danach den englischen gesammelt. Ich denke, dass das bei einem Rezept praktischer und überschaulicher ist.

… From here onwards, I will give the German text in one block, and after that the English in one block. I think that for a recipe it will be less confusing this way.

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Doch hier erst einmal die Zutaten:
4 Esslöffel Pflanzenöl
1/2 Tassen Cashew-Nüsse, grob gehackt
1 Tasse Paneer in Würfel geschnitten (Rezept siehe am Ende des Beitrags)
2 mittelgrosse Zwiebeln, gehackt und zu einer Paste verarbeitet (Mixer 😉 )
2 Teelöffel (TL) Knoblauchpaste
1 TL Ingwerpaste
3 Tomaten, gehackt und zu einer Paste verarbeitet
1 TL Koriander gemahlen
1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
1/2 TL Gelbwurz gemahlen
1/2 TL roter Chili gemahlen
1 TL Garam Masala gemahlen (kann man fertig kaufen)
1 Tasse gepellte, gewürfelte, vorgekochte Kartoffeln (nur angekocht)
12-15 grüne Bohnen, Enden abgeschnitten, vorgekocht (dto.)
2 mittelgrosse Wurzeln/rote Rüben, in kleinen Würfeln, vorgekocht (dto.)
1/2 Tasse grüne Erbsen, vorgekocht (dto.)
1 Tasse Blumenkohlröschen, vorgekocht (dto.)
1 mittelgrosse grüne Paprikaschote, ohne Samen, in kleine Vierecke geschnitten
1 Tasse Ananasstücke
3 Esslöffel 80% Sahne
Salz nach Behagen
Anmerkung: A) Bis auf die Kartoffeln habe ich alle Gemüse zusammen vorgekocht. B) Für die Pasten habe ich alle diesbezüglichen Zutaten zusammen im Mixer gepastet.

Zubereitung:
Erwärme eine Pfanne auf mittlere Hitze mit einem Teelöffel Öl und röste die Cashew-Stücke leicht braun. Mit einem Sieblöffel entnehmen und auf Küchenpapier ablegen. Dann die Paneer-Stücke ebenso anbraten und dann auf Küchenpapier legen. [Anmerkung: ich habe beide Zutaten zusammen angebraten und sie danach in eine kleine Schüssel getan. Da man später sowieso wieder Öl benutzt kann ich nicht so ganz einsehen, warum man sie auf Küchenpapier legen soll.]

Jetzt fügt man das restliche Öl hinzu. Wenn es warm ist, gibt man nacheinander die Pasten hinein, erst Zwiebel, dann Knoblauch und Ingwer und zum Schluss Tomate und brät die Zwiebelpaste bis sie leicht braun ist und die anderen jeweils eine Minute [oder wie ich, alle zusammen in eins um die drei Minuten].

Danach fügen wir sämtliche gemahlenen Gewürze hinzu und lassen alles braten, bis sich das Öl absetzt. Dann fügen wir eine Tasse warmes Wasser hinzu und kochen die Mischung für eine Minute.

Alles, was wir mehr oder weniger mühsam vorbereitet haben, wird jetzt in die Gewürzmischung getan und vorsichtig untergemischt. Es wird weitergekocht, bis alle Gemüse al dente sind.

Zum Schluss fügen wir die Sahne und Salz hinzu rühren um und fertig ist dieser leckere, reichhaltige, milde und fruchtige Curry. Ich habe mehr Sahne genommen, weil mein Mann gerne Sosse mag.

Man kann dazu Naan essen (indisches Fladenbrot) oder, wie wir, Reis. Ich bekam ein grosses Kompliment von meiner indischen Verbindung, nachdem sie das Foto sahen. Zwei Personen hätten gerne das übriggebliebene Navratan zugebeamed bekommen. Wenn man jetzt den Freundlichkeitsfaktor abrechnet, ist das immer noch ein sehr schönes Kompliment. 😉 🙂 ❤

Ich bin gespannt, ob ihr euch daran traut. Wir finden ja, dass es all die Mühe wert war, besonders mein Mann … 😉

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ENGLISH:

Ingredients:

