Herbstszenen: Økssø … Autumn moments: Økssø

Wir waren schon länger nicht mehr dort. Trotzdem ist er einer meiner Lieblingsorte.

… We had not been there for some time. Nonetheless, it is one of my favourite places.



Ich finde, hier könnte man sehr gut übernachten (im Sommer), aber der Gentleman weigert sich …
… I think this would be a good place to stay overnight (in summer), but the Gentleman refuses …

Der Wind hat mir fast das Telefon aus der Hand gerissen …
… The wind nearly tore the phone out of my hands …
Zum Abschied ein Wolkenkunstwerk.
… As a goodbye some cloud art.

Ich wünsche euch allen einen angenehmen Tag!

… I wish you all a pleasant day!

Doch noch einmal Østerhurup … Østerhurup again anyway

Ein typischer Herbstspaziergang und das Wasser so hoch, wie ich meine es noch nicht gesehen zu haben, und das ganz ohne Sturm oder auch nur starken Wind.

… A typical autumn walk, and the water so high, as I have never seen it before – I think – and that totally without storm or even strong wind.

Die Brückenplanken sind seit Anfang November abgebaut, aber die Pfeiler stehen noch und sind fast unter Wasser.

… The bridge’s planks have been taken down at the beginning of November, but the pillars are there and almost under water.


Auf der Sandbank hätte man sowieso nicht spazieren können.

… We would not have been able to walk on the sand bank anyway.


Wir wollten auf der Anhöhe in die eine Richtung gehen, und auf dem Rückweg am Strand entlang. Aber dafür hätten wir Gummistiefel gebraucht.

… We wanted to walk one way on top of the mound, and on the way back along the beach, but we would have needed rubber boots for that.





Dies ist die zweite Brücke, deren Pfeiler etwas höher aus dem Wasser ragen.
… This is the second bridge, the pillars of which aren’t so deep under water.

Und hier noch ein paar kleine Videos: Zuerst einer mit Kanada-Gänsen und Austernfischern, leider etwas zu weit weg; der zweite mit Austernfischern, die relativ dicht am Strand waren; und zwei Videos mit sanften Wellen.

… And here some short videos: first one with Canada geese and oystercatchers, unfortunately a bit too far away; the second with oystercatchers, which were relatively close to the beach; and two videos with soft waves.





Im Moment ist es hier eigentlich nur ungemütlich, dunkel, nass und kalt, November eben. Wir „hyggen“ uns im Haus.

… At the moment it is utterly miserable here, dark, wet and cold, typical November. We get cosy inside the house.

Jetzt im Winter will ich an den Sonnabenden gerne über unsere drei Reisen nach Madeira berichten. Ich habe nachgeschaut und meine, dass ich das bisher noch nicht getan habe. Madeira ist eine wunderschöne Insel mit netten Menschen. Fotos von der sonnigen Insel und dem herrlichen botanischen Garten wird uns über die kalte Jahreszeit bringen.
Doch jetzt wünsche ich euch erst einmal ein angenehmes Wochenende.

… During winter I plan to post about our three travels to Madeira on Saturdays. I have had a look into my posts, and it seems that I have not done so yet. Madeira is a beautiful island with kind people. Fotos from the sunny island and the beautiful botanical garden will get us over the cold season.
But for now I wish you all a pleasant weekend.

Es muss einfach mal gesagt werden: Krankenpflegepersonal … It has to be said: nursing personnel

Foto: Mohamed_Hassan – Pixabay

… The English text follows after the German in one block.

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, hat in Dänemark das Krankenpflegepersonal dieses Jahr gestreikt für bessere Arbeitsbedingungen und höheren Stundenlohn. Wir alle glaubten, dass sie eine gute Chance hatten, von wegen „Helden an der Front“ und so weiter.

Man muss einleitend dazu anmerken, dass es seit mindestens 15 Jahren an Krankenpflegepersonal mangelt, einerseits weil die Arbeitsbedingungen so schlecht sind, dass nicht so viele junge Leute den Beruf ergreifen wollen, andererseits weil diejenigen, die im Job sind, überbelastet sind und dann dementsprechend of krank sind. Nichts wurde unternommen, um die Situation zu verbessern. Wenn also letztes Jahr das Gesundheitswesen so unter Druck war, ist es nicht allein die Schuld von COVID-19, sondern auch von der langjährigen Vernachlässigung dieses Sektors. Das ist nicht nur in Dänemark so, sondern auch in anderen europäischen Ländern. Die Regierung und das zuständige Ministerium haben diese Problematik lange vernachlässigt und haben sich jetzt die Hände in Unschuld gewaschen und COVID-19 die alleinige Schuld gegeben.

