Der Mann aus Teheran (Prolog Teil 1 von 3) … The man from Tehran (prologue part 1 of 3)

CoverDeutsch

Prolog (Teil 1 von 3)

1979

Es war gegen Mitte Januar. Ein Mann lief über den Platz vor dem imposanten Palast in der iranischen Hauptstadt Teheran. Vor dem Palast standen eine Menge erregter Menschen, die versuchten einzudringen, aber die Leibwächter des Schahs hatten keine größeren Probleme damit, sie in Schach zu halten. Sie begnügten sich daher damit, Parolen gegen den Schah und gegen die Vereinigten Staaten zu rufen.  Der Mann war in einen konventionellen, westlich aussehenden Anzug in neutralem Grau gekleidet. Unter der Jacke trug er ein weißes Hemd aber keine Krawatte. Er war von mittlerer Größe und durchschnittlichem Körperbau, hatte dunkles Haar und milde Gesichtszüge. Die Nase war etwas zu lang für das
Gesicht, mehr wie bei einem Araber als einem Iraner, obwohl der Unterschied für die meisten Menschen wohl schwer zu sehen wäre.  Der Mann machte einen müden, fast gequälten Eindruck, was weitgehend mit den hektischen letzten Monaten zu tun haben musste. Die letzte Zeit war für ihn sehr unangenehm gewesen. Doch das galt sicherlich für die meisten Iraner – zumindest für diejenigen, die eine positive Einstellung zu Schah Mohammad Reza Pahlavi und seiner Regierung hatten.  Es wäre nicht fair, den Mann mit denjenigen in einen Topf zu werfen, die den Schah direkt unterstützten und die vor allem im wohlhabenden Teil der Bevölkerung zu finden waren.
Alle, die den Hintergrund und die politischen Ansichten des Mannes kannten, wussten, dass er hinter demokratischen Werten und Prinzipien stand – und der Schah war nicht gerade für seine demokratische Gesinnung bekannt. Trotz seiner starken freundschaftlichen Beziehungen zur demokratischen westlichen Welt im Allgemeinen und zu den Vereinigten Staaten insbesondere, war Mohammad Reza Pahlavi berüchtigt für seine Brutalität, die durch seine gefürchtete Geheimpolizei Savak zum Ausdruck kam.  Der Mann schüttelte unmerklich den Kopf, als seine Gedanken fast wie von selbst die Ereignisse durchgingen, die zu den zahlreichen Unruhen geführt hatten, die das Land in der jüngsten Vergangenheit prägten. Das Ganze war durch einige Kassettenbänder ausgelöst worden,  so etwas Banalem wie Kassettenbänder.

Sayyid Ruhollah Mussawi Khomeini, besser bekannt als Ayatollah Khomeini, war aus seinem Exil im Nachbarland Irak hinausgeworfen worden und befand sich jetzt in einem neuen Exil ganz in der Nähe von Paris. Von dort hatte er es geschafft, eine kleine Anzahl Bänder aus Frankreich heraus und in den Iran zu schmuggeln. Auf den Bändern waren Aufforderungen an Khomeini-Anhänger, gegen den Schah und sein Regime zu rebellieren. Es war offenbar überhaupt kein Problem gewesen, die Bänder in den Iran zu schaffen und dann eine große Anzahl Kopien anfertigen zu lassen, und sie waren sehr effektiv! Sie führten zu Generalstreiks und offener Rebellion überall im Land und hatten es mehr oder weniger lahmgelegt. Die dem Schah feindlich gesinnten schiitischen Moslems agierten jetzt überall.
Was den Mann am meisten verwunderte war, dass bis jetzt noch keine Hilfe aus den USA gekommen war, die doch enge Verbündete des Irans und des Schahs waren. Aber vielleicht ging US-Präsident Jimmy Carter davon aus, dass das Rennen bereits gelaufen war, dachte er, oder vielleicht sah die US-Regierung das Problem nicht als wichtig genug an, um sich damit zu beschäftigen, auch wenn die Situation im Iran nach Meinung des Mannes mehr und mehr dem Auftakt zu einem Bürgerkrieg ähnelte.
Der Teufel hole den selbstgerechten, religiösen Narren in Paris und alle seine hohlköpfigen, fundamentalistischen Anhänger, dachte der Mann wütend. Die Menschheit lernte anscheinend nie aus ihren Fehlern. Wenn die Fundamentalisten wirklich ein Standbein im Iran bekämen, würde das Land wieder zu den gleichen Lebensumständen zurückgeworfen, wie sie während des finsteren Mittelalters in Europa geherrscht hatten. Vergaßen Menschen wirklich so schnell? Damals war es ja auch eine fundamentalistische Priesterschaft gewesen, die eine blühende Kultur durch die gnadenlose Inquisition zu Grabe getragen hatte. Die Menschheit musste doch bald mal begreifen, dass Fanatiker Fanatiker sind und bleiben, egal
ob sie sich nun Muslime, Juden oder Christen nennen. Bei Gott, das durfte auf keinen Fall wieder geschehen.

Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als er am Eingang des Palastes von zwei hart aussehenden Wachposten in traditioneller iranischer Kriegeruniform abrupt angehalten wurde. Ihre Waffen waren jedoch keineswegs traditionelle, sondern moderne automatische Waffen. Er zeigte seinen Pass und einen vom Schah persönlich unterzeichneten Passierschein vor. Ein Wachposten nahm ihm beide Papiere ab und prüfte sie sorgfältig und mit ernster Miene. Ein paar Mal sah er dem Mann ins Gesicht und dann wieder auf die Papiere. Plötzlich gab er ein Knurren von sich und befahl dem Mann zu warten. Der Wachtposten verschwand durch eine Tür direkt hinter dem Eingang rechts und der Mann vermutete, dass er mit jemandem sprach, wahrscheinlich per Telefon. Der Mann nahm ein Taschentuch aus seiner Tasche und wischte sich nervös die Stirn. Eine merkwürdige Geste in Anbetracht der Tatsache, dass die Tagestemperatur im Januar in Teheran selten über zehn Grad Celsius betrug.
Nicht viele Menschen in der westlichen Welt sind sich im Klaren darüber, dass an bestimmten Stellen im Iran zu der Zeit relativ häufig Nachtfröste vorkommen.  Einen Moment später kam der Wachposten zurück und mit einem halbherzigen Versuch, ein wenig freundlicher auszusehen, wies er den Mann in die Vorhalle des Palastes und bat ihn zu warten, bis er abgeholt wurde.  Der Palast in Teheran war in jeder Hinsicht beeindruckend. Die Halle, die der Mann betreten hatte, war eine Art Knotenpunkt für zahlreiche Korridore, die in verschiedene Richtungen führten. Das Meiste war aus Marmor und Alabaster geformt und bis ins kleinste Detail aufwendig gestaltet. An den Wänden hingen schwere Teppiche, die unersetzlich sein mussten. Paneele, Türen und Fenster waren mit Kanten aus reinem Blattgold verziert, und die Möbel mit der teuersten Seide bezogen. Und das ist nur die Eingangshalle, dachte der Mann. Am anderen Ende befand sich eine Treppe, die dem Rest der Halle an Pracht nichts nachstand. Die Treppe war breit genug für zehn Personen nebeneinander, und auf halbem Weg nach oben spaltete die Treppe sich in zwei Teile; jede Hälfte führte dann in entgegengesetzte Richtung und hinauf zu einem Absatz. Von dort konnte man den größten Teil der Halle überschauen. Der Mann wusste nicht, wie lange er warten musste, vermutete aber, dass es lange dauern würde. Er wählte einen Stuhl an der Wand, von wo aus er die Treppe sehen konnte, und setzte sich geduldig.
Er war schon öfter hier gewesen, aber es war das erste Mal, dass er vom Schah selbst eingeladen worden war. Er überlegte, ob er vielleicht den Schah persönlich kennenlernen würde, aber er bezweifelte es. Wieder wurde er in seinen Gedanken gestört, als er Schritte auf der Treppe hörte. Er blickte auf und sah einen Mann auf den untersten der großen Stufen. Er erkannte ihn sofort, aber wandte sich hastig ab, denn es konnte unmöglich die Person sein, die ihn holen sollte.  Der Neuangekommene schritt die letzten Treppenstufen hinunter und kam dorthin, wo der Mann sich gesetzt hatte. Der Mann sah wieder auf, und nun war der Andere weniger als zehn Schritte von seinem Stuhl entfernt. – Guten Morgen, Professor bin Kanhal, sagte er und blieb ein paar Schritte von ihm entfernt stehen.
Bin Kanhal stand zögernd auf und wollte gerade etwas sagen, aber der Andere sprach weiter: – Mein Name ist Bakhtiar, Dr. Shahpour Bakhtiar. Er streckte seine Hand aus und lächelte freundlich. Bin Kanhal nahm die ausgestreckte Hand und sagte: – Natürlich, guten Tag, Herr Doktor. – Es ist eine Ehre für mich, Sie begrüßen zu dürfen, sagte Bakhtiar. Vielleicht wären Sie so freundlich, mir zu folgen? Bin Kanhal war verwirrt, was hatte Bakhtiar, Leiter der Opposition hier im Palast des Schahs zu suchen? Und ausgerechnet jetzt! Und warum werde ich von ihm abgeholt? Die Gedanken wirbelten in bin Kanhals Kopf. Der Schah war immer hart gegen seine Gegner und es war eine bekannte Tatsache, dass Bakhtiar mindestens eines der Gefängnisse des Schahs von innen gesehen hatte. Es war auch allgemein bekannt, dass Bakhtiars Vater auf Befehl des Schahs ermordet worden war. Als ob Bakhtiar seine Gedanken gelesen hatte, fuhr er fort: – Sie fragen sich sicher, warum Sie ausgerechnet mich hier sehen, aber glauben Sie mir, Sie werden es sehr bald verstehen.  Bakhtiar machte eine einladende Geste mit der Hand und ging zur Treppe. Er ging mit gemäßigtem Tempo, als ob er die Zeit ein wenig länger ausdehnen wollte.  – Der Schah selbst hat Sie hierher gebeten, fuhr er fort. Es scheint so, als ob Sie eine wichtige Rolle in dieser schwierigen Zeit, der der Iran gegenübersteht, spielen können. Der Schah wird Sie selber in Kenntnis setzen. Aber Sie sind natürlich bereits mit den Ereignissen bekannt, die zu der gegenwärtigen Krise im Land geführt haben, und ich brauche wohl kaum zu sagen, dass das, was wir in diesen Tagen erleben, sich sehr leicht zu einer Revolution entwickeln kann.  Bin Kanhal hatte das Gefühl, dass über der Rede, die Bakhtiar für ihn hielt, etwas Einstudiertes war, aber er wählte zu schweigen.  – Wenn die Ereignisse nicht rechtzeitig gestoppt werden, setzte Bakhtiar fort, können sie zu Umwälzungen im politischen, sozialen und religiösen Bereich führen; Umwälzungen, die um jeden Preis verhindert werden müssen. Ich hoffe natürlich, dass Sie mit uns einig sind? Bakhtiar sah fragend zu Bin Kanhal, der nur nickte, ohne wirklich zu wissen, was er antworten sollte. Es war offensichtlich, dass mit einem fundamentalistischen Rebellenanführer – im Exil oder nicht – ein Regierungswechsel natürlich in eine Art religiös inspirierter Führung enden konnte, obwohl natürlich keiner mit Sicherheit wusste, wie eine solche neue Regierung aussehen würde. Aber bin Kanhals Aufmerksamkeit wurde durch etwas anderes, das Bakhtiar gesagt hatte, gefangen. Hatte er nicht gesagt, „Der Schah wird Sie selber in Kenntnis setzen“? Ich werde also den Schah treffen, dachte er. Welchen Einfluss könnte ich nach Meinung des Schahs auf die aktuellen Ereignisse haben?  Sie waren die Treppe hinaufgekommen und gingen einen breiten Gang entlang, der versuchte, die Eingangshalle an Zierrat zu übertreffen.
– Sie unterrichten doch noch an der Universität in Teheran, nicht wahr? fragte Bakhtiar plötzlich.  Bevor bin Kanhal antworten konnte, setzte Bakhtiar fort:  – Sie sind, soweit ich verstehe, Professor für Staatswissenschaft, nicht wahr?  Dieses Mal redete Bakhtiar nicht weiter, und bin Kanhal antwortete:  – Ja, beides stimmt, ich habe Staatswi…  – Oh, ich denke, wir sind da, unterbrach Bakhtiar.  Sie standen vor einer enormen, handgeschnitzten Doppeltür. Vor der Tür hielten zwei Leibwächter des Schahs Wache. Im Gegensatz zu den Wachtposten am Eingang des Palasts, hatten sie offenbar keine anderen Waffen als ihre Krummsäbel. Ohne ein Zeichen abzuwarten, öffneten die Wachen die schweren Türen und stellten sich zu beiden Seiten der Türöffnung, ihre Gesichter einander zugekehrt.  Mit einer erneuten Geste bat Bakhtiar bin Kanhal zuerst einzutreten.  Der Raum, in den sie hineinkamen, war so groß wie eine Eishockey-Bahn, und bis ins kleinste Detail üppig und unbeschreiblich prächtig. Die Möbel waren wertvoll und antik; die Wände waren mit Teppichen bedeckt, in die Goldfäden eingewebt waren. Über ihnen bildete die Decke eine beeindruckende Kuppel, die mit Mosaiken und Blattgold verziert war, und in der Mitte der Kuppel hing ein riesiger, mit Juwelen verzierter Kronleuchter. Vor den mannshohen Fenstern standen paarweise Vasen von außerordentlicher Schönheit, und Sitzgruppen aus luxuriösen Sofas und Kissen waren über den Raum verteilt.  Bin Kanhal verschlug es den Atem. So viel Glanz hatte ihn noch nie zuvor umgeben. Es machte ihn schwindelig.  In dem beeindruckenden Raum befanden sich zwei Männer. Den einen erkannte bin Kanhal sofort als den Schah, den anderen, einen großen, vierschrötigen Mann, hatte er noch nie gesehen.  Bin Kanhal verbeugte sich und blieb gebückt stehen, bis der Schah sagte:  – Professor bin Kanhal, kommen Sie doch näher.  Der Schah trug einen gut sitzenden, maßgeschneiderten Anzug in einer unbestimmten Farbe irgendwo zwischen grau und dunkelblau. Er stand vor einem der großen Fenster, so dass diejenigen, die hereinkamen, ihn im Gegenlicht sahen. Außerhalb des Palastes konnte man den Schah leicht für einen wohlhabenden Geschäftsmann halten, was vielleicht gar nicht so verkehrt war in Bezug auf diesen Mann.  Bin Kanhal wurde seltsam zumute, als er den Schah seinen Namen aussprechen hörte.  – Sie können sich gar nicht vorstellen wie sehr ich mich freue, dass Sie heute hier sind, setzte der Schah fort, als er einige Schritte vorwärts ging und bin Kanhal seine weiche Hand hinhielt.  Bin Kanhal war überrascht, dass der Schah auf ihn zu gegangen war, er bemerkte aber auch, dass der Schah die Hand mit der Handfläche nach unten hielt, wie man es gelegentlich bei Menschen sieht, die jemanden begrüßen, den sie für niedriger stehend ansehen. Bin Kanhal nahm die Hand und verbeugte
sich, länger als er eigentlich wollte. Irgendetwas an der ganzen Situation gefiel ihm nicht, aber er konnte nicht richtig herausfinden, was es war. Vielleicht war es nur das Unerwartete, den Schah zu treffen. Es konnte aber auch die Anwesenheit des unbekannten Mannes sein. Bin Kanhal hatte das Gefühl, dass der Fremde ihm mit den Augen folgte. Ohne den Kopf zu heben blickte er aus den Augenwinkeln zu dem Fremden hinüber.  Der Schah schien dies bemerkt zu haben, folgte bin Kanhals Blick und sagte sofort auf Englisch:  – Verzeihen Sie. Der Schah wies in Richtung des Fremden, der hinter einem riesigen Mahagoni-Schreibtisch stand:  – Lassen Sie mich Ihnen John Williams vorstellen, Attaché an der Botschaft der Vereinigten Staaten hier in Teheran.  