Mehr Vegane Experimente … More vegan experiments

Ich habe Kakaobutter erstehen können und ein erneutes Experiment mit der selbsthergestellten Margarine gemacht (40 g Kakaobutter/140 g Sonnenblumenöl zusammen aufwärmen und vermischen, dann abkühlen lassen). Ein Vorteil hat das Rezept auf jeden Fall: Das ganze Haus duftet nach Schokolade! 😉   Resultat: Nicht  überzeugend. Ich mag die Konsistenz nicht und es schmeckt zu stark nach Kakao, das passt nicht zu allem. Ich benutze diese „Margarine“ jetzt zum Kochen. (Die gelbe Farbe stammt von einer Messerspitze Kurkuma.)

… I was able to get cocoa butter and made another attempt at the home made margarine (1.4 oz cocoa butter / 5 oz sunflower oil to be warmed up together and stirred well, then to be let cooled). The recipe has one advantage: the entire house smells like chocolate! 😉 Result: Not convincing. I still don’t like the consistency and the cocoa taste is too strong, it doesn’t fit with everything. I will use this „margarine“ for cooking. (For the colour I have added a wee bit curcuma.)

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Da fällt mir ein, dass ich ja aus dem Rest der Kakaobutter weisse Schokolade herstellen könnte, mit Mandelmilch, Zucker und Vanille. Hmmmmm … interessanter Gedanke … ich habe sogar noch Kakaopulver … 😀

… Oh, but I could make white chocolate out of the remaining cocoa butter, with almond milk, sugar and vanilla. Hmmmm … interesting thought … I even have some cocoa … 😀

Und dann habe ich versucht, die Cashew-Bohnen-Pastete zu verbessern. Es begann damit, dass ich eigentlich reine Cashew-Butter herstellen wollte, mit etwas Sesamöl cremig gemacht. Das mochte ich überhaupt nicht und habe eine Handvoll Mandeln hineingetan (das sollte man besser planen und die Mandeln über Nacht in Wasser legen, denn die sind sehr hart) und etwas Gomasio. Das war schon besser, aber immer noch zu intensiv im Geschmack, fast schon parfümiert.

… And then I have tried to improve the cashew-bean-paté. It started with me wanting to make pure cashew butter, just with a bit of sesame oil. I didn’t like that at all and added a handful of almonds (this should be planned better, the almonds should soak in water over night, as they are very hard) and a bit of gomasio. That was better, but the taste was still very intensive, nearly perfumed.

Dann wollte ich die Creme doch wieder mit Bohnen aufmischen, musste aber feststellen, dass die Haltbarkeit der Butterbohnen, die ich letztes Mal benutzt hatte, am 15.03.2018 abgelaufen war. Die habe ich dann nicht benutzt, sondern normale kleine, weisse, in etwas Gemüsebrühe gekochte Bohnen (die schmecken auch sehr gut). Dazu habe ich noch etwas mehr Sesamöl hinzugefügt und auch  ein paar zusätzliche Esslöffel Gomasio. Der Rest meines Bestandes, den ich mal in Deutschland gekauft habe. Das Ergebnis ist richtig lecker geworden, besser als letztes Mal. Hier eine Rekonstruktion der Zutaten:

… So I decided to blend the cream with beans again, but found out that the expiring date of the butter beans from last time was 15 March 2018. So I didn’t use them again, but took the normal small white beans boiled soft in a bit of vegetable stock. I added some more sesame oil and a few more spoonful of gomasio. That ended my hoard from Germany. The result was truly delicious, better than last time. Here comes a reconstruction of the ingredients:  (English after the photo)

