Foto des Monats, Dezember 2017/Photo of the month, December 2017

Hier eines, dass ganz von selber „in sepia“ aussieht, ohne alle Manipulation. Erkennt ihr was wieder? 😉

One that turned out „in sepia“ without manipulation.

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Und ein Eindruck von einem wunderschönen Sonnentag …

Impression of a beautiful sunny winter day …

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Eisblumen an der Windschutzscheibe …

Frost patterns on the windscreen …

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… und last but not least Spuren im Schnee (könnte ein Fasan gewesen sein).

… and last but not least traces in the snow (could have been a pheasant).

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Und damit wünsche ich euch allen noch einmal alles Gute für das kommende Jahr!

And with this I wish you all once again all the best for the coming year!

Ist es euch schon einmal passiert …

… dass ihr mit vollem Karacho in eine Tür vom Küchenhängeschrank lauft, weil die aus unerfindlichen Gründen offensteht und ihr nach unten guckt und „wamm“?

(Ich bin fast in die Knie gegangen, so ein Aufprall. Zum Glück hatte ich was zum sofortigen Draufsprühen, so dass die Schwellung nicht so gross wurde und der Schmerz ziemlich sofort weg war.  Statt dunkelblau wurde die Beule nur ganz zartblau.  😉  )

… dass euch beim Zähnebürsten die Bürste abbricht und ihr euch mit dem abgebrochenen Stiel eine blutende Schramme am Kinn beibringt?

(Was sind das für lächerliche Zahnbürsten, wenn eine ältere Frau sie so einfach zerbrechen kann?)

… dass ihr in euer eigenes, weites Hosenbein tretet und euch dadurch selber fast zu Fall bringt?

(Das war so eine altmodische Jogging-Hose mit viel zu weiten Beinen. Ich war barfuss und die Hosenbeine schlappten auf dem Boden herum. Ziemlich unpraktisch zum Joggen …)

Der gemütliche Gentleman meinte, dass ich bitte besser auf seine Frau aufpassen sollte, denn er brauche sie noch … 😉

Und nein, diese Ereignisse fanden nicht frühmorgens statt. Und nein, ich bin kein Ganztagskonfusel!

Passt auf euch auf … die meisten Gefahren lauern zuhause … 😉   😀

(Das nächste Jahr kann nur besser werden oder????)

Der Sandskulpturenpark in Blokhus

Dort waren wir im November. Ich habe aber nicht darüber berichtet, weil Frau Meermond schon so einen schönen  Artikel   darüber geschrieben hatte.

Ich möchte nur einige wenige Bilder zeigen, um etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

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Es gab Lichterglanz und Sandskulpturen, die Szenen und Figuren aus Märchen darstellten, aber auch nordische Themen, Weihnachtsthematik, Drachen, Saurier, sogar einen ägyptischen Pharao, und wenn mich nicht alles täuscht eine Holzskulptur von Michael Jackson, also sehr vielseitig … 😉

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Etwas düster „Thors Tod“, er erlag ja im Kampf gegen den Midgårdsorm (die Midgårdschlange).

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Es war wirklich wunderschön gemacht, und wenn ich es richtig verstanden habe, fand es dieses Jahr zum ersten Mal statt. Ich hoffe, das wird zu einer Tradition. Ausser in den verschiedenen Zelten, kann man dort auch im Restaurant essen, und es roch gut … 😉

Das erste Landschaftsbild in 3D …

… von dreien, die ich gerne machen möchte.

Das war im dänischen Indiana-Jones-Dschungel:

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Hm, auf dem Foto verliert es irgendwie was … 😉 … in Wirklichkeit sieht es besser aus. Aber ich denke der Dschungeleffekt kommt raus. Der orangefarbene Karton ist der Unterteil einer Pralinenschachtel, die wir von einem unserer Neffen zum Housewarming bekommen haben.

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Im Deckel des Kartons entsteht ein Bild vom Økssø. Das dritte soll dann ein Strandbild werden.

Julelandsby – Weihnachtsdorf

Ein Weihnachtsdorf aufzustellen, ist ein weiterer „hyggeliger“ Brauch in Dänemark. Man kann kleine Häuschen kaufen, in die man Teelichter stellen kann oder neuerdings die elektrischen Kerzen, und dann baut man ein kleines Dorf auf. Als Schnee wird meistens Watte benutzt; manche benutzen einen kleinen Spielgel als Dorfteich mit etwas Puderzucker darauf.

Die Figuren dazu kann man kaufen. Früher machte man die selber aus Pfeiffenputzern und häkelte die Kleidung dazu. Aus Streichhölzern und Eisstielen wurden Schlittschuhe und Schlitten. Leider habe ich damals, als die Sammlung meiner Schwiegermutter aufgelöst wurde, keine Fotos gemacht.

Für die ganz Faulen werden Dörfer in einem Stück in Plastik angeboten mit blinkenden Lichtern und Weihnachtsliedern.