Der Schah lächelte hintergründig und fuhr fort:  – Unter uns gesagt, ich glaube, dass wir uns alle einig darüber sind, dass Attaché nur eine charmante Umschreibung für CIA-Agent ist. Wir alle wissen ja, wie vorsichtig man in diesen Tagen damit sein muss, gerade diese drei Buchstaben hier im Iran auszusprechen. Bin Kanhal blickte zu Williams, der nicht auf den Scherz des Schahs reagierte. Williams kam hinter dem Schreibtisch hervor und ging mit festen Schritten auf bin Kanhal zu. Er stoppte erst, als die beiden Männer ganz nah beieinander standen. Bin Kanhal fühlte sich durch die unerwünschte Nähe bedroht, aber er versuchte, unbekümmert auszusehen. Williams streckte die Hand aus, so weit er es auf die kurze Entfernung konnte. Bin Kanhal schätzte Williams auf Mitte Dreißig. Er war groß, muskulös und kräftig gebaut. Er hatte rötliche, kurz geschorene Haare, und er war in ein Paar leichte, beige-farbige Stoffhosen mit Bügelfalte und ein eng anliegendes, kurzärmeliges Hemd in gleicher Farbe wie die Hose gekleidet. Williams Gesicht war hart und unversöhnlich – fast furchteinflößend. Er sah aus wie jemand, der schon einiges im Leben erlebt hatte; auf jeden Fall machte er keinen freundlichen oder vertrauenerweckenden Eindruck. Bin Kanhal nahm sich vor, vorsichtig mit ihm zu sein. Er nahm die halb ausgestreckte Hand und murmelte unsicher: – Guten Tag, Herr Williams. Zu bin Kanhals Verwunderung ließ Williams seine Hand nicht los. Stattdessen hielt er bin Kanhals Blick fest und starrte ihn herausfordernd an. Es dauerte nur einen kurzen Moment, und die anderen im Raum hatten es sicherlich nicht einmal bemerkt, aber es wirkte sehr provozierend auf bin Kanhal, der sein Herz schneller schlagen fühlte. Plötzlich gab Williams seine Hand frei und so etwas wie ein Lächeln deutete sich auf seinem Gesicht an, erreichte aber nicht seine Augen. Bin Kanhal war sich ziemlich sicher, dass Williams eine abweichende Persönlichkeit besaß. – Ich freue mich, Sie zu treffen, Professor, sagte Williams.  Ohne bin Kanhals Augen loszulassen, ging er zurück an den Schreibtisch, wo er eine Plastikmappe aufsammelte. Sie schien 3–4 cm dick zu sein.
– Setzen wir uns doch, sagte der Schah und deutete in Richtung einer stilvollen Sofagruppe vor einem der großen Fenster. Wie auf Befehl gingen sie alle in Richtung Sofagruppe; bin Kanhal an dritter Stelle hinter dem Schah und Bakhtiar, Williams als Letzter. Die Sofas waren mit edler Seide bezogen und hatten sicher mehr Geld gekostet als bin Kanhal in seiner verhältnismäßig gut bezahlten Position in einem Jahr verdiente. Der Schah saß in der Mitte eines Zwei-Sitz-Sofas und erwartete ganz offensichtlich nicht, dass ein anderer es mit ihm teilen sollte. Mit einer eleganten Bewegung, zog er das eine Hosenbein hoch und schlug ein Bein über das andere. Bakhtiar saß an einem Ende eines Drei-Personen-Sofas, und bin Kanhal beschloss, sich ans andere Ende zu setzen, so dass für Williams ein Sessel übrig blieb. Bin Kanhal bemerkte, dass Williams noch die Plastikmappe in der Hand hielt, und er hatte das unangenehme Gefühl, dass sie Informationen und Daten über ihn selbst enthielt. Er fragte sich, welche Informationen der CIA über ihn haben könnte. Gerüchte besagten, dass der CIA alle erdenklichen Informationen über alle mögliche Menschen sammelte, ja, man konnte es kaum ein Gerücht nennen, der CIA machte ja gar kein Geheimnis daraus. So arbeiteten die nun einmal, und die amerikanischen Moralbegriffe waren in den meisten Bereichen sehr unterschiedlich von denen aus seinem Teil der Welt. Hatte man vielleicht etwas über ihn? Er konnte sich nicht vorstellen, was das sein sollte. Sein Leben war im Grunde ganz gewöhnlich. Verdammt, das ist ja lächerlich, das hier, dachte er. Er fühlte sich wie ein Schuljunge, der vor dem Büro des Direktors wartete. Jetzt musste er sich aber zusammenreißen. – Williams, begann der Schah, als sich alle gesetzt hatten, Sie haben sicherlich Verständnis dafür, dass ich Professor bin Kanhal selbst informieren möchte, bevor ich Ihnen das Wort überlasse, nicht wahr? Beim Klang der Stimme des Schahs begann bin Kanhal unruhig hin und her zu rutschen. Die Situation gefiel ihm überhaupt nicht, und er war alles andere als begeistert, im selben Raum wie Williams zu sein. Ohne auf eine Antwort von Williams zu warten, sprach der Schah weiter zu bin Kanhal: – Professor, die Tradition unseres Landes verlangt von mir eine lange Einleitung mit vielen gut gemeinten Höflichkeiten, bevor ich vorsichtig zur Sache komme. Die Augen des Schahs glitzerten undefinierbar, und er fuhr fort: – Zwei Dinge gebieten es mir aber, den Verlauf unseres Gesprächs zu beschleunigen, und ich bitte Sie, mir zu verzeihen. Eines davon ist die Gegenwart von Williams, der, glauben sie mir, eine ganz andere Vorstellung von Zeit und notwendigen Höflichkeiten hat, als Sie und ich. Dieses Mal war es Williams, der unruhig hin und her rutschte, und bin Kanhal war sicher, dass er ein wütendes Funkeln in den im Voraus harten Augen des CIA-Agenten sah. – Und was das zweite angeht, setzte der Schah fort, werden Sie mir sicherlich zustimmen, dass die Ereignisse in unserem Land sich so beschleunigt haben, dass es wohl sinnvoll ist, eine Ausnahme zu machen.

