Kjul Strand

Mein Mann entdeckte Kjul Strand auf google map, denn auf unserer Strassenkarte war er nicht verzeichnet.

Als wir das Auto abgestellt hatten und zum Strand hinunter gegangen waren schauten wir erst einmal nach links:

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Laaaaangweilig, dachte ich.

Dann nach rechts:

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Schon wieder Autos, dachte ich.

Dann nach vorne aufs Meer:

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Aaaaaah! Und dieser blaue Himmel!

Kjul Strand gewann aber meinen Respekt. Wir wandten uns nach links, wo keine Autos waren und fanden es dann doch sehr schön.

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Ein Teil von einem Bunker. Auch das ist hier Realität. Überall an Ost- und Westküste kann man ihnen begegnen. In Hirtshals und Frederikshavn befinden sich sogar grosse Bunker-Museen.

Diese Ecke hatte es mit angetan. Keine schlechte Lage für ein Sommerhaus, nicht wahr?

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Ein absolut seltener Anblick am Strand: ein Motorrad.

Hier wurde es allerdings haarig. Durch den Priehl würden wir nur barfuss durchkommen. Gesagt getan, so kalt war es ja nicht. Hinter meinem Mann sieht man die Motorradspur. Er muss durch das Wasser gefahren sein.

Es gab so kleine natürliche Pools, die schön von der Sonne aufgewärmt worden waren. Das war was für mich.

Ich bin klatschnass geworden, aber wie gesagt, es war ja nicht kalt. Ich habe extra noch das Spiel der Sonnenstrahlen auf dem Wasser fotografiert, dass finde ich so schön.

Auf dem Rückweg kamen wir noch an einem Schiffsteil vorbei. Und so eine jungfräuliche Motorradreifenspur im Sand hat doch etwas ästetisches … 😉

Wir sind dann mit dem Auto von der Abfahrt Kjul Strand zur Auffahrt Uggerby gefahren. Es waren doch nicht so viele Autos, vielleicht 10 Wohnmobile, alles Deutsche und ein paar dänische PKWs. Nach 300 Metern war da kaum noch jemand und auch keine Autos mehr, ausser uns … 😉   Aber man konnte schon an den Spuren im Sand sehen, dass dort teilweise ziemlich viel Verkehr herrschen musste.

Und all dies habe ich in Kjul am Strand gefunden:

Teilweise fanden wir mehrere Meter lange Algen oder Tang, die wie Schnürsenkel aussahen.

Kirt1

Da alle meine Projekte bereits in Kartons verpackt sind, haben mein Mann und ich uns darauf geeinigt, dass wir ab jetzt nichts mehr sammeln …

 

 

Veröffentlicht von

Stella, oh, Stella

Ich bin gebürtige Deutsche, mit einem Dänen nunmehr seit 1993 verheiratet und in Dänemark lebend. Meine Beiträge erscheinen daher in deutscher Sprache (und nicht in dänischer) und seit 2018 auch in englischer Sprache. … I was born in Germany, have been married with a Dane since 1993 and are living in Denmark. Therefore, my posts are published in German (and not in Danish) and since 2018 in English as well.

9 Gedanken zu „Kjul Strand“

  1. Saatgut! Don’t get me started!
    Ich habe gerade heute alle Samen von diesem Jahr in kleine Behälter getan, also die von eigenen Pflanzen gesammelten. Dann habe ich Samen von 2016 von eigenen Pflanzen und gekaufte, die hier nicht zum Zuge kamen, und von 2015 von eigenen Pflanzen.
    Aber am Strand kann mich auch nichts halten, wenn ich einmal anfange …

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    1. Das meiste sind ja Muscheln und Steine, und dann ist da gelber Blasentang, ein Stück Holz von irgendwas, eine dieser langen, ja was ist es, Algen oder Tang, etwas Lebendiges jedenfalls, aber pflanzlich, kein Wurm!, und das schwarze Gebilde ist ein Rochenei, die findet man relativ selten. Ich habe einen Wandschmuck aus einigen Teilen gemacht. Der ist schon weggepackt, mal sehen, ob er den Umzug übersteht. Ich weiss nicht, wie die lange Schnur reagiert, wenn sie trocken wird, also ob sie bricht.

      An dem Strand waren so viele richtig rund geschliffene Steine. Der weisse auf dem grossen Stein ist mehr quarzig. Das kann man auf dem Foto nicht so gut sehen, sorry!

      Gefällt 1 Person

      1. Das Rochenei hat mich an ein Haiei erinnert. Hab aber noch nie gesehen, dass man sowas am Strand findet. Ich hatte letzte Woche nur Muscheln, viele runde Steine und Hühnergötter. Und diesen Blasentang, da wusste ich aber auch nicht, was es ist.

        Gefällt 1 Person

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