Der Streik zog sich in die Länge und am Ende griff die Regierung ein und traf die Entscheidung, dass die Forderungen des Pflegepersonals nicht erfüllt werden könnten. Daraufhin gingen die Pflegenden dazu über Dienst nach Vorschrift zu leisten, keine Überstunden etc. und immer mehr Personen verlassen jetzt den Arbeitsplatz. Man kann sich vorstellen, dass das nicht gerade eine gute Situation ist, wenn die Zahl der Erkrankten wieder zunimmt. Und jetzt greint unsere Staatsministerin bei den letzten Pressekonferenzen, ob das Krankenpflegepersonal nicht einen extra Einsatz leisten könnte. Wie armselig ist das denn?

Diese Leute haben seit Jahrzehnten einen extra Einsatz geleistet! Erkennt das endlich einmal an, nicht nur mit leeren Worten!

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As you may have noticed, the nursing staff in Denmark went on strike this year for better working conditions and higher hourly wages. We all thought they had a good chance, being „heroes at the front lines“ and so on.

To begin with, it should be noted that there has been a shortage of nursing staff for at least 15 years, on the one hand because the working conditions are so bad that not so many young people want to take up the profession, on the other hand because those who are at work are overworked and then accordingly often are sick. Nothing has been done to improve the situation. So if healthcare was under such pressure last year, it’s not just the fault of COVID-19, it’s also longstanding neglect of this sector. This is not only the case in Denmark, but also in other European countries. The government and the responsible ministry have neglected this problem for a long time, and now they have washed their hands of this responsibility and blame COVID-19 as the only culprit.

The strike dragged on and in the end the government stepped in and made the decision that the demands of the nursing staff could not be met. Then the nurses went to work according to regulations, no overtime etc. and more and more people are now leaving the workplace. One can imagine that this is not exactly a good situation when the number of sick people increases again. And now our Minister of State whines at the last press conferences and begs the nursing staff to make an extra effort. How pathetic is that?

These people have been making an extra effort for decades! Finally acknowledge that, not just with empty words!

Der wahre Liebende kann nicht betrogen werden … The true lover cannot be deceived

Ich habe noch einmal einen Kierkegaard für euch.

… I have another Kierkegaard for you.

Søren Kierkegaard, Foto: Wikipedia

Der wahre Liebende, der alles glaubt, kann nicht betrogen werden, denn ihn zu betrügen heißt, sich selbst zu betrügen. Denn was ist das höchste Gut und die größte Seligkeit? Das ist doch wohl, wahrhaftig  zu lieben; und als nächstes, wahrhaftig geliebt zu werden. Aber dann ist es ja unmöglich, den Liebenden zu betrügen, der gerade dadurch, dass er alles glaubt, in der Liebe bleibt.
– Søren Aabye Kierkegaard

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… The true lover, who believes all things, cannot be deceived, for to deceive him is to deceive oneself. For what is the highest good and the greatest bliss? Yet surely that, to truly love; next to this, to be truly loved. But then it is impossible to deceive the loving one, who just by believing everything stays in the love.
– Søren Aabye Kierkegaard

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Im allerersten Umgang fand ich den Gedanken in der ersten Zeile etwas merkwürdig, aber dann erschloss sich mir die Logik. 😉
Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag!

… At the very first instance I found that the thought in the first row was a bit weird, but then the logic disclosed itself for me. 😉
I wish you all a pleasant Sunday!

Lindholm Høje … same in English

Ich glaube, dass ich mit diesem Beitrag jetzt so ziemlich über alle unsere Ausflüge geschrieben habe. Ausser natürlich über all die kleinen Spaziergänge am Kattegat, aber ich will euch ja nicht langweilen! Die Anregung für diesen Ausflug bekamen wir von unserem Neffen.