(Fortsetzung folgt)

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ENGLISH

Prologue (Part 1 of 3)

It was around mid-January in 1979. A man hastened across the square in front of the imposing palace in the Iranian capital Tehran. In front of the palace were a lot of excited people trying to enter by force, but the Shah’s bodyguards had no major problems keeping them at bay. They were therefore settling for shouting slogans against the Shah and the United States.

The man was dressed in a conventional, western-looking suit in neutral gray. Under the jacket he was wearing a white shirt but no tie. He was of medium height and average build, with dark hair and mild facial features. The nose was a little too long for the face, more like an Arab than an Iranian, although the difference would be hard to see for most people. The man looked tired, almost tormented, which had to do with the hectic past few months. These last times had been very uncomfortable for him. But that was probably true for most Iranians – at least for those who had a positive attitude towards Shah Mohammad Reza Pahlavi and his government.

It would not be fair to lump the man together with those who directly supported the Shah and who were found primarily in the wealthy part of the population. Anyone who knew the man’s background and political views knew that he was supporting democratic values ​​and principles – and the Shah was not exactly known for his democratic spirit. Despite his strong friendship with the democratic western world in general and with the United States in particular, Mohammad Reza Pahlavi was notorious for his brutality, which was demonstrated by his feared Savak secret police.

The man shook his head imperceptibly as his thoughts went almost automatically to the events that had led to the numerous riots that characterized the country in the recent past. The whole matter had been triggered by some cassette tapes, something as banal as cassette tapes. Sayyid Ruhollah Mousavi Khomeini, better known as Ayatollah Khomeini, had been expelled from his exile in neighboring Iraq and was now in a new exile near Paris. From there he had managed to smuggle a small number of tapes out of France and into Iran. On the tapes were requests to Khomeini followers to rebel against the Shah and his regime. Apparently it had not been a problem to get the tapes to Iran and then have a large number of copies made, and they were very effective! They led to general strikes and open rebellion across the country and more or less paralyzed it. The Shiite Muslims hostile to the Shah now operated everywhere. What surprised the man most was that no aid had come from the United States yet, which were close allies of Iran and the Shah.

