Schlagzeilen (15) … Headlines (15)

Mein Mann und ich haben vor 10 Tagen wieder intensiv mit Musik begonnen, kaum noch Schniefen, kaum noch Husten … 😉

… Ten days ago, my husband and I started to play music again, we hardly sniff and cough anymore … 😉

Auch ein neues Lied kam auf das Programm, nunmehr Nr. 23, und zwar wieder eines von Kim Larsen, ein ernstes: Pianoman. Es geht um einen Pianisten, der gestorben ist und gefragt wird, wie es denn nun auf der anderen Seite ist, Fest und Musik oder „tote Hose“.

… We also added a new song to our programme, no. 23. It is another one by Kim Larsen, a serious one: Pianoman. It is about a piano player, who died and is now asked, how it is on the other side, party and music or „deadbeat“.

Das passte zu meiner depressiven Stimmung, die durch das Spielen von „Paint ist black“ nicht gehoben werden würde. Aber dann passierte etwas ganz Banales, und all das Negative verschwand: Paint it black hat eine recht harte, fetzige Begleitung, aber am Anfang kommt erst einmal ein Gitarrensolo. Was mache ich? Ich fetze los. Mein Mann schaut mich mit offenem Mund an … ich stoppe und entschuldige mich, noch  mal von vorn. Mein Mann spielt sein Solo und nun soll ich einfetzen … es erklingt ein zartes „pling pling“, denn ich hatte die Begleitung nicht auf wieder „start“ gestellt. Wie gesagt, total banal, aber ich habe mich schimmelig gelacht, mein Mann auch, und dann war alles wieder erträglich.

… That went well with my gloomy mood, which wouldn’t get better with the playing of „Paint it black“. But then something really banal happened, and all the negativity disappeared.: The accompaniment to that song is quite hard and noisy, but it starts with a guitar solo. So, what do I do? I let hell loose. My husband looks at me with his mouth open … I stop, apologize, o. k. let’s start again. My husband plays his guitar solo, and now I am supposed to noise in full power … what we hear is a gentle „pling, pling“, as I hadn’t set the accompaniment back on „start“. As I said, completely banal, but I laughed my head off, and my husband as well, and then everything was bearable again.

Ach, ich habe euch vorenthalten, dass wir jetzt als Nr. 22 endlich das Lied „When your love is alive“ von Neighbours and Friends mit in unser Repertoire aufgenommen haben. Das wollten wir ja schon lange.

… Oh, and I didn’t tell you yet that we finally have taken up „When your love is alive“ by Neighbours and Friends as song no. 22. We had planned that for so long.

Ich habe unter anderem beschlossen, mir etwas Frühling in die Stube zu holen. Wenn die Pflanzen alle blühen, werden das blaue Perlhyazinthen (heutzutage gibt es die ja auch in weiss und rosa) und cremefarbene, gefüllte Mini-Narzissen. Und natürlich ist da etwas von meinem Sammelkram als Dekoration gelandet. 😉

… Among other things I have decided to get a piece of spring into my living room. When these plants are all in flower, there will be blue grape hyacinths (nowadays they also exist in white and pink), and cream coloured, filled miniature daffodils. And, of course, there is some of my collected stuff serving as decoration. 😉

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Ausserdem habe ich drei Projekte im Gang, die alle drei im Glas „reifen“. Das erste ein Rosengesichtswasser. Das besteht hauptsächlich aus getrockneten Rosenblättern von meinen eigenen Pflanzen mit Weisswein bedeckt in einem dunklen Glas. Das soll zwei Wochen ziehen und dann mit etwas Rosenwasser aufgefüllt werden. Das ist ein ganz tolles Gesichtswasser, mild und duftend. Für Leute, deren Haut keinen Alkohol verträgt allerdings ungeeignet.

… Furthermore, I have started three projects that are all „ripening“ in glasses. The first one is a facial toner. It consists mainly of dried rose petals from my own plants covered with white wine in a dark glass. It is supposed to rest for two weeks, and will then be filled up with rose water. It is a wonderful facial toner, mild and fragrant. Alas, it is not for people with skin that cannot take alcohol.

