Same procedure as last year …

The cozy gentleman and the hippie biker bride wish you happy, contemplative days, whatever you celebrate … or don’t.

Weihnachten 2017 Blog

This year I came across the term „Rauhnacht“ again (smoke night, the custom is of Germanic/celtic origin; as far as I can see from the Internet, the customs are quite different in the English speaking countries), and I did some research because I did not know in detail what it was about. Maybe you all know it already, but if not, I have made a summary from the German page http://www.bauernregeln.net. The quotes from the page are marked.

The term „Rauhnacht“ dates from pre-Christian times and refers to the nights between the 24th of December and the 5th of January.

„These nights were always counted from midnight to midnight. So from 24.00 hrs. on Christmas Eve, the „Mother’s Night“ to 24.00 hrs. on 25 December – this was the first Rauhnacht. „Night“ because we are now, as per the Celtic cycle of the year, in the annual night. Thus, the whole day is „night“. And the last Rauhnacht ends at 24.00 clock on 5 January. This night is another special night, the Perchten night. “

During the night of Perchten, evil spirits and darkness were driven out, new fires started in the houses, and new lights were lit. In some parts of Europe, this night is still celebrated with a procession of masked figures.

„The ancients used each of these Rauhnächte for a month of the year for interpretation and oracles. Thus, the first Rauhnacht stands for January, the second for February and so on. They watched everything: weather, how the food tasted, whether people argued or held their peace. Whether everything went smoothly that day or there were problems. And if so, what problems, etc. Everything, even the most unimportant detail, had a meaning. And those who understood the signs, could interpret the development of the coming months in advance.“

In the Middle Ages, these nights were also the magical nights when everything could happen where anything was possible, both dangerous and exciting. But if you had acted stupidly during the first four Rauhnächte, not everything was lost for the New Year, because:

„Then there were special days like the 28th of December and the 5th of January. These days were apt to dissolve and redeem everything. Assuming that the first three days were only quarrels, the weather was horrible etc., then on December 28th, the day of the children, one would get the opportunity to make things right and to dissolve tension. For doing so it was important to exactly recall everything that had happened and then bathe it in white light or in purple light and let it transform into something positive. The same could be done again at the end of the Rauhnächte, on January 5th. Therefore, during these Rauhnächte people were cautious and vigilant in what they were doing, as those days contained the whole of the coming year and everyone was responsible for setting the course.“

Would it not be nice if all these days and nights could be freed from work in order to meaningfully prepare for the new year?

In this spirit we wish you a much better year 2018!

Alle Jahre wieder … (the English version will follow in 8 hours in a separate post)

Der gemütliche Gentleman und die Hippie-Bikerbraut wünschen euch frohe, besinnliche Tage, was auch immer ihr feiert … oder auch nicht.

Weihnachten 2017 Blog

Dieses Jahr bin ich mal wieder auf den Begriff ”Rauhnacht” (Rauchnacht) gestossen und habe etwas geforscht, weil ich im Detail nicht wusste, worum es sich handelt. Vielleicht wisst ihr ja alle Bescheid, aber falls nicht, habe ich einen Text von der Seite www.bauernregeln.net etwas zusammengestutzt. Wer mehr wissen will kann es hier finden. Die Zitate sind gekennzeichnet.

Der Begriff ”Rauhnacht” stammt aus vorchristlicher Zeit und bezeichnet die Nächte zwischen dem 24. Dezember und dem 5. Januar.

” Diese Rauhnächte gingen immer von Nacht zu Nacht. Also von 24.00 Uhr an Heilig Abend, der „Mutternacht“ bis 24.00 Uhr am 25. Dezember – das war die erste Rauhnacht. „Nacht“ deswegen, weil wir uns nach dem keltischen Jahreskreis in der Jahresnacht befinden. Somit ist der ganze Tag „Nacht“. Und die letzte Rauhnacht endet um 24.00 Uhr am 5. Januar. Diese Nacht ist wieder eine besondere Nacht, die Perchten-Nacht.”

In der Perchten-Nacht wurden die bösen Geister und die Dunkelheit vertrieben und in den Häusern neue Feuer entfacht und neues Licht angezündet. In einigen Gegenden Europas wird diese Nacht noch immer mit Maskenumzügen begangen.

” Die Alten benutzten jede dieser Rauhnächte für einen Monat des Jahres zum Deuten und Orakeln. Somit steht die erste Rauhnacht für den Januar, die zweite für den Februar und so fort. Sie beobachteten alles: Wetter, wie das Essen geschmeckt hat, ob gestritten wurde oder ob es friedlich zuging. Ob an diesem Tag alles glatt lief oder es Probleme gab. Und wenn ja, welche Probleme usw. Alles, auch das noch so unwichtige, hatte eine Bedeutung. Und wer es verstand, der konnte den dazugehörigen Monat im Vorhinein deuten.”

Im Mittelalter waren es auch die magischen Nächte, wo alles geschehen konnte, wo alles möglich war, sowohl gefährlich als auch spannend.

Aber wenn man sich die ersten vier Rauhnächte dumm aufgeführt hat, ist noch nicht alles für das neue Jahr verloren, denn:

” Dann gab es besondere Tage, wie der 28. Dezember und der 5. Januar. Diese Tage waren geeignet, alles wieder aufzulösen und zu erlösen. Angenommen, man hatte die ersten drei Tage nur Streit, das Wetter war grauenvoll usw., dann hatten man am 28. Dezember, dem Tag der Kinder – die Möglichkeit – alles wieder gut zu machen und aufzulösen. Dazu war es wichtig, sich alles nochmal genau vorzustellen und dann in weißes Licht zu tauchen oder in violettes und es verwandeln zu lassen in etwas positives. Das gleiche konnte man am Ende auch nochmal machen – also am 5. Januar. Drum wurden diese Rauhnächte vorsichtig und wachsam begangen, da sie das ganze kommende Jahr in sich bargen und jeder selber dafür verantwortlich war, wie er die Weichen stellte.”

Wäre es nicht schön, wenn alle diese Tage und Nächte von der Arbeit befreit werden könnten, um sich sinnvoll auf das neue Jahr vorzubereiten?

In diesem Sinne wünschen wir euch ein sehr viel besseres Jahr 2018!