  • 4 tbsps vegetable/ canola/ sunflower cooking oil
  • 1/2 cup cashews, broken into bits
  • 1 cup paneer (cottage cheese) cubes (1″ cubes) – see recipe at the end of this post
  • 2 medium-sized onions chopped and ground to a fine paste
  • 2 tsps garlic paste
  • 1 tsp ginger paste
  • 3 tomatoes chopped and ground to a fine paste
  • 1 tsp coriander powder
  • 1/2 tsp cumin powder
  • 1/2 tsp turmeric powder
  • 1/2 tsp red chilli powder
  • 1 tsp garam masala powder
  • 1 cup peeled, cubed, parboiled potato
  • 12-15 french beans, tops and tails removed, parboiled
  • 2 medium carrots chopped into small cubes and parboiled
  • 1/2 cup green peas, parboiled
  • 1 cup cauliflower florets, parboiled
  • 1 medium-sized green bell pepper, seeds removed and cut into 1″ squares
  • 1 cup pineapple cubes
  • 3 tbsps thickened/ double/ heavy cream
  • Salt to taste

Remark: A) All vegetables except the potatoes I have parboiled together. B) For the pastes, I have put all the ingredients in question together in a blender.

Preparation:
Heat a pan on medium heat with a teaspoon of oil and toast the cashew pieces lightly brown. Remove with a sieve spoon and place on kitchen paper. Then fry the paneer pieces in the same way and then place them on kitchen paper. [Note: I fried both ingredients together and then put them in a small bowl. Since you will use oil again later anyway, I can’t quite see why you should put it on kitchen paper.]

Now you add the rest of the oil. When it’s hot, you add the pastes one after the other, first onion, then garlic and ginger and finally tomato and fry the onion paste until it is light brown and the others for a minute each [or like me, all together in one go for three minutes].

Then we add all the ground spices and let everything fry until the oil settles. Then we add a cup of warm water and boil the mixture for a minute. Everything that we have prepared more or less laboriously is now put into the spice mixture and carefully stirred in. The cooking continues until all the vegetables are al dente.

Finally, we add the cream and salt, stir and this delicious, rich, mild and fruity curry is ready. I took more cream because my husband likes sauce.


You can eat naan (Indian flatbread) with it or, like us, rice. I got a big compliment from my Indian connection after they saw the photo. Two people would have liked to have the leftover Navratan beamed over. If you take the kindness factor into account, that’s still a very nice compliment. 😉 🙂 ❤


I’m curious to see whether you will try it. We think it was worth all the effort, especially my husband … 😉

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Herstellung von Paneer: (4 Personen) Geht ganz schnell
2 Liter Vollmilch
Etwas Essig (20 ml) mit 200 ml warmem Wasser vermischen
Die Milch wird aufgekocht (Tipp: zuerst eine Bodendecke Wasser zum Kochen bringen, dann die Milch hinzufügen, dann brennt nichts an, auch wenn man nicht umrührt. So mache ich das auch mit Haferflockenbrei.) [Achtung: das funktioniert nicht mit Induktionsherden!] Wenn die Milch kocht, den Topf vom Herd nehmen und das warme Wasser mit dem Essig vermischt unter langsamen Umrühren ebenso langsam in die Milch giessen. Sobald die Milch anfängt auszuflocken, nicht weitergiessen. Die Menge, die ich angegeben habe ist allerdings ziemlich genau für 2 Liter Milch berechnet, daher kippe ich einfach alles hinein (ich bin kein Geduldsmensch).
Alles durch ein feines Sieb giessen und den zurückbleibenden Paneer abtropfen lassen. Ich lege ein Küchentuch in das Sieb, denn ich finde, dass sonst zu viel verloren geht.
Normalerweise habe ich den Paneer immer am Tag vorher gemacht. Gestern habe ich es vergessen und ihn erst am selben Morgen hergestellt. Er schmeckte wesentlich besser. Wenn er über Nacht steht wird er hart und schmeckt einfach nicht mehr so gut. Wieder eine Erfahrung.

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… Preparation of paneer: (4 portions) It doesn’t take long
2 liters of whole milk
Mix a little vinegar (20 ml) with 200 ml of warm water
Bring the milk to boiling point (tip: first bring a bottom cover of water to boiling point, then add the milk, then nothing will burn, even if you do not stir it. This is how I do it with oatmeal porridge.) [Attention: this does not work with induction.] When the milk boils, take the pan off the stove and mix the warm water with the vinegar and pour it slowly into the milk, while stirring just as slowly. As soon as the milk starts to flocculate, stop pouring. The amount that I have given is, however, calculated almost exactly for 2 liters of milk, so I just pour everything in (I am not a patient person).
Pour everything through a fine sieve and let the paneer that remains drain off. I cover the sieve with a cloth though, because I find that too much gets lost otherwise.
I usually did the paneer the day before. I forgot yesterday and didn’t make it until the same morning. It tasted a lot better. If it stands overnight it becomes hard and just doesn’t taste that good anymore. Another experience gained.