But maybe US President Jimmy Carter thought the race was already lost, he thought, or maybe the US Government didn’t see the problem as important enough to deal with, even if in the man’s opinion the situation in Iran resembled more and more the start of a civil war. Curse the self-righteous, religious fool in Paris and all his hollow-headed, fundamentalist followers, the man thought angrily. Humanity apparently never learned from its mistakes. If the fundamentalists really got a foothold in Iran, the country would be thrown back into the same living conditions as they had been in Europe during the dark Middle Ages. Did people really forget so quickly? Back then, it was a fundamentalist priesthood that buried a thriving culture through the relentless inquisition. Humanity soon had to understand that fanatics are and remain fanatics, regardless of whether they call themselves Muslims, Jews or Christians. By God, that must never happen again.

He was roused from his thoughts by two tough-looking guards in traditional Iranian warrior uniform, who stopped him abruptly at the entrance to the palace. However, their weapons were by no means traditional, but modern automatic weapons. He showed his passport and a permit signed personally by the Shah. A guard took both papers from him and examined them carefully and seriously. He looked the man in the face a few times and then back to the papers. Suddenly he uttered a grunt and ordered the man to wait. The guard disappeared through a door just behind the entrance on the right, and the man suspected he was talking to someone, probably over the phone. The man took a handkerchief out of his pocket and nervously wiped his forehead. A strange gesture considering that the daytime temperature in January in Tehran was rarely above ten degrees Celsius. Not many people in the western world are aware that night frosts are relatively common at certain points in Iran at the time. The guard came back a moment later, and with a half-hearted attempt to look a little friendlier, he directed the man into the palace lobby and asked him to wait for him to be picked up. The palace in Tehran was impressive in every way. The hall the man had entered was a kind of junction for numerous corridors that led in different directions. Most of it was made of marble and alabaster and was intricately designed down to the smallest detail. Heavy carpets hung on the walls, which had to be irreplaceable. Panels, doors and windows were decorated with edges made of pure gold leaf, and the furniture was covered with the most expensive silk. And that’s just the entrance hall, the man thought. At the other end was a staircase that was in no way inferior to the rest of the hall. The stairs were wide enough for ten people side by side, and halfway up the stairs split in two; each half then led in the opposite direction and up to a landing. From there you could see most of the hall. The man didn’t know how long he would have to wait, but suspected it would take a long time. He chose a chair near the wall from where he could see the stairs and sat down patiently.

He had been here before, but this was the first time that the Shah himself had invited him. He wondered if he might get to know the Shah personally, but he doubted it. He was disturbed again when he heard footsteps on the stairs. He looked up to see a man on the bottom of the large steps. He recognized him immediately, but turned away hastily, for it couldn’t possibly be the person who was supposed to meet him. The newcomer walked down the last flight of stairs and came towards the man. He looked up again and the other man was less than ten paces from his chair.
– Good morning, Professor bin Kanhal, he said, and stopped a few steps away.

Bin Kanhal stood up hesitantly and was about to say something, but the other spoke on:
– My name is Bakhtiar, Dr. Shahpour Bakhtiar. He reached out and smiled gently.
Bin Kanhal took his outstretched hand and said: – Of course, good afternoon, doctor.
– It is an honor for me to welcome you, said Bakhtiar. Maybe you would be kind enough to follow me? Bin Kanhal was confused, what was Bakhtiar, head of the opposition doing here in the Shah’s palace? And now of all times! And why am I being picked up by him? The thoughts swirled in Kanhal’s head. The Shah was always tough on his opponents and it was a known fact that Bakhtiar had seen at least one of the Shah’s prisons from the inside. It was also common knowledge that Bakhtiar’s father had been murdered on the shah’s orders. As if Bakhtiar had read his mind, he continued:
– You may be wondering why you see me here of all places, but believe me, you will understand it very soon. Bakhtiar made an inviting gesture with his hand and went to the stairs. He walked at a moderate pace, as if he wanted to extend the time a little longer.
– The Shah himself asked you here, he continued. It looks like you can play an important role in this difficult time Iran is facing. The Shah will let you know himself. But, of course, you are already familiar with the events that have led to the current crisis in the country, and I need hardly say that what we are experiencing these days can very easily develop into a revolution. Bin Kanhal felt that there was something rehearsed about what Bakhtiar was saying, but he chose to remain silent.
– If the events are not stopped in time, Bakhtiar continued, they can lead to political, social and religious upheavals; developments that must be prevented at all costs. Of course, I hope that you agree with us? Bakhtiar looked questioningly at Bin Kanhal, who only nodded without really knowing what to answer. It was obvious that with a fundamentalist rebel leader – in exile or not – a change of government could result in some kind of religiously inspired leadership, although no one knew for sure what such a new government would look like. But bin Kanhal’s attention was caught by something else that Bakhtiar had said. Didn’t he say, „The Shah will let you know himself“? So, I’m going to meet the Shah, he thought. What influence could I – in the Shah’s eyes – have on current events? They had reached the top of the stairs and were walking down a wide corridor that was trying to surpass the entrance hall in ornamentation.

