Was denn …

Ich bin zu aufgeregt, um irgendetwas ”Vernünftiges” zu schreiben, denn hier sind zwei spannende Dinge passiert. Zum Einen habe ich am 27.9. einen neuen kleinen Neffen bekommen. Ein Brüderchen für meine vier Jahre alte Nichte. Er kam einen Monat zu früh, aber mit gutem Gewicht und alles ist gesund.

Zum Anderen waren wir mal wieder ziemlich spontan … 😉  😀

Es fing eigentlich alles ganz harmlos an, denn wir machten am Montag einen wunderbaren Spaziergang am schönen Mariagerfjord, dort, wo wir im Mai mit dem Auto langgefahren waren, auf dem Sandweg nach Stinesminde. Auf dem Weg zurück fuhren wir über die kleinsten Strassen, die wir finden konnten und haben einige herrliche Motorradstrecken entdeckt. Man muss dazu sagen, dass ich es besonders seit meinen Italien-Berichten sehr schade finde, dass wir einen Wohnwagen haben und kein Motorrad. Ich möchte gerne wieder ”leicht” reisen, ohne ein ganzes Haus mit Einrichtung mitzuschleppen. Auf dem Weg kamen wir also ins Schwärmen … 😉  

Zuhause angekommen beschlossen wir, im Frühjahr unseren Wohnwagen zu verkaufen, und dann könnte man ja so langsam anfangen wieder zu träumen …

Mein Mann nicht faul, guckte so ganz unverbindlich ins Internet und fand ein Motorrad, wie wir es suchten bzw. suchen würden, das bei einem Händler stand, nur 34 km von uns weg, und der gerne einen Wohnwagen mit eintauschen würde. Ich dachte erst, mein Mann veräppelt mich, aber nein, es stimmte!

Wie ihr euch denken könnt, fuhren wir dorthin und sahen uns das gute Stück an. Eine Goldwing 1500 SE (mittleres UFO), Modell vom 50jährigen Jubiläum in einer Art Silber/ganz hellgrün; nur 45000 km gelaufen, gut gepflegt, guter Preis. Dort standen ansonsten hauptsächlich Harleys, eine schöner als die andere und eine Kawasaki Drifter, für die ich eine besondere Schwäche habe. Die ist aber nicht für lange Touren mit zwei Passagieren geeignet. Dann fuhren wir mit Informationen über Finanzierung, was wir für den Wohnwagen bekommen würden etc. nach Hause. Und dann mussten wir rechnen.

Irgendwie war das alles ziemlich unwirklich …

Die Finanzen würden es zulassen, besonders, weil wir einen guten Preis für den Wohnwagen bekommen würden. Also fuhren wir heute hin um dem Verkäufer den Wohnwagen zu zeigen, eine Probefahrt zu machen (mein Mann allein) und zu sehen, ob man uns Geld leihen würde. Das klappte alles ganz wunderbar, und wuppdich ist der Wohnwagen weg und das Motorrad gekauft. Es wird jetzt fertiggemacht und nächste Woche können wir es holen.

DasGuteStueck

 

 

P. S.: Und dann hatte der Motorradmann 5 allerliebste kleine Kätzchen, die sehr zutraulich waren und bis auf einen, der einfach weiterschlief alle gerne gestreichelt werden wollten. Ein Katerchen war ein ganz frecher. Wenn man seine Geschwister streichelte, bekamen sie eins auf die Rübe oder wurden in den Schwanz gebissen. Es waren alles Tigerchen in Grautönen, bis auf ein kleines Mädchen, das schwarz-weiss getigert war. Ich hätte am liebsten zwei mitgenommen … ach, ach, Scheissallergie! Und dann begrüsste uns auch seine französische Bulldogge, diese armen Hunde, die keine Luft durch die Nase bekommen. Sie war aber sehr lieb, röchel, schnief, röchel … 😉