… I think that with this post I have reported about most of our excursions, with the exception of all our small walks at the Kattegat. But I don’t want to bore you! Our nephew gave us the idea to this excursion.

Blick von der Anhöhe aus nach links …
… View from the top of the hill to the left …

Die Toten auf Lindholm Høje:
Auf Lindholm Høje fanden an die 600 Jahre Beisetzungen statt. Die ältesten Gräber stammen aus der späten Eisenzeit im 5. Jahrhundert, die neuesten aus der Wikingerzeit im 10. Jahrhundert.

Die ältestesn Gräber liegen an der höchsten Stelle des Gräberfeldes. Hier wurde der Tote unter einem kleinen Erdhügel bestattet, der in wenigen Fällen von Steinen umkränzt war. Die neuesten Gräber liegen am unteren Rand des Gräberfeldes. Das Grab wurde zu dieser Zeit of von Steinen eingefasst. Der Tote wurde jedoch verbrannt. Dieser Brauch war bei weitem der häufigste. Erst im 10. Jahrhundert wurden die Toten wiederum unverbrannt beigesetzt, wahrscheinlich aufgrund des christlichen Einflusses.

Männer sind meist unter dreieckigen und schiffsförmigen Steinsetzungen begragen, während Frauengräber mit runden und ovalen Steinsetzungen markiert sind.

Zur Mitte … … Down the middle …

… The dead on Lindholm Høje:
Burials took place on Lindholm Høje for around 600 years. The oldest graves date from the late Iron Age in the 5th century, the newest from the Viking Age in the 10th century.

The oldest graves are at the highest point of the burial ground. Here the deceased was buried under a small mound of earth, which in a few cases was surrounded by stones. The newest graves are at the bottom of the burial ground. The grave was often surrounded by stones at this time. However, the deceased was cremated. This custom was by far the most common. It was not until the 10th century that the dead were again buried unburned, probably due to Christian influence.

Men are usually buried under triangular and ship-shaped stone settings, while women’s graves are marked with round and oval stone settings.

Und nach rechts … ein grosses Areal. … and to the right, a huge area.

Ein Kriegergrab
Der tote Krieger hatte ein einschneidiges Schwert bei sich – einen so genannten Langsax. Durch das Schwert lässt sich das Grab auf das 7. Jahrhundert datieren. Er bekam auch seinen Hund mit ins Grab. Dies war auf Lindholm Høje nicht ungewöhnlich. Die Toten trugen ihre Alltagskleidung und bekamen nützliche und persönliche Beigaben mit ins Grab.

Bei der Verbrennung wurde der Tote auf einen grossen Scheiterhaufen gelegt, und nach der Verbrennung wurden die Reste mit Erde bedeckt. In mehreren Fällen hat die Familie dem Toten Speisen für die letzte Reise mit ins Grab gegeben.

Schiffsförmige Steinsetzung, ca. 5-6 m lang und 3 m breit. Klein im Vergleich zu dem riesigen Grab in der Nähe von Ans, wo anscheinend eine wichtige Person begraben wurde.
… A ship shaped stone setting, about 16.5-20 ft long and 10 ft wide. Small in comparison to the huge grave near Ans, where apparenty an important person was buried.

… A warrior grave
The dead warrior had a single-edged sword with him – a so-called Langsax. By the sword, the grave can be dated to the 7th century. He also had his dog in the grave. This was not unusual on Lindholm Høje. The dead wore their everyday clothes and were given useful and personal gifts with them to the grave.

During the cremation, the body was placed on a large pyre, and after the cremation the remains were covered with earth. In several cases the family put food into the grave for the deceased’s last travel.


Ihr denkt vielleicht „langweilig, alles nur lose Steine“, aber dieses grosse Gräberfeld ist ein Zeichen dafür, dass hier bereits in sehr frühen Zeiten (Eisenzeit) eine relativ grosse Siedlung gelegen hat.

… You might think „boring, nothing but lose stones“, but this huge grave field shows, that already in very early times (iron age) a relatively large settlement existed in this location.


Doch jetzt kommen wir zum Museum wo man etwas mehr darüber sehen kann, wie die Menschen damals gelebt haben.

… But now we will go to the museum, where we can see a bit more about the way people lived during those times.