Crumpita … same in English

Es handelt sich mitnichten um noch eine Neuzüchtung einer exotischen Frucht, sondern um eine Brotart, die durch Zufall entstanden ist.

… This is not about yet another newly bred exotic fruit, but about a kind of bread that was created by coincicence.

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Es begann mit der Zubereitung eines Teigs für Pita nach dem Rezept von Zitronen und Olivenöl. Wir haben herausgefunden, dass diese Fladenbrote auch sehr gut zum Frühstück schmecken, wenn man sie ein wenig dicker macht als ansonsten für Pita.

… It started with the preparation of a dough for pita after a recipe by Zitronen und Oivenöl. We have found out that these pita breads are very good for breakfast as well, if they are rolled out a bit thicker than normally for pita.

Normalerweise lasse ich den Hefeteig eine halbe Stunde gehen. An dem Tag kamen mir aber verschiedenen Dinge in den Weg, die erledigt werden mussten, u. a. ein Karl-May-Film, so dass ungefähr 4 Stunden vergingen, bis ich mich wieder mit dem Teig beschäftigen konnte. Der war inzwischen zusammengefallen und roch etwas säuerlich. Da Gärung für so einen Teig nicht unbedingt etwas Schlechtes ist, habe ich die Pita trotzdem gebraten. Das Ergebnis war unerwartet und erfreulich, siehe oben. Die Pitas schlugen keine Riesenblasen, sondern gingen als Ganzes mehr in die Höhe, so dass sie am Ende mehr wie englische Muffins aussahen. Innen drin war die Textur dann auf Grund der Gärung ähnlich wie bei Crumpets, wie auf dem Foto weiter unten, weich und mit gleichmässigen Löchern, wo hinein all die leckeren Frühstückszutaten fliessen konnten. Ein Vorteil haben diese Crumpitas gegenüber Crumpets: Die Marmelade oder was es auch immer ist, kann nicht durch das Brot hindurchlaufen, denn aussen ist ja die leckere, gebratene Kruste.

… Normally, I let the dough rise for about half an hour. That day though, several things had to be done first, among others the watching of an old German Western movie, so that about 4 hours went by, before I could get back to the dough. It had collapsed in the meantime and smelled a bit sour. As fermentation is not necessarily bad for a bread dough, I fried the pitas anyway. The result was unexpected and pleasant (see above). The pitas did not produce big bubbles, but rose as a whole higher than usual, so that in the end they ressembled English muffins. (German only) Inside the texture was similar to that of crumpets (German only) because of the fermentation (see photo below), soft and with many small holes, in which all the delicious breakfast ingredients could flow. The Crumpitas have one advantage over the crumpets: The jam or whatever it may be cannot run through the bread, as on the outside we have the delicious, fried crust.

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Wie ihr wohl mitbekommen habt, mochten wir die sehr, und eigentlich ist die Zubereitung kein grosser Arbeitsaufwand. Man muss eben nur auf den Teig warten.

… As you may have noticed, we really liked them, and actually, the preparation is not very complicated. One just has to wait for the dough to collaps.

Dazu gab es dann Granatapfelgelee und Dreifruchtmarmelade (Erdbeeren, Himbeeren und schwarze Johannisbeeren), alles selbstgemacht, natürlich, wobei die Granatäpfel nicht aus meinem Garten stammten.  😉

… We had pomegranate jelly and three fruit jam with the crumpitas (strawberries, raspberries and black currants), all home-made, of course, although the pomegranates did not grow in my garden. 😉

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Macht’s mal gut, alle zusammen, passt auf euch auf!

… Have a good time, everybody, and take good care of yourselves!

 

 

So einfach und doch so gut: Salmoriglio … So simple and yet so good: Salmoriglio

Dieses Saucen- und Dressingrezept habe ich in einem Web-Comic gefunden, von allen ungewöhnlichen Stellen. Es handelt sich um eine traditionelle Sauce aus Sizilien und Kalabrien.

