Neue Gäste am Futterbrett … … New guests at the bird feeder

Das wollte ich eigentlich unter ”Schlagzeilen” posten, aber es begab sich, dass es mir gelang eine ganze Menge Fotos zu machen, bevor die hippeligen Biester wieder auf und davon waren.

… I first wanted to publish this under “Headlines”, but it so happened that I managed to take quite a few pictures, before the jittery little beasties were gone again.

Die Buchfinken und Grünfinken sind jetzt feste Gäste, wobei die Grünfinken die frechsten sind und alle wegjagen (oder es versuchen). Den Spatzen ist das egal, denn die haben herausgefunden, dass einiges vom Futter durch die Ritzen unter die Terrasse fällt, und sie trauen sich dahin zu gehen. Die Grünfinken trauen sich nicht, ätsch, bätsch!

… The chaffinches and the greenfinches are regulars now, of which the greenfinches are the cheekiest, who chase all the others away (or try to). The sparrows are unimpressed, because they have found out that some of the food falls through the gaps and under the terrace, and they dare to go there. The greenfinches don’t dare, nyah, nyah, nyah!

Links ein Buchfing, rechts ein Grünfink, jeweils mit Frau Erlenzeisig, ein ganzes Stück kleiner als die Finken.  ... to the left a chaffinch, to the right a greenfinch, both with Mrs siskin. She is quite a bit smaller than the finches.

Aber ein ganz besonderer Gast zusammen mit ebendieser seiner besseren Hälfte war Herr Erlenzeisig.

… But a very special guest together with her above, his wee wifey, was Mr siskin.

 

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Meine Fotos sind nicht so grossartig, denn ich hatte keine Zeit mein anderes Objektiv zu holen, und die Vögel liessen mich nicht so dicht herankommen, aber immerhin sind es meine eigenen, nicht wahr? 😉

… My fotos are not very splendid, as I didn’t have any time to get my other lens, and the birds didn’t let me come very close, but at least they are my own, right? 

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!                          … Have a nice day!

 

Meine tapferen Pflanzen

Das sind sie wirklich! Seid Freitag sind sie alle im neuen Zuhause vereint, alle Stauden, alle 20 Rhododendrons und alle 16 Rosen, samt Kräutern und 3 Klematis sowie den ausgegrabenen Lupinen und Stockrosen.

Das ist ein richtiger kleiner Garten für sich, etwas unordentlich, aber immer noch farbig.

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Eine der Lupinen blüht in „Gefangenschaft“:

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Es sind immer noch viele Farben zu finden, ach, und rechts unten ein Montagsherz:

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Die Indianerminze ist in den letzten Zügen, jetzt ist die Rudbeckia dran:

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Meine kleine weisse Malve hat angefangen Zu blühen. Sie hat den letzten Winter drinnen verbracht im Topf der japanischen Mispel zusammen mit einem Schmetterlingsbusch und noch einer Malve. Die beiden Malven habe ich im Frühjahr rausgesetzt in Töpfe. Die weisse kam gut und fing kurz vor dem Umzug an Knospen zu produzieren. Die andere hatte ich schon aufgegeben, aber dann kamen plötzlich kleine neue Blätter. Sie steht irgendwo in dem Gewusel.

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Meine stolzen Kavaliere (Cosmea) sind immer noch stark im Gang. Ich habe sie für den Umzug hochgebunden, weil sie leicht brechen. Irgendwo da drinnen muss noch die Prairiemalve sein.

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Und siehe da:

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Die Cosmea sind ja einjährig, d. h. nächstes Jahr sind in dem Topf dann nur Prairiemalven und Gartengloxinien. Es sei denn, die Cosmea schummelt ein paar Samen nach unten.  😉

Der Farn hat den Herbst eingeläutet und „Ascot“ verabschiedet sich mit einer letzten Blüte:

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Immer fleissig im Gang und das Leben im Topf gewöhnt, die China-Rose „Perle d’or“:

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Und das sind die beiden Zypressen, von denen ich immer rede, nur dass es anscheinend keine Zypressen sind:

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Meine Grossmutter väterlicherseits nannte das „Lebensbaum“. Ist das nicht Taksus?

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Auf der Strassenseite ist ein kleinerer Hauptstamm beschädigt, so als ob ein Sturm einen grossen Ast abgerissen hat, der dann viel Rinde hat mitgehen lassen. Schade. Den werden wir wohl absägen und was anderes davor pflanzen. Ansonsten finde ich diese Bäume toll. Vögel lieben die auch sehr, besonders im Winter.

Und hier noch ein Abschneidsel vom alten Garten. Prairiemalven mögen es nicht, wenn man die ganze Pflanze ausgräbt und umsetzt, die machen dann schlapp, genau wie Stockrosen. Die Blütenstiele halten sich dagegen lange in einer Vase. Sie sind so graziös, ich mag sie sehr gerne.

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Und damit wünsche ich euch noch eine schöne Restwoche!

 

Ausflug nach Sæby Februar 2017

An einem der Sonnentage in dieser Woche waren wir in Sæby, ca. 36 km von Hjørring entfernt an der Ostküste.