Bildliche Rekonstruktion einer Wikingersiedlung mit den gängigen Waffen und Lederschild, wie sie auch heute noch von Fans in Wikingerklubs hergestellt werden, z. B. Yxengaard.
… Picture reconstruction of a viking settlement and the prevalent weapons and leather shield, as they are even nowadays are being made by fans in viking clubs, for example Yxengaard.

Im Wikingermuseum in Roskilde, südlich von Kopenhagen, hat man mehrere Schiffe in Originalgrösse rekonstruiert. Man kann sie u. a. mieten. Ich habe gehört, dass Firmen sie zwecks Teambildung mieten; eigentlich gar keine schlechte Idee … 😉
… In the viking museum in Roskilde, south of Copenhagen, they have built several sips in original size, which one can rent for excursions. I heard that companies like to rent them for teambuilding exercises; not such a bad idea, actually … 😉

Ich wertschätze immer gutes Handwerk! … I always appreciate good artisanry!

Das Gewand vorne ist ein Frauengewand. Es besteht aus einem Stück Stoff, gehalten von zwei Schnallen über den Schultern und einem Gürtel, fertig, ganz einfach.
… The garb in the front is a woman’s dress. It consists of one single piece of fabric, held by two clasps above the shoulders and a belt, that’s it, totally simple.
Oooh, und dann der Laden mit Kunsthandwerk aus Wolle, Holz und Kuhhörnern. Auch Kräuterschnäpse und verschiedene Sorten Met wurden angeboten.
… Oooh, and the shop filled with handicrafts of wool, wood and cow horns, as well as schnaps with herbs and different kinds of mead.

Für die, die es interessiert, kommen hier noch ein paar Details von der Museumswebseite. Ansonsten sage ich bis bald und habt ein schönes Wochenende!

… For those who are interested, I will add some details here from the museum’s web site. (The English version follows in one block after the German.)
Apart from that, I say see you soon and have a pleasant weekend!

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Lindholm Høje ist eine Grabstätte aus der späten Eisen- und Wikingerzeit, die auf einem Hügel an der Nordseite des Limfjords in Nørresundby liegt. Der Limfjord ist an dieser Stelle am schmalsten, die daher als Überfahrtsverbindung zwischen Vendsyssel und Jütland generell fungiert hat. Die Höhe des Hügels über dem Fjord beträgt 42 m.

Auf dem Hügel befinden sich mehrere hundert Schiffsformationen und über 700 Gräber, meist Feuergräber. Die ältesten stammen um das Jahr 500 und die neuesten um das Jahr 1100. In der Umgebung wurden auch Reste einer Stadt ausgegraben.
In der späten Wikingerzeit war das gesamte Gebiet mit Flugsand bedeckt, was zum Erhalt der Überreste beigetragen hat.

1898 wurde das Gebiet von einem Plantagenbesitzer Lassen, der aus Brasilien nach Dänemark zurückgekehrt war, gekauft und bepflanzt. 1901 schenkte er das Gebiet der Gemeinde Nørresundby.

Der Friedhof als Ganzes wurde 1952-58 ausgegraben und 1960 geschützt.

Seit 1993 wird jedes Jahr in der zweiten Junihälfte auf Lindholm Høje ein Schauspiel im Freien aufgeführt. (Das wusste ich noch gar nicht. Dafür werden wir nächstes Jahr die Augen offen halten.)

ENGLISH
… Lindholm Høje is a burial site of the Late Iron Age and the Viking Age, located on a hill near the northern banks of the Limfjord in Nørresundby. The Limfjord is narrowest at this location, which has therefore functioned as a crossing point connecting Vendsyssel and Jutland in general. The height of the hill above the fjord is about 138 feet.

On the mound are several hundred ship settings and over 700 graves, mostly fire graves The oldest are from around the year 500 and the newest around the year 1100. Remains of a town have also been excavated in the area. In the late Viking Age, the entire area was covered with fly sand, which has helped preserve the remains.

In 1898, the area was bought and planted by a plantation owner Lassen, who had returned to Denmark from Brazil. In 1901 he donated the area to Nørresundby Municipality.

The cemetery as a whole was excavated in 1952-58 and protected in 1960.