… This sauce and dressing recipe I have found in a web comic of all unexpected places. It is a traditional sauce from Sicily and Calabria.

Von den Zutaten her erinnert es etwas an Gremolata. Beide Mischungen entwickeln ihr Aroma erst richtig, wenn man sie auf das warme Essen streut/träufelt.

… The ingredients remind me a bit of Gremolata. Both mixtures develop their aroma fully, only when put onto the warm food.

SalmoriglioSauce_GourmetHound_Episode22
(Salmoriglio auf gegrilltem Schwertfisch – Webcomic „Gourmet Hound“ Episode 22.
… Salmoriglio on grilled swordfish – web comic „Gourmet Hound“ episode 22.)

… The English version of the recipe follows after the German.

Zutaten (für 4 Personen):
280 g Olivenöl
140 g Wasser
140 g Zitronensaft
20 g frischer Oregano
2 Knoblauchzehen
Grobes Salz nach Geschmack

Traditionell zerkleinert man den Oregano zusammen mit dem Knoblauch und Salz in einem Mörser zu einem gleichmässigen Brei und mischt diesen dann mit einem Schneebesen unter die flüssigen Zutagen.

Man kann jedoch auch alle Zutaten zusammen in einen Mixer geben, dann wird die Sosse etwas kompakter. Wenn man sie zu warmem Essen benutzt, kann man sie leicht anwärmen. Sie eignet sich für Gemüse, Fleisch oder Fisch. Kalt kann man sie auch als Salatsosse benutzen. Schmeckt wun-der-bar!

In manchen Gegenden verwendet man übriges Minze oder Petersilie anstatt Oregano für diese Sosse, hört sich auch nicht schlecht an.

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Ingredients (serves 4):
10 oz olive oil
5 oz water
5 oz lemon juice
0.7 oz fresh oregano
2 cloves of garlic
coarse salt after taste

Traditionally, the herbs are mashed in a mortar into a homogenous paste together with the garlic and the salt. This paste is then whisked into the liquid ingredients.

However, one can also mix all ingredients together in a blender. The sauce will get a bit thicker that way. If used for warm food, it can be warmed slightly. It can be used with vegetables, meat and fish. When cold, it can also be used as salad dressing. It tastes simply great!

In some regions, mint or parsley are used instead of oregano, that doesn’t sound bad either.

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Ich wünsche euch allen eine angenehme Woche!

… I wish you all a pleasant week!

 

Mango-Käsekuchen ohne Backen … Mango cheese cake without baking

Dieses Rezept stammt von einer Bloggerin aus Indien, Deeksha, die eine Menge leckere Rezepte auf ihrem Blog vorstellt. Die Bilder zu diesem Rezept könnt ihr bei ihr sehen. Meine sahen so aus:

2020-06-18 18.23.51

… This recipe I found on the site of a blogger from India, Deeksha, who presents a lot of delicious recipes on her blog. The anglophones, please find the recipe there.

 

ZUTATEN:

Unterste Schicht:

100 g Zerkleinerte Kekse (z. B. Digestives)
20 g Butter

Füllung:

200 g Frischkäse
1/3 Tasse Puderzucker
100 g Schlagsahne
100 g Mangopüree

Dekoration:

Runde Mangoscheiben
und etwas mehr Mangopüree

zubreitung:

Vermische die zerkleinerten Kekse mit der Butter.

Verteile die Mischung auf 6 kleine Dessertgläser und drücke sie fest. Stelle die Gläser in den Kühlschrank, damit der “Boden” fest wird.

Püriere reife Mangos im Mixer oder benutze fertiges Püree.

Schlage den Frischkäse locker auf und mische Zucker nach Geschmack hinzu. Stelle den vorbereiteten Frischkäse beiseite.

Schlage die Sahne in einer separaten Schale und füge Zucker hinzu, wenn du meinst.

Für das Mangopüree zum Frischkäse und mische gut.

Und jetzt muss noch die Schlagsahne sanft unter die Mischung gehoben werden.

In der Zwischenzeit hat die Keksbasis sich gefestigt. Nimm die Gläser aus dem Kühlschrank und verteile die Frischkäsemischung gleichmässig. Lasse ein wenig Platz für eine abschliessende Lage Mangopüree.

