Essen IST wichtig … Food IS important

Letzte Woche war bei uns mal wieder Experimente-Woche. Die Kichererbsen MeiMei haben den Griechentest bestanden. Es gab Giouvetsi vom „Zitronen und Olivenöl“ Blog. Normalerweise benutzt man die kleinen Nudeln, die wie Reiskörner aussehen und die man in türkischen oder nahöstlichen Läden bekommt, aber wir haben noch so viele Sorten kleine Nudeln aus Malta, die wollten wir erst einmal aufbrauchen.

… Last week we had an experimental week again. The chickpea MeiMei has stood its Greek food test. We made Giouvetsi of the ”Zitronen und Olivenöl” blog. Normally one uses the small pasta that looks like rice and that you can buy in Turkish or Middle Eastern shops, but we still had so many small kinds of pasta from Malta, which we wanted to use up first.

2018-08-02 11.58.09

An einem anderen Tag gab es mit Feta gefüllte Pitabrote  (auch von obigem Blog) mit selbstgemachtem Hummus. Das Rezept für den Hummus habe ich in einem Buch wiederentdeckt, dass ich schon fast vergessen hatte “En verden i grønt” (Eine ganz grüne Welt). In diesem Buch findet man vegetarische und vegane Rezepte aus aller Welt.
(Rezept und Anleitung: Man nehme 300 g gekochte und abgetropfte Kichererbsen, etwas vom Kochwasser aufbewahren, 2 Teelöffel Tahin, 3 Zehen Knoblauch, Saft einer halben bis zu einer Zitrone, je nach eigenem Geschmack, ein wenig Öl, Salz und Pfeffer sowie 2 Esslöffel frische Petersilie gehackt zum Bestreuen. Man füllt alle Zutaten in einen Mixer, fügt 2 Esslöffel des Kochwassers hinzu und mixt alles zu einer homogenen Paste. Wenn es zu dick ist, kann man noch mehr Kochwasser oder Öl hinzufügen. Wir haben ganz zum Schluss noch etwas Olivenöl untergerührt, dadurch wird das Hummus schön cremig. Dann in eine Schüssel füllen und mit der gehackten Petersilie bestreuen, fertig. Noch eine Bemerkung: die Kichererbsen müssen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Das Kochen dauert ca. 1,5 Stunden – man kann also getrost seine Doktorarbeit schreiben während man wartet. 😉 )

… Another day we had filled pita bread (also of the above blog) with homemade hummus. The recipe for hummus I found in a book that I have rediscovered “En verden i grønt” (A green world). This book contains vegetarian and vegan recipes from all over the world.
(Recipe and instructions: Use 300 g cooked and dripped dry chickpeas, keep a bit of the cooking water, 2 teaspoons tahini, 3 cloves garlic, juice of half or up to one lemon, after taste, a bit of oil, salt and pepper as well as 2 table spoons fresh parsley, minced, for sprinkling. Put all ingredients into a blender together with 2 table spoons full cooking water and blend them into a homogenous cream. It it is too thick, you can add some more cooking water or oil. We have added some more oil before serving, that makes the hummus nice and creamy. Then fill it in a bowl and sprinkle with the parsley, done. One more remark: the chickpeas have to be soaked in cold water over night. Cooking takes about 1.5 hours, so you can easily write your thesis while waiting.  😉 )

2018-08-02 19.08.27 BLOG

O.K., die sind nicht rund … wenn ich den Teig über dem Feta gefaltet habe, sind die eben viereckig … 😉
… Allright, they are not round … when I have folded the dough over the cheese, they end up as squares …
😉