Since 1993, every year in the second half of June, an outdoor play has been performed at Lindholm Høje. (I didn’t know that. We will keep an eye open for that next year.)

Echt jetzt? … Really?

In Dänemark sind 75% der Bevölkerung (85 % der Erwachsenen) voll durchgeimpft. Trotzdem haben wir eine höhere Ansteckungs- und Hospitalisierungszahl als letztes Jahr zum gleichen Zeitpunkt. Man will jetzt COVID-19 wieder als allgemein bevölkerungsgefährend einstufen, Masken und Impfpass wieder einführen. Heute soll die Entscheidung fallen. Kann mir mal jemand sagen, was der ganze Stress mit der Impfung eigentlich gebracht hat?

… In Denmark 75% of the population (85 % of the adults) are fully vaccinated. In spite of that we have a higher number of contamination and hospitalisation than last year at the same time. The plan is to reinstate COVID-19 as a the whole population endangering disease, wear masks again, and make the vaccination passport obligatory again. The decision is supposed to be made today. Please, somebody tell me what use all the stress with the vaccination has been?

Liebevoll … Loving

Søren Kierkegaard, Foto: Wikipedia

„Wenn jemand aber meinen würde, dass er liebevoll ist, aber auch, dass alle anderen nicht liebevoll sind, dann würden wir sagen: nein, Halt, hier liegt ein Widerspruch im Gedanken selbst, denn liebevoll sein heißt ja gerade anzunehmen, vorauszusetzen, dass andere Menschen liebevoll sind. Liebe ist keine Eigenschaft für einen selbst, sondern eine Eigenschaft, durch die oder in der du für andere bist.“
– Søren Aabye Kierkegaard

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„If, on the other hand, one would think that he was loving, but also that everyone else was not loving, then we would say: no stop, here is a contradiction in the very thought; for to be loving is precisely to assume, to presuppose that other people are loving. Love is not a quality for oneself, but a quality by which or in which you are for others.“
– Søren Aabye Kierkegaard

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Ja, auch das kleine Dänemark hat Philosophen! Wir haben Kierkegaard, Martinus und Johannes Anker Larsen (De vises sten – Der Stein der Weisen)!!!

… Yes, even little Denmark has its philosophers! We have Kierkegaard, Martinus and Johannes Anker Larsen (De vises sten – Philosopher’s stone)!!!

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Sonntag!

… I wish you all a pleasant Sunday!

P.S.:
Søren Aabye Kierkegaard (5. Mai 1813 – 11. November 1855) war ein dänischer Philosoph, Theologe, Dichter, Gesellschaftskritiker und religiöser Autor, der weithin als der erste existentialistische Philosoph angesehen wird. (Quelle: Wikipedia)

Søren Aabye Kierkegaard (5 May 1813 – 11 November 1855) was a Danish philosopher, theologian, poet, social critic, and religious author who is widely considered to be the first existentialist philosopher. (Quelle: Wikipedia)

Thy Nationalpark

Vom Wetter her passen diese Bilder aktuell sehr, obwohl wir den Ausflug am 31. Juli gemacht haben.

… Weatherwise, these photos fit right into the actual moment, although we did this excursion on 31 July.


Thy Nationalpark ist der älteste Nationalpark Dänemarks und ersteckt sich ca. 55 km an der Westküste entlang von Hanstholm im Norden bis zum Thyborøn Kanal im Süden. Die Region wurde 2007 zum ersten dänischen Nationalpark ernannt … man fing also ziemlich spät damit an. Insgesamt gibt es jetzt fünf Nationalparks in Dänemark, drei in Jütland und zwei auf Seeland. Der Nationalpark Wattenmeer zur deutschen Grenze hin, ist flächenmässig der grösste und geht in den deutschen Nationalpark auf der anderen Seite der Grenze über.

… Thy national park is Denmark’s oldest national park and reaches about 34 miles along the west coast from Hanstholm in the north to the Thyborøn canal in the south. The area was made Denmark’s first national park in 2007 … so they started late with it. All in all there are five national parks in Denmark now, three in Jutland and two on Sealand. The Tideland national park down to the German border, is the largest, and it meets the German national park on the other side of the border.