Stelle die Gläser noch einmal für 3-4 Stunden in den Kühlschrank, damit sich der Käse”kuchen” setzen kann. Nimm dann die Gläser heraus und verteile eine gleichmässige Lage Mangopüree oben auf den Portionen.

Stell die Gläser noch einmal in den Kühlschrank, um auch die oberste Lage Mangopüree abzukühlen und füge vor dem Servieren kleine Mangostücke hinzu.

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Die Mangostücke waren seltsamerweise in der Zwischenzeit verschwunden … 😉  😀

… Strange to say, the mango pieces had in the meantime disappeared into thin air … 😉  😀

 

Rustikales Brot … Country bread

Ein Rezept von Bloggerin „Wasmachstdueigentlichso„. Meine Brote sind nicht so extrem aufgegangen und sind daher nicht so locker und luftig, und ich glaube, dass ich zu wenig Wasser an den Teig getan habe. Bei dem Mehl, das ich benutze, nehme ich bei meinem anderen Brot immer mehr Wasser als im Rezept steht, weil es das „schluckt“. Aber dieses Mal wollte ich mich doch mal an das Rezept halten … schmecken tut es jedenfalls so richtig gut!

Vielleicht lag es auch an der Hefe? Ich habe ganz normale Frischhefe genommen und keine „Turbohefe“.

Hier das Ergebnis. Wie gesagt, der Geschmack ist hervorragend.

(English will follow after the photo.)

2020-06-19 18.29.31 Brot

… This is a recipe of blogger „Wasmachstdueigentlichso„. My breads did not rise as much as they should have, and are not as fluffy as they are supposed to be. I believe that I took too little water. Normally when I bake bread, with the flour I use, I take more water than mentioned in the recipes, because the flour „swallows“ it. But this time I wanted to stick to the recipe … however, the taste is really nice!

Maybe it was because of the yeast? I used normal fresh yeast and not „turbo yeast“. Above the result. As already said, it tastes really well!

Ingredients and preparation:

Day 1: Knead together
530 g wheat flour,  18.7 oz
60 g spelt flour,          2   oz
4 g yeast, (in ounces that’s a smidgen)
13 g salt, 0.5 oz
13 g brown sugar and 0.5 oz
280 ml luke warm water.  (9.5 oz)
Cover the dough with a tea towel and fold after 20, 40 and 60 minutes. Then cover the bowl with foil and a lid and put it in the refridgerator.

There it will stay for two nights (yes,  you read correctly). The dough has grown enormously. Divide it into three pieces on a plate dusted with flour. If you can, fold the skin from the sides over to the middle. Cover with a tea towel and let it rest for an hour.

After one hour form two breadlike shapes and four small ones out of the dough, cover again and let rest for another hour.

After that hour heat the oven to 250 degrees Celsius (482 F) and place a container with hot water at the bottom of the oven. Wait until the temperature is reached and put in the breads.

Bake for about 20 minutes, then let cool.

 

 

Grüner Spargel … Green asparagus

Ich habe mich in etwas gestürzt, was ich noch nie gemacht habe: Poached eggs. Wie heisst das eigentlich auf Deutsch, mal nachschlagen … „pochierte Eier“. Es ist nicht so elegant geworden wie bei der Urheberin, Bloggerin Sheree, aber doch gut genug zum Vorzeigen … 😉
The Musette: green asparagus with poached egg and vinaigrette

… I have trodden a path, where I have never ventured before: I made poached eggs. I did not manage to make everything look as elegant as the originator of the recipe, blogger Sheree did, but still decent enough to be presented. The English version of the recipe you will find on Sheree’s site (her English is way better than mine … 😉  ).
The Musette: green asparagus with poached egg and vinaigrette

… There are a few remarks in English at the end of this post though … 🙂

2020-05-09 15.14.27

Zutaten:

Pochiertes Ei

  • 1 l (4 Tassen) kochendes Wasser
  • 2 Teelöffel weissen Weinessig
  • 4 mittelgrosse, frische, ökologische Eier

Spargel und Spinat

  • 1 . (4 Tassen) kochendes Wasser, gesalzt
  • 20 mittelgrosse Spargel, alle auf möglichst gleiche Länge geschnitten
  • 1 Esslöffel ungesalzene Butter
  • 150 g (2/3 Tase) Baby-Spinat, gewaschen
  • sea salt and freshly ground pepper to taste