150 g weisse Bohnen (in ungekochtem Zustand gewogen) in nicht zu kräftiger Gemüsebrühe gekocht (man kann natürlich auch die fertigen aus der Dose nehmen, aber bei uns gibt es die nur mit Tomatensosse als baked beans. Man kann natürlich probieren, wie das dann schmeckt … ich werde es nicht tun  😉  )
150 g Cashew-Kerne
50 g Mandeln (am besten über Nacht in Wasser gelegt, damit sie etwas weicher werden)
Sesamöl zum cremig machen, drei Esslöffel oder mehr, je nachdem, wie cremig man es haben möchte,
4 Esslöffel Gomasio (gemahlene Sesamkerne mit Salz, kann man eigentlich auch selber herstellen)

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… 5.4 oz white beans (weighed in uncooked condition) boiled in not too strong vegetable stock (one could use the canned ones, but here we only get them with tomato sauce like baked beans. One could try, of cause, how that would taste … I won’t do it  😉  )
5.4 oz cashew
1.8 oz almonds (preferably soaked in water over night to make them softer)
sesame oil for the creamy effect, three table spoons or more, depending on how creamy one wants it to be,
4 table spoons gomasio (ground sesame seeds with salt, which one could also produce oneself)

Diese Creme eignet sich sowohl für salzige Brote, z. B. mit Gurkenscheiben, gerösteten Zwiebeln, Tomaten etc., oder als Unterlage für Marmeladen/Honig.

… This paté tastes well with spicy ingredients like slices of cucumber, roasted onions, tomatoes etc. or together with jam/honey.

Den Käse vermissen wir nicht. Unser Frühstück ist mit den drei Aufstrichen, die wir im Moment herstellen, sehr bereichert. Manchmal haben wir auch noch Hummus.

… We don’t miss cheese. Our breakfast is very enriched with the three patés that we produce at the moment. Sometimes we also have hummus.

Und wieder sparen wir Geld! Kann mir mal jemand sagen, warum in einem Land, das auf allen Seiten von Meer umgeben ist, der Fisch mehr kostet als Fleisch? Oder warum in einem ausgesprochenem Meiereiland der Käse so teuer ist?

… And again we are saving money! Can anybody tell me why in a country that is surrounded by oceans from all sides the fish is more expensive than meat? Or why in a strong dairy country the cheese is to costly?

Genug gemeckert, ich wünsche euch allen noch einen schönen Tag!  😉  🙂

… Enough with the nagging, I wish you all a splendid day!  😉  🙂

Veröffentlicht von

Stella, oh, Stella

Ich bin gebürtige Deutsche, mit einem Dänen nunmehr seit 1993 verheiratet und in Dänemark lebend. Meine Beiträge erscheinen daher in deutscher Sprache (und nicht in dänischer) und seit 2018 auch in englischer Sprache. … I was born in Germany, have been married with a Dane since 1993 and are living in Denmark. Therefore, my posts are published in German (and not in Danish) and since 2018 in English as well.

10 Gedanken zu „Mehr Vegane Experimente … More vegan experiments“

    1. Ich esse eigentlich gar keinen Honig (ist mir zu süss), das fiel mir nur dazu ein. Das Veganertum ist mir noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen … 😉
      Das mit dem Honig verstehe ich eigentlich nicht so richtig. Vielleicht wenn man es mit Milch vergleicht, man nimmt ihnen was weg? Oder weil wir so heilig werden, dass wir nichts essen wollen, das in irgendeiner Form mit einem Tier in Berührung gekommen ist?
      Ich werde nichts fanatisch machen, so viel steht fest.

      Gefällt 1 Person

      1. Hallo,
        es ist in der Tat so, dass die Bienen den Honig für sich selbst sammeln und die Veganer die Wegnahme als Diebstahl betrachten. Außerdem ist es oft so, dass die Bienen zur Befruchtung von landwirtschaftlichen Kulturen ausgebeutet werden und danach werden die Völker getötet, weil es wirtschaftlicher ist, als die Bienen durch den Winter zu päppeln. (Film „More than honey“)
        Bei der Milch spielen die Haltungsbedingungen der Kühe, deren hormonelle Behandlungen sowie die zeitige Trennung der Kälber von ihren Müttern eine Rolle.
        Vegane Grüße aus dem Garten

        Gefällt 1 Person

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