Aber zurück nach Thy. Es gibt dort Heidelandschaft, Wälder, Seen und sehr viele markierte Wanderrouten verschiedener Länge, von denen wir bisher eine ausprobiert haben. Trotz bedecktem Himmel war es wunderschön, dort spazieren zu gehen.

… But back to Thy. You will find there heathlands, woods, lakes and many marked walking routes of different length, of which we only have tried one up til now. In spite of a cloudy sky, it was wonderful to walk there.



Der Parkplatz. Von dort geht ein Weg in den Wald und ein anderer um den See herum.
… The parking lot. From there, one path leads into the wood and another one around the lake.
Wir entschieden uns für den See. … We chose the lake.
Der Boden dieses Sees besteht aus feinem Sand und nicht aus Schlamm.
… The lake ground consists of fine sand and not of mud.
Kühe oder Schafe trifft man öfter in den National- oder Naturparks, das soll der Landschaftspflege dienen. Mit Hund wäre ich wahrscheinlich nicht durch die Herde, sondern unten am Wasser entlang gegangen.
… One often meets cows or sheep in national parks or nature parks, which seems to be contributing to landscape care. With a dog I might not have walked through the herd, but would have chosen to walk at the water edge further down.
Den Hügel mussten natürlich hoch, und man hatte eine gute Aussicht von dort.
… We had to walk up the hill, of course, and the view from up there was nice.
Blick nach hinten, von wo wir gekommen sind
… View back to where we came from
Rechts ein kleines Wäldchen … To the right a little copse of trees
Und nach vorne … and in front of us
Dieser Schmetterling könnte aus der Grupper der Maniola stammen, aber welcher ist er? Er war nur beige-farben (hell und dunkel), nicht orange.
… This butterfly could be from the Maniola family, but which one? It was coloured in light and dark beige tones, not orange.
Ich liebe diese kleinen wilden Glockenblumen.
… I love these small wild bellflowers.
Dann stiessen wir auf einen Fahrradweg.
… Then we came to a bicycle track.
Mit diesem merkwürdigen Schild. Ich meine, wenn man hier auf den Fahrradweg trifft und vielleicht Tourist ist, möchte man unter Umständen gerne wissen, in welche Richtung es denn nun wohin geht.
… With this strange signpost. I mean, if you meet the track here and maybe are a tourist, you might want to know, which direction leads to which of the places.

Zurück ging es durch das Wäldchen. An so etwas kann ich ja nicht unfotografierend vorbeigehen. Das hätte glatt ein Lieblingsfoto für den Juli sein können.
… The way back lead through the little copse. I cannot walk past anything like this without taking a photo. It could have been a favourite photo of July.
Und das wohlverdiente Picknick. … And the well deserved picnic.

In diesem Nationalpark warten noch viele andere Spaziergänge auf uns. Ich habe auch schon einen Campingplatz in geeigneter Lage entdeckt.

… This national park is waiting for us with many other walks. I have also found a camping site in a suitable location.

Und jetzt wünsche ich euch allen noch ein schönes Wochenende!

… And now I wish you all a pleasant weekend!

Es muss einfach mal gesagt werden: Nerzfarmen … It simply has to be said: Mink farms

Tut mir leid, ich muss jetzt mal politisch werden …
… I am sorry, but I have to get political for once …

Tot sind Tiere nur noch Abfall.
… When dead, animals are only garbage.

Eingangs möchte ich anmerken, dass ich keinesfalls für die industrielle Haltung von Nerzen oder anderen Tieren bin, um ihnen ihren Pelz abzuziehen.

… At the outset I would like to say that I am in no way in favour of the industrial breeding of minks or other animals in order to strip them of their fur. (The rest of the article follows in one block after the German.)

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Die Nerzgeschichte wird jetzt in Dänemark untersucht, und unsere Staatsministerin ist unter Beschuss. Merkwürdigerweise haben auf einmal mehrere Politiker, einschliesslich unserer Staatsministerin eingeführt, nach 30 Tagen automatisch alle SMS-Bescheide zu löschen. Und dass, obwohl viele Entscheidungen bezüglich der Nerze über SMS diskutiert und getroffen wurden, und die Regierung und das Parliament Journalpflicht haben. Selbst über Telefongespräche müssen Notizen in Akten gemacht werden.