Dressing

  • 1 Esslöffel Dijon-Senf
  • 1 Esslöffel frisch gepressten Saft von ögologischen Zitronen
  • 2 Esslöffel Wasser
  • 3 Esslöffel geschmacksneutrales Pflanzenöl
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 Prise frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
  • 4 Esslöffel Haselnüsse, geröstet und gehackt. (Wir hatten noch Flocken)

Zubereitung

1. Starte mit dem Dressing. Vermische alle Zutaten, schmecke ab und justier die Gewürze, wenn nötig. Stell es zur Seite.

2. Bringe in einer grossen, tiefen Kasserolle das Wasser, das Salz und den Essig zum Kochen. Schlage die Eier auf und setze jedes Ei in eine separate kleine Schale oder Tasse. Rühre vorsichtig mit einem Löffel in dem kochenden Wasser, um einen kleinen Wirbel hervorzurufen. Kippe vorsichtig jedes Ei von seiner Schale in die Mitte des Wirbels. Schalte die Hitze runter auf mittel (bei mir 4, Induktions-Herd), so dass das Wasser siedet, und koche die Eier für 3-4 Minuten.  Ich (Sheree) bereite normalerweise zwei Eier gleichzeitig zu. (Ich, (Birgit aka Stella) habe sie als Anfänger einzeln zubereitet.)

3. Nimm die Eier mit einem Sieblöffel aus dem Wasser und lasse sie auf einem Teller mit Küchenpapier abtropfen. Würze mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer. Man kann die Eier schon vorher zubereiten. Dann kocht man sie nicht ganz fertig und wärmt sie später sanft in warmem Wasser auf.

4. In another medium saucepan, bring the water to the boil with a pinch of salt. Cook the asparagus for no more than 3-4 minutes. The spears should still be al dente. Drain, arrange five spears on each plate and keep warm while dressing.

5. Wilt the wet spinach in a medium pan and sauté it in a little butter, keep warm. Add a tablespoon of spinach to each quintet towards the middle of the spears. Place the poached egg on the spinach, which should stop it from sliding off.

6. Dress the plate with the vinaigrette and scatter over the hazelnuts.

Sheree’s Handy Hints

1. Use only green asparagus spears. It doesn’t work as well with the white ones.

2. The dish is equally delicious without the egg and spinach if you prefer something simpler.

3. Do not overcook the aspargus. If you don’t like them boiled you can steam or oven-bake the spears.

 

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Ich habe den Spargel als Hauptgericht zubereitet mit Kartoffeln und einer Art holländischen Sauce. Ich habe da etwas geschummelt. Ich habe einfach eine Bechamel-Sauce zubereitet und etwas von unserem in Öl konservierten Garten-Estragon dazugegeben. 😉

Man kann zwar auf dem Foto nicht richtig sehen, dass da Spinat ist, aber er ist da, glaubt es mir … 😉 … unter den Eiern.

… I have prepared the asparagus as main dish with potatoes and a kind of Hollandaise. I have cheated a bit. I have simply prepared bechamel and added some of our garden estragon, which I had preserved in oil. 😉

It is not really visible on the photo that there is spinach, but it is there, trust me … 😉 … underneath the eggs.

Sheree, das war ein sehr leckeres Gericht … danke für die Präsentation!

… Sheree, this was a very delicious dish … thank you for presenting it!

 

 

 

Blumenkohl indisch … Cauliflower Indian style

Ein Gericht, das Alu Gobi heisst und eines meiner indischen Lieblingsessen ist. Es wurde am Sonnabend aus der zweiten Hälfte des riesigen, französischen Blumenkohls und fünf mittelgrossen Kartoffeln hergestellt.

… A dish that is called Alu Gobi. It is one of my favourite Indian dishes. I made it last Saturday from the second half of the giant French cauliflower and five medium size potatoes.

Diese Version ist aus dem Buch „Vegetarische indische Küche“ von Sumana Ray.

… This version of the recipe is taken from the book „Indian Vegetarian Cooking“ by Sumana Ray.