Hier meine diesjährige Version:

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Das meiste ist auch gekauft. Die Häuschen stammen aus Riga, die Weihnachtsmannkapelle vom Lübecker Weihnachtsmarkt. Ich habe auch gekaufte Bäume, finde aber, dass die Zapfen sich besser machen. Eigentlich wollte ich dieses Jahr gar nichts aufstellen, konnte es dann doch nicht sein lassen.

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Hier die 2016 Version mit Kunstschnee, den ich von meinem „kleinen“ Bruder geerbt habe:

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Wenn man die Watte für den Rauch aus dem Schornstein etwas ankokelt, sieht das noch echter aus. Aber es muss richtige Watte aus Baumwolle sein. Meine war es nicht; die schmolz nur … 😀

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So sah es 2010 aus, mit einem Spiegeluntersetzer als Teich. Da war ich noch nicht so geübt. 😉 Meine erste Figur war ein Weihnachtsbär mit einem Papagei auf der Schulter (siehe auch vorstehend) …

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Achja, das sind die gekauften Tannenbäume, nicht die hässlichsten, aber ich finde die Zapfen doch besser.

 

 

Same procedure as last year …

The cozy gentleman and the hippie biker bride wish you happy, contemplative days, whatever you celebrate … or don’t.

Weihnachten 2017 Blog

This year I came across the term „Rauhnacht“ again (smoke night, the custom is of Germanic/celtic origin; as far as I can see from the Internet, the customs are quite different in the English speaking countries), and I did some research because I did not know in detail what it was about. Maybe you all know it already, but if not, I have made a summary from the German page http://www.bauernregeln.net. The quotes from the page are marked.

The term „Rauhnacht“ dates from pre-Christian times and refers to the nights between the 24th of December and the 5th of January.

„These nights were always counted from midnight to midnight. So from 24.00 hrs. on Christmas Eve, the „Mother’s Night“ to 24.00 hrs. on 25 December – this was the first Rauhnacht. „Night“ because we are now, as per the Celtic cycle of the year, in the annual night. Thus, the whole day is „night“. And the last Rauhnacht ends at 24.00 clock on 5 January. This night is another special night, the Perchten night. “

During the night of Perchten, evil spirits and darkness were driven out, new fires started in the houses, and new lights were lit. In some parts of Europe, this night is still celebrated with a procession of masked figures.

„The ancients used each of these Rauhnächte for a month of the year for interpretation and oracles. Thus, the first Rauhnacht stands for January, the second for February and so on. They watched everything: weather, how the food tasted, whether people argued or held their peace. Whether everything went smoothly that day or there were problems. And if so, what problems, etc. Everything, even the most unimportant detail, had a meaning. And those who understood the signs, could interpret the development of the coming months in advance.“

In the Middle Ages, these nights were also the magical nights when everything could happen where anything was possible, both dangerous and exciting. But if you had acted stupidly during the first four Rauhnächte, not everything was lost for the New Year, because:

„Then there were special days like the 28th of December and the 5th of January. These days were apt to dissolve and redeem everything. Assuming that the first three days were only quarrels, the weather was horrible etc., then on December 28th, the day of the children, one would get the opportunity to make things right and to dissolve tension. For doing so it was important to exactly recall everything that had happened and then bathe it in white light or in purple light and let it transform into something positive. The same could be done again at the end of the Rauhnächte, on January 5th. Therefore, during these Rauhnächte people were cautious and vigilant in what they were doing, as those days contained the whole of the coming year and everyone was responsible for setting the course.“

Would it not be nice if all these days and nights could be freed from work in order to meaningfully prepare for the new year?

In this spirit we wish you a much better year 2018!

Alle Jahre wieder … (the English version will follow in 8 hours in a separate post)

Der gemütliche Gentleman und die Hippie-Bikerbraut wünschen euch frohe, besinnliche Tage, was auch immer ihr feiert … oder auch nicht.

Weihnachten 2017 Blog

Dieses Jahr bin ich mal wieder auf den Begriff ”Rauhnacht” (Rauchnacht) gestossen und habe etwas geforscht, weil ich im Detail nicht wusste, worum es sich handelt. Vielleicht wisst ihr ja alle Bescheid, aber falls nicht, habe ich einen Text von der Seite www.bauernregeln.net etwas zusammengestutzt. Wer mehr wissen will kann es hier finden. Die Zitate sind gekennzeichnet.

Der Begriff ”Rauhnacht” stammt aus vorchristlicher Zeit und bezeichnet die Nächte zwischen dem 24. Dezember und dem 5. Januar.

” Diese Rauhnächte gingen immer von Nacht zu Nacht. Also von 24.00 Uhr an Heilig Abend, der „Mutternacht“ bis 24.00 Uhr am 25. Dezember – das war die erste Rauhnacht. „Nacht“ deswegen, weil wir uns nach dem keltischen Jahreskreis in der Jahresnacht befinden. Somit ist der ganze Tag „Nacht“. Und die letzte Rauhnacht endet um 24.00 Uhr am 5. Januar. Diese Nacht ist wieder eine besondere Nacht, die Perchten-Nacht.”

