Schlagzeilen (37) … Headlines (37)

Erinnert ihr euch an diesen stolzen Hirsch?

… Do you remember this proud stag?

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Schon damals musste ich ihn von der Seite fotografieren, weil sein rechtes Geweih bereits abgebrochen war. Vor ca. zwei Wochen fuhren wir vorbei und sahen, dass das zweite Geweih auch verschwunden war. Aus dem Hirsch war eine Hirschkuh geworden. Ich habe dann schnell ein paar Fotos gemacht für die Nachwelt. 😉 Vorgestern fuhren wir vorbei, und die Hirschkuh hatte kein Gesicht mehr. Da der ganze Baum sehr morsch aussieht, wird man ihn wohl demnächst fällen.

… Already then I had to take the photo from the side, because his righthand antler had broken off. About two weeks ago, we drove by and saw that the second antler had also disappeared; the stag had metamorphosed into a hind. I quickly took a photo for the following generations. 😉 Two days ago we came by again, and the hind did not have a face anymore. As the entire tree looks rather rotten, I would expect it to be felled soon.

Meine Sommerfutterstellen für die Vögel: Im Süden haben wir drei Baumstämme und dann steue ich unter zweien der Büsche für die Bodenesser. Im Moment hänge ich noch Meisenkugeln auf. Im Gras verstreue ich Hafer und Sonnenblumenkerne für die Grossen und am Küchenfenster sind jetzt nur noch kleingehackte Erdnüsse für die Meisen.

… My summer feeding places for the birds: In the south we have three tree stumps and I throw food under two of the bushes for the ground feeder. At the moment I still hang up tit balls. On the grass I throw sunflower seeds and oat, and at the kitchen window there are now only peanuts for the tits.


Der kahle Busch ist eine Buddleia, die ist überhaupt noch nicht im Gang.
… The bare bush is a buddleia, which has not even got started.

Im Norden sind da zwei Vogelhäuschen, eine Terrassenumrandung und eine Fensterbank. Da fressen die „usual suspects“, Spatzen, Finken, Amseln, Tauben etc.

… In the north I have two small bird houses a window sill and a terrace railing. The „usual suspects“ feed there, sparrows, finches, blackbirds, pigeons etc.

Diese Stelle wurde ziemlich schnell angenommen. Dort hatte ich schon mal Meisenkugeln hängen.
… This locations has been accepted quite quickly. I had some tit balls hanging there before.
Das zweite am Himbeerzaun. Das hing zuerst in der Mirabelle, aber das war den Vögeln anscheinend etwas zu „öffentlich“. Hier haben sie es jetzt angenommen.
… The second one at the raspberry fence. I had hung it into the mirabelle tree at first, but it seems that the birds found that location too „public“. This place has been accepted quickly.

Ich bin jetzt dazu übergegangen zu sprechen, bevor ich um die Ecke biege in der Hoffnung, dass sich die Vögel an meine Stimme gewöhnen und dann nicht mehr so panisch davonfliegen. An neuen Besuchern haben wir ein Bachstelzenpaar und einen Grünfinken. Der sass heute in einem der grossen Thujabäume mit Nestmaterial im Schnabel. Vielleicht ist er doch nicht ganz alleine …

… I have started to talk when walking around the corners of the house, so that the birds might get used to my voice and stop flying away in panic. New visitors are a pair of wagtails and a greenfinch. The latter was sitting in one of the high thuya trees with nest building material in its beak. Maybe he is not so alone anyway …

Ich habe versucht, ein paar Insektenhotels herzustellen und hoffe, dass die welche anziehen.

… I have tried to fabricate some insect hotels and hope that they will attract some of them.


Dieses Jahr wollte ich endlich mal ein Milpa-Beet** anlegen, auch 3 sisters genannt (es gibt auch 5 und 7 sisters, Pflanzen die zusammengepflanzt werden und sich gegenseitig unterstützen und beschützen, wenn euch das interessiert, gibt es dazu Videos auf YouTube). Den Mais dafür habe ich mit jeweils zwei Samen im Haus vorgesät, denn auf eine gleichmässige Bodentemperatur draussen von 15 Grad Celsius kann ich lange warten. Es keimte jedoch nur eine Pflanze, von der ich nicht einmal weiss, ob es eine Maispflanze ist. Weiss das jemand von euch? An dem Mais sollen sich Bohnen hochranken und an die Basis gehört eigentlich Kürbis. Da den ausser mir niemand isst, plane ich, stattdessen verschiedene Paprika zu säen. Mal sehen, ob das mit der einen Maispflanze was wird … wenn es eine ist.
** Die Idee kam ursprünglich von Blogger „DerGrafvonBorg, des Grafen Lesestunde„.

… This year I finally wanted to create a Milpa bed **, also called 3 sisters (there are also 5 and 7 sisters, plants that are planted together and support and protect each other, if you are interested, there are videos on YouTube about the topic) . I have sown the maize for this indoors with two seeds each in a pot, because waiting for a constant soil temperature outside of 15 degrees Celsius can take a long time. However, only one plant germinated and I don’t even know if it is a maize plant. Does any one of you know this? Beans are supposed to grow up on the corn and pumpkin actually belongs to the base. Since nobody eats it except me, I plan to sow different peppers instead. Let’s see if this one maize plant will succeed … if it is one.
** I got the idea from Blogger „DerGrafvonBorg, des Grafen Lesestunde„.

