Julelandsby – Weihnachtsdorf

Ein Weihnachtsdorf aufzustellen, ist ein weiterer „hyggeliger“ Brauch in Dänemark. Man kann kleine Häuschen kaufen, in die man Teelichter stellen kann oder neuerdings die elektrischen Kerzen, und dann baut man ein kleines Dorf auf. Als Schnee wird meistens Watte benutzt; manche benutzen einen kleinen Spielgel als Dorfteich mit etwas Puderzucker darauf.

Die Figuren dazu kann man kaufen. Früher machte man die selber aus Pfeiffenputzern und häkelte die Kleidung dazu. Aus Streichhölzern und Eisstielen wurden Schlittschuhe und Schlitten. Leider habe ich damals, als die Sammlung meiner Schwiegermutter aufgelöst wurde, keine Fotos gemacht.

Für die ganz Faulen werden Dörfer in einem Stück in Plastik angeboten mit blinkenden Lichtern und Weihnachtsliedern.

Hier meine diesjährige Version:

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Das meiste ist auch gekauft. Die Häuschen stammen aus Riga, die Weihnachtsmannkapelle vom Lübecker Weihnachtsmarkt. Ich habe auch gekaufte Bäume, finde aber, dass die Zapfen sich besser machen. Eigentlich wollte ich dieses Jahr gar nichts aufstellen, konnte es dann doch nicht sein lassen.

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Hier die 2016 Version mit Kunstschnee, den ich von meinem „kleinen“ Bruder geerbt habe:

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Wenn man die Watte für den Rauch aus dem Schornstein etwas ankokelt, sieht das noch echter aus. Aber es muss richtige Watte aus Baumwolle sein. Meine war es nicht; die schmolz nur … 😀

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So sah es 2010 aus, mit einem Spiegeluntersetzer als Teich. Da war ich noch nicht so geübt. 😉 Meine erste Figur war ein Weihnachtsbär mit einem Papagei auf der Schulter (siehe auch vorstehend) …

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Achja, das sind die gekauften Tannenbäume, nicht die hässlichsten, aber ich finde die Zapfen doch besser.