Sæby ist ein Yachthafen und Fischereihafen zugleich, und an der Küste liegen Hunderte von den typischen kleinen dänischen Holzsommerhäusern.

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Diese Dame begrüsst die Schiffe. Könnt ihr sehen, wie windstill es war an den Spiegelungen im Wasser? So windstill ist es äusserst selten.

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Ein humorvoller Bootsbesitzer …

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Das Weisse ist kein Sand, sondern Muscheln aller Art, die man hier schaufelweise mitnehmen kann.

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Auch diese exotische Form in verschiedenen Farbtönen liegen hier am Strand. Sie sind ca. 4-5 cm gross.

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Nach einigen Kilometern gingen wir in Richtung Stadt und stiessen auf diese Schleuse mit einer ehemaligen Wassermühle.

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Auf der anderen Seite der Strasse beginnt der Anglerpfad, der zum Hafen zurückführt:

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Rechts in einem kleinen Park ein Rostobjekt (Kunstwerk), ein halber Bass.

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Und hier das nicht so Schöne: die Tourismusfabrik, ca. 300 Reihenhäuser hinter der ersten Reihe der „normalen“ Sommerhäuser.

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Wenn ihr mal ein Sommerhaus in Sæby leihen wollt, dann seht zu, dass es nördlich von dieser Siedlung liegt.

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Doch lasst uns hier abschliessen. Wir stehen auf der Brücke vom Strand zum Hafen. Die weissen Streifen sind wieder Muschelbänke.

Ich denke Sæby ist Nummer drei auf meiner Favorittenliste für Ausflüge. Hirtshals Nummer 1, Frederikshavn Nummer 2. Nein, Lønstrup ist Nummer 3, damit wäre Sæby Nummer 4.

Fotodokumentation der anderen drei kommen noch; die Fotos existieren noch nicht oder nur vereinzelte … 😉

 

Park in Hjørring, Teil 2

Der zweite grosse Park in Hjørring, mitten in der Stadt, ist der Svanelunden (Schwanenlund). Wunderschön angelegt, mit kleinen Seen und Brücken, Wald, Gras, Hügeln; eine gekonnte Mischung von angelegt und wild belassen (finde ich jedenfalls).

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Das Park-Cafe; kann ich mir besonders schön im Sommer vorstellen. Ihr wisst, diese heissen, trockenen Sommer, die wir hier in Dänemark haben … 😉

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Neben dem Cafe ein Kleiner Pavillon, ich nehme an für Musiker. (Hoffe ich)

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Am anderen Ende der grossen Wiese, die weissen Kästen, glaubt es oder nicht, das sind Altenwohnungen. Direkt am Park, rechts davon ein grosser Supermarkt, dahinter geht man nur über oder unter der Hauptstrasse durch und ist im Stadtzentrum. Wenn wir mal alt sind (räusper) und uns nicht mehr alleine versorgen können, kann man sich dort anmelden.

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Dieser Tunnel geht unter der Strasse durch, und man kann zu Fuss zur anderen Seite durchgehen. Etwas weiter befindet sich noch ein Tunnel für Fahrradfahrer. Der Park scheint auf der anderen Seite noch weiterzugehen, aber das haben wir noch nicht erforscht; das kommt ein anderes Mal dran.

Hjørring ist keine schlechte Stadt zum Wohnen. Man hat gerade ein neues Theater eröffnet. Es gibt ein Kino mit Blockbuster-Filmen und ein kleines, in Privatbesitz befindliches Kino in Lønstrup an der Küste, wo auch mal alte oder ausländische Filme gezeigt werden. Auch im nicht weit entfernten Frederikshavn gibt es ein Musikhaus, wo viele interessante Konzerte stattfinden.

Und dann gibt es in Hjørring einen Aurion-Laden, das ist sowas wie in Deutschland Demeter. Die haben zwar auch keinen Grünkern, aber sie haben gerösteten Dinkel … und natürlich alle anderen Kornsorten, auch die alten wie Emmer etc.

Diesen Park liebe ich sehr.

 

 

 

Park in Hjørring, Teil 1

Wir erforschen die nähere Umgebung. In Hjørring – und nicht nur dort – gibt es sehr schöne Grünanlagen, die es wert sind, vorgestellt zu werden.

Der erste ist der St. Knuds Park, der um die St. Knuds Kilde (Quelle) angelegt ist. Diese Quelle war im Mittelalter und bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts ein wichtiger Wallfahrtsort.

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Wir ihr sehen könnt, ist auch bei uns der Winter eingekehrt …

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In den hohen Bäumen haben hunderte von Krähen ihre Behausungen. Das war ein infernalischer Lärm!

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Die Treppe im Hintergund führt zu einer Freiluftbühne, wo alle möglichen Veranstaltungen stattfinden (im Sommer also …)

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Ein Tunnel führt unter der Strasse durch. Hier geht es in die Stadt …

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… und hier auf die Felder.

