Autofahren auf Malta … driving a car on Malta

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Falls ihr einmal nach Malta reisen wollt und dort ein Auto mietet, ist es vielleicht nützlich, sich seelisch auf die Verkehrsumstände oder sollte ich -zustände sagen, vorzubereiten.

… In case you plan to travel to Malta and to hire a care there, it might be useful to mentally prepare for the traffic situation, or should I say the state of the traffic?

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Auf der kleinen Insel sind ca. 300.000 Fahrzeuge zugelassen bei ca. 440.000 Einwohnern; die Strassen sind also immer gut befahren. Im Norden von Malta ist allerdings nicht so viel Verkehr wie in Valletta und St. Julien’s.

… On the small island are ca. 300.000 vehicles registered for ca. 440.000 inhabitants; so the streets are always busy. In the north of the island, however, is not as much traffic as in Valletta and St. Julien’s.

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Viele Strassen sind in einem elenden Zustand, was durchaus das Kartenlesen erschwert … aber das macht eigentlich nichts, denn oft steht auf den Hinweisschildern nicht das, was auf der Karte steht, und was auf den Hinweisschildern steht kann man auf der Karte nicht finden. Ein Navigationssystem ist also eine gute Idee!

… Many of the roads are in a deplorable state, which actually makes it harder to read the map … but actually, it does not matter so much, because often the places mentioned on the signs are not to be found on the map, and if you read a name on the map, you might not find any signs leading to that place. A GPS might be good to have. 

Ein weiteres kleines Beispiel für Schilderknappheit: wir wollten von einer kleinen Stadt namens Dingli aus zu einem Pilgerort fahren und fanden tatsächlich ein Hinweisschild, juhuuu! Dann kamen wir an eine Weggabelung aus gleich engen Strassen, so ganz ohne Schilder, wohin also nun? Wir wählten die Richtung, die uns der Karte nach am logischsten vorkam. Aber, haha, die Strasse machte eine scharfe Kurve und führte uns nach Dingli zurück. Das passierte uns schon öfter, also nicht nur in Dingli, sondern auch an anderen Orten.

… Another little example of miserly signposting: From a little town called Dingli we wanted to reach a place of pilgrimage, and we found a sign with its name on it, yeay! Then we came to a fork with two roads of the same size, no signs were to be seen, where to? We chose the direction that seemed most logical from the map. But, haha, the road made a steep bend and lead us back to Dingli. That happened often to us, not only at Dingli, but also elsewhere.

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Vor einem Kreisverkehr findet man kein Hinweisschild für die einzelnen Abfahrten, also muss man langsam fahren, damit man die Schilder an den Abfahrten lesen kann. Vielleicht ist das Absicht, um die Leute zum Langsamfahren zu bewegen … 😉 Speeding ist nämlich ein Problem auf Malta. Überall steht ”slow”, “slow down now” etc. auf Schildern am Strassenrand oder direkt auf die Strasse gemalt. Auch Kameraüberwachung findet sich vielerorts.

… Before you reach a roundabout, there isn’t any overview for the individual exits, where they lead to. That means that one has to drive slowly to be able to read the signs at the exits. Maybe this is done on purpose to make people slow down … 😉 Speeding is a problem on Malta. Everywhere it says „slow“, „slow down now“ etc. on signposts or directly painted onto the tarmac. In many places there are cameras as well.

Es scheint notwendig zu sein, denn die Malteser fahren ziemlich angesengelt und wissen nicht, wie breit ihre Autos sind, was auf den recht schmalen ländlicheren Strassen eine Herausforderung ist. (Nein, das sind nicht die Touristen, die fahren langsam und vorsichtig!) In den Städten versucht man, dem Herr zu werden, indem man mit Einbahnstrassen arbeitet, sonst wäre da nur Stau. In manchen Orten sind die Strassen so schmal, dass ich sicher bin, ein Rover käme nicht hindurch.