Mais oder nicht Mais, das ist die Frage.
Maize/corn or not maize/corn, that is the question.

Und dann sind da noch ein paar Blüher hinzugekommen: Meine schöne Christrose, die ich letztes Mal schmählich vergessen habe, blaue und rosa anemona blanda, Mini-Narzissen, Perlhyazinthen, Forsythia und Zierjohannisbeere, Primeln und die kleinen Narzissen, die ihre Blüten immer nach Norden drehen (ich muss die wirklich in das Beet auf der linken Seite pflanzen, damit man die Blüten besser sehen kann) und ein paar kleine Tulpen mehr. Dann die beiden kleinen zweifarbigen, die wie Scilla aussehen, aber keine sind. Die haben sich leider nicht vermehrt, dafür haben einige der Primeln sich fleissig ausgesät.

… „And then there are a few more bloomers:“ (Google translation 😀 😀 😀 ) My beautiful Christmas rose, which I have shamefully forgotten last time, blue and pink anemona blanda, mini daffodils, pearl hyacinths, forsythia and currant, primroses and the small daffodils, which always have their flowers facing north (I really have to plant these in the bed on the left so one can see the flowers better) and a few more small tulips. Then the little two coloured ones that look like Scilla but aren’t. Unfortunately, they did not multiply, but some of the primroses have sown themselves diligently.

Das Beet bei den Thujas aufgeräumt, sieht doch schon ganz gut aus. Die holländischen Iris (irgendwo sind da auch sibirische Iris) und die Taglilien stehen stark, die Sommer- und Herbststauden zeigen auch so langsam etwas Grün, im Vordergrund meine kleine Tulpe „Persian Pearl“.
… The northern bed around the thuya trees cleaned up, deos not look too bad now, does it? The dutch irises (somewhere there are also some Sibirian irises) and the day lilies are standing strong, the summer and autumn perennials are slowly showing some green, in the front my little tulip „Persian Pearl“.
Dieses Minitülpchen hat doch ein Bild für sich verdient, obwohl die Kamera anscheinend auf die Blätter fokussiert war. Sie (die Tulpe) ist nicht grösser als mein Zeigefinger, die einzige Überlebende von zehnen. Ich habe es noch ein paarmal versucht, aber die Kamera weigert sich standhaft, die Blüte scharf einzustellen.
… This tiny little cutesy tulip deserves a photo by itself, although the camera seems to have focussed on the green leaves. It (the tulip, not the camera) is not bigger than my index finger, the only survivor of ten. I have tried several times more, but the camera staunchly refuses to bring the flower into sharper focus.
Unser kleiner Mirabellenbaum.
… Our little mirabelle tree.

Das war es dann auch schon wieder. Wir haben am letzten Samstag einen Ausflug mit unserem Neffen zu einer historischen Stätte gemacht, aber davon berichte ich in anderes Mal.

… That was it again already. We went on an excursion with our nephew last Saturday to visit a historical site, but I will report about that another time.

Veröffentlicht von

Stella, oh, Stella

Ich bin gebürtige Deutsche, mit einem Dänen nunmehr seit 1993 verheiratet und in Dänemark lebend. Meine Beiträge erscheinen daher in deutscher Sprache (und nicht in dänischer) und seit 2018 auch in englischer Sprache. … I was born in Germany, have been married with a Dane since 1993 and are living in Denmark. Therefore, my posts are published in German (and not in Danish) and since 2018 in English as well.

19 Gedanken zu „Schlagzeilen (37) … Headlines (37)“

  1. Your garden is so pretty! Nature is amazing, isn’t it? Even if we forget about it, it still finds ways to continue and bloom. Good luck with your vegetables. I hope you are able to grow your own produce out of it. It is really fun to eat something you planted. And thanks for adding German and English to your post. I am learning German so reading you was really cool. Thank you!

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    1. And my garden is still young. I started to make the beds in autumn 2018. Until now I „only“ had lots of herbs, strawberries and raspberries and two containers with potatoes. I am looking forward to experimenting a bit more.
      I added English, as I could see that a lot of people from abroad were starting to read my posts, and I didn’t want them to have to rely on Google or other translating machines. I make up words sometimes or put some irony in, and the machines don’t catch that. I am glad that you enjoy reading my posts. 🙂

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  2. Liebe Birgit,
    dein Gärtchen sieht schon wunderbar aus. Besonders im Rückblick auf die Anfänge nach dem Umzug. Vermutlich wirst du dich das ganze Jahr über an Blüten erfreuen können. So viel Möglichkeiten bietet mir mein Balkon leider nicht.
    Aber ich war ganz erfreut über unseren Gartendienst, er hat mir die ganzen Blümchen vor meinem Balkon stehen lassen. Da stehe ich nun oft und erfreue mich an der Blütenpracht.
    Mit deinem selbstgebauten Insektenhotel hast du mich auf eine Idee gebracht Das werde ich mir auch gönnen.
    Alles in Allem hast du euch und für die Tiere ein kleines Paradies geschaffen. ❤
    Viele liebe Grüße zu euch vom Sternchen. ★

