Drama auf dem Lande … Drama in the countryside

Mein Mann und ich sitzen friedlich in der guten Stube, als etwas Grosses mit ziemlicher Wucht ans Fenster knallt, ein Vogel, ein grosser Vogel, eine Taube. Ich springe auf, um rauszulaufen und einer etwaigen Taube in Schock beizustehen, als mein Mann ruft: „Da fliegt ein Raubvogel mit einer Taube in den Krallen!“ Schockschwerenot … ich weiss ja, dass sie auch leben müssen, aber hier im Dorf jagen? Am Futterplatz? Das wirkt etwas frech. Eine Türkentaube hat er sich geschnappt, die Ringeltauben sind wahrscheinlich etwas zu fett.

… My husband and I are sitting peacefully in the living room, when something big crashes against the window; a bird; a big bird; a pigeon. I jump up to run out and help a possible pigeon in distress, when my husband calls out: „There is a bird of prey, it is flying away with a pigeon in its claws!“ What a shock … I know that they also have to live, but to hunt here in the village? At the bird feeder? That seems a bit cheeky. It took a collared dove. I presume that the wood pigeons are a bit too fat.

2019-03-12 10.01.37

So eine war es, armes Viecherl … 😦

… It was one of those, poor little creature … 😦

Veröffentlicht von

Stella, oh, Stella

Ich bin gebürtige Deutsche, mit einem Dänen nunmehr seit 1993 verheiratet und in Dänemark lebend. Meine Beiträge erscheinen daher in deutscher Sprache (und nicht in dänischer) und seit 2018 auch in englischer Sprache. … I was born in Germany, have been married with a Dane since 1993 and are living in Denmark. Therefore, my posts are published in German (and not in Danish) and since 2018 in English as well.

12 Gedanken zu „Drama auf dem Lande … Drama in the countryside“

  1. Das tut mir aber leid um die arme Taube. Eine Schnepfe ist bei uns auch mal von einem Raubvogel gejagt worden und knallte in der Flucht gegen unser Fenster und verursachte mehrere Risse. $300 Schaden. Das war doppelt schade.

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  2. Eine normale Tatsache, ďort wo große Ansammlungen vonVögel sind und das ist nun mal an Futterstellen so, sind Greifvögel nicht weit. In andern Blogbeiträge wurde auch schon darüber berichtet. Häufig ist es der Sperber, der dieser Stellen aufsucht und auch zurück kommt, wenn er erst einmal solch einen Ort erkundet hat.

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    1. Wir haben es selbst schon erlebt, in Schweden, mit dem Milan, der sich aufs Futterhäuschen setzte und darauf wartete, dass serviert wurde. Klar merken die sich das, die sind ja nicht dumm. (Ich finde das trotzdem frech … ein klarer Übergriff auf meine Illusion einer privaten heilen Welt … 😉 )
      Sperber könnte stimmen, denn mein Mann sagte, dass das kein grosser Raubvogel war.

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        1. Das fürchte ich auch. Die Vögel sind im Moment auch sehr scheu, was verständlich ist. Da rennen allerdings auch Katzen herum. Die Vögel sind ständig auf der Wacht. Ich habe bis zu fünf Katzen gezählt, die hier im Laufe des Tages vorbeikommen.

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  3. Leider habe ich auch schon beobachten müssen, dass Katzen die winzigen, erst ein paar Tage alten Vögelchen aus dem Nest holen und töten ( eher selten wirklich aus Hunger fressen).
    Das finde ich total traurig, denn normalerweise bekommen Hauskatzen von ihren Besitzern doch genug zu fressen.
    Dagegen müssen Falken, Sperber etc. auch ihre Kleinen versorgen und aufziehen.

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