… It seems to be necessary, as the Malteses drive like hell and they don’t know how wide their cars are, which is a challenge  on the smaller country roads. (No, it’s not the tourists, they drive slowly and carefully!) In the cities they try to solve the problem with one way streets, otherwise there would be jams allover. In some small places the streets are so narrow that I am sure a Rover won’t be able to pass through.

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Ach, ja, das Wichtigste am Schluss: Man fährt dort links, wie in Grossbritannien … 😉

… oh, yes, the most important at the end: Malta has left-hand traffic, like in Great Britain. 😉 

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Wenn man sich die Aufregung nicht antun will, kann man mit dem Bus fahren. Das Bussystem ist ausserordentlich gut ausgebaut und funktioniert ausgezeichnet. Man kommt wirklich überall hin. Wenn wir nach Valletta fahren, nehmen wir den Bus, denn der Verkehr dort ist selbst dem gemütlichen Gentleman zu viel.

… If you wish to spare yourself the excitement, you could take the bus. The bus system is extremely well organised and working. You can get everywhere by bus. When we go to Valletta, we take the bus, because the traffic there is too much, even for the cosy Gentleman.

Noch eine letzte Bemerkung: Fahrradfahren würde ich nicht empfehlen, aber es gibt einige sehr interessante Kurvenstrecken für Motorradfahrer … 😉

… A last remark: I cannot recommend bicycle riding, but there are some very interesting winding stretches for motorbikers … 😉

P.S.: Die Fotos sind als Kontrast zum Text gedacht!
… P.S.: the photos are meant as a contrast to the text!

P.S. P.S.: Ein Schild an einem Laden gab mir zu denken: ”St. Mary’s butcher”…
… P.S. P.S.: A sign in a shop window made me wonder: „St. Mary’s butcher“ …

 

 

 

 

Veröffentlicht von

Stella, oh, Stella

Ich bin gebürtige Deutsche, mit einem Dänen nunmehr seit 1993 verheiratet und in Dänemark lebend. Meine Beiträge erscheinen daher in deutscher Sprache (und nicht in dänischer) und seit 2018 auch in englischer Sprache. … I was born in Germany, have been married with a Dane since 1993 and are living in Denmark. Therefore, my posts are published in German (and not in Danish) and since 2018 in English as well.

17 Gedanken zu „Autofahren auf Malta … driving a car on Malta“

  1. Dann also doch lieber den Bus. ÖPNV sollte man sowieso mehr fördern. 😉 Und die Kontraste der Bilder zum Text sind ausgesprochen gut gelungen. Vielleicht ist ja das bereits des Rätsels Lösung? Die Malteser wollen ihre schnuckelige Landschaft einfach nicht mit Schilderwäldern verschandeln.

    Gefällt 4 Personen

  2. Auch schon bald 20 Jahre her, dass ich in Malta war, aber wir waren damals auch immer mit dem Bus unterwegs. Muss man da immer noch die Hand heben, wenn man an der Haltestelle steht und mitgenommen werden will?

    Günstig war es jedenfalls sehr und die Insel und die Leute fand ich einfach nur toll. Ich glaub, irgendwann muss ich da auch mal wieder hin. Danke für die tollen Fotos, die haben Erinnerungen geweckt.

    Gefällt 2 Personen

    1. Ja, das ist immer noch so, jedenfalls wenn mehrere Buslinien von einer Station abfahren. Ich habe auch umgekehrt mal beobachtet, dass jemand ausserhalb einer Station die Stoppklingel gedrückt hat und er wurde dann abgesetzt. Die Leute sind sehr nett und gut aufgelegt, finde ich auch. Ich würde allerdings nicht empfehlen im Herbst dorthin zu fahren, denn dann ist da kein Fitzelchen Grün. Ich war mal im September mit der Arbeit dort.

      Gefällt 1 Person

        1. Die Sommertemperaturen kann ich nicht mehr vertragen, aber für Leute, die mehr im Wasser sind als draussen ist das sicherlich ganz wunderbar. Ich denke mal März/April ist ideal, also für mich. Was waren da viele Blumen letztes Jahr im März!

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