Was die Entscheidung über die Nerzabschlachtung betrifft ist jetzt alles verschwunden. Die Fragestellung ist hier: Wer wusste wann was? Wann wusste die Staatsministerin, dass ihre Entscheidung nicht legal war?

Die Staatsministerin hat im Fernsehen öffentlich gesagt, dass sie so eine Entscheidung gegebenenfalls wieder treffen würde, egal ob sie parlamentarisch befürwortet wäre oder nicht, wenn sie sie für notwendig hielte. Na dann gute Nacht!

Im Nachhinein behauptete sie dann, dass das mit dem Töten der Nerze keine Order gewesen war sondern eine starke Empfehlung. Ach so, warum ist dann die Armee in voller Ausrüstung und bewaffnet bei einigen Nerzzüchtern aufgetaucht, um ihnen zu “helfen”. Das schiebt die Staatsministerin jetzt voll und ganz auf den zuständigen Minister ab, der ihre starke Empfehlung für eine Order gehalten hat. Dem widerspricht, dass sie im Fernsehen mehrmals öffentlich gesagt hat, dass ALLE Nerze getötet werden MÜSSEN.

Die Schlachtung der Nerze ging unheimlich schnell vor sich, wahrscheinlich um die Bevölkerung vor vollendete Tatsachen zu stellen, bevor sie aufwacht. Nur ein kleiner Teil der Nerze hatte COVID-19, und für solche Fälle gibt es Regeln, in welchem Umfang die Tiere getötet werden müssen. Auf keinen Fall der gesamte, gesunde Bestand. Teilweise wurden die Tiere bei lebendigem Leibe verbrannt, aber daran war in den anderen EU-Ländern anscheinend niemand interessiert, man war nur zufrieden, dass die Nerzfarmen weg waren. Was können die Tiere dafür, dass sie Objekte einer bei Vielen unbeliebten Industrie sind? Wenn man sie schon umbringen muss, kann man es dann nicht auf humane Art und Weise tun?

Wenn die dänische Regierung die Nerzzucht als skandalös ansah, hätten sie eine andere Lösung finden müssen, Ausphasen z. B., aber nein, diese Gelegenheit bot sich anscheinend an, um mit dieser ungeliebten Industrie ein für allemal Schluss zu machen.

Ich bin auch gegen Nerzzucht, warum rege ich mich also auf? Ich rege mich auf, weil diese Entscheidung von einer einzelnen Person über die Köpfe aller hinweg getroffen wurde, mit anderen Worten illegal!  Es kann gut sein, dass es die meisten Leute ausser den Nerzzüchtern nicht betrifft, aber wenn wir derartige illegale Entscheidungen stillschweigend dulden oder, wie in diesem Fall, sogar begrüssen, dann haben wir kein Recht zu protestieren, wenn die Regierung eine illegale Entscheidung trifft, die dann uns rammt. Was würde passieren, wenn z. B. alle Hunde und Katzen getötet werden müssen und die Staatsministerin trifft diese Entscheidung illegal im Alleingang und die Armee geht rund und «hilft» den Leuten beim Umbringen ihrer Haustiere? Das Thema tauchte ganz kurz einmal im Internet auf, verschwand dann aber wieder. Wahrscheinlich sind sich die Regierungen im Klaren darüber, dass so etwas eine Revolution auslösen könnte.

Solche illegalen Entscheidungen von Staatsoberhäuptern dürfen einfach nicht geduldet werden, auch wenn es uns, wie in diesem Fall, nicht direkt betrifft und wir gegen Nerzzucht sind. Wenn so etwas einmal akzeptiert wird, geben wir diesen Personen einen Freibrief, es wieder zu tun. Und nächstes Mal nimmt man uns vielleicht den Kaffee weg und dann fangen wir auf einmal an zu schreien. Wir sind dann aber selber Schuld!

