Der Monsanto-Minister muss weg …

… wie ist das überhaupt möglich, so etwas auf illegale Weise durchzudrücken … und ist eine Entscheidung überhaupt gültig, wenn die Vorgehensweise nicht korrekt war? Warum hat nicht gleich jemand protestiert?

Weiteres könnt ihr hier lesen … und mitmachen:

http://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/monsanto-minister/bestaetigung.html

Das war eben mal wichtig …

Noch ein Toskana-Rezept

Das hatte ich schon länger versprochen und vergessen, tut mir leid!

Hier kommt der grüne Spargel aus der Toskana. Ganz einfach, sehr lecker, und dazu weiter unten noch der auch versprochene Champignon-Risotto, ebenfalls ganz einfach und sehr lecker.

Asparagi alla mandorle (Spargel mit Mandelrahm)

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Das Rezept ist für 5 Pfund grünen Spargel. Ich frage mich, mit wie vielen Leuten die rechnen! Wir hatten, auch da er teuer ist, nur 1 Pfund Spargel. Grosszügig schneiden die Italiener dann alles bis auf 10 cm ab.

Dann wird der Spargel in siedendem Salzwasser 10 Minuten gegart. Ich habe eigenmächtig etwas Gemüsebrühe ins Wasser getan.

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Während der Spargel gart, kann man schnell die Mandelhobel rösten.

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Man muss schon aufpassen, sobald sie sich braun färben, müssen sie raus aus der Pfanne, weil die ja noch länger warm ist und die Hobel dann leicht anbrennen.

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Dann bereitet man blitzschnell den Mandelrahm zu. Wir haben übrigens Mandelrahm für 5 Pfund Spargel zubereitet … 😉

Dazu erhitzt man 100 g Butter und zwei Esslöffel Sahne in einer Pfanne, lässt sie unter Schwenken kurz aufkochen und fügt dann die Mandeln, Pfeffer und den Saft einer halben Zitrone hinzu. Es darf dabei nicht mehr kochen, damit die Sahne nicht gerinnt. Selbst wenn sie es tun sollte, schmeckt das alles immer noch gut.

Dann „napiert“ man den Spargel mit dem Mandelrahm. Ich weiss nicht, was „napieren“ ist und hoffe, dass ich es richtig gemacht habe.

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Auf dem Bild sind gebratene Nudeln, kein Risotto, die auch üppig „napiert“ wurden.

Aber hier noch das Rezept für den Risotto, allerdings ohne Bilder:

Für zwei Personen nehme ich
einen Kaffeebecher Basmatireis (keinen Risottoreis, einfach weil ich Basmati am liebsten mag und Wasser- und Zeitplan darauf ausgerichtet sind),
etwas Butter oder Olivenöl,
eine kleine gehackte Zwiebel,
eine gequetschte Knoblauchzehe,
300 g Champignons, geviertelt wenn klein, geachtelt wenn grösser (wer Scheiben haben will, der schneide dünne Scheiben),
weisses Pfefferpulver,
eine kleine Menge gehobelten Gratinkäse, ich nehme da gerne Cheddar,
und zum angiessen zwei Kaffeebecher Wasser und Gemüsebrühe (Würfel oder Pulver).

Im Fett werden gebraten: Zwiebel, Knoblauch, Pilze und Reis, so in der Reihenfolge, kurz hintereinander in den Topf geben. Die Reiskörner dürfen gerne ein ganz klein wenig braun werden, das hebt den Geschmack. Dann löscht man mit dem Wasser ab und fügt die Gemüsebrühe und Pfeffer nach Geschmack hinzu und lässt das Ganze bei geschlossenem Deckel auf kleiner Hitze weiterköcheln.
Normalerweise wird Risotto ja so zubereitet, dass man langsam mehr und mehr Wasser hinzufügt, aber bei Basmati wird es bei doppelter Menge Wasser perfekt. Das macht die Angelegenheit um einiges leichter.  😉

Wenn das Wasser fast weggekocht ist, fügt man den Käse hinzu, nimmt den Topf vom Herd und lässt noch ein wenig nachquellen.

Schmeckt gut zu allem möglichen!

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Auf diese Weise kann man natürlich auch andere Sorten Risotto zubereiten, zum Beispiel mit Tomaten, Paprikaschoten und Zwiebeln, was auch sehr gut schmeckt.  Auch andere Pilze als Champignons kann man benutzen. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Guten Appetit und bis die Tage!