Wir freuen uns darauf, diesen Park im Sommer zu besuchen. Ich frage mich, wie das mit dem Krähengeschrei bei Freiluftveranstaltungen ist. Bei Rockmusik ist es ja nicht das grosse Problem … 😉

Ruinös …

 

Hier nochmal drei Bilder von den Wirtschaftsgebäuden. Der Westflügel mit dem Stall und der Garage ist ja noch so weit in Ordnung.

Der Ostflügel sieht ja so aus:

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Und gleich links neben dem Steinhaufen hat mein Mann immer geparkt. Ich habe ihn endlich dazu gebracht, an der Westseite des Wohnhauses zu parken.

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Der Ostflügel von der Ostseite, da ist gaaanix mehr … Und der Heizöltank ist vielleicht 5-6 m weit weg von der Bruchbude. Zum Glück bekommen wir im Februar eine neue Heizung, so eine mit Holzpellets, dann gibt es keinen überirdischen Tank mehr, die ist dann nur im Keller.

Der Mittelflügel sieht von hinten auch nicht so toll aus:

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Links auf dem Foto der ehemalige Hühnerstall. Der ist trocken, da können wir erst einmal das Holz und unsere Gartenmöbel hinstellen. Rechts steht eine grosse neuere Scheune für Landwirtschaftsmaschinen. Da steht aber nicht viel drin. Wenn der Boden nicht so feucht wäre, könnten wir unseren Wohnwagen da hineinstellen, aber wir bekommen ihn nicht den Hügel hoch. Sobald es trocken genug ist, beginnt die Saison auch schon wieder.

Und hier ein paar kleinere Dinge, die ich aus dem Westflügel gerettet habe:

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Die Stalllaterne finde ich klasse, leider die einzige, die nicht kaputt war, aber auch die Dachziegelfenster und die beiden Glasziegel lassen sich sicherlich irgendwie anwenden. Ausserdem habe ich noch einige gut erhaltene Ziegelsteine zur Seite geschafft für den „rocket stove“ und ein paar Keramikröhren, aus denen ich ein Flaschenregal a la Meermond für den Grillplatz bauen will.

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Die drei Gewichte gehören zur Tierwaage, die ist leider zu schwer für mich allein. Aber ihr habt ja ein Foto davon gesehen. Die steht im Mittelteil, also nicht ganz so gefährdet. Ups, da steckt ja ein Hund seinen Kopf durch den Zaun …

In den nächsten Wochen werden wir mit Transport beschäftigt sein, aus dem Stall in das Hühnerhaus. Da stehen auch noch Regentonnen aus Plastik, die die Mieter mit den Islandpferden als Tränken benutzt hatten. Zwei davon sind unbeschädigt, und ich werde sie beschlagnahmen. Wo wir den Wohnwagen während der Bauarbeiten hinstellen, müssen wir noch mal sehen. Vielleicht kann der Bauer ihn mit dem Traktor in die Scheune bringen.

Ja, es ist nie langweilig hier!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schönen Restsonntag und einen guten Wochenanfang.

Halt, stopp, hier noch ein Gartenfoto. Ich habe hinter den Rosen (auf dem Foto ganz rechts) meine 18 Rhododendrons eingepflanzt (drei sind im Topf) und ein paar mehr Sachen, neue Tulpen (ich kann ja nicht widerstehen), alle meine mitgebrachten Primeln, alle Beerensträucher und Obstbäume, einige Stauden, aber das meiste ist noch in den Töpfen. Die niedrigen Stauden will ich vor die Fliesenreihe pflanzen (da wo die Beutestücke liegen). In dem hohen Gras sind auch noch ein paar kleinere Rosen vergraben, die muss ich noch wieder freibuddeln.

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Der tolle Keramikschornstein ist auch ein Beutestück. (Und drei Milchkannen.)

Drei Fotos zum Thema „Feuer“

Ich habe neulich in der Vollmondnacht mal mit meiner Kamera gespielt. Ich bin nicht so für Gebrauchsanweisungen lesen, ich bin mehr ein Knopfdrücker und Ausprobierer.

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Das steckte dahinter:

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Das nächste war am Wochenende:

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Und das letzte gestern Abend zum Thema „Himmel über Dänemark“. Durch die Bäume hindurch sieht es aus wie ein Brand in der Ferne.

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Ich wünsche allen eine möglichst angenehme Woche!

 

 

 

 

Vollmondnacht

It was a braw braecht moonlaecht naecht taenaecht, wie der Schotte sagt. (It was a fine bright moonlight night tonight.)

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Es war so hell, dass man ohne Taschenlampe draussen spazierengehen konnte. Solche Nächte sind selten.

Und dann kann ich mich natürlich nicht zurückhalten und bemerken, dass es im Schwedischen das Wort „brå“ gibt, ausgesprochen fast genau wie „braw“ und das ebenfalls „fein“ oder „gut“ bedeutet. Wir sind doch alle miteinander verwandt. Ich denke mal nicht, dass das Zufall ist.

Ich wünsche euch noch eine schöne Restwoche!