Das pressiert jetzt gerade …

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So eine Abschmiere! Wer da wohl alles „geschmiert“ worden ist für positive Gutachten. Ich finde das ziemlich verachtenswert, sich den Bevölkerungen der EU-Mitgliederstaaten gegenüber so zu verhalten. Diese Leute werden von den Steuergeldern der Bürger bezahlt, aber wahrscheinlich bezahlen Giganten wie Monsanto wesentlich besser.

Es geht um Pestizid-Gutachten, bei denen man seitenweise vom Antragsteller selber abgeschrieben hat. Es besteht jetzt Zweifel daran, inwiefern man die Stoffe überhaupt untersucht hat. Es erstaunt mich immer wieder, dass die Leute, die sowas machen glauben, dass es sie und ihre Familien nicht betrifft. Die essen wahrscheinlich ökologisch und trinken Quellwasser, aber irgendwann ist es damit auch vorbei, wenn sie so weitermachen.

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Stella, oh, Stella

Ich bin gebürtige Deutsche, mit einem Dänen nunmehr seit 1993 verheiratet und in Dänemark lebend. Meine Beiträge erscheinen daher in deutscher Sprache (und nicht in dänischer) und seit 2018 auch in englischer Sprache. … I was born in Germany, have been married with a Dane since 1993 and are living in Denmark. Therefore, my posts are published in German (and not in Danish) and since 2018 in English as well.

10 Gedanken zu „Das pressiert jetzt gerade …“

  1. Einfach schrecklich! Der kleine Bürger ist machtlos gegenüber diesen Giganten, die sich nur nach ihrem Profit orientieren. Was nützt dann das Wählen, wenn sich unsere politischen Vertreter bestechen lassen. Ich hoffe, du hattest trotzdem eine geruhsame Nacht, Brigit. Best wishes! Peter

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  2. Am kommenden Mittwoch fällt in der EU eine Entscheidung, ob es zu einer Verbesserung und zum Erhalt unserer Bienen kommt. Ob weiter tötliche Bayergifte auf die Felder gespritzt werden dürfen. Die deutsche Umweltministerin geht mit einem klaren „Nein “ in diese Verhandlungen. Wobei unsere Landwirtschsftsministerin und VERBRAUERSCHÜTZRIN (warum die sich so nennt ist mir sehr schleierhaft ) für ein weiter so ist . Das Ganze hatten wir ja vor einiger Zeit schon mal ,als es um die Verlängerung von Glyphosat ging ,hätte ein damaliger deutscher Landwirtschaftsminister für Nein gestimmt wäre das Gift von unseren Feldern. Bei Klöckner sind mir die Interessen verständlich, betreibt sie und ihre Eltern doch ein Weinbaubetrieb .

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      1. Von welchen Bauern sprichst du? Wie viele Bauern gibt es denn noch? Bei meier letzten Reise durch die neuen Bundesländer war ich über die gigantischen trostlose Felder ( keine Hecken ,kein Bäume , keine alten Steinmauern ) erschrocken . Das hat nichts mehr mit der eigentlichen Landwirtschaft zutun , dass ist pure Agaraindustrie. Da gibt es den Bauern aus früheren Zeiten nicht mehr . Da fahren vielleich seine Kinder in Auftrag eines Lohnbetrieb mit der Giftspritzen über das Feld. Hier wird Grund und Boden so lange ausgebeutet, bist er nichts mehr hergibt . Danach bleibt er wie nach US Vorbild, als verbrannte Erde zurück.

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        1. Das hört sich schrecklich an. Die Kurzsichtigkeit der Menschen ist wirklich nicht zu fassen.
          Hier in Dänemark gibt es noch eine Anzahl Kleinbauern, und die jungen Leute satteln sogar auf Ökologie um. Als wir in Kruså wohnten war da ein Bauer, der seine Felder mit Pferden pflügte und bestellte. Das ist ein typisch dänischer Protest, der einem dann wieder Hoffnung macht.
          Auf der anderen Seite haben viele junge Leute hier nichts dagegen, sich einen Chip einoperieren zu lassen, weil das doch so schön einfach ist …
          Die Knicks wurden hier vielfach auch weggesäbelt mit dem Ergebnis, dass im Winter der Schnee, so vorhanden, auf die Strasse wehte und Verkehrschaos verursachte. Hier oben im Norden gibt es sie vielfach noch. Aber dafür gibt es eben auch die vielen Schweinefarmen. Die Schweinebauern versprechen sich einen Reibach mit China und wollen Ferkel dorthin liefern. Das soll angeblich das ganz grosse Geschäft werden. Aus diesem Grunde will ja auch unser lokaler Schweinebauer ausweiten.
          Aber es sind viele Initiativen im Gang, die darauf hinarbeiten, dass sich das Bewusstsein der Menschen ändert. Es werden immer mehr, die sehen können, dass wir so nicht weitermachen können. Ich gebe die Hoffnung noch nicht auf.

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          1. Klar gibt es auch bei uns noch ein paar Kleinbauern, das steht außer Frage. Aber was steht auf ihren Feldern ? Ich kann mich noch aus Kinderzeit erinnern, dass die kleinen Felder immer wechselweise bestellt wurden . Mal war es ein Korn, dann waren es Kartoffeln oder auch Rüben. Heute sehe ich hier nur noch Monokulturen, wie Raps und Mais das ausschließlich für die Energiegewinnung angebaut werden . Was mich dabei immer wieder wundert, dass auch hier gespritzt wird, um ein artenreines Produkt zu erzeugen . Was dann in einer Biogasanlage ladet.

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            1. Benutzt man den Raps in Deutschland nicht für Speiseöl? Aber Monokultur ist ziemlich schlimm. So weit ich sehen kann, wechseln die Bauern hier jedes Jahr, also sie bauen nicht auf demselben Feld Raps oder Mais an. Auch Erbsen kann man nur ein Jahr auf einem Feld haben. Der Mais hier ist allerdings zur Hauptsache Futtermais für die Tiere.
              Rapsöl zum Essen zubereiten wird hier sehr promoviert. Ich benutze allerdings Olivenöl.
              Wenn die Erträge in die Biogasanlage wandern, verstehe ich auch nicht, warum man dann spritzen muss, das wirkt hirnrissig.

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    1. Das sollte dem Biokraftstoff ja nichts schaden, wenn da ein paar Insekten mitkommen oder Krankheitserreger, die werden dann ja verbrannt. Ich vermute einmal, dass es irgendeine verrückte Auflage für Landwirte gibt, dass sie eine bestimmte Menge Gifte benutzen müssen, damit Firmen wie Monsanto sich eine goldene Nase verdienen können. Die Begründung ist dann sicherlich eine andere …
      Das es sowas gibt weiss ich von einem befreundeten Imker, der solche Vorschriften für die Bienen bekam. Da geht es um eine Milbe. Er hat aber herausgefunden, dass Ameisensäure genauso gut wirkt und hat das Gift nicht benutzt, daher konnte er Seinen Honig nie offiziell verkaufen. Totaler Schwachsinn und tatsächlicher Machtmissbrauch.

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