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Das zweite ist ein Pflaumenmus, das ganz ohne Zucker auskommt. Die Idee habe ich von einer Freundin. Man lässt kleingeschnittene Trockenpflaumen in ganz starkem schwarzen Tee und etwas Zimt drei Wochen in einem Glas im Kühlschrank fermentieren. Dann wird das ganze durch den Mixer gejagt, vielleicht noch mit etwas Lebkuchengewürz verfeinert und soll ganz toll schmecken. Es roch jedenfalls schon gleich am Anfang sehr gut.

… The second one is plum butter without any added sugar. I got that idea from a friend. You cut up prunes and let them ferment for three weeks in very strong black tea and a bit of cinnamon in a glass in the fridge. Then it all gets blended, maybe you add a bit of ginger bread spice, and then it is supposed to taste fantastically. It did smell very nicely already at the beginning.

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(Es sieht nicht so interessant aus        … it doesn’t look very exciting)

Als drittes Projekt habe ich Limoncello angesetzt. Eigentlich braucht man dazu hochprozentigen Alkohol, aber den bekomme ich in Dänemark nicht, es sei denn Rum, aber den Geschmack möchte ich nicht in meinem Limoncello haben. Ich habe Wodka genommen. Im Alkohol lässt man Zitronenschalenstücke ziehen, so ca. 10 Tage, dann siebt man die ab und giesst mit Sirup auf. Das artet in höhere Mathematik aus, denn ich habe keinen Liter Wodka und will ja auch nicht mit allzu wenig Prozent enden, nicht wahr? Also prozentual weniger Wasser, aber gut mit Zucker??? Wir werden sehen …

… For my third project I have started to make Limoncello. I would have needed alcohol with a high percentage, but I cannot buy that in Denmark, only rum, but I don’t want that taste in my Limoncello. I used vodka. Lemon zest rests for about 10 days in the alcohol. Then it gets strained out and syrup is added. That is a matter of higher mathematics, as I didn’t have a whole liter of vodka, and I don’t want to end up with too little alcohol in my drink, do I? So I have to adjust the water content of the syrup, but leave enough sugar … we will see …

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(Das sieht guuut aus, der Wodka färbt sich bereits gelb         … this looks niiice, the vodka is already turning yellow)

Ich habe in meinem Kalender eingetragen, was wann fertig ist. Jetzt muss ich nur noch daran denken, in meinen Kalender zu schauen … 😉

… I entered all the finishing dates of the projects into my calendar. Now I only have to remember to look into my calendar … 😉

Veröffentlicht von

Stella, oh, Stella

Ich bin gebürtige Deutsche, mit einem Dänen nunmehr seit 1993 verheiratet und in Dänemark lebend. Meine Beiträge erscheinen daher in deutscher Sprache (und nicht in dänischer) und seit 2018 auch in englischer Sprache. … I was born in Germany, have been married with a Dane since 1993 and are living in Denmark. Therefore, my posts are published in German (and not in Danish) and since 2018 in English as well.

21 Gedanken zu „Schlagzeilen (15) … Headlines (15)“

  1. Manchmal ist es das beste Mittel, sich aus einer Depression zu ziehen, wenn man so ungeniert albern ist. Man darf nicht vergessen, Lachen ist gesund und soll sogar ansteckend sein. Da mit deinen Rezepten hast du dir viel genommen. Alles Gute! Peter

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  2. Es ist doch oft die Reife, die diesen alkoholischen Getränken aus der Natur so köstlicher machen. Uns war ein Schlehenlikör in Vergessenheit geraten, wir merken erst dann wie köstlich er mit der zeit geworden ist. Vielleicht ist es bei deinem Zitronenansatz auch so, folglich wäre es nicht so schlimm wenn du den vergisst. 🙂

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  3. Ach Birgit, bist du wieder am experimentieren? Es sieht auf jeden Fall gut aus, wie es schmeckt, davon wirst du uns sicher auch noch berichten.

    In diese Richtung mache ich nicht mehr viel. Meine Freundin versorgt mich immer mit ihren Experimenten. Ist jedes Mal sehr lecker!

    Frostig – liebe Grüße,
    Lilo

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  4. you are so funny! indeed, laughter is the best medicine, so perhaps that helped you get better quicker? am impressed with all your projects, down to photographing them & letting us know about them 🙂

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    1. I thought that maybe somebody would like to try that. That’s how I sometimes get my ideas. Somebody does it and reports about, and I think „hm, that could be something for me“. The limoncello for example is a recipe from my sister in law in Oregon.

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