P.S.: die letzte Neuigkeit ist, dass es Techniker gibt, die wissen, wie man solche SMSe wieder generiert. Ob sich wohl jetzt jemand Sorgen macht? 😉 Unsere Staatsministerin hat eine geniale Antwort, wenn man sie mit Fernsehaufnahmen konfrontiert, in denen sie etwas Kontroversielles oder sich selbst widersprechendes sagt: “Das kann ich so nicht wiedererkennen!”  Diese Replik werde ich mir merken, falls ich mal geblitzt werden sollte … 😉

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ENGLISH

The mink story is now being investigated in Denmark and our Minister of State is under crossfire. Strangely enough, several politicians, including our Minister of State, introduced the idea of ​​automatically deleting all SMS notifications after 30 days. And that, although many decisions regarding the mink killing have been discussed and made via SMS, and the government and Parliament have the duty to keep journal. Notes have to be made in files even of telephone calls.

As for the decision to slaughter all mink, all information is gone now. The question here is: who knew what and when? When did the Minister of State know that her decision was not legal?

The Minister of State said publicly on television that she might take such a decision again, regardless of whether it had parliamentary approval or not, if she thought it was necessary. Well good night then!

In retrospect, she then claimed that killing the mink was not an order, but a strong recommendation. Oh well, then why did the army show up at some mink farmers in full equipment and in arms to “help” them. The Minister of State is now blaming the responsible minister for that, who has mistaken her strong recommendation for an order. This is contradicted by the fact that she has said several times on television that ALL minks MUST be killed.

The slaughter of the mink happened incredibly quickly, probably to present the population with a fait accompli before they woke up. Only a small part of the mink had COVID-19, and for such cases there are rules as to the extent to which the animals must be killed. Definitely not the entire, healthy stock. Some of the animals were burned alive, but that didn’t seem to interest anyone in the other EU countries; one was just satisfied that the mink farms were gone. It is not the animals’ fault that they are objects of an industry that is unpopular to many! If we have to kill them, can’t we do it in a humane way?

If the Danish government viewed mink farming as scandalous, they should have found another solution, for example phasing the breeding out. But no, the opportunity was obviously too good to put an end to this unpopular industry once and for all.

I’m against mink breeding too, so why am I upset? I’m upset because this decision was made by a single person over the heads of everyone, in other words, illegal! It may well not affect most people except the mink breeders, but if we condone or, as in this case, even welcome such illegal decision, then we have no right to protest when the government makes another illegal decision, that might hurt us. What would happen if for example all dogs and cats had to be killed and the Minister of State made this decision illegally and single-handedly and the army went around to „help“ people kill their pets? The topic appeared briefly on the Internet, but then disappeared again. Governments are probably aware that something like this could spark a revolution.

Such illegal decisions by heads of state should simply not be tolerated, even if, as in this case, it does not directly affect us and we are against mink breeding. Once we accept something like this, we give them licence to do it again. And next time they might take our coffee away and then all of a sudden we start screaming. But then we have just ourselves to blame!

P.S.: The latest news is that there are technicians, who can regenerate those SMSes. I wonder if some people are worried now.  😉 Our Minister of State has a genius answer when confronted with controversial remarks or her own self contradictions on television: “I can’t recognize it this way!” I will remember this reply for when I should be caught by a speed camera … 😉

Fotos des Monats, Oktober 2021/ Photos of the month, October 2021

Im Oktober haben wir nicht viele Ausflüge gemacht, ausser Spaziergängen am Kattegat bei Østerhurup, aber das kennt ihr jetzt schon in- und auswendig. Ich war mehrfach im Garten beschäftigt, und ansonsten hatten wir drei Familienzusammenkünfte, so viel wie wir sonst im ganzen Jahr haben. 😉

… In October we haven’t been on many excursions, only on walks along the Kattegat at Østerhurup, but you know that place inside out by now. I was busy in the garden, and otherwise we had three Clan gatherings, the same amount we usually have in a year. 😉

Doch ein wenig Kattegat … 😉 … A bit of Kattegat anyway …

Hier habe ich eine neue Funktion auf meinem Handy entdeckt: Weitwinkel. So kann man die ganze Südseite sehen.
… I have discovered a new funtion on my mobile phone: wide angle. With that I can take a photo of the entire southern side.
Hochwasser: der kleine Landstreifen ist sonst die breite Sandbank, auf der wir immer spazieren gehen.
… High tide: the narrow strip of land is usually the wide sand bank, on which we usually take our walks.

Einmal umgedreht, und schon ist wieder ein Monat vorbei … carpe Novembris! 🙂

… Turned around once, and another month has passed … carpe Novembris! 😉