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      1. …das sag ich doch! Leider fehlen mir die Materialien zum bauen. Habe ich letztens alles für das zweite Futterhäuschen verbaut. Bambusstangen habe ich da, aber leider nichts für das Gehäuse. Aber mit Bast zusammenbinden, das sollte doch auch gehen? Ich sag es doch, wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. 😉

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  3. Liebe Birgit, du hast ja schon den richtigen Ansatz für deine Bienenhotels gemacht . Ich möchte dir dazu aber noch zwei Tipps geben. Du solltest die Dosen so stramm füllen bis kein Haar mehr dazwischen passt , notfalls die Dose auf einer Tischplatte ober Brett stoßen bis der letzte Halm rein geht. Die Bienen werden auch so in die Halme gehen, wenn es nur locker gefüllt ist . Der Nachteil dabei, die Meisen werden sich an deinem Bienenhotel bedienen und die Halme rausziehen. Daher ist es besser wenn die Dosen so stramm gefüllt sind das sie die Halme nicht raus bekommen. Ich mußte die Erfahrung auch machen , hab mich immer gewundert das die Halme auf der Erde lagen . Es waren die Meisen die die Halme aufbrechen und die Bienennaden fressen.
    Du solltest Halme mit der maximalen Dicke von 10- 12mm verwenden, zu groß werden nicht mehr von den Bienen angenommen. In der oberen Dose haste du die Halme offen, also vom Mark befreit . In der unteren Dose sind alle Halme verschlossen, hier solltest du mit einem Bohrer von 6 – 8 mm die Halme aufbohren damit die Zugänge offen sind . So wirst du aus Besucher in die Dosen locken . Ich habe vor ein paar Tagen auch noch solche Dosen aufgehängt und habe gestern gesehe, dass die ersten Halme schon verdeckelt sind .
    Liebe Grüße und weiterhin viel Spass bei deiner Gartenarbeit
    Werner

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      1. Das Anbringen der Dosen hast du im Übrigen sehr gut gelöst, es ist ein freier Anflug möglich. Die anderen Dnge sind Kleinigkeiten, die kannst du ja noch ändern dann bin ich überzeugt das die Bienen einziehen werden. Im übrigen gefällt mir das große Beet sehr gut , hier werden die Bienen ausreichend Pollen finden.

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        1. Das mit dem Anbohren werde ich am Wochenende machen und die zu wenig gefüllte Dose auffüllen. Ich habe den Eindruck, dass da „jemand“ bereits Material entwendet hat, denn ich hatte trockenes Gras um die Halme gewickelt, damit sie in der Dose festsitzen. Das tun sie nicht mehr … Ehepaar Amsel ist auch schon wieder am Brüten hinter meinem Arbeitstisch, so dass ich wieder nicht aufräumen kann, so was von schade … 😉 😀
          Blühende Pflanzen habe ich reichlich das ganze Jahr über (die Tulpen sind noch gar nicht alle am Blühen, dann kommen die Iris und dann all die anderen Stauden und dann die Kräuter und die Schmetterlingsbüsche), und Wasser stelle ich auch überall hin für Grosse und Kleine Besucher (der Igel braucht eine etwas kräftigere Schale).
          Das macht Spass, wenn die Viecher sich einstellen. Das war bisher in jedem meiner Gärten so. Die Vogelsorten waren etwas verschieden vertreten, da wir in unterschiedlichen Landschaften gewohnt haben, aber sobald da Blüher waren, kamen die Insekten und dann die Vögel, ganz natürlich.

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          1. Du hast ein kleines Paradies geschaffen und so was macht Freude wenn man sieht das es angenommen wird. Die Dosen Muße du wirklich so füllen, dass du den letzten Halm mit einem Brett einschlagen Muße. Gehe beim Bohren, mit der gesamten Bohrerlänge in den Halm, es geht recht leicht weil das Mark weich ist. Jetzt fehlt dir nur noch ein kleines Sandarium , denn Futter finden die Bienen reichlich bei dir. Ich habe für meine Tochter auch solch ein kleines Sandbett gebaut . Ich habe dazu einen alten Kindersandkasten verwendet , der ist für solch ein Beet bestens geeignet. Ach Amseln und Blaumeisen brüten auch bei mir.

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    1. Das ist nett von dir, aber es muss doch noch ein wenig zuwachsen. Besonders die Hecke ist im hohen Grade lächerlich. Aus dem Grunde habe ich im Süden den zweiten Ring mit Büschen um die Terrasse gepflanzt, denn die wachsen schneller als die Hecke. Ich hätte ja lieber einen Zaun gehabt, der ist einfacher zu pflegen, aber das war dem Vermieter zu teuer.

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