In der Perchten-Nacht wurden die bösen Geister und die Dunkelheit vertrieben und in den Häusern neue Feuer entfacht und neues Licht angezündet. In einigen Gegenden Europas wird diese Nacht noch immer mit Maskenumzügen begangen.

” Die Alten benutzten jede dieser Rauhnächte für einen Monat des Jahres zum Deuten und Orakeln. Somit steht die erste Rauhnacht für den Januar, die zweite für den Februar und so fort. Sie beobachteten alles: Wetter, wie das Essen geschmeckt hat, ob gestritten wurde oder ob es friedlich zuging. Ob an diesem Tag alles glatt lief oder es Probleme gab. Und wenn ja, welche Probleme usw. Alles, auch das noch so unwichtige, hatte eine Bedeutung. Und wer es verstand, der konnte den dazugehörigen Monat im Vorhinein deuten.”

Im Mittelalter waren es auch die magischen Nächte, wo alles geschehen konnte, wo alles möglich war, sowohl gefährlich als auch spannend.

Aber wenn man sich die ersten vier Rauhnächte dumm aufgeführt hat, ist noch nicht alles für das neue Jahr verloren, denn:

” Dann gab es besondere Tage, wie der 28. Dezember und der 5. Januar. Diese Tage waren geeignet, alles wieder aufzulösen und zu erlösen. Angenommen, man hatte die ersten drei Tage nur Streit, das Wetter war grauenvoll usw., dann hatten man am 28. Dezember, dem Tag der Kinder – die Möglichkeit – alles wieder gut zu machen und aufzulösen. Dazu war es wichtig, sich alles nochmal genau vorzustellen und dann in weißes Licht zu tauchen oder in violettes und es verwandeln zu lassen in etwas positives. Das gleiche konnte man am Ende auch nochmal machen – also am 5. Januar. Drum wurden diese Rauhnächte vorsichtig und wachsam begangen, da sie das ganze kommende Jahr in sich bargen und jeder selber dafür verantwortlich war, wie er die Weichen stellte.”

Wäre es nicht schön, wenn alle diese Tage und Nächte von der Arbeit befreit werden könnten, um sich sinnvoll auf das neue Jahr vorzubereiten?

In diesem Sinne wünschen wir euch ein sehr viel besseres Jahr 2018!

Die spinnen, die Dänen …

Ihr habt sicherlich schon von ihnen gehört, den so genannten Winterbadern, die sich selbst teilweise ”Wikinger” nennen. Das sind Leute, die jeden Tag frühmorgens ins Wasser hüpfen, auch im Winter, und wenn es zugefroren ist, hacken sie Löcher ins Eis.

Als Neuwiking fängt man am besten im Sommer an und gewöhnt sich dann an die langsam fallenden Wassertemperaturen. Eine ehemalige Kollegin hat das gemacht und war seitdem nicht mehr krank, jedenfalls nicht mit Infektionen.

In diesem Falle, hier am Øksø, handelt es sich jedoch um Saunabesucher, die sich im eisigen Wasser abkühlen. Als wir ankamen entstiegen gerade drei nackte Nympfen dem Wasser, aber da wollte ich nicht fotografieren, das fand ich zu aufdringlich.

Jedenfall seht ihr nachstehend den Beweis, dass einige Dänen tatsächlich sowas Verrücktes machen. In dem Korb lagern sie wohl ihre Handtücher während sie im Wasser sind, nehme ich an:

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Als wir einmal um den See herum waren, trafen wir auf zwei der Nympfen, die anscheinend gerade zum zweiten (oder dritten) Mal im Wasser waren und zurück zur Sauna gingen. Nicht, dass sie sich beeilt hätten, nein, sie gingen gemächlich und plaudernd in Richtung Sauna. Brrrrrrrrrrrrrrrr!

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Vom Steg zur Sauna sind es ungefähr 50 Meter, aber bis zum Parkplatz bestimmt 100 Meter, wenn nicht mehr. Hier sieht man die Fussspuren eines Wikings, der/die – sicherlich ganz gemächlich – unter der Bahnunterführung gegangen ist.

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Ich bin ein einziges Mal in meinem Leben in einer Sauna gewesen. Ich dachte, ich sterbe, ich dachte mein Kopf platzt … und in das kalte Wasser bekam man mich sowieso nicht hinein … 😉

Falls ihr im Zweifel sein solltet, ich bin KEIN Wiking … 😉 … es ist aber wirklich zu empfehlen, das Immunsystem wird unglaublich stimuliert. Vielleicht habt ihr ein geeignetes Gewässer in eurer Heimatstadt, wo man sich nicht an nacktbadenden Leuten stört.  😉