– You are still teaching at the university in Tehran, aren’t you? Bakhtiar asked suddenly. Before Bin Kanhal could reply, Bakhtiar continued: – As far as I understand you are a professor of political science, aren’t you? This time Bakhtiar stopped talking and bin Kanhal replied: – Yes, both are correct, I have studied political …
– Oh, I think we’re there, Bakhtiar interrupted. They stood in front of an enormous, hand-carved double door. Two of the Shah’s bodyguards were guarding the door. Unlike the guards at the entrance to the palace, they apparently had no weapons other than their scimitar. Without waiting for a sign, the guards opened the heavy doors and stood on either side of the doorway, facing each other. Bakhtiar let bin Kanhal enter first. The room they came into, was as big as an ice hockey rink and was lavish and indescribably grand down to the smallest detail. The furniture was valuable and antique; the walls were covered in carpets with gold threads woven into them. Above them the ceiling formed an impressive dome decorated with mosaics and gold leaf, and in the middle of the dome was a huge chandelier decorated with precious stones. Vases of extraordinary beauty stood in pairs in front of the man-sized windows, and seating areas made up of luxurious sofas and pillows were scattered across the room. The sight took Bin Kanhal’s breath away. He had never been surrounded by so much grandeur before. It made him feel dizzy.

There were two men in the impressive room. Bin Kanhal immediately recognized one as the Shah, the other, a tall, quirky man, he had never seen before. Bin Kanhal bowed and stayed bent over until the Shah said:
– Professor bin Kanhal, come closer. The Shah wore a well-fitting, tailored suit in an indefinable colour, somewhere between gray and dark blue. He was standing in front of one of the large windows so that those who came in could see him against the light. Outside the palace the Shah could easily be mistaken for a wealthy businessman, which might not be completely wrong when thinking about this man. Bin Kanhal felt strange when he heard the Shah speak his name.
– You cannot imagine how happy I am that you are here today, the Shah continued as he took a few steps forward and held out his soft hand to him. Bin Kanhal was surprised that the Shah was coming to him, but he also noticed that the shah was holding his hand palm down, as is sometimes seen in people who greet someone they consider to be of lower status. Bin Kanhal took the hand and bowed, longer than he actually wanted. There was something he did not like about tise whole situation, but couldn’t really figure out what it was. Maybe it was just the unexpected of meeingt the Shah. But it could also be the presence of the unknown man. Bin Kanhal felt that the stranger was following him with his eyes. Without looking up, he looked out of the corner of his eye at the stranger. The Shah seemed to have noticed this, followed bin Kanhal’s gaze and immediately said in English:
– Forgive me. The Shah pointed toward the stranger who was standing behind a huge mahogany desk:
– Let me introduce you to John Williams, Attaché at the United States Embassy here in Tehran. The Shah smiled profoundly and continued:
– Between us, I think we all agree that Attaché is just a charming paraphrase for a CIA agent. We all know how careful you have to be with these three letters in Iran these days. Bin Kanhal looked at Williams, who did not respond to the Shah’s joke.

Williams came out from behind the desk and walked steadily towards bin Kanhal. He didn’t stop until he was uncomfortably close. Bin Kanhal felt threatened by the unwanted proximity, but he tried to look at ease. Williams put forth his hand, as much as he could at this short distance. Bin Kanhal estimated Williams to be in his mid-thirties. He was tall, muscular and strong. He had reddish, short-cropped hair, and he was dressed in a pair of light, beige-colored trousers with a crease and a tight-fitting, short-sleeved shirt in the same color as the pants. William’s face was hard and unforgiving – almost scary. He looked like someone who had seen life; in any case, he made no friendly or confidence-inspiring impression. Bin Kanhal decided to be careful with him. He took his half-outstretched hand and muttered uncertainly:
– Good afternoon, Mr. Williams. To bin Kanhal’s amazement, Williams did not let go of his hand. Instead, he held bin Kanhal’s gaze and stared at him provocatively. It was only a brief moment, and the others in the room hadn’t even noticed, but it was very alarming to bin Kanhal, who felt his heart beating faster. Suddenly Williams released his hand and something like a smile appeared on his face, but it did not reach his eyes. Bin Kanhal was fairly certain that Williams had a deviant personality disorder.
– I’m glad to meet you, professor, Williams said. Without letting go of bin Kanhal’s eyes, he went back to the desk, where he picked up a plastic folder. It appeared to be 3 to 4 cm thick.

– Let’s sit down, said the Shah, pointing towards a stylish sofa group in front of one of the large windows. As if by command, they all headed for the sofa group; bin Kanhal behind the Shah and Bakhtiar, and Williams last. The sofas were covered with fine silk and would have cost more money than Bin Kanhal earned in his relatively well-paid position in one year. The Shah was seated in the middle of a two-seat sofa and clearly didn’t expect anyone to share it with him. With an elegant movement, he pulled up one trouser leg and crossed one leg over the other. Bakhtiar was sitting on one end of a three-person sofa and bin Kanhal decided to sit at the other end, leaving Williams with an armchair. Bin Kanhal noticed that Williams was still holding the plastic folder, and he had the uncomfortable feeling that it contained information and data about himself. He wondered what information the CIA might have about him. Rumours said that the CIA gathered all kinds of information about every possible person, yes, you could hardly call it a rumour, the CIA made no secret of it. That’s how they worked, and American morals were very different in most areas from those in his part of the world. Maybe he knew something about him? He couldn’t imagine what that was supposed to be though. His life was basically ordinary. For goodness sake, this is ridiculous, he thought. He felt like a schoolboy waiting in front of the principal’s office. He had to pull himself together.
– Williams, the Shah started when everyone had sat down, you must understand that I want to inform Professor bin Kanhal myself before I leave the floor to you, don’t you? At the sound of the Shah’s voice, bin Kanhal began to shift restlessly. He didn’t like the situation at all and was far from thrilled to be in the same room as Williams. Without waiting for an answer from Williams, the Shah went on to bin Kanhal:
– Professor, the tradition of our country requires me to start with a lot of well-meant courtesies before I get to the point carefully. The shah’s eyes showed an indefinable shine, and he continued:
– There are two things I can do to speed up the course of our conversation, and I ask you to forgive me. One of them is the presence of Williams, who, believe me, has a very different idea of ​​time and courtesy than you and me. This time it was Williams who was shifting uneasily, and bin Kanhal was sure to see an angry glitter in the CIA agent’s tough eyes.
– As for the second, the Shah continued, you will certainly agree with me that events in our country have accelerated to such an extent that it is only sensible to make an exception.

(To be continued)

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Stella, oh, Stella

Ich bin gebürtige Deutsche, mit einem Dänen nunmehr seit 1993 verheiratet und in Dänemark lebend. Meine Beiträge erscheinen daher in deutscher Sprache (und nicht in dänischer) und seit 2018 auch in englischer Sprache. … I was born in Germany, have been married with a Dane since 1993 and are living in Denmark. Therefore, my posts are published in German (and not in Danish) and since 2018 in English as well.

13 Gedanken zu „Der Mann aus Teheran (Prolog Teil 1 von 3) … The man from Tehran (prologue part 1 of 3)“

  1. Ich habe den Roman angefangen, in der deutschen Version zu lesen. Somit schreibe ich auch meinen Kommentar auf deutsch. Ich finde es sehr passend, gerade in dieser Zeit den Mann aus Teheran in Übersetzung noch einmal zu veröffentlichen. Dein Mann hat die Verhältnisse der damaligen Zeit in Iran gut recherchiert. Ich bin schon gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Viele liebe Grüße aus der klirrenden Kälte in Kanada, liebe Birgit!

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    1. Danke Peter! Ja, ich finde auch, dass er gut recherchiert hat, und ich ziehe den Hut vor ihm. Mein Temperament ist ja besser für Kurzgeschichten geeignet. 😉
      Klirrende Kälte, brrrrr. Wir haben im Moment immer noch Plusgrade, aber starken Wind. Nächste Woche soll dann noch einmal fast Sturm kommen. „Cooling mit Böen in Sturmstärke“.

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  2. Liebe Birgit,
    ich lese SPÄTER ist mir im Moment zu anstrengend. Scheint aber Spannung zu versprechen! ;)I
    Also nichts was man einfach mal überfliegt. 🙂
    Ich glaube ich habe mein ganzes Pulver im eigenen Blog verschossen. *grins*
    Herzliche Grüße zu euch,
    Lilo

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      1. Liebe Birgit,
        das kann ich tun, aber ich besuche dich auch sehr gerne im Blog.
        Ich habe immer noch Watte im Kopf. Am Montag bekomme ich die nächste Dröhnung. dann geht die ganze Sache wieder von vorne los. Ich hoffe ich komme nicht wieder in die Abhängigkeit. DAS war sehr bose. Ich erhoffe mir dadurch aber Besserung.
        Ansonsten habe ich jetzt Lars er ist ein Dänischer Arzt – Chiropraktiker, bei uns nennt er sich Chiropraktor, weil sein Dr. in Deutschland nicht anerkannt wird.
        Ich habe die größte Hoffnung und auch sofort Vertrauen zu ihm aufgebaut.
        Vertrauen ist für mich sehr wichtig. Jedenfalls habe ich mich heute so gut wie möglich abgelenkt.
        Am Montag habe ich eine Voruntersuchung…und ich hoffe!!!!!

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