Zutaten:
4 EL Öl
2 mittelgrosse Zwiebeln, kleingehackt
450 g Kartoffeln, in 2 cm grossen Stücken
1 kleiner Blumenkohl, in 2 cm grossen Stücken
1/2 TL Kurkuma, gemahlen
1/3 TL Chilipulver
1 TL Kreuzkümmel (Cumin), gemahlen
2 Tomaten, gehackt
1 TL Salz
1/4 TL Zucker
1/2 TL Garam Masala (eine fertige Gewürzmischung)

… Ingredients:
4 table spoons oil
2 medium size onions, chopped
450 g potatoes (1 lb), cut into 2 cm (about an inch) pieces
a small cauliflower, cut into 2 cm pieces
1/2 teaspoon turmeric
1/3 teaspoon chili powder
1 teaspoon cumin powder
2 tomatoes, chopped
1 teaspoon salt
1/4 teaspoon sugar
1/2 teaspoon Garam Masala (a ready made spice blend)

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Zubereitung:
Die Zwiebeln mit dem Öl in einem Topf scharf anbraten. Da mein Mann kein Cumin mag, habe ich „Zwiebel“samen (eigentlich sind es Nigella-Samen, die sehen nur ähnlich aus wie Zwiebelsamen) genommen und die mit ins Öl getan, damit sie „poppen“. In anderen Versionen des Rezepts gehören sie auch dazu.  Achja, anstelle von Pulver Chili habe ich zwei kleine getrocknete Schoten genommen und auch gleich mit ins Öl getan.

… Preparation:
Fry the onions with the oil in a pot. As my husband does not like cumin, I took nigella seeds instead (sometimes they are called onion seeds, but they only resemble onion seeds, they are, indeed, nigella seeds) and fried them with the onions to make them pop. In other versions of this recipe, nigella seeds are part of the ingredients. Ah, yes, instead of chili powder I have used two small dried chilis and fried them as well.

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Dann werden die Würfel hinzugefügt, danach die Gewürze und die Tomaten. Ich hatte keine frischen und habe daher die gehackten aus dem Tetrapak in angemessener Menge genommen. Die Wärme wird dann runtergedreht (bei mir von 7 auf 4, ich habe einen Induktionsherd) und alles 20 Minuten mit geschlossenem Deckel gegart. Zwischendurch mal umrühren, damit nichts am Boden klebt.

… Then you add the vegetable pieces, and after that the spices and the tomatoes. I did not have fresh ones, therefore I used an adequate amount of the chopped ones in a carton. Then lower the temperature (for me it was from 7 to 4, I have an induction stove) and let everything simmer for 20 minutes with a closed lid. In between one can give it a stir, so that nothing sticks to the bottom.

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Hier mit Tomaten und allem anderen drin. Das Aussehen ändert sich nicht wesentlich durch das Garen. Es wird kein Wasser hinzugefügt!

… Here with tomatoes and all the rest added. The appearance does not change much during cooking. No water is added!

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Nach dem Garen mit dem Garam Marsala bestreuen und servieren. Dieses Mal gab es keine ansprechende Präsentation. Ich habe ohne grossen Umschweif den Topf auf den Tisch gestellt, denn wir waren hungrig von dem Spaziergang in Lønstrup und konnten kaum noch warten, so verführerisch duftete es. Das ist das einzige indische Gericht, das ich kenne, das keinen Knoblauch enthält, in keinem der Rezeptversionen, die ich kenne.

… After cooking you sprinkle Garam Marsala over the dish and serve it. This time there was no appealing presentation. I just put the pot on the table, because we were hungry from the walk at Lønstrup and could hardly wait, so tempting were the scents from the kitchen. This is the only Indian dish that I know, which does not contain garlic, in none of the recipe versions that I know.

Das war wieder nicht sehr kompliziert und doch sehr schmackhaft. Dazu haben wir die restlichen Falafel von neulich gegessen. Da das Gericht keine Sosse beinhaltet, habe ich für meinen Mann einen Curry-Mayo hergestellt, und zwar auf der Basis der veganen Version, plus Curry und einem Spritzer Crema di Balsamico. Wir haben etwas herumprobiert und herausgefunden, dass die Mayo mit Sojagetränk fester wird als mit Mandelgetränk.

… This was again not very complicated, but still rather tasty. We had the remaining falafel from another day with it. As the dish does not include a sauce of any kind, I have made a curry mayonnaise for my husband, based on the basic vegan version, plus curry and a smidgen of crema di balsamico. We have observed that the mayo gets firmer when using soy drink instead of almond drink.

Jetzt wünsche ich euch noch einen schönen Tag!

… I wish you all a pleasant day!