Gesehen in … … seen in …

AALBORG.
Ein einfallsreicher Mensch oder mehrere haben eine alte Minifähre zu einem Hausboot umgebaut (ein Dach auf die Aufbauten und an den Seiten mit grossen Glastüren zugemacht). In Dänemark gibt es sehr viele kleine Inseln, auf denen manchmal nur 5 Häuser stehen, und zu allen diesen Inseln gibt es eine Fähre, die dann eben klein ist, wie diese hier.
Ich bezweifle, dass dort zwei PKWs nebeneinander stehen konnten. Viele von den Inseln sind jetzt mit einem Damm oder einer Brücke mit den Hauptinseln oder im Falle von Jütland, mit dem Festland verbunden. Aber sehr viele kleine Fähren existieren noch. Es gibt sogar Fähren, die auf Anforderung kommen, wenn die Strecke sehr kurz ist. Entweder sieht der Kapitän, dass auf der anderen Seite jemand steht oder man springt auf und ab und winkt zu ihm rüber (ich mache Spass, man zieht an einer Schnur und dann geht eine kleine Fahne hoch, die der Kapitän dann sieht – wenn er hinguckt … 😉 ). Der Name der ehemaligen Fähre ist allerdings merkwürdig „Plagen“ bedeutet „die Plage“, was ja auch „die Pest“ bedeuten kann …

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… AALBORG.
A resourceful person or several of same transformed a mini-ferry to a houseboat (a roof over the superstructure and two large glass doors to close off the ends). In Denmark we have a lot of very small islands – some of them with only five houses or so, and to all these islands runs a ferry, albeit in miniature format, like this one. I doubt that two cars could stand side by side. Many islands are now connected to the main islands by dams or a bridge (in case of Jutland they are connected to the mainland), but many of these small ferries still exist. There are even request ferries that come and collect you when the distance is very short. Either the captain notices that somebody is waiting on the other side or you jump up and down and wave to him (I am joking, there is a rope you pull and a little flag goes up, and the captain sees it – if he pays attention … 😉 ). The name of the former ferry is a bit strange: „Plagen“ can mean „the plague“ or „the trouble“ …

Veröffentlicht von

Stella, oh, Stella

Ich bin gebürtige Deutsche, mit einem Dänen nunmehr seit 1993 verheiratet und in Dänemark lebend. Meine Beiträge erscheinen daher in deutscher Sprache (und nicht in dänischer) und seit 2018 auch in englischer Sprache. … I was born in Germany, have been married with a Dane since 1993 and are living in Denmark. Therefore, my posts are published in German (and not in Danish) and since 2018 in English as well.

5 Gedanken zu „Gesehen in … … seen in …“

  1. Dein Post über die kleinen Fähren in Dänemark erinnert mich an unsere eigene Fähre hier in Fauquier, BC. Über Tag von 6 Uhr morgens bis 10 Uhr Nacht fährt sie alle 30 Minuten über den Arrow See. In der Nacht muss man sich durch Hupen oder Scheinwerfern bemerkbar machen, um abgeholt zu werden. Das mit dem Fähnchen ist keine schlechte Idee.

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    1. Ich bin gar nicht sicher, dass unsere Mini-Fähren nachts verkehren … aber ich weiss es nicht mit Sicherheit. Wenn es dunkel ist, könnte man das Signal ja auch mit verschiedenfarbigen Lampen machen. Hehe, Landeier haben wirklich ganz andere „Probleme“.

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  2. Wie schön!
    Ich bin hier bei uns auch schon einige Male, z.B. über den Rhein oder den Main, mit sehr kleinen Fähren, die nur Fußgänger und Radler transportieren, gefahren.
    Ob sie einen vorgegebenen Fahrplan haben, ist mir nicht bekannt. Ich hatte den Eindruck, sie fahren regelmäßig hinüber und herüber, denn meist stehen die Menschen schon bereit, um einzusteigen.

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