Mal ein positiver(er) Trend …

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Pestizidreduktion: Bewegung in Brüssel

Noch vor wenigen Jahren wäre es undenkbar gewesen: Die EU-Kommission will den Einsatz von Pestiziden bis 2030 halbieren! Bisher schreckte Brüssel lange vor konkreten Reduktionszielen zurück – zu groß war der Einfluss der mächtigen Agrarlobby.

Doch langsam wendet sich das Blatt: Der Druck unserer Europäischen Bürgerinitiative (EBI) „Bienen und Bauern retten“ zeigt Wirkung. Das zeigt auch die Antwort von Kommissions-Vizepräsident Frans Timmermans auf unseren Brief, in dem wir ein EU-weites Komplettverbot von Pestiziden fordern: Unsere Forderungen seien bei der Ausgestaltung der nun vorgestellten Biodiversitäts- und „Farm-to-Fork“-Strategien berücksichtigt worden.

Jetzt dürfen wir auf keinen Fall lockerlassen! Denn noch ist die Halbierung des Pestizideinsatzes in kein Gesetz gegossen, sondern nur ein Vorschlag. Dabei wäre so viel mehr nötig: Auch die Hälfte an Gift ist immer noch zu viel Gift für uns und unsere Umwelt. Wir brauchen den vollständigen Ausstieg aus der Ackerchemie!

Helfen Sie uns jetzt, eine Million Unterschriften für die EBI zu erreichen. Covid-19 hat unserer Unterschriftensammlung auf den Straßen und Plätzen Europas einen schweren Schlag versetzt. Deshalb kommt es jetzt noch mehr als zuvor darauf an, dass wir online so viele Menschen wie möglich mobilisieren.

Bitte teilen Sie unsere Initiative deshalb jetzt in Ihrem Freundeskreis:

Veröffentlicht von

Stella, oh, Stella

Ich bin gebürtige Deutsche, mit einem Dänen nunmehr seit 1993 verheiratet und in Dänemark lebend. Meine Beiträge erscheinen daher in deutscher Sprache (und nicht in dänischer) und seit 2018 auch in englischer Sprache. … I was born in Germany, have been married with a Dane since 1993 and are living in Denmark. Therefore, my posts are published in German (and not in Danish) and since 2018 in English as well.

8 Gedanken zu „Mal ein positiver(er) Trend …“

  1. Ich bin so traurig, dass ich in unserem Garten keine Bienen mehr sehe. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich dieses Jahr nur Hummeln und andere Insekten in meinem Blumenmeer gesehen habe.
    Die Wildbienen vom letzten Jahr kommen nicht mehr. Die Bienenfutterstreifen, die man im letzten Sommer unter großem Halløj beschildert und beworben hat, sind wieder gespritzten, endlosgrünen Kornfeldern gewichen. Beinahe täglich riecht es nach Schweinegülle. Wir wohnen unmitten intensivster Massenproduktion. Das vertraute Summen ist nicht mehr da. 😞

    Gefällt 2 Personen

    1. Die Hummeln sind doch auch herrlich … und die schönen Schmetterlinge … aber das mit den Bienenstreifen habe ich auch bemerkt. Die Blumenwiesen vom letzten Jahr sind nicht mehr da. Der eine hat allerdings Margariten ausgesät, das sieht auch toll aus.
      Ich habe heute morgen eine kleine Biene gesehen, aber ich weiss nicht, ob das nun eine gezüchtete oder eine wilde war.

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      1. Inzwischen freue ich mich über alle Insekten. Ich schlage nicht einmal mehr die nervigen Fliegen im Haus tot, sondern jage sie nach Möglichkeit nach draußen, damit die Vögel was haben.
        Wenn ich mich da an die Windschutzscheiben erinnere, die ich vor 20 Jahren noch schrubben musste und das mit heute vergleiche … Es ist erschreckend.

        Gefällt 2 Personen

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