Das pressiert jetzt gerade …

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Ganz Europa für die Bienen

Heute schreibe ich (Karl Bär, Referent für Agrar- und Handelspolitik) aus Brüssel. Zusammen mit einer belgischen Bienenforscherin, einem rumänischem Imker, einer Südtiroler Bio-Bäuerin, Umweltaktivisten aus Frankreich und Österreich und einer Chemikerin der Universität Athen habe ich hier die Zulassung einer Europäischen Bürgerinitiative beantragt. Wir fordern darin Gesetze, die Europa bis 2035 von chemisch-synthetischen Pestiziden befreien, eine Erholung der Artenvielfalt ermöglichen und die EU-Agrarsubventionen so gestalten, dass sie eine bäuerliche, vielfältige und nachhaltige Landwirtschaft begünstigen.

Wir bringen damit viele regionale Bewegungen auf europäischer Ebene zusammen: Das erfolgreiche bayerische Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und die Volksinitiativen in Baden-Württemberg und Brandenburg. Die Mohnblumenbewegung in Frankreich, die monatlich vor hunderten Rathäusern gegen Ackergifte protestiert. Die Pestizidrebellen von Mals und die zahlreichen Menschen in ganz Europa, die sich für eine andere Art der Landwirtschaft einsetzen. Eine, die den Bäuerinnen und Bauern ein Auskommen sichert, ohne die Natur zu zerstören.

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Veröffentlicht von

Stella, oh, Stella

Ich bin gebürtige Deutsche, mit einem Dänen nunmehr seit 1993 verheiratet und in Dänemark lebend. Meine Beiträge erscheinen daher in deutscher Sprache (und nicht in dänischer) und seit 2018 auch in englischer Sprache. … I was born in Germany, have been married with a Dane since 1993 and are living in Denmark. Therefore, my posts are published in German (and not in Danish) and since 2018 in English as well.

3 Gedanken zu „Das pressiert jetzt gerade …“

  1. Ein Wunsch des Volkes, dem ich mich voll und ganz anschließe.Ich habe das auch bei der letzten Demo ( wir haben es satt ) in Berlin mit meiner Anwesenheit angezeigt. Was tut aber die Politik? Das was im Augenblick passiert sind Lippenbekenntnisse den ich keinen Glauben schenke. Da laufen Volksvertreter in den Wald und machen sich für den Erhalt der Bäume stark, die durch Dürre stark geschädigt sind. Sind das nicht Aktionen die sinkender Umfragewerte geschuldet wird. Da läßt der NRW Ministerpräsident eine Wald räumen, damit Bagger von Rhein-Brau anrollen können um Braunkohle zu fördern . Zwei Monate spricht der gleiche Mann von der Rettung des Waldes. Scheinheilige Heuchler die auf Stimmenfang sind. Gleiches gilt für unsere Bundeslandwirtschaftministerin, hätte sie in Brüssel gegen eine Verlängerung von Glyphosat gestimmt, wären wir das Zeug los. Heute wirbt die Politik mit grünen Themen, die sie früher einen Dreck interessiert haben. Ein Blick auf das Politbarometer zeigt uns warum das so ist.

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