Ebenfalls aus diesem Buch gab es dann an einem anderen Tag “Papas chorreadas”, einem Rezept aus Kolumbien. (Rezept und Anleitung: 4 grosse Kartoffeln, in dicke Scheiben geschnitten, eine feingehackte Zwiebel, drei gehackte Tomaten, 225 g geriebener Cheddar, zwei Esslöffel Joghurt oder Crème fraîche, Öl, Salz und Pfeffer. Man kocht die Kartoffeln bis sie gar sind und hält sie warm. Dann brät man die Zwiebeln 5 Minuten im Öl in einem Topf, fügt die Tomaten hinzu und schmeckt im Salz und Pfeffer ab. Man nimmt den Topf vom Herd, lässt ihn ein wenig abkühlen und rührt den Joghurt/Crème fraîche hinein, so dass man eine cremige Mischung erhält. Der Käse wird hinzugefügt und die Creme vorsichtig erwärmt, bis der Käse geschmolzen ist. Der Joghurt/Crème fraîche darf nicht kochen. Zum Schluss die Käse-Crème über die Kartoffeln Giessen und servieren. Ich frage mich, warum man die Käse-Crème nicht zubereiten kann während die Kartoffeln kochen? Dann wäre alles gleichzeitig fertig … nur so eine Idee.)

… Also from this book, we made “Papas chorreadas” another day, a recipe from Columbia. (Recipe and instructions:  4 big potatoes cut in thick slices, one finely hacked onion, three hacked tomatoes, 225 g ground Cheddar, two table spoons yoghurt or Crème fraiche, oil, salt and pepper.  Boil the potatoes until done, keep warm. Sautee onion for five minutes in the oil in a pot, add the tomatoes, spice with salt and pepper. Take the pot off the stove and let cool a bit. Then stir in the Yoghurt/Crème fraiche to achieve a creamy mixture. Add the cheese and warm mixture carefully until the cheese has melted. The Yoghurt/Crème fraiche must not boil. Then pour the cheesy cream over the potatoes and serve. I am asking myself, why one wouldn’t prepare the cheese cream while the potatoes are boiling? Then everything would be ready at the same time … just an idea.)

Ausserdem habe ich drei Brote und diverse englische  Muffins gebacken und wie ein Weltmeister Früchte verarbeitet. Ich habe ja von meiner Nachbarin vor einigen Wochen 20 Kilo Frucht geschenkt bekommen, und nur 10 Kilo hatten überhaupt Platz in unserem Gefrierschrank. Die eine Hälfte ergab dann zwei grosse Behälter rote Grütze, drei Gläser Pflaumengrütze, ein grosses Glas Kirschsosse für Weihnachten für die “Ris a la mande”, die man hier in Dänemark am Heiligabend isst, sowie 28 Gläser verschiedene Marmeladen (schwarze Johannisbeere, Himbeere und Sauerkirsche).

… Furthermore, I have baked three breads and several English muffins and made preserves from fruit like a world champion. Some time ago, my neighbour gave me 20 kilos of fruit, and only 10 kilos could fit into our freezer. So one half ended up in two big containers with red fruit jelly*, three glasses of plum jelly*, a big glass of cherry sauce for Christmas for the “Ris a la mande”, which they eat in Denmark on Christmas Eve, and 28 glasses of different jams (black currant, raspberry and sour cherry).
*In English they seem to call this „jelly“, but it is not jelly. The consistency is more like porridge. We eat it with either cream, milk or vanilla sauce.

Nach dem Brotbacken musste ich ja wieder Brot einfrieren, und damit wurden mehr schwarze Johannisbeeren heimatlos; die wurden umgeformt zu weiteren 27 Gläsern Marmelade. Nun sind da noch ca. ein Kilo Erdbeeren und zwei Kilo Himbeeren im Gefrierschrank. Mein Mann meinte, dass wir jetzt ca. zwei Jahre keine Marmelade zu kaufen brauchten.  Das könnte so ungefähr hinkommen … 😉

… After having baked bread, I had to freeze some of it, and therewith more black currants became homeless; they were transformed to 27 more glasses of jam. Now we have about one kilo strawberries and two kilos raspberries left in the freezer. My husband thinks that the next two years at least we won’t have to buy jam. I agree … 😉 

2018-08-02 11.56.56 BLOG

Es sind die einfachen Freuden im Leben, die zählen … 😉 wie zum Beispiel selbstgemachte Marmelade auf selbstgemachten englischen Muffins … 😀 … Ich wünsche euch allen ein leckeres Wochenende.

… It is the simple things in life that count … 😉 as for example homemade jam on homemade English muffins … 😀 